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gullinews
gulli:News Redaktion
 
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Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.981
USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Die Zahlen über "nicht legal erworbene Musik" erscheinen oftmals grotesk, die vermeintlichen Verluste der Musikindustrie, die diese häufig lautstark ausdrückt ebenso. Eine aktuelle Statistik der Marktforscher von NPD in den USA zeigt, wohin die CD Käufer nach und nach abwandern. Und warum die sinkenden Verkaufszahlen der Silberscheiben demzufolge nicht den Untergang der Musikindustrie einläuten werden. Erneut bewahrheitet sich eine alte Binsenweisheit, die noch immer gültig ist: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Einer aktuellen statistischen Analyse der NPD Group Inc., eines der führenden Online-Analyse Unternehmen der USA, handelt es sich bei 58% der im Umlauf befindlichen Musik um nicht käuflich Erworbene. Das Ergebnis an sich ist jedoch durchaus interessant. So zeigte sich im Verlauf des Jahres 2007 ein geringfügiger Anstieg an Musik, die umsonst angeeignet wurde, und eine absteigende Tendenz für Musik, die unbezahlt angeeignet wurde. Die Rede ist hierbei von legalen Kopien, wie etwa einer Radioaufzeichnung sowie dem guten alten Filesharing.
Der Markt für legale bezahlte Downloads erlebte ebenfalls eine gewisse Aufbruchsstimmung. Von 7% auf 10% stiegen diese im Vorjahr an. Im Gegensatz hierzu fielen die CD Verkäufe von 41% auf 32% ab, was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass die Musikindustrie im gleichen Atemzug Verluste durch das Filesharing erfahren hätte. Vielmehr zeigt es, dass der Konsument nicht mehr willens ist, jedes x-beliebige Produkt, von dessen Qualität er nicht überzeugt ist, zu einem völlig überhöhten Preis käuflich zu erwerben.


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Alt 21. 04. 2008, 18:08 gullinews is offline Mit Zitat antworten #1
rootie
der enizig wahre...
 
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Registrierungsdatum: Sep 2006
Ort: hinterm mond
Beiträge: 105
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

also das genialste is ja wohl der name dieses Marktforschungsinstitiutes xD
Alt 21. 04. 2008, 18:31 rootie is offline Mit Zitat antworten #2
koelnmedia
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Mar 2008
Ort: Köln
Beiträge: 397
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Zitat:
Zitat von rootie 
also das genialste is ja wohl der name dieses Marktforschungsinstitiutes xD

Tja, die gibt es aber schon seit 1967 ... und ist in den USA eines der bekanntesten Marktforschungsinstitute! Es gibt sogar ein Büro in Nürnberg!
Alt 21. 04. 2008, 18:38 koelnmedia is offline Mit Zitat antworten #3
tifiantaeuschen
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 4
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Zitat:
Zitat von koelnmedia 
Tja, die gibt es aber schon seit 1967 ... und ist in den USA eines der bekanntesten Marktforschungsinstitute! Es gibt sogar ein Büro in Nürnberg!

Ja, wie sehr man sich doch an solchen kleinen Gegebenheiten erfreuen kann... Ich hab aber auch dreimal nachgelesen weil ich erst dachte hab mich verlesen... und dann musste ich schmunzeln.
Alt 21. 04. 2008, 18:55 tifiantaeuschen is offline Mit Zitat antworten #4
k4mp4
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 27
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Sehr ''obejektive'' news
Alt 21. 04. 2008, 19:14 k4mp4 is offline Mit Zitat antworten #5
maharbal
verkackt bald sein abi
 
Benutzerbild von maharbal
 
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 8
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

dito, ich mein wie muss es für die gewesen sein als die z.b. in nürnberg das bürogebäude gekauft ham... "guten tag, wir sin von der npd..." kann mir vorstellen dass so was für verwirrung sorgen könnte^^
aber die studie an sich is mir eigentlich wayne, ich mein so was kann man so stark dadurch bestimmen wie man fragt etc., dass statistiken eigentlich nur davon abhängen, wer sie finanziert hat, auch wenn das unabhängige meinungsforschungsinstitute sind, aber die schauen ja trotzdem danach woher das geld kommt, und wenn die nicht die gewünschten ergebnisse kriegen dann wird halt das nächste mal ein anderes institut genommen, weshalb die einfach etwas erpressbar sein müssen... deshalb glaub ich eigentlich solchen studien so ziemlich nie(außer sie stimmen zufällig 100% mit meiner meinung überein, dann glaubt man so was ja gerne mal um sein ego zu stärken^^)
Alt 21. 04. 2008, 19:18 maharbal is offline Mit Zitat antworten #6
franz86
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 244
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

ja ja die NSDAP


die news ist aber positiv, auch wenn es auf dem ersten blick der reißerische titel nicht andeuten mag
Alt 21. 04. 2008, 19:19 franz86 is offline Mit Zitat antworten #7
Ubermensch
Mitglied
 
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 12
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

eigentlich ne recht gute quote wenn man bedenkt wie viel runtergeladen wird. auch 42 prozent von den unmengen an songs ist immernoch immens viel und wird für einiges an reibach gesorgt haben
Alt 21. 04. 2008, 20:08 Ubermensch is offline Mit Zitat antworten #8
antiHacker
Mitdenker
 
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Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 234
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Erstaunlich, 58 Prozent?

