@Habek: Du hast mir meinen Marx geklaut! Naja, fangen wir oben an.
Zitat:
Zitat von Habek
Es geht nicht um die Kapitalisten, sondern um den Kapitalismus als System.
Du möchtest also den Kapitalismus abschaffen, wie?
Das wirst du nicht schaffen und darüber werde ich auch nicht mit dir diskutieren. Diese kommunistischen Fantasien (die aber auch bei den Nazis vorhanden waren) haben auf dem Feld der Realpolitik wenig zu suchen.
Zitat:
Zitat von E.Teach
Wer die Bibel kennt, weiss das Geld keine Kinder haben soll. Dieses System ist zutiefst unchristlich. Was mir als Nicht-Christen zwar egal ist, aber die Heuchler kotzen mich an.
Geht mir genauso.
Jeden Tag in die Kirche gehen, aber "Du kannst entweder Gott oder dem Mammon dienen" geflissentlich überhören.
Zitat:
Freier Markt kann nicht funktionieren. Irgendwann haben ein paar Leute (fast) alles Geld und das System kollabiert. Wir sind auf dem Weg, das römische Reich hat es bereits hinter sich.
KANN nicht? Das wage ich zu bezweifeln, da ich aber kein Experte bin, allerdings unter Vorbehalt. Ich werde mich mal informieren. Fakt ist, dass er in der Praxis nicht funktioniert. Und jetzt sind wir bei Marx. Ist doch auch eine Art Gleichgewicht, oder? Was das Römische Reich angeht: Die Menschheit hat's überlebt, oder etwa nicht?
Zitat:
Zitat von E.Teach
Man kann Milliarden nicht ehrlich verdienen.
Da möchte ich Beweise für sehen. Ich glaube fest daran. Zähl mal auf, was Warren Buffett z.B. alles illegales gemacht hat. Und bedenke: Es gibt einen Unterschied zwischen illegal und unmoralisch. Wirtschaft ist nicht moralisch, sondern nur ökonomisch.
Zitat:
Zitat von E.Teach
Dieses System muss ersetzt werden durch eines, dass die Gier limitiert und die Raubtiere im Zaum hält.
Gerede. Ein solches System wird es niemals geben. Es wird immer Leute geben, die es zu ihrem Vorteil nutzen und sich bereichern. Schöne Utopie, aber keine Realpolitik.
Zitat:
Zitat von Habek
Auf Dauer wird sich das System sowieso, wie Marx gelehrt hat, selbst in den Untergang führen.
Die immerweitergehende Kürzung von Renten, Sozialhilfe, ALG und die Senkung der Löhne, teils unter das gesellschaftlich notwendige kann man insofern als Vorzeichen dafür sehen, dass wir eventuell garnichtmehr soo lange warten müssen.
Jep, hab ich mir auch schon gedacht...
Ich hoffe, es macht euch nichts aus, dass ich nun 2 Wochen (zusammenfallend mit den Schulferien -> Stau ) nicht mehr posten kann. Ich komme aber wieder - sonnengebräunt.
Ideologien helfen sowieso nicht weiter, wenn es um die Organisation der menschlichen Gesellschaft geht. Da werden dann immer so perfekte Systeme erfunden, die angeblich alle Probleme lösen sollen.
Einen Fehler haben sie alle. Sie berücksichtigen nicht das Wesen der Menschen. Menschen funktionieren anders als Ideologien das wollen.
Man kann ein kapitalistisches System auch so gestalten und moderieren, daß solche Extreme wie die auseinanderdriftenden Eigentumsverhältnisse vermieden werden.
Man kann ein kapitalistisches System auch so gestalten und moderieren, daß solche Extreme wie die auseinanderdriftenden Eigentumsverhältnisse vermieden werden.
Das ist eine Definitionsfrage, in wie weit man ein "moderiertes" System überhaut noch als kapitalistisch verstehen will.
Mancher würde dahinter schon den Sieg der Roten Horden wittern und den Einzug der Planwirtschaft, gell igitta?
@Tequila
Ehrlich hat mit legal-illegal rein gar nichts zu tun.
Man kann ein kapitalistisches System auch so gestalten und moderieren, daß solche Extreme wie die auseinanderdriftenden Eigentumsverhältnisse vermieden werden.
Und wer glaubt, dass es leichter waere, ein(e) neue(s) System/Idiologie einzufuehren als ein altes System zu "verbiegen", irrt sich.
Was nuetzt es uns aber, wenn Leute, die selber zu einer extremen Seite - naemlich zur Gruppe der Spitzenverdiener/Reichen - gehoeren, versuchen, genau dieser polarisierenden Entwicklung entgegenzuwirken?
Allein aus dieser logischen Ueberlegung koennen die Diaetenerhoehungen nicht in diesem Masse ausfallen...
Ideologien helfen sowieso nicht weiter, wenn es um die Organisation der menschlichen Gesellschaft geht. Da werden dann immer so perfekte Systeme erfunden, die angeblich alle Probleme lösen sollen.
Einen Fehler haben sie alle. Sie berücksichtigen nicht das Wesen der Menschen. Menschen funktionieren anders als Ideologien das wollen.
Völlig richtig. Deshalb wird es auch niemals eine perfekte Regierungsform geben. Im Kapitalismus z.B. haben wir die von euch angeprangerten Missstände, im Kommunismus arbeitet z.B. niemand was oder es entwickelt sich ein Stalinismus daraus mit sich bereichernden Parteibonzen.
Es gibt eben viele verschiedene Arten von Menschen und man kann in der Regel nicht verhindern, dass die Falschen an die Macht kommen, die das ganze System pervertieren.
Zitat:
Zitat von E.Teach
@Tequila
Ehrlich hat mit legal-illegal rein gar nichts zu tun.
Ist natürlich eine Definitionsfrage. Wie würdest du "ehrlich" definieren? Also ich kann nur sagen, ein Unternehmen nach sozial(istischen) Gesichtspunkten zu führen, wird nicht klappen. Ich hab's im Modell schon probiert.
Der Egoismus ist einfach viel zu tief im Wesen des Menschen verankert.
Das ist eine Definitionsfrage, in wie weit man ein "moderiertes" System überhaut noch als kapitalistisch verstehen will.
Mancher würde dahinter schon den Sieg der Roten Horden wittern und den Einzug der Planwirtschaft.
Keine Roten Horden. FED und EZB. Diesen Kapitalismus, der neuerdings "moderiert" heißt, weil "moderieren" von Moderator kommt und irgendwie schick klingt - den gibt es doch längst. Das ist doch ein uralter Hut. Und die Diskussion darüber ist es auch. Nur hat man das in der alzheimerisierten Gesellschaft natürlich längst wieder vergessen, ebenso wie überhaupt jede einigermaßen anspruchsvolle Diskussion über das, was aus dem Kapitalismus wurde.
Mit Vokabeln wie "Spätkapitalimus" oder "Organisierter Kapitalismus" hat man in den 60er Jahren eine Entwicklung zu fassen versucht, deren Folgen uns jetzt wieder bei der Hypothekenkrise begegnet sind: Im richtigen, ursprünglichen Kapitalismus hätten jede Menge Banken pleite machen müssen, und eine schwere Wirtschaftskrise wäre die unausweichliche Folge gewesen. Und überhaupt hätte längst schon eintreten müssen, was Marx prognostizierte, nämlich der Zusammenbruch des Systems.
Es ist aber nicht zusammengebrochen, und die Hypothekenkrise hatte kein Massensterben unter den Banken zur Folge, weil der Organisationsgrad des Kapitals Institutionen ermöglicht, welches das verhindern.
Es ist kein naturwüchsiger Kapitalismus mehr, was wir heute haben, sondern ein gelenkter, manipulierter, organisierter, durch Staatsinterventionen gesteuerter. Und seine Macht ist so riesengroß geworden, dass, anders als früher, seine Abschaffung nicht einmal mehr gedacht werden kann. Stattdessen Träume: Was ich täte, wenn ich Bundeskanzler wäre.
Stattdessen Träume: Was ich täte, wenn ich Bundeskanzler wäre.
Nett umformuliert, Neandertaler . Deine direkte (und geloeschte) Anschuldigung Rebell gegenueber war doch aber viel eindeutiger. Immer dieses unterschwellige Kritik... Ausserdem denke ich, dass man immer nur versuchen kann, zu ueberlegen, wie man es machen wuerde, wenn man in der Position waere. Niemand sollte hier Diktator-Ansichten anstreben.
Kapitalismus kann funktionieren, das glaube ich schon. Es kommt nur darauf an, wie er geleitet wird und struckturiert ist.
Wie ich oben schon schrieb, grenzt es teilweise an Naivitaet, zu glauben, ein Systemwechsel waere leichter als die Problembekaempfung des bestehenden Systems. Und wer gibt mir die Sicherheit, dass im neuen System alles funktioniert? Sind wir nicht schnell wieder in einem Glaubens- und Idiologienkampf?
Zugegeben, ich druecke mich gelegentlich etwas uneindeutlich aus. Aber mein "[...]hier will niemand sagen, was er in welcher Situation machen wuerde[...]" bezog sich eher darauf, dass Neandertaler dir damit wieder etwas unterstellen moechte und dieser "kalte Krieg" zwischen euch nervt bei Zeiten...
Zu den Statistiken kann ich nur sagen, dass es gerade in der Masse dieser vielen Informationen zu Gegensaetzen und damit Unklarheiten kommt. Daher denke ich, dass eine Ueberzeugung/Idiologie durchaus eine Glaubensfrage ist. Genau wie mit Gen-Food, etc. Gut, man koennte den Unterschied darin fest machen, dass es zu den Folgen von Genfood keine Langzeitstudien gibt, aber die gibt es imo auch nicht wirklich ueber den Kommunismus, um mal ein Beispiel zu nennen.
Die genannten Beiträge werden bei mir nicht mehr angezeigt. Also reagiere ich auch nicht mehr darauf.
Zur Kommunismus-Diskussion habe ich jetzt auch keine Lust.
Woher sollte ein Politbüro oder ein Zentral-Kommitee wisssen, was gut für die Menschen ist? Das sollen die Menschen gelegentlich selber sagen können und dann kann das geändert werden.
Woher sollte ein Politbüro oder ein Zentral-Kommitee wisssen, was gut für die Menschen ist? Das sollen die Menschen gelegentlich selber sagen können und dann kann das geändert werden.
Also sollen wir ja sagen zum Plebiszit? Es bietet sich also gerade bei solchen Gehaelterfragen an? Das glaube ich nicht, denn dann muessen wir auch alle Nachteile von Plebiszit hinnehmen.
Wir sehen ja, wie viel solche Volksentscheide bringen...
Kapitalismus kann funktionieren, das glaube ich schon. Es kommt nur darauf an, wie er geleitet wird und struckturiert ist.
Wieso "kann"? Er tut es doch. Er beweist es doch täglich. Da braucht man nicht glauben. Einfach gucken.
Zitat:
Zitat von glidesurfer
Wie ich oben schon schrieb, grenzt es teilweise an Naivitaet, zu glauben, ein Systemwechsel waere leichter als die Problembekaempfung des bestehenden Systems. Und wer gibt mir die Sicherheit, dass im neuen System alles funktioniert? Sind wir nicht schnell wieder in einem Glaubens- und Idiologienkampf?
Darum, also um die Frage "Was tun?", geht es mir gar nicht. Wie denn auch. "Wir" können nichts tun. Wir haben keine Macht. Und wir sind auch kein Verein, welcher nach derselben strebt. Also braucht man keine Rücksichten nehmen, sondern kann sich kompromißlos an die Wahrheit halten. Und die Wahrheit ist: Eine Katze, die wie ein Kanarienvogel singt und herumflattert, gibt es nicht. Wenn du so ein Tier willst, musst du einen Kanarienvogel kaufen und keine Katze.
Und einen Kapitalismus, wo ein jeder zum Wohle aller wirkt und alle zum Wohl eines jeden - den gibt es nicht. Wenn du sowas willst, dann musst du dich für die proletarische Revolution und den "Verein freier Menschen" (Marx) entscheiden. Genauer: Hättest dich dafür entscheiden müssen, als es noch möglich war. Heute ist das Fenster zu. Gelegenheit verpasst. Vorbei.
Also sollen wir ja sagen zum Plebiszit? Es bietet sich also gerade bei solchen Gehaelterfragen an? Das glaube ich nicht, denn dann muessen wir auch alle Nachteile von Plebiszit hinnehmen.
Wir sehen ja, wie viel solche Volksentscheide bringen...
Da kommt es eben wieder auf die Details an.
Ein generelles Plebizit würde ich auch ablehnen. Und solche Einzelfragen sollten schon gar nicht plebizitär behandelt werden.
Aber das ist hier ja kein System-Thread; insofern lassen wir das lieber.
Du möchtest also den Kapitalismus abschaffen, wie?
Das wirst du nicht schaffen und darüber werde ich auch nicht mit dir diskutieren. Diese kommunistischen Fantasien (die aber auch bei den Nazis vorhanden waren) haben auf dem Feld der Realpolitik wenig zu suchen.
Zitat:
Von welchen kommunistischen Fantasien redest du?
Den Kapitalismus möchte übrigens niemand abschaffen; das macht er selber, häuft aber dabei noch schön viele Warenwerte an.
Warum reduziert ihr jungs eigentlich immer alles auf den kapitalismus vs kommunismus streit? Ideologischer schwanzvergleich (oder keulenvergleich für neanderthaler)?
Sehts doch mal von der position eines normalen menschen aus. Also nicht einer debattierenden, disskutierenden mechanischen einheit wie ihr es seid.
Wer in der momentanen wirtschaftlichen situation so nen stunt versucht, hat den boden verloren. Erklär mal der bevölkerung, das es volkswirtschaflich wurschd is, ob die volkstreter xxx% mehr kohle bekommen. Das ist ein sozialpolitischer tritt in die eier.
Aber trotzdem gehören solche auswüchse eben deswegen ausgepaddelt.
Warum reduziert ihr jungs eigentlich immer alles auf den kapitalismus vs kommunismus streit? Ideologischer schwanzvergleich (oder keulenvergleich für neanderthaler)?
Man muss sich die Welt eben einfach machen. Manche suchen die Schuld bei Ausländern, andere bei Arbeitslosen und manche eben bei Kapitalisten.
Ist doch legitim.. oder auch nicht, das kommt eben ganz darauf an.
Kapitalisten sind jedenfalls politisch korrekte Sündenböcke.
Warum reduziert ihr jungs eigentlich immer alles auf den kapitalismus vs kommunismus streit? Ideologischer schwanzvergleich (oder keulenvergleich für neanderthaler)?
Nochmal:
Es redet hier gerade keiner von Kommunismus.
Wir sehen ja, wie viel solche Volksentscheide bringen...
Wo sehen wir das denn?
Warum nicht gleich Diktatur? Das blöde Volk weiss doch eh nicht, was ihm gut tut!
Abgesehen davon wären Volksentscheide nur so gut, wie die Informationslage auf Grund derer sie entschieden würden. Soll heissen:
So lange die Millionärspresse ihre Propaganda verstreut und UnSinnige Professoren Ihren neoliberalen Mist abscheiden, werden nur entsprechend bescheidene Entscheide beschieden.
Womit wir beim Thema wären. Die Diätenerhöhung - alles blabla.
Nur äusserst selten erscheint mal ein Bericht über echte Aufreger: über die, deren Vermögen unverschämt, deren Gier grenzenlos, deren Macht maßlos ist.
Woher das wohl kommt?
Damit keiner erkennt, dass man Milliarden nicht anhäufen kann, wenn man Arbeitern ausbezahlt, was sie verdienen.
Damit keiner erkennt, dass man Milliarden nicht anhäufen kann, wenn gerecht besteuert wird.
Damit keiner erkennt, dass angehäufte Milliarden ein Machtmonopol bedeuten, dass sich eine Demokratie niemals erlauben dürfte.
Aber ich bin echt nur neidisch! Ja Ja, wunderbar. Alles klar?
Wem gehört dieses Land eigentlich?
Abgesehen davon denke ich, dass ein Plebiszid keine schlechte Idee sein muss. Die Leute müssen nur von Kindesbeinen an vernünftig informiert werden. Zu mündigen Bürgern erzogen. Alles das, was wir gewolltermassen nicht werden!
Wir sollen manipulierbare Konsumenten bleiben. Alle vier Jahre geben wir die Stimme ab und danach bleiben wir sprachlos!
Und das das so bleiben wird, wird deutlich, wenn man folgende Aussagen liest:
Spoiler:
Zitat:
Zitat von US Justizminister Ramsey Clark, 1991, L´Autre Journal
„Ich warne die Europäer davor zu glauben, dass die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung Skrupel haben würden, auch in Europa militärisch zu intervenieren. Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind und zwar mit allen Mitteln, einschließlich Atomwaffen. (…) Ich gehe sogar so weit zu behaupten, daß Amerika ohne Zögern auch in Westeuropa intervenieren würde, wenn dies gegenwärtig auch manchen Leuten als absurde Idee vorkommen mag. Die USA würden eine europäische nukleare und wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden.”
Zitat:
Zitat von Henry Kissinger
„...wenn sich auch heute noch keine europäische Macht gegenüber den USA feindlich zeige, so nähme man doch den Beginn eines irgendwie gearteten hegemonialen Verhaltens in jener Region unverzüglich als feindliches Verhalten wahr.
Eine diesbezügliche Herausforderung könne sich einerseits aus den osteuropäischen Instabilitäten ergeben und zweitens durch die Neudefinierung der Rolle Deutschlands“.
Zitat:
Zitat von Lord Ismay, erster Generalsekretär der NATO
Die NATO wurde gegründet, um „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen, und die Deutschen unten zu halten“.
ich wollte mal meinen Senf dazu geben und Vermutungen bzw eigene Gedanken wiedergeben.
Ich kritisiere das Vertrauen an die Politiker, immer mehr Versprechungen, die nicht gehalten werden. Geht zwar schon seid Jahren so, aber jetzt sehe ich erst die Möglichkeit, dass zum Vorteil zu nutzen.
Hauptargumente bei Wahlen sind immer Bildung und Steuersenkung. Über die Steuern kann ich nicht viel sagen, da ich sie nicht für das Land zusammenrechne.
Bei der Bildungssache kann man aber definitiv was machen. Die Politiker haben ja jetzt mehr Geld und betonen immer wieder unseren Elitestatus, den man einhalten muss.
Warum verzichten sie dann nicht auf Gehalt und der ganze Haufen zahlt in ein öffentlich kontrolliertes Bildungskonto ein.
Vielleicht gibt es ja schon so einen Tag, an denen sie verpflichtet sind ihr Geld anderst wo zu überweisen^^.
Nein ich meine nicht den Tag des Schwarzgeldes, aber ganz ganz ganz ehrlich und hundert pro keine Lüge, den ich bin immer ehrlich und lüge nie, aber wenn ich lügen würde, hätte ich auch jetzt gelogen (kennt man ja), glaube ich nicht, das Politiker Schwarzgeld erhalten^^.
Die Begründung hierfür, ist die ständige Debatte über Bildung und Geld. Und Geld ist vorhanden, haben sie uns ja jetzt gezeigt.
Kleine Strategie zum durchdenken: - Internet fordert Handlung.
- Internet wirft so lange ihnen vor, