Über die Kurzfilme des Künstlers Paul Whittington kann man in den Mainstream-Medien bislang nichts in Erfahrung bringen, lediglich die Autoren einiger Blogs weisen mehr oder weniger dezent auf seine Werke hin. Dabei lohnt ein ausführlicher Blick auf einen seiner SF-Kurzfilme, sie verknüpfen sehr geschickt, was einem von irgendwoher bekannt vorkommt. So ganz genau mag es aber keiner erklären, woran sich der Zuschauer dabei genau erinnert fühlt. Wir wagen einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen und haben den Autor der Filme vor ein paar Monaten mit Erfolg um ein Interview gebeten.
Manch einem kommt bei Carrotkids Filmen die sterile Stimmung des SF-Filmeklassikers "THX 1138" hoch.
In Ben Bova's Drogenparadies, der Literaturvorlage des amerikanischen Autors und Journalisten, dreht sich alles um eine Gesellschaft von Menschen, die ähnlich wie Ratten in unterirdischen Gängen gehalten werden. Sie werden von ihren Aufsehern lückenlos überwacht und mithilfe von unterschiedlichen Drogen gefügig gemacht. Der Ausdruck jeglicher Gefühle ist verboten, das Ausleben von sexueller Lust erst recht. Im Gegenzug dürfen im Roman die versklavten Bewohner Drogen konsumieren, wie es ihnen gerade gefällt. Die Liebe und der Sex ist letztendlich das, was den Hauptdarstellern in dieser Gesellschaft auch zum Verhängnis wird.
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