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3rdAccofMany
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Über ganz spezielle Frauen

Über ganz spezielle Frauen

Immer mehr Männer haben keine Lust mehr. Keine Lust mehr, sich mit den „selbstbewussten Frauen und Mädchen“ der heutigen Zeit zu befassen. Diese haben Ansprüche, die kein Mann erfüllen kann. Sie sind unglücklich in einer Beziehung und erzählen es ihren Freundinnen, nicht jedoch ihrem Freund, der so seiner Chance beraubt wird, etwas an sich zu verändern. Der junge Mann von heute muss so vieles sein: mindestens „gut aussehen“, was auch immer das heißen mag, er sollte nach Möglichkeit viel Geld verdienen, ehrlich sein sowieso, genauso treu und einfühlsam. Noch dazu muss er natürlich ein großartiger Liebhaber sein. Die Reihenfolge ist übrigens bewusst so gewählt. Kurzum: Er soll die perfekte Symbiose sein, die Symbiose von Mann und… ja von was? Von der besten Freundin der Frau? Frauen wollen einerseits einen Mann, der zuhört und seinen Testosteronspiegel im Griff hat, gleichzeitig muss er aber auch Beschützer sein und „seinen Mann stehen“ können. Die jungen Männer von heute befinden sich in einem immer fortwährenden Zwiespalt. Er steht zwischen den Fronten: er soll ein Mann sein, im alten, archaischen Sinne, gleichzeitig aber auch modern, sprich einfühlsam, verständnisvoll und er soll und muss natürlich auch die Frau verstehen können, wenngleich sie alles dafür tut, dass er genau dies nicht schafft. Er soll handwerklich begabt sein, Muskeln haben, um die „schweren Kisten“ in die Wohnung zu tragen, aber im diametralen Gegensatz dazu natürlich Gefallen daran finden, klischeeweise die Frau bei der Kleiderwahl zu beraten, obschon wir überhaupt nicht objektiv sein können, weil wir, im Gegensatz zu den meisten Frauen, unseren Partner so lieben, wie er ist, sowohl äußerlich, als auch innerlich. Sicherlich sind auch wir manchmal genervt von unserer Freundin, jedoch verstehen wir es als notwendiges Übel, viele Frauen hingegen erliegen dem Irrtum, einen Mann als „unfertiges Produkt“ zu sehen, als etwas, dass Frau nach eigenem Gusto verändern kann. Frau versucht Mann „perfekt“ zu machen, doch wir können wie alle Menschen nicht perfekt sein. Der einzige Mensch, der uns verändern kann, sind wir selbst, genau wie nur eine Frau sich selbst ändern kann. Es scheint, als hechelten die Frauen dem Bild eines Mannes hinterher, das völlig verzerrt und unrealistisch ist.

Frauen wollen Männer, die es nicht gibt und gar nicht geben kann. Wir können nicht denken wie Frauen, wir können nicht gleichzeitig Beschützer und Sensibelchen sein, der zwischen den Zeilen lesen kann, wo meist nicht mehr steht, als „ich bin mit dir unzufrieden“. Was ist so schwer daran, die Probleme, die man in einer Beziehung als Frau sieht, klar und ohne Umschweife zu artikulieren? Wieso sind Frauen augenscheinlich nur glücklich, wenn es nicht gut läuft? Warum ist eine Beziehung, in der es funktioniert und es nur sehr selten Streit gibt, langweilig und nicht erstrebenswert? Diese paradoxe Unlogik der Frauen ist es, die es uns Männer so schwer macht, Frauen zu verstehen. Wollen Frauen überhaupt, dass Männer sie verstehen? Immerhin hätte Frau dann ja ein Problem weniger, aber Frauen brauchen Probleme, sie brauchen sie wie die Luft zu atmen oder? Sie machen jedenfalls viel dafür, dass es nie dazu kommt, dass ein Mann sie versteht.

