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watiano
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen und versuche mal auf das Eingangs -posting einzugehen...

Eine homogenes Volk hat für mich seine feste Sitten, Gebräuche & Moral - es ist eine Art Regelwerk die vorschreibt wie gelebt und was eingehalten wird (obwohl es nicht immer niedergeschrieben ist) und von den nicht homogenen wird erwartet das diese sich dem teils mehr oder weniger unterordnet. Sobald aber die Minderheit anwächst ,entsteht eine ethnische Zugehörigkeit die versucht ihre gemeinsame Eigenart bei behalten zu wollen und natürlich ihre Interessen zu wahren. Das wiederum ist aber die Grundlage für soziale Zusammenstöße und Verwahrlosung der eigenen Kultur (beiderseits). Als Orientierung gelten dann langfristig gesehen nur noch die festgeschriebenen Gesetze. Man muss also versuchen miteinander zu leben und es entsteht eine neue Kultur. Solche Prozesse haben die Völker Europas wie z.B. Deutschland & Frankreich in laufe der Jahrhunderte schon längst durchlaufen gehabt, nur heute allerdings passiert es in eine krassere Form. Es ist sozusagen die Internationalisierung der Kultur auf dem weg zur One-World, welche von den Eliten angestrebt wird, ob es uns nun das passt oder nicht. Den theoretisch geht man davon aus, das wir uns ansonsten im Laufe der Jahrhunderte aufgrund unterschiedlicher Interessen selbst vernichten könnten

Typisch deutsch ist für mich: passives Hinnehmen, Organisation, Gründlichkeit, Zuverlässigkeit , Pünktlichkeit , sozialistische Elemente und vielleicht andere gern noch zu Belehren.


Gruß,
Watiano
Alt 03. 05. 2008, 16:25 watiano is offline Mit Zitat antworten #26
infofilter
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von LordPiccolo 
...
Nehmen wir an, wir haben nun ein homogenes Territorium geschaffen. Wer definiert die Grenzen? Wer sagt, dass Dorf A nicht zum Staat B, anstatt zum Staat C gehört? Kriegerische Auseinandersetzungen sind da vorprogrammiert. Ich bin deshalb der Tatsachen ins Auge blickend der Ansicht, dass der Ethnopluralismus eine noch größere Utopie ist, als der Kommunismus...
nächste frage: wer defniert diese ominöse volkshomogenität? etwa ich? dann heißt's ade osten. und bayern schmeiß ich gleich mit raus. was schwaben sprechen kann man ebenfalls nur bedingt deutsch nennen. oder wirds dann zu homogen?

Alt 03. 05. 2008, 16:42 infofilter is offline Mit Zitat antworten #27
Tarku
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Ich muss zugeben ich kannte das Wort anfangs nicht, bzw. stellte mir anhand des begriffes eigentlcih was anderes darunter vor (eigentlich genau das Gegenteil), Ethnopluralismus scheitert jedoch schon an einer ganz grundlegenden Sache, Kulturen vermischen sich mit der Zeit, folglich ist eine klare differenzierung nciht mehr möglich, sicher man könnte die Extremen in Länder zusammenfügen, aber was wäre dann mit den restlichen normalen 80% der Weltbevölkerung

Abgesehen davon wäre Ethnopluralismus wohl das schlechtest mögliche Szenarie für die Erde, dadurch würden künstlich die Gruppen noch stärker gefestigt und dadurch würde man nur noch die Konflikte der Kulturen noch weiter aufstacheln, ich bezweilfe das das funktionieren würde längerfristig sofern man wie oben schon erwähnt überhaupt zwischen den Kulturen differenzierne könnte. Abgesehen davon gibt es sicher auch viele Mensche wie beispielsweise mich die sich selbst garkeiner Kultur angehörig fühlen, für mich ist Kultur genau wie Religion etwas das ledliglich viel Konfliktpotential birgt, aber im Endeffekt wenig bis garkeinen nutzen hat, zuminst bezogen auf national-gesehene Kulturen, sprich es kann auch Kunst und gesellschaftliches Leben abseits der Abhängigkeit von Ländern bestehen, und Kultur ist neben Religion einer der Hauptgründe für Konflikte. Für mich geht die Zukunft ganz klar in richtung vereinheitlichung, es wird Zeit nutzlose Ahnängsel und konfliktschürende Angewohnheiten abzulegen. Angefangen bei einer einheitlichen Sprache über die langsame Aufgabe der seltsamen Vorstellung der Nationalitäten. Ein Mensch ist ein Mensch es spielt keine Rolle ob dieser jetzt in Deutschland oder in Nigeria lebt, was viele scheinbar einfach nicht einsehen möchten weil sie dann selbst von ihrem hohen Ross steigen müssten.

