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22. 04. 2008, 16:08 #1
Wikipedia: Bertelsmann druckt die freie Enzyklopädie
Die Wikipedia ist bereits in der Vergangenheit häufig in die Kritik geraten. Die Online-Enzyklopädie vertreibe Lexika, sie sei sachlich oft nicht korrekt und sehr anfällig für Manipulationen. Nun kündigte Bertelsmann an, ein Wikipedia-Lexikon zu drucken - und unterstützt die Wikipedia damit in mehrfacher Hinsicht.
Das Bertelsmann Lexikon Institut hat angekündigt, ein Wikipedia-Lexikon zu veröffentlichen. Damit ist Bertelsmann der erste Verlag, der die Freie Enzyklopädie drucken lässt. Er erklärt damit außerdem den Behauptungen, dass gedruckte Bücher keine Zukunft hätten, eine klare Absage. Ganz im Gegenteil will Bertelsmann "neue Zielgruppen erschließen, die das Wikipedia-Projekt kennenlernen und an ihm partizipieren", so Verlagsleitern Beate Varnhorn.
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23. 04. 2008, 23:23 #21
Re: Wikipedia: Bertelsmann druckt die freie Enzyklopädie
Zitat von gullinews
Wie das? Müssen die Artikel-Korrekturen per Post hinschicken und dann bekommen alle Käufer eine Seite zum ein- bzw. überkleben zugeschickt?
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24. 04. 2008, 02:13 #22
Re: Wikipedia: Bertelsmann druckt die freie Enzyklopädie
Ich finde an solchen Beispielen erkennt man immer wie saumäßig mega-krass überfällig das ePaper wird. Das muss doch mal langsam was werden.
Ein Buch hat halt keine Links, viel weniger Kompfort, und ich glaube auch eher nicht, dass die Lektoren des wenig renomierten Knebelverlages Bertelsmann dazu geeignet sind, Enzyklopädieen zu verlegen. Wenn das Meyer oder Brockhaus machen, dann erwartet man 100% solidiertes Fachwissen, politisch neutral, in Hochsprache, und dass man das als Beleg nutzen kann. Wenn man Wikipedia nutzt erwartet man grundlegende Infos, mehr nicht. Aber wenn man grundlegend allem folgt hat man umfassend was recherschiert. Folgen, den Links. Die ein Buch nicht hat. Aber ePaper und das Web.
Bei der FAZ ist eine große Leserdebatte entbrannt, nachdem hyperkritisch berichtet wurde
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