So umgehen sie das Problem, sich vollständig auf einen Mann einzulassen, ihm zu erklären, was sie beschäftigt, was er ihrer Meinung nach besser machen könnte. Der Gang zur besten Freundin ist da bequemer, genauso wie es einfacher ist, zu sagen, der eigene Freund sei eigentlich nicht gut genug. Die beste Freundin ist aber nicht mit der Frau zusammen und sie kann durch zuhören den Mann nicht verändern, dass kann nur er selbst. Die Freundin hat zwar die Gabe, die vielen Männern fehlt: sie kann in das Innere der Freundin sehen, sie weiß genau, wie eine Frau was meint und Frau muss nicht viel erklären. Außerdem sind Männer ja nicht in der Lage, Frauen zu verstehen. Das kann er aber nur nicht, weil Frau lieber über den eigenen Mann und seine schlechten Angewohnheiten redet, statt mit ihm. Mann hat 2 Möglichkeiten: entweder er akzeptiert, dass Frauen so sind oder nicht.

Er hat die Wahl zwischen Pest und Cholera: er kann sich verstellen, um der Frau zu gefallen oder er kann sich selbst treu bleiben, muss dann aber auch akzeptieren, dass er nur sehr wenige Frauen kennen und lieben lernen wird, eben weil es immer weniger Frauen gibt, die den Mann so nehmen, wie er ist: als Mensch, der nie perfekt sein wird. Diese Frauen haben verstanden, dass es nicht darauf ankommt, einen perfekten Mann zu haben, sondern darauf, ob sie füreinander perfekt sind und dies schließt mit ein, dass beide gleichermaßen an sich selber arbeiten müssen und wollen.

Sollte Mann sich erdreisten, die Behauptung aufzustellen, dass Frauen es in mancherlei Hinsicht leichter haben als Männer, gilt Mann schnell als Einer, der die Probleme der Frauen nicht versteht. Dass Männer es hingegen viel leichter als Frauen haben, gilt bei vielen Frauen als wissenschaftlich belegt. Auch wir haben Probleme, jedoch reden wir meist deswegen nicht darüber, weil wir uns, wie oben erwähnt, in einem Zwiespalt befinden und es für uns sehr „gefährlich“ sein kann, über unsere Emotionen zu reden, weil wir dadurch vielleicht zu unmännlich werden könnten. Dieser „Gefahr“ wollen wir uns nicht aussetzen, da wir befürchten, den Ansprüchen der Frau nicht zu genügen. Doch wir können den Ansprüchen gar nicht genügen, da die Ansprüche nicht nur zu hoch sind, sie sind schlichtweg nicht zu erreichen.

Frauen können viel verlangen, immerhin sind sie weiblich. Dieser falsch verstandene Feminismus ist eines der wirklich großen Probleme in einer Beziehung von Frau und Mann. Wenn Frauen erwarten, dass Männer etwas von ihrer ureigenen „Männlichkeit“ ablegen, dann könnte Mann erwarten, dass die Frau dies im Gegenzug dazu ebenfalls mit ihrer „Fraulichkeit“ tut, was aber nicht geschieht. Frauen sind selten bereit, einen Schritt auf den Mann zuzugehen. Sie erwarten, dass der Mann sich vollständig zu ihnen bewegt, aber früher oder später bleibt er stehen, weil er sieht, dass, egal was er macht, es dennoch nicht reicht, um die Frau vollends glücklich zu machen. Er bleibt also sprichwörtlich „auf halber Strecke stehen“, ist der Frau so zwar näher gekommen, aber natürlich immer noch nicht so weit, als dass Frau zufrieden gestellt sein könnte. Nun ist es also an der Frau, ein Stück auf den Mann zuzugehen, aber dies passiert seltsamerweise nicht, warum auch? So könnten sie ja in einer wirklich glücklichen Beziehung leben und das, so wissen wir von oben, wollen Frauen nicht, jedenfalls nicht permanent.

Dies sieht Mann immer daran, wie eine Beziehung zu Anfang verläuft, nämlich meist sehr harmonisch. Frau und Mann sind gleichermaßen glücklich, nur warum hält dieses Glücksgefühl nicht lange an?