Die sollten bei uns Deutschen nicht solche Statistiken anfertigen. Hab aus Fun vor ein paar Wochen einfach jeden im Umfeld befragt, woher den seine MP3s stammen.
Alt 21. 04. 2008, 20:17 antiHacker is offline Mit Zitat antworten #9
Todde
N/A
 
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 320
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Zitat:
Zitat von antiHacker 
Erstaunlich, 58 Prozent?

Die sollten bei uns Deutschen nicht solche Statistiken anfertigen. Hab aus Fun vor ein paar Wochen einfach jeden im Umfeld befragt, woher den seine MP3s stammen.


ohman

inwieweit ist einem unternehmen zu trauen das im auftrag der musikindustrie statistiken fertigt...null
Alt 21. 04. 2008, 20:31 Todde is offline Mit Zitat antworten #10
daemonicus
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 106
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

was sich immer alle so wundern, dass der cd verkauft zurück geht. kann man sich das nicht denken, oder sind einige zu doof dafür?
gabs bei der auflösung der vhs auch so ein geschrei? ich glaube nicht (auch wenn man so nen uraltdingens noch kaufen kann). ist doch nen normaler prozess.
mittem trabi fahren heute auch nur die wenigsten...
Alt 21. 04. 2008, 20:49 daemonicus is offline Mit Zitat antworten #11
R.K.
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Aug 2005
Beiträge: 763
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Sind doch richtig gute Zahlen für die MI: gehen wir vom deutschen Recht aus, sind Privatkopien im einstelligen Bereich (ca.7 Stück) völlig legal. Jetzt rechnen wir mal fix nach, was rauskommt, wenn jeder Käufer sein Recht voll auschöpt. Dann kann die Industrie froh sein, wenn mehr als 15% der Musik gekauft ist.
Wenn die Plattenbosse ihre rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen wollen (und den Rechtststaat für sich verbiegen wollen!) - dann sollten die User auch ihre Rechte vollständig ausschöpfen... 7Privatkopien ziehen - und danach die CD wieder verkaufen!
Alt 22. 04. 2008, 06:18 R.K. is offline Mit Zitat antworten #12
fabdn
Gulli:Bewohner
 
Benutzerbild von fabdn
 
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.220
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Die MI geht mir immer mehr auf den Sack, was die Folge hat, dass ich immer weniger Musik kaufe. Mein CD-Konsum geht langsam Richtung null. Onlineradios etc. sind eine gute legale Alternative.
Die MI ist in Zeiten des Internets überflüssig wie ein Kropf. So wie die CD die Schallplatte abgelöst hat, wird das Internet die MI ablösen: Man braucht keine Industrie mehr für Vertrieb & Werbung, das geht ganz von alleine (siehe musik bei youtube und co). Den Kunden freuts: Qualität steigt, Priese fallen, die korrupten Säcke bei der MI solln verrecken.
Alt 22. 04. 2008, 12:22 fabdn is offline Mit Zitat antworten #13
afafafaf
fordere viel, mache wenig
 
Registrierungsdatum: Jul 2007
Beiträge: 251
Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Ich sehe da ein großes Problem drin, dass man seine Musik kaum legal zu angemessenen Preisen erwerben kann.

Es ist nötig, für Musik zu bezahlen, wovon sollen kleinere Künstler sonst leben? Qualitätseinbußen sind sonst die Folge. Aber 20€ für eine CD zu bezahlen ist einfach völlig übertrieben, besonders wenn ich sie sowieso auf MP3-Player höre, dessen Speicherkapazität einfach gigantisch ist... Auch der bezahlte Download ist noch immer recht teuer, aber schon angemessener... Ich denke auch, dass da die Zukunft drin liegt.
Alt 22. 04. 2008, 12:41 afafafaf is offline Mit Zitat antworten #14
Maddien
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 8
Thumbs up Re: USA: 58 Prozent der Musik wurde nicht "gekauft"

Interessanter Bericht mit nachvollziehbarer Schlussfolgerung. Ich würde mir wünschen, dass auch die MI mal so sachlich an das Thema ginge. Leider wird zu oft der Gegensatz gebracht "unbezahlte Musik - legal bezogene Musik". Das wirkt immer so, als sei unbezahlte (also nicht noch einmal extra bezahlte (GEZ/Gema)) Musik illegal. Der Radiomitschnitt wurde im Beitrag aber immerhin erwähnt. Solange das Tauschen von Musik über Musiktauschbörsen nicht endlich legalisiert wird, ist diese Methode meine Hauptbezugsquelle von Musik. Ich hab meine Infos und meine Musik von hier: www.tauschnix.de
Alt 23. 04. 2008, 08:06 Maddien is offline Mit Zitat antworten #15
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