mfg
Alt 03. 05. 2008, 17:02 Tarku is offline Mit Zitat antworten #28
cyberny
wissender
 
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von Tarku 
Kulturen vermischen sich mit der Zeit
Diese Theorie kollidiert aber recht drastisch mit der Tatsache, dass es verschiedene Kulturen gibt und schon immer gab.

Zitat:
Zitat von Tarku 
Ein Mensch ist ein Mensch es spielt keine Rolle ob dieser jetzt in Deutschland oder in Nigeria lebt
Du kannst die Kultur nicht so einfach von den Lebensumständen trennen. In Nigeria arbeitet man halt auch Samstags für einen Hungerlohn während man in Deutschland im G:B postet.
Alt 03. 05. 2008, 17:38 cyberny is offline Mit Zitat antworten #29
alte frau
auch mal hier
 
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

aber ist nicht eine gewisse Form des Ethnopluralismus bereits Gang und Gebe?

mMn hat sich diese Idee bereits fix in den Köpfen Einiger festgesetzt. Die mMn am emotionalsten diskutierten Themen hier im Forum haben dieses Thema zumindest gestreift, ich denke hier an den Kurden/Türkei oder den Ludwigshafen-Thread.

Was ich meine ist, dass der Ethnopluralismus immer schon existiert hat, oder sich zumindest entwickelt hat. zum Beispiel der Hellenismus.

Zu Beginn waren die Makedonier ein (mehr oder weniger meines Wissens nach) homogenes Volk. Durch die Erobberungszüge Alexanders des Großen haben sie sich dann nach und nach mit den eroberten Völkern vermischt und ihre Kultur verbreitet. Alexander selbst hat ja eine Massenhochzeit von Makedoniern und Perserinnen organisiert, um eben mMn ein homogenes Volk zu schaffen, nur eben auf friedlichem Weg.

Ich wage zu behaupten, dass wenn sein Reich länger bestanden hätte, der gesamte Mittlere und Nahe Osten vollkommen hellenisiert geworden wäre.

Soweit zur Geschichte. Um dies auf heute umzulegen: Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann ist der Ethnopluralisumus in Reinform unmöglich, da sich die Völker immer wieder vermischen, allerdings entsteht hier dann im Laufe der Zeit, falls sich solche Vermischungen dann in Grenzen halten würden, wieder ein homogenes Volk mit seinen festen Gebräuchen, Sitten und Moral.

Heutzutage haben wir aber durch die Globalisierung ein dauerhaftes Vermischen unterschiedlicher Kulturen. Daduch kann kein homogenes Volksgebilde entstehen, da immer neue Einflüsse eindringen.

Und mMn gerade deswegen ist die fixe Idee des Ethnopluralismus so verbreitet, als eine Utopie, die gerade in unserer Zeit unmöglich ist, und vielleicht gerade deswegen so faszinierend für den rechten Rand unserer Gesellschaft und, wie mir vorkommt, viel mehr verbreitet als noch vor 40 Jahren.

Berichtigt mich, wo ich falsch liege
Alt 03. 05. 2008, 17:46 alte frau is offline Mit Zitat antworten #30
Neandertaler
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Was ein heilloses Durcheinander! Paar Elementarkenntnisse:

1. "Volk" bedeutet zunächst "gemeines Volk", Pöbel (Französisch: Le peuple), Dritter Stand - immer im Unterschied zu den Herrscherkasten Adel und Klerus. Das Volk - das sind die Dummen. Die, die schuften müssen. Der ganze Ethnokram ist noch gar nicht vorhanden. Er interessiert keinen. Am wenigsten Adel und Klerus. Aber den Pöbel auch nicht. Für den hört die Welt hinter dem nächsten Dorf auf.

2. Eine nationale Komponente kriegt der Pöbel durch die Französische Revolution. Die Franzosen sind der Dritte Stand im Herrschaftsgebiet des gerade guillotinierten Königs. Die Einheit der Franzosen ist also durch den früheren König gegeben, und durch sonst nix. Keine Abstammungsgeschichten, keine Ahnenforschung, nix von all diesem Quark. Bretonen, Normannen und weiß der Kuckuck was - alles Franzosen, weil früher unter dem Regime des gestürzten Königs. Frankreich wird also Nationalstaat. Das ist für manche überhaupt nicht spaßig. Nämlich für die, welche den Volksbegriff völkisch zu interpretieren begannen, also ihren eigenen Verein haben und nicht zu Frankreich gehören wollten. Wenn das passierte, kam die Revolutionsarmee aus Paris und hat mit den Völkischen kurzen Prozess gemacht. Die Aufständischen in der Vendée wurden nach der Gefangennahme gefesselt, zusammengebunden und auf Schiffe gebracht. Die Schiffe legten dann vom Ufer ab, mitten im Fluß wurde ein Loch in den Boden gehackt, und dann soffen die Kähne eben ab. Mit ihnen alle Gefangenen. Alles im Namen der Freiheit und der Menschenrechte, schon damals.

3. Eine völkische Färbung kriegt der Volksbegriff dort, wo der Dritte Stand zu schwach oder zu feige ist, um den König zu stürzen, oder wo es nicht einen König gibt, sondern zahllose kleine Könige. So geschehen in Deutschland. Weil es die Nation nicht gibt, welche die Identität der Deutschen klar definieren und sichtbar machen würde, geht das Wühlen und Puhlen los, was es denn sonst noch sein könnte, was den ganzen Pöbel, der da hockt, irgendwie verbindet. Unmittelbar hatten die Leute ja nichts miteinander zu tun.

Und so kam man auf die Geschichte und die Kultur, welche zu diesem Zweck erst gefunden und erfunden werden musste. Die Romantiker quetschten Bauern aus und ließen sich Märchen erzählen, die sie aufschrieben, etc. Bei den Deutschen gab es immer wieder Rückfälle in diese Periode. Solange es eine DDR und eine BRD gegeben hatte, also keine staatliche Einheit der Deutschen, retteten völkische Langweiler sich in die Idee, dass die Deutschen ja eh ein Kulturvolk wären, also ihre Einheit in der gemeinsamen Kultur fänden und der staatlichen Einheit gar nicht bedürften. Aber als sie diese Einheit kriegen konnten, griffen sie natürlich begeistert zu.

4. Erst die Nazis arbeiteten sich von den vermeintlichen geschichtlichen und kulturellen Wurzeln herunter noch zwei Stockwerke tiefer und landeten bei einer abseitigen Vorstellung von Rasse.

Das war nicht Rassismus, das war Irrsinn total, und man sollte deshalb die Nazis nicht Rassisten nennen. Das waren sie nicht. Das konnten sie nicht sein. Es ging einfach nicht.

Das ging ins Afrika. Weißer Mann, schwarzer Mann, klare Fronten. Das ging auch in Amerika. Das geht überall, wo es sowohl Plattnasige als auch Spitznasige, Schlitzäugige oder Glotzäugige, Käsige oder Farbige gibt.

In Deutschland gab es die aber nicht. Es gab keinen rassischen Unterschied zwischen jüdischen und anderen Deutschen. Deshalb hat man den Juden einen gelben Stern verpassen müssen. Deshalb war ein irrer Papierkrieg nötig, bevor jemand seinen Ariernachweis bekam.


Also, wenn wir von heute reden: Stufe 4 bitte vergessen. Mit Rassismus hat niemand nix am Hut. Der ist derart total kopromitiert, dass er als Rechtfertigungsideologie völlig ausgeschieden ist.

Was heute noch vorkommt, und gelegentlich verstärkt, ist Stufe 3: Aus Kultur und Geschichte, meist erfunden, den Kitt zusammenrühren, der eine Population als Volk ausweist; diese Trottel dazu bringen, dass sie ihren derzeitigen Machtbereich verlassen; dann bereitstehen, um das befreite Volk sofort dem eigenen Herrschaftsbereich einzuverleiben. Raus aus Jugoslawien, rein in die EU.
Alt 03. 05. 2008, 18:47 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #31
Provokateur
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Ich glaube wir sind ganz weit vom Begriff und was wirklich dahintersteckt entfernt.

Ethno (volk) pluralis (nicht eines, zu mehreren zuordenbar, Vielfältig)

Umgangssprachlich als "Völkervielfalt" verstanden. Genau dies führt aber sofort zu den ersten Irritation weil eigentlich genau das Gegenteil damit gemeint ist das am besten der Theoretiker des italienischen Faschismus, Julius Evola, hervorragend ausdrückt:"Nicht jedem ersten besten kann Menschenwürde zugesprochen werden, und auch wo sie vorhanden ist, erscheint sie in verschiedenen Abstufungen."

Umgesetzt bedeutet es also das in einem Nationalstaat verschiedene Ethnien zusammenleben die aber klar voneinander abgegrenzt sind.
In der wahren Bedeutung des Wortes "Ethnopluralismus" wird die Integration von Menschen verschiedener Herkunft und Kultur abgelehnt, da die Völker und Nationen dadurch ihre kulturellen Eigenarten, ihre Identität und letztlich ihre Qualität aufgeben würden. Insofern wird der Ethnopluralismus dadurch zum Erhalt der "nationalen Identität".

Das entspricht exakt den Neuen Ideologen der Rechten die nicht zwangweise NAZIS sein müssen aber zu 90prozent diesen Umfeld im Deutschen Denkschema zugeordnet werden können. Die Idee des "Ethnopluralismus" ist sehr alt und bereits die Römer haben sie in verschiedenen Phasen ihres Empire realisiert.

Der Threadtitel ist daher mit einen klarem NEIN, ganz im Gegenteil wird und wurde Ethnopluralismus bereits praktiziert und es ist eine der spannendsten Diskussionen schlechthin da Ethnopluralismus zur Globalisierung und Kapaitalismus ein beinahe natürliches Bindeglied darstellt.
Alt 03. 05. 2008, 18:49 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #32
ROSELLI
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Umso länger ich über Ethnopluralismus nachdenke, umso verwirrender bzw. menschenfeindlicher finde ich diese Vorstellung.


Es bedeute doch praktisch nichts anderes,dass Regierungen verhindern,dass Menschen sich kulturell austauschen.

Was die Nationalisten in den territorialen Grenzen sehen,sehen die Ethnopluralisten in der Kultur.


Eine knallharte Abgrenzung.Da würde ich sogar noch eher Sinn in ersterem sehen.

Außerdem,wie möchte man das durchsetzten?Das ist absolut utopisch?Seit Menschengedenken haben sich Kulturen zwangsläufig befruchtet.

Von daher utopischer als Kommunismus.Obwohl das eine eigentlich nicht mit dem anderen zu vergleichen ist.

greets,
Roselli
Alt 03. 05. 2008, 18:50 ROSELLI is offline Mit Zitat antworten #33
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von ROSELLI 
Von daher utopischer als Kommunismus.Obwohl das eine eigentlich nicht mit dem anderen zu vergleichen ist.

greets,
Roselli
Ab diesem Moment wird es spannend! Kommunismus hat in der Tat absolut nichts mit Ethnopluralismus zu tun dennoch ist Kommunismus ein wichtiges Stichwort weil es ein Gesellschaftsmodel (ich weiß nicht ganz richtig) beschreibt.

Wenn wir die Wirtschaft als Kapitalistisch definieren dann ist Ethnopluralismus die "passende" Entsprechung im Gesellschaftsmodell.

Ethnopluralismus kann man am besten verstehen wenn man sich die Regelkreise des Kapitalismus vergegenwärtigt und sie auf eine Gesellschaft abbildet. Deshalb ist diese Idee so faszinierend und gefährlich!
Alt 03. 05. 2008, 19:00 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #34
ROSELLI
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Ich habe da echt nen Verständinisproblem.

Wenn man den Ethnopluralismus definiert wie Wiki:

Statt belasteter Begriffe wie „Lebensraum“ ist die Rede von „angestammten Territorien der Völker“ oder „Ethnien“.


Könnte es theoretisch Länder geben die ethnopluralistisch sind und als "Staatsform" den Kommunismus praktizieren.

Aber in der Threadfrage gings ja darum was utopischer ist.
Alt 03. 05. 2008, 19:07 ROSELLI is offline Mit Zitat antworten #35
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Jetzt gehe ich ein wenig auf Glatteis und behaupte das "Primus inter Pares" die Quintessenz des Ethnopluralismus beschreibt.
Genaugenommen war Jugoslawien (passt auf nun kommt Neanderthaler) ein Ethnopluralismus den dort lebten unterschiedliche Völker zusammen die aber von den Serben dominiert waren.

Die wesentlich wichtigere Frage ist jedoch wie durchlässig praktizierter Ethnopluralismus ist.
Alt 03. 05. 2008, 19:16 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #36
kaizz
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Für mich sieht dies nach reiner Willkür aus.

Wer entscheidet wer zu welchem Kulturkreis gehört oder nicht ?

DIe sog. Deutschen die hierhergewandert sind aus asien haben doch auch nicht inzest betrieben, ergo hat jeder irgendwo asiatische Gene aus unendlich vielen Völkern in sich...

Was btw auch von Vorteil ist. Inzest ist KEIN Vorteil, wie ihn die Rechten so anpreisen. Vermischung des Genpools mit nicht verwandten Menschen ist definitiv von Vorteil. Und am entferntesten Verwandt sind eben Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Sieht man auch imho ein wenig wenn man die Augen im echten Leben aufmacht.... Die Leute aus den europäischen Adelshäuser (Prince Harry, Charles..., wo früher tatsächlich auf "reinrassigkeit" wertgelegt wurde um das Blaue blut zu schützen) verglichen mit naja den meisst attraktiveren Menschen und "Stars" (sehr viele haben Abstammung von überall, von Verona pooth bis wasweissichwaswen)..

Oder einfach mal vergleichen, Attraktivität von halb-Asiatinnen und halb-europäerinnen mit "reinen" chinesischen oder japanischen Frauen...

der Unterschied ist zumindest durchschnittlich/statistisch verblüffend. Natürlich argumentiert jetzt der Rechte mit einzelbeispielen wo er andere Erfahrungen gemacht hat, weil er nicht weiss was Durchschnittswert bedeutet, aber was solls.


Die sog. Rechten (Alles was rechter als CDU/CSU ist, ist imho nicht wirklich rechts, sondern eher Sektenhaft... tatsächlich, vergleich die Grundstrukturen einer Sekte - erschwerter Austritt von Aussteigern, einstiegsdroge z.B rechte Musik, alle die anders denken sind Feinde - mit denen der "Rechten" Szene....) haben keinerlei wissenschaftliche Argumente...

Selbst wenn dieser sog. Ethnopluralismus möglich sein sollte, was ich schon bezweifel - wem nützt er ? Er schadet mehr, ja er hemmt den Fortschritt eher.

Den Begriff Inzest habe ich hier etwas lockerer benutzt, aber im Endeffekt läuft es darauf früher oder später hinaus wenn man eine Menschengruppe von der "DNA-Auffrischung von Außerhalb" abkapselt....zumindest wird man gezwungen sich mit Menschen zu paaren die näher an einem Verwandt sind, was aus biologischer Sicht total Sinnfrei ist.
Allerdings spielt das heute sowieso keine Rolle mehr, da sich der Mensch nicht ansowas hält, und er gene von überall hat, vor allem aus Völkern der benachbarten Nation, aber auch auf der anderen Seite der Welt, deswegen ist es theoretisch nichtmehr ganz so schlimm - ABER das macht diesen Ethnopluralismus irgendwo sinnlos, wenn jeder schon etwas von jedem hat. Und wenn nicht, siehe obiges Bsp.

€dit: Was mich mal interessieren würde, was passiert mit den Sog. "Mischlingskinder" (Sinnfreier Rechter Begriff, wobei die meisst eine abwertendere Bezeichnung verwenden) im Ethnopluralismus ?
Alt 03. 05. 2008, 19:40 kaizz is offline Mit Zitat antworten #37
LennyGAP
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

betrachten wir die momentanen Querelen um eine EU-Verfassung und eine stärkere Europäische Union, sehen wir bereits ein Paradebeispiel von Ethnopluralismus und warum er nicht funktioniert!

Jeder der Ethnopluralismus als rassistisch veranlagt kritisiert, und dennoch eine dominiernde Rolle der EU als Regierungsapparat ablehnt, verrät sich selbst!

Was ist die Ablehnung anderes als der Versuch die eigene Kultur zu schützen und zu vermeiden das Deutschland in einem Mehr-Staaten- (als auch Mehr-Kulturen-) Gebilde aufgeht?

Rein politisch und wirtschaftlich gesehen, ist eine starke EU für alle von Vorteil.
Alt 03. 05. 2008, 19:48 LennyGAP is offline Mit Zitat antworten #38
Der Rebell
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Jetzt geht es aber los.

Man kann nicht von Inzest reden, wenn es sich um ein Volk handelt. Das ist bei dem Thema die falsche Fährte. Dann müßten so manche kleine Völker längst untergegangen sein.

Das Inzest-Problem gibt es nur bei sehr naher Verwandtschaft.

@ LennyGAP,

Im Fall der EU geht es wohl eher um die Angst, wirtschaftliche Vorteile zu verlieren als darum, die kulturelle Eigenart aufgeben zu müssen.
Alt 03. 05. 2008, 19:49 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #39
achi
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Das Inzest-Problem gibt es nur bei sehr naher Verwandtschaft.

Und ist auch eher ein moralisches als ein biologisches Problem, wenn man den neuesten Forschungsergebnissen Glauben schenkt. Alles halb so wild.

Ich denke viele Menschen haben einen extremen Bezug zu ihrer Kultur. Je mehr die eigene Kultur, die Sprache um mal ein Puzzleteil zu nennen, verschwindet oder verwässert wird, umso stärker wird die Rückschau und um so mehr sehnt man sich nach seiner Kultur oder um bei dem Beispiel zu bleiben, nach seiner Sprache.

Wenn ich jetzt zum Beispiel in die Staaten ziehen würde hätte ich vom Grund her kein Problem. Ich spreche ganz passabel Englisch und könnte mich anpassen. Spätestens bei kleinen aus Deutschland gewohnten Dingen hätte ich aber arge Probleme. Das fängt beim Schwarzbrot an und hört beim unfreundlichen Taxifahrer oder Verkaufspersonal auf. Das sind aber nur zwei Dinge die ich vermissen würde. Englisch oder in dem Fall irgendeine andere Sprache wäre nicht die meine. Eine Fremdsprache kann man nie so perekt beherrschen wie seine Muttersprache.

Das grenzen- und schrankenlose Vermischen von Kulturen bedingt quasi gewisse Abwehrreflexe. Die Europäische Union ist dafür ein gutes Beispiel. Gegen offene Grenzen hat denke ich mal keiner was. Problematisch wird das Ganze wenn gewisse Traditionen europäisch vereinheitlicht werden sollen. Eine Vielfalt der Kulturen ist erwünschenswert, ein Mischmasch lehne ich persönlich ab.

Nur weil ich der Meinung bin, dass für mich die deutsche Kultur mit allen ihren Vor- und Nachteilen für mich die perfekte ist, heißt das ja nicht im Umkehrschluss, dass ich die französische, russische oder nigerianische weniger wert schätze oder nicht respektiere. Nur weil ich mein Heimatland mag, heißt das nicht, dass ich die Franzosen oder Belgier hasse.

Insofern kann man einen gewissen Grad nachvollziehen. Aufhören würde es für mich wenn andere Ethnien gezwungen wären auszuwandern oder man sie deportiert. Das geht schon rein praktisch nicht. Das man aber eine gewisse Pflege der eigenen Kultur betreibt halte ich für richtig und auch gesund. Ein Volk ohne Kultur und ohne Geschichte ist für mich ein bemitleidenswertes.

Danach streben auch geistig gesunde Menschen nicht. Insofern ist der Ethnopluralismus genauso utopisch wie der Kommunismus. Beides Gedankenmodelle im Nirgendwo angesiedelt. Es wurde im Übrigen immer gefährlich wenn man versuchte Utopien in die Realität zu holen.

MfG
achi.
Alt 03. 05. 2008, 20:05 achi is offline Mit Zitat antworten #40
glidesurfer
 
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

@LennyGAP

Die EU als Kulturerhaltungsstaette zu betrachten, ist wohl sehr eigen. Wie Rebell schon sagt, geht es in der EU wohl auch eher um wirtschaftliche Vorteile bzw. auch eine gewisse millitaerische Absicherung.

Noch mal an Alle, die meinen, dass Ethnopluralismus kein Rassismus ist: Rassismus und Ethnopluralismus schreiben eine Einteilung der Menschen nach Kultur bzw. Ethnie vor. Diese gibt es imo wissenschaftlich ueberhaupt nicht.

Wir alle wissen, dass die Bestrebung des Ethnopluralismus ausserdem ein gewisser Teil des Nazionalsozialismus war/ist.

Es gibt eben den kleinen, aber entscheidenen Unterschied, dass Ethnopluralismus keinen Vorteil fuer bestimmte "Rassen" enthalten soll. Das Verkauf sich rechtlich und propagandamaessig natuerlich viel einfacher. Als anzustrebenes Ziel halte ich es einfach nur fuer gut getarnten rechten Muell.

Ob es ihn in Gewissen Gebieten schon definitionskonform gegeben hat oder gibt, wage ich auch zu bezweifeln, denn dazu fehlt es einfach an Einteilungskriterien. Da kaemen dann wieder die oben genannte Fragen "Was ist deutsch/amerikanisch/irisch/russisch/etc.?"

P. S. :
Zitat:
Zitat von verifyme 
Das Inzest-Problem gibt es nur bei sehr naher Verwandtschaft.

Das kann, will und werde ich nicht so stehen lassen. Es gibt kein Inzest"problem", es gibt nur dumme, intolerante und arrogante Menschen, die meinen, ihr Wort waere Gesetz. Aber Inzest ist ein ganz eigenes Thema, was hier wohl nicht Gegenstand ist. Es tut mir auch Leid, dass ich es so krass ausdruecken musste, aber langsam reagiere ich sehr agressiv auf das Thema.

scnr
Alt 03. 05. 2008, 20:28 Mit Zitat antworten #41
infofilter
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von Provokateur 
Ich glaube wir sind ganz weit vom Begriff und was wirklich dahintersteckt entfernt.
Ethno (volk) pluralis (nicht eines, zu mehreren zuordenbar, Vielfältig)
Umgangssprachlich als "Völkervielfalt" verstanden...
wichtig wäre, zu erkennen, daß es volk oder nation nicht wirklich gibt, sondern es sich hierbei um vorgestellte gemeinschaften handelt. die vorstellung davon ist individuell unterschiedlich, es gibt keine echten, allgemeingültigen oder naturgesetzlichen kriterien. eine in aller augen homogene gesellschaft ist deshalb illusion. ein vorhandensein von ethnopluralismus, völker- oder rassenvielfalt beziehungsweise die möglichkeit dazu wird so wenig nachzuweisen sein wie das gegenteil.

Alt 03. 05. 2008, 20:39 infofilter is offline Mit Zitat antworten #42
LennyGAP
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von glidesurfer 
Die EU als Kulturerhaltungsstaette zu betrachten, ist wohl sehr eigen. Wie Rebell schon sagt, geht es in der EU wohl auch eher um wirtschaftliche Vorteile bzw. auch eine gewisse millitaerische Absicherung.

öhm, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Natürlich ist die EU keine Kulturerhaltungsstätte sondern dass Gegenteil! Sie versucht ja die "Völker" näher rückzulassen, und sie irgendwann mal unter einem großen Dach zu vereinen und so Gegensätze abzubauen.

Lassen wir die militärische Absicherung mal beiseite, woher kommt es dass man Angst davor hat wirtschaftliche Vorteile zu verlieren wenn es kein "Made in Germany" mehr gibt?

Doch nur aus dem Glauben heraus, deutsche Arbeit sei "besser, qulitativ hochwertiger wie die eines Polen beispielsweise. Oder sehe ich dass falsch?
Alt 03. 05. 2008, 20:40 LennyGAP is offline Mit Zitat antworten #43
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

@ glidesurfer,

Du sprichst in Rätseln.
Alt 03. 05. 2008, 20:40 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #44
Neandertaler
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von Provokateur 
Genaugenommen war Jugoslawien (passt auf nun kommt Neanderthaler) ein Ethnopluralismus den dort lebten unterschiedliche Völker zusammen die aber von den Serben dominiert waren.

Da bin ich.

Die Balkan-Vöker hätten nie aus der Herrschaft der Habsburger Doppelmonarchie entlassen werden drüfen. Jeden Gedanken an nationalstaatliche Unabhängigkeit hätte man ihnen bei Strafe verbieten müssen.

Jugoslawien ist ein Musterbeispiel dafür, welche fatalen Folgen das Nationalstaatsprinzip (ein Volk, ein Territorium) dort hat, wo die Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind.

Die Voraussetzungen waren auf dem Balkan deshalb nicht geben, weil die verschiedenen Völker keine zusammenhängenden Landstriche bewohnten, sondern bunt durcheinander siedelten.

Die Folge dieser Siedlungsstruktur ist, dass es egal ist, in wieviele Stücke man Jugoslawien zerschneidet - jedes einzelne Stück ist wieder wie Jugoslawien, nämlich ein buntes Durcheinander. Das ist nicht nur in Bosnien-Herzegovina so, dieser Irrsinnskonstruktion, die aus Jugoslawien ausgegliedert worden ist, um nocheinmal ein identisches Abbild Jugoslawiens zu sein, mit Serben, Kroaten und Bosniaken.

Das ist auch in Kroatien und Serbien nicht anders, wo es jeweils wiederum bedeutende Minderheiten der anderen Volksgruppe gibt. Noch immer hocken die Serben nicht auf einem Haufen und die Kroaten auf dem nächsten, und das wird auch nie anders sein, weil es sehr viele Familien gibt, die aus Serben und Kroaten bestehen. Und egal, wo so eine Familie wohnt - ein Teil der Familie ist dort immer Minderheit.

Der große Fehler Titos war die Halbherzigkeit gewesen, aus Konzession an den latenten völkischen Nationalismus diese vielen Republiken, Provinzen und autonomen Gebiete als politische Grundlage des Gesamtstaates zu nehmen, statt zu sagen: Wir sind Jugoslawen. Fertig. Aus.
Alt 03. 05. 2008, 20:47 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #45
achi
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Lassen wir die militärische Absicherung mal beiseite, woher kommt es dass man Angst davor hat wirtschaftliche Vorteile zu verlieren wenn es kein "Made in Germany" mehr gibt?

Naja, "Made in Germany" ist ja immer noch ein Gütesiegel. Was soll daran rassistisch sein, in Deutschland hergestellte Produkte bspw. polnischen oder chinesischen vorzuziehen? Und mir als Deutschen ist es nun mal lieber das Produkte in Deutschland hergestellt werden als zum Beispiel in Polen. Ich als Deutscher habe relativ wenig von einem gut gefüllten polnischen Staatssäckel, von einem deutschen relativ viel. Und Arbeitsplätze in Deutschland sind mir lieber als welche in China, deswegen bevorzuge ich, wo es mir möglich ist, eben deutsche Produkte.

Und deutsche Ingenieurskunst und Erfindungen haben immer noch einen guten Ruf in der Welt. Dies muss ja eben auch nicht unbedingt heißen, dass "der Pole" schlampt.

Gegensätze und Unterschiede sind ja von vornherein nichts Schlimmes. Warum muss man denn Unterschiede unbedingt nivellieren wollen? Das verstehe ich nicht wirklich. Schlußendlich bleibt ein Mischmasch und man hat überall nur den Durchschnitt und das finde ich langweilig. Wenn ich in Frankreich bin, möchte ich auch das französische "savoir vivre" genießen und nicht irgendeinen in Brüssel genormten Einheitsbrei haben.

Je mehr die EU versucht da irgendetwas zu vereinheitlichen umso mehr wehren sich die Bürger. Man kann sogar in weiten Teilen eine Rückbesinnung entdecken auf eben diese kulturellen Werte.

MfG
achi.
Alt 03. 05. 2008, 21:21 achi is offline Mit Zitat antworten #46
LennyGAP
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

nun dass war nicht direkt eine Bewertung dieser Umstände, sondern eher eine beispielhafte Verdeutlichung, dass Ethnopluralismus nicht nur eine abstrakte Theorie ist, sondern bereits vielfach praktiziert wird.
Alt 03. 05. 2008, 21:42 LennyGAP is offline Mit Zitat antworten #47
Neandertaler
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Re: Ist Ethnopluralismus utopischer als Kommunismus?

Zitat:
Zitat von LordPiccolo 
Henning Eichberg hatte auf Grund dieser Tatsache, "Balkanisierung für jedermann!" empfohlen, d.h. alle Kulturkreise in Deutschland ihr eigenes Territorium bekommen und diese homogen halten sollten.
Eichberg ist mir aus grauer Vorzeit noch in unangenehmer Erinnerung. Der betreibt die Spinnerei schon seit vielen Jahren und ist offensichtlich keinen Schritt voran gekommen. Läßt nicht gerade daraus schließen, dass der Quatsch eine besondere Virulenz besitzen würde. Die Kulturkreise und ihr Terr