Weil sich Mann und Frau am Anfang belügen, sowohl den Partner, als auch sich selbst. Irgendwann stellt der Mann dann fest, dass er nicht mehr er selbst ist. Er kann dieses tragisch-komische Schauspiel nicht mehr aufrecht halten, weil er die eigene Persönlichkeit dem Wohlwollen der Frau unterordnet. Die Frau verstellt sich am Anfang auch, allerdings nicht in dem Maße, wie es der moderne Mann tun muss. Sie kann viel mehr sie selbst sein, sie ist schließlich eine Frau und dadurch hat sie ein lebenslanges Recht darauf, sie selbst zu sein, gerne vergisst sie dabei, dass der Mann, wenn er erstmal festgestellt hat, dass seine Freundin so denkt, auch Anspruch darauf erhebt, er selbst sein zu dürfen. Mann zeigt jetzt sein „wahres Gesicht“. Das Problem ist, dass sich das „wahre Gesicht“ eines Mannes teils erheblich vom „Beziehungsanfangs-Gesicht“ unterscheidet. Der Mann will meist mehr Freiheiten, er will nicht mehr jede freie Minute mit seiner Freundin verbringen, sondern alleine sein oder sich mit seinen Freunden treffen. Dort kann er nämlich er selbst sein, was er in einer jungen Beziehung nicht kann. Nun kann Frau den Männern natürlich vorhalten, dass sie sich verstellen, aber ist es nicht so, dass Mann sich verstellen muss, will er eine Freundin haben?

Wir verstellen uns, um der Frau zu gefallen. Doch dann stellen wir fest, dass das nicht mehr geht, weil wir, „nur“ um der Frau zu gefallen, unser eigenes Leben völlig verändert haben, sie verändert sich jedoch nicht ansatzweise im gleichen Maße und ist darüber hinaus immer noch nicht zufrieden mit dem Mann.

Frau könnte sagen, der Mann hat sich die falsche Frau ausgesucht, wenn er sich so extrem verstellen muss, um zu versuchen, seine Freundin glücklicher zu machen. Wer aber verlangt und bedingt denn dieses Verstellen? Wer hat denn überhöhte Ansprüche, die ein Mann nicht sein Leben lang erfüllen kann, weil sie so utopisch sind wie Frieden auf der ganzen Welt? Ist nicht der umgekehrte Fall richtig, dass Frauen sich den falschen Mann ausgesucht haben? Immerhin haben sie ja meist irgendwas am Mann auszusetzen und verlangen, dass der Mann sich ändert. Wieso aber passen Frauen ihre Ansprüche nicht an die Realität an? Wir haben mittlerweile akzeptiert, dass Frauen nicht perfekt sein können und wollen auch keine perfekte Frau. Frauen scheinen den umgekehrten Fall aber noch nicht akzeptiert zu haben oder akzeptieren zu können.

Deswegen verlaufen so viele Beziehungen nach einem immer ähnlichen Schema. Anfangs glücklich, dann alltäglich, später unglücklich, anschließend die Trennung. Lediglich die Zeit ist variabel. Mal dauert es Wochen, mal Monate, mal Jahre. Seltsamerweise sind viele ältere Männer und Frauen sehr lang, manchmal bis zum Tod zusammen. Liegt dies daran, dass die Frauen von vorgestern Unfrei waren und sind, dass sie den Männern unterwürfig waren und sind? Oder liegt es daran, dass diese Frauen ein viel realistischeres Bild von Männern haben?

Dass bei diesen Frauen die Akzeptanz gewachsen ist beziehungsweise von Beginn an da war, dass der Mann eben kein perfekter Mensch ist. Der eben nicht weiß, was Frauen denken. Wir werden es nie wissen, es sei denn, ihr sagt uns, was ihr denkt!
Wenn Mann und Frau dann feststellen, sie denken oft an das Selbe oder an etwas Ähnliches, dann kann die Beziehung funktionieren, aber sie wird nie funktionieren, solange Frau nicht bereit ist, ein Stück ihres Bildes von einem Mann aufzugeben. Erst wenn beide Seiten gleichermaßen viel in eine Beziehung investieren, kann sie funktionieren. Doch es ist diese Unausgewogenheit, die viele junge Männer irritiert. Feminismus bedeutet für mich, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind, überall. Er bedeutet aber nicht, dass Frauen den gleichen Fehler machen sollen, den Männer sehr lange und sehr oft in der Vergangenheit begangen haben, nämlich ein Ungleichgewicht zwischen beiden Parteien herzustellen und zu versuchen, dieses Ungleichgewicht so lange wie möglich aufrecht zu halten.

Dieser Text ist der Einfachheit halber sehr verallgemeinernd gehalten, natürlich sind längst nicht alle Frauen so, wie ich es oben beschrieben habe und natürlich sind auch die Männer keineswegs völlig unschuldig oder alle so, wie oben beschrieben. Allerdings denke ich, dass ich nicht der einzige Mann bin, der so oder so ähnlich denkt. Ich spreche mit diesem Text längst nicht alle Frauen und Männer an, aber die Frauen, die sich insgeheim doch angesprochen fühlen, denken nach dem Studium dieses Textes vielleicht doch um, was wünschenswert wäre.

Sonderlich viel Hoffnung mache ich mir allerdings nicht, schließlich stammt der Text von mir, einem Mann, was bedeutet, dass ich Frauen überhaupt nicht kapiert habe und der Text oben sowieso nur Plattitüden enthält, die nicht im Entferntesten auf auch nur eine einzige Frau der Welt zutreffen könnten. Dass getroffene Hunde bellen, wissen wir inzwischen. Was aber machen Frauen? Bellen sie oder versuchen sie den Mann, der oben beschrieben wurde, besser zu verstehen?

Bin auf eure Meinungen gespannt, allerdings hoffe ich, dass mehr rum kommt, als Frauen- oder Männergebashe.

Geändert von 3rdAccofMany (22. 04. 2008 um 21:47 Uhr). Grund: schwachsinn, den Text als Manifest zu bezeichnen ^^
Alt 20. 04. 2008, 17:46 3rdAccofMany is offline Mit Zitat antworten #1
Schlepph0den
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Re: Das Männermanifest

Schöner Post, steckt einiges an Wahrheit drin und ich kann nur sagen, derjenige dem es egal ist ob er in einer Beziehung ist oder nicht, ist die mit Abstand glücklichste Person auf der Welt.
Alt 20. 04. 2008, 18:01 Schlepph0den is offline Mit Zitat antworten #2
Passinator
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Re: Das Männermanifest

Ich denke mal an der heutigen Sichtweise des Mannes sind massiv die Medien schuld...überall sieht man den schmucken Helden der sich auch noch dumm und dämlich verdient und natürlich alle Bedürfnisse der Frau genau so erfüllt wie sie es will.
Da scheinen die Männer den realismus gepachtet zu haben, wir wissen auch nach dem Film noch das man mit einer 9mm nicht das ganze Militärlager ausheben kann...die Damen warten aber immer noch auf den Kerl aus der Liebesschnulze.
Allerdings denke ich schon das dieses Verhalten mit zunehmendem Alter nachlässt...jedoch bin ich mir noch nicht ganz einig ob aus dem Grund des Einsehens, oder weil sie aus Angst vor Einsamkeit aufgeben.
Persönlich ist es für mich ein Rätsel warum wir bei den komplexen Differenzen zwischen den Geschlechtern immer noch nicht ausgestorben sind
Alt 20. 04. 2008, 18:34 Passinator is offline Mit Zitat antworten #3
BlueSerenity
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Re: Das Männermanifest

Ich habe bislang keine eigenen Erfahrungen in Sachen Beziehung, aber....

Danke, für den Blick in diese "männliche" Sichtweise. Ich nehme eine Menge Gedanken und Anregungen mit. Wer weiß, für wen das einmal gut ist?!

Allerdings war es für mich auch noch nie "unmännlich" wenn mir jemand erzählt hat, dass er auch Probleme mit diesem oder jenem hat. Eher im Gegenteil. Ich komme mir dann nicht so klein vor.

lg BlueSerenity
Alt 20. 04. 2008, 18:38 BlueSerenity is offline Mit Zitat antworten #4
Dr.G0nzo
reaching for the sky
 
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Re: Das Männermanifest

Ich denke auch, das an deinem Text und deiner Meinung was dran ist.

Ich betrachte mal ein Kapitel ein wenig genauer, so wie ich es momentan sehe.

Anfänglich bzw. in der Hochphase des Verliebtseins blickt man natürlich durch die rosa Brille, das wissen wir. Da ist es im Grunde egal was man macht und was kommt.

Ich denke was dann der Knackpunkt ist, ist die Übergangsphase vom Verliebtsein in die mögliche Liebe reibungslos zu gestalten. Ich weiß nicht ob es gut ist sein wahres Ich in sehr kurzer Zeit zu entblössen. Es könnte den anderen abschrecken weil er das nicht mit seinen anfänglichen Vorstellungen vereinbaren kann. Noch dazu wenn die Hormone schlapp machen.

Also muss man sich wohl am besten genau in die Phase der Zeit zurückversetzen, als man ihn kennengelernt hat. Was war das Spannende, Ausschlaggebende. Was hat gereizt? Ich habe in Ratgebern gelesen, dass es sehr schlecht ist in den ersten Wochen immer selbe Aktitvitäten zu machen.
Ich habe leider den Fehler gemacht und wirkte nicht mehr so attraktiv? War es der Moment, der Ort, die Stimmung, alles zusammen? Als man damals sich kennen gelernt hat war das Selbstbewusstsein natürlich hoch. Es könnte sein, dass sich dieses durch das "Unterordnen/Anpassen" nun erheblich gesunken ist- und damit man selber natürlich auch in gleichem Maße an Attraktivität- verloren hat. Das merkt der Partner ganz sicher sofort. Die anfängliche Sicherheit ist nun zu einer ungewissen Stimmung verlaufen. Unsicherheit ist wohl ganz schlecht in dieser Phase. Man braucht wohl einen Tritt in den Allerwertesten um sich nochmal das ganze Glück der Situation überhaupt greifbar zu machen. Ansonsten geht es sicher schief.

Dann sollte man sich immer wieder an gute Zeiten zurück erinnern aber natürlich nicht so, dass es billig wirkt. Und wie gesagt: immer wieder Abwechslung, sodass man an der Aktivität und am Partner gleichzeitig Spaß haben kann.
Evtl. auch ein wenig Distanz um einem zwischenzeitlich ein gewisses Verlangen nach einem nach einer schönen Zeit aufleben zu lassen. Das macht es wieder begehrenswert, denn man kennt es ja- das was nicht zu erreichen schein- will man haben.

Das sind natürlich alles nur Anhaltspunkte und Hilfen, die nicht unbedingt das Feuer der Liebe entflammen müssen. Ich würde selber noch gerne Rat bekommen, was man in den ersten Wochen tun sollte, und was man nicht tun sollte.
Alt 20. 04. 2008, 18:44 Dr.G0nzo is offline Mit Zitat antworten #5
Sir Helios
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Re: Das Männermanifest

@TS
das würde ich dier hier & jetzt so unterschreiben
Alt 20. 04. 2008, 18:48 Sir Helios is offline Mit Zitat antworten #6
Missy681
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Re: Das Männermanifest

Also ich sehe das komplett anders. Wenn es so wäre, wie es oben steht, dann dürfte es doch kaum Beziehungen geben.
Ich kann nicht sagen, dass heutzutage nur noch gelogen und sich verstellt wird. Die Erfahrung habe ich bisher nur 1,2x gemacht. Ansonsten lief alles nur ehrlich ab. Von beiden Seiten.

So.. ich habe es nun nochmal gelesen. Langsam frage ich mich, ob da nicht jemand einfach nur so oft enttäuscht wurde, dass er total verbittert ist. Ich empfinde jeden einzelnen Satz als komplett übertrieben. Das klingt nur nach miesen Erfahrungen mit Frauen, die sich scheisse verhalten haben.

Aber wie du auch schreibst.. du verallgemeinerst! Na ein Glück.. wenn es wirklich immer so wäre, wäre es auch verdammt traurig!
Alt 20. 04. 2008, 18:51 Missy681 is offline Mit Zitat antworten #7
Stormbird
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Re: Das Männermanifest

Ja, Frauen. So ganz allgemein. Ich dachte auch mal, dass ich sie nie verstehen werde. Aber ich bin dem ganzen doch ein gutes Stück näher gekommen. Ohne dabei irgendwas von meiner Männlichkeit zu verlieren (hatte ein übertriebenes Macho-sein zum Glück noch nie nötig und musste mir somit nie Gedanken um den Verlust irgendeines Images machen).

Aber Frauen zu verstehen ist im Grunde auch für "richtige Männer" nicht nur möglich, sondern sogar äußerst essentiell. Der Schlüssel dazu ist nichts weiteres als Aufmerksamkeit, Beobachtung und ein offenes Ohr. Das hat der erfolgreiche Jäger ebenso. Das muss er haben. Das ist einfach verdammt männlich...

Sobald man(n) einer Frau mal zuhört, sich ausgiebig mit ihrer Gefühlswelt auseinandersetzt, lernt man automatisch auch direkt andere Frauen zu verstehen. Langsam, aber sicher.
Natürlich wird man beim nächsten Gespräch mit einer Frau mit ziemlicher Sicherheit wieder überrascht werden. Es ticken halt nicht alle Frauen gleich. Aber ähnlich. Mit der Zeit lassen sich Muster erkennen.

Genau das ist der Schlüssel, glaub ich. Wir Männer müssen die Frauen erst verstehen, wenn auch nur ansatzweise. Im Gegenzug sollten die Ladys und (wie du schon ganz richtig herraus gestellt hast) auch mal etwas entgegen kommen.

Wenn ein Mann auf euch zugeht, wartet nicht bis er direkt vor euch steht. Die wenigsten werden den ganzen Weg gehen. Nicht ohne zwischendurch motiviert zu werden.
Wenn von euch, liebe Damenwelt, in dieser Phase nicht sehr viel mehr als ein eisiges Schweigen, ein "na, sehen wir mal wie weit er sich traut..." kommt, wird das Vorhaben mehr als schnell als Sinnlos eingestuft und abgebrochen. So sind wir Männer halt (klar, ist ne Verallgemeinerung).

Eine erfolgreiche Beziehung ist auch den Stolz aufzugeben, sich auf den Partner einzulassen. So sehe ich das.

PS: Grade nochmal durchgelesen. Schreit irgendwie "Frauenversteher". Aber ich seh das nicht als Beleidigung, im Gegenteil.
Alt 20. 04. 2008, 19:00 Stormbird is offline Mit Zitat antworten #8
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Re: Das Männermanifest

Das er das nicht ohne Grund geschrieben hat und mit Sicherheit eine grade erlebte Erfahrung dahinter steht ist nicht zu bezweifeln....trotzdem ist meine Meinung das die Sichtweisen und Auffassungen der Geschlechter heute schon teilweise recht konfus sind
Kann es sein das aus "Der Mann hat den ersten Schritt zu tun", heute "der Mann hat eine Menge Schritte zu tun" wurde?
Alt 20. 04. 2008, 19:02 Passinator is offline Mit Zitat antworten #9
Kunstlich
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Re: Das Männermanifest

Ich tue mein bestes um die schlechte Situaiton der Männer des 21. Jhds zu verbessern:

Frauen wie Dreck behandeln!


Natürlich nur, damit diese sich wieder ihrer Position bewusst werden und dem nächsten Mann dankbar begegnen...
Alt 20. 04. 2008, 19:02 Kunstlich is offline Mit Zitat antworten #10
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Re: Das Männermanifest

Zitat:
Zitat von Kunstlich 
Ich tue mein bestes um die schlechte Situaiton der Männer des 21. Jhds zu verbessern:

Frauen wie Dreck behandeln!


Natürlich nur, damit diese sich wieder ihrer Position bewusst werden und dem nächsten Mann dankbar begegnen...

eieiei, was wird das wieder kritik und falsche betroffenheit auslösen haha aber bin natürlich auf deiner seite
Alt 20. 04. 2008, 19:09 Mofafotze is offline Mit Zitat antworten #11
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Re: Das Männermanifest

@Kunstlich

Na mein kleiner, musst du jetzt nicht aber ins Bett?!
Und Mutti hat dir doch bestimmt gesagt du sollst nicht immer alles nachplappern was dir deine Jungpupertierenden Hauptschulkumpels auf dem Schulhof vorgesponnen haben!
Alt 20. 04. 2008, 19:09 Passinator is offline Mit Zitat antworten #12
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Re: Das Männermanifest

Sollte dein Kommentar, Kunstlich, tatsächlich ernst gemeint sein ist es definitiv ne Einstellung für die dir die anderen (vernünftigen) Männer einerseits die Hand schütteln können, gibst du uns doch die Möglichkeit, auch mal im hellen Licht zu erscheinen, im Vergleich halt mal zu glänzen. Andererseits könnte man dir für diese Meinung ebensogut eine reinhauen, aber richtig. Denn du bist einfach für den ganzen scheiß Ruf der Männerschaft mitverantwortlich.

Sollte dein Post nicht ernst gemeint gewesen sein, geh bitte woanders spielen.
Alt 20. 04. 2008, 19:15 Stormbird is offline Mit Zitat antworten #13
lionhead
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Re: Das Männermanifest

Zitat:
Zitat von Stormbird 
Wenn ein Mann auf euch zugeht, wartet nicht bis er direkt vor euch steht. Die wenigsten werden den ganzen Weg gehen. Nicht ohne zwischendurch motiviert zu werden.
Wenn von euch, liebe Damenwelt, in dieser Phase nicht sehr viel mehr als ein Eisiges schweigen, ein "na, sehen wir mal wie weit er sich traut..." kommt, wird das Vorhaben mehr als schnell als Sinnlos eingestuft und abgebrochen. So sind wir Männer halt (klar, ist ne Verallgemeinerung).
-signed-

war in meiner Beziehung auch so.. bis ich das der Frau erklärt habe.
Sehe ich auch grade in einer Beziehung von Freunden von uns:

Irgendwas paßt nicht. Was auch immer. "Mann" will was ändern.
"Mann" weiß nicht genau, wie er etwas am besten angehen soll. Also wird mal ein wenig Rat eingeholt oder auch nicht aber auf jeden Fall wird was probiert. Und leider passiert folgendes:

egal ob der eingeschlagene Weg ein passender war oder nicht; da das Ziel noch nicht erreicht ist, ändert Frau nichts an ihrem Verhalten (Trotz, Schweigen, Herum-Giften, Sex-Entzug oder auch Klassiker wie Essen versalzen - was auch immer sie anfangs gewählt hat)
Nun liebe Damen (und nur die sind angesprochen die das so handhaben) was glaubt ihr lernt "Mann" daraus?
Richtig - Versuch 1 wird als Niete abgehakt, auf zur nächsten Idee.

Hmm.. passiert das selbe - ok, nächste Theorie, Infos holen, Freunde befragen..
Hmm.. passiert das selbe - ok, nächste Theorie
Hmm.. passiert das selbe - ok, nächste Theorie
Hmm.. stop!
lerneffekt setzt ein.

Egal was man macht, es passiert immer das selbe was auch schon vorher da war. Mögliche Schlußfolgerung:
a: "Frau spinnt bei diesem Punkt prinzipiell"
b: "Frau ist wohl nicht an einer Verbesserung interessiert"
c: "ich habe noch nicht den richtigen Dreh raus. HAbe aber keine Idee mehr. Sonst auch keiner den ich kenne. Bin nicht der richtige Mann für diesen Task"

und wenn das bei vielen Dingen passiert, dann hat man irgendwann mal den Hut drauf.

Also bitte.. feedback wenn wir in die richtige Richtung gehen.. und sei es noch so neutral - hauptsache es kommt eines.
Wir lernen nur aus Feedback. Kein Feedback kein Erfolg.

lionhead

ps: das manifest hab ich jetzt nicht gelesen. sorry. kein kopf dafür
Alt 20. 04. 2008, 19:22 lionhead is offline Mit Zitat antworten #14
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Re: Das Männermanifest

was macht ihr oich so an? "ruf der männerschaft", dass ich nicht lache ...ihr seid alle nur zu frustriert, weil ihr oire gefühle und energien auf die falschen dinge ver(sch)wendet und oich beim frauen-anmachen stundenlang zeit lasst.

passend zum thema mal hier sinngemäss die aussage eines doitschen zuhälters:

"der mann muss mit ihr abend essen gehen, 100 oiro, danach noch was trinken, 50 oiro, danach n taxi zu ihm, 20 oiro usw., im puff kann er das für die hälfte haben und danach sogar noch heim zum fussballschauen ...und das vorspiel hassen die meisten eh. man steht ja auch nicht 20 minuten vor ner garage und hupt"
Alt 20. 04. 2008, 19:23 Mofafotze is offline Mit Zitat antworten #15
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Re: Das Männermanifest

Ich hätte differenzieren sollen, stimmt: Man(n) muss arrogante Frauen erst demütigen, damit sie wieder wissen wo sie stehen, ist nunmal so. Wenn eine Frau nett und ehrlich scheint, wird sie natürlich auch entsprechend gut behandelt. Aber bei den ganzen S***** heutzutage, die sich für etwas ganz Besonderes halten...

Und welcher schlechte Ruf denn bitte? Frauen wollen nunmal Männer und am liebsten Arschlöcher, sie sind selbst Schuld!
Alt 20. 04. 2008, 19:24 Kunstlich is offline Mit Zitat antworten #16
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Re: Das Männermanifest

Aber warum sollte ich mich mit einer dieser S******en einlassen.
Durch ihr derzeitiges Verhalten disqualifizieren sie sich doch regelrecht für eine Beziehung
Alt 20. 04. 2008, 19:30 Passinator is offline Mit Zitat antworten #17
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Re: Das Männermanifest

Zitat:
Zitat von Passinator 
Aber warum sollte ich mich mit einer dieser S******en einlassen.
Durch ihr derzeitiges Verhalten disqualifizieren sie sich doch regelrecht für eine Beziehung

muss ja nicht heissen, dass sie automatisch ungeeignet für ne nummer ist!?!
Alt 20. 04. 2008, 19:31 Mofafotze is offline Mit Zitat antworten #18
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Re: Das Männermanifest

Zitat:
Zitat von Kunstlich 
Und welcher schlechte Ruf denn bitte? Frauen wollen nunmal Männer und am liebsten Arschlöcher, sie sind selbst Schuld!
Und trotzdem wird sich hinterher bitterlich über "all die bescheuerten Typen" beschwert. Verallgemeinert wird halt bei sowas immer gerne. Aber so wie ich das sehe hatten wir diesen Punkt ja schon im Anfangspost.
Mit dieser Differenzierung klingt dein Punkt schon wieder deutlich haltbarer.

Zitat:
Zitat von Mofafotze 
...ihr seid alle nur zu frustriert, weil ihr oire gefühle und energien auf die falschen dinge ver(sch)wendet und oich beim frauen-anmachen stundenlang zeit lasst.
Du irrst.
Alt 20. 04. 2008, 19:31 Stormbird is offline Mit Zitat antworten #19
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Re: Das Männermanifest

Sicher, aber sie kommen bei anderen Männern damit durch - und eben das ist der Punkt! Da muss halt irgendwer entsprechend handeln, das nennt sich Zivilcourage!

Edit: + Mofafotze hat natürlich Recht! Sie kann ja ein mieses Stück sein, hauptsache wemmsen..

Allgemein ist noch zu sagen, dass Frauen halt - wenn auch Unterbewusst - diesen starken Beschützertypen brauchen, der ihnen sagt was Sache ist. Und eben hier wird das Arschloch immer punkten: Lieber lässt sich eine Frau wie Dreck behandeln, als von einem Lappen erobern, der für sie keine Herausforderung darstellt, sogar weit unter ihr steht! Wenn eine Frau merkt, dass Mann sie nötig hat, verliert sie das Interesse und ist weg.
Alt 20. 04. 2008, 19:32 Kunstlich is offline Mit Zitat antworten #20
jimbeam40
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Re: Das Männermanifest

Zitat:
Zitat von Mofafotze 
was macht ihr oich so an? "ruf der männerschaft", dass ich nicht lache ...ihr seid alle nur zu frustriert, weil ihr oire gefühle und energien auf die falschen dinge ver(sch)wendet und oich beim frauen-anmachen stundenlang zeit lasst.

passend zum thema mal hier sinngemäss die aussage eines doitschen zuhälters:

"der mann muss mit ihr abend essen gehen, 100 oiro, danach noch was trinken, 50 oiro, danach n taxi zu ihm, 20 oiro usw., im puff kann er das für die hälfte haben und danach sogar noch heim zum fussballschauen ...und das vorspiel hassen die meisten eh. man steht ja auch nicht 20 minuten vor ner garage und hupt"

oich? Oire? oiro? Versteh ich nicht?

und die Aussage des doitschen Zuhälters ist ja wohl kaum mit dem durchschnitts Mann zu vergleichen. Ich bitte dich.....
Alt 20. 04. 2008, 19:39 jimbeam40 is offline Mit Zitat antworten #21
zwo-elf
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Re: Das Männermanifest

Mir kommen gleich die Tränen, die armen Männer. Braucht noch wer Taschentücher?
Alt 20. 04. 2008, 19:45 zwo-elf is offline Mit Zitat antworten #22
Mofafotze
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Re: Das Männermanifest

Zitat:
Zitat von jimbeam40 
oich? Oire? oiro? Versteh ich nicht?

und die Aussage des doitschen Zuhälters ist ja wohl kaum mit dem durchschnitts Mann zu vergleichen. Ich bitte dich.....

oi = eu, so schwer? ist mein schreibstil, gewöhn dich dran

ach nein? das ist die meinung sehr vieler männer, darunter gibt es eben auch wieder welche, die einfach nicht dazu stehen können/wollen/DÜRFEN
Alt 20. 04. 2008, 19:50 Mofafotze is offline Mit Zitat antworten #23