Er ist wie eine Brücke über einen Fluß. Eine Brücke, deren Steigung zu hoch ist, eine Brücke, die zu rutschig ist, um über sie hinüberzugehen. Doch auf der anderen Seite da stehen sie schon alle. Alle. Jeder. Jeder außer dir steht dort. Jeder sagt dir, er konnte über die Brücke gehen. Sie sagen, sie wollen dir nur helfen, doch in Wahrheit freuen sie sich, daß du es nicht schaffst. Sie freuen sich, weil nur sie wissen, daß es ein Boot gibt, das hin-, und herpendelt. Weil nur sie wissen, wie man den Fluß überquert. Doch das Boot gibt es nicht mehr. Sie haben es zerstört, als sie drüben waren. Doch sie sagen dir, daß du leicht hinüberkommen kannst. Gib ihnen etwas, das dir wichtig ist und sie werden dir sagen „Schwimm“. Du schwimmst und wirst von der Strömung mitgerissen. Du steigst aus dem Wasser und hörst, daß „alle das bereits so getan haben“ und geben vor, sich zu wundern „daß es bei dir nicht funktioniert“. Aber dann baust du eine eigene Brücke. Eine Brücke, die breiter und größer ist als alle anderen. Du baust sie so, daß sie über alle anderen hinausführt und dich auf eine viel interessantere Seite bringt. Sobald du drüben bist, reißt du sie ein. Du reißt sie ein und zäunst das Gebiet ein. Und wieder wundern sich die anderen, diesmal, warum du so hartherzig sein kannst, sie haben dir doch Hilfe angeboten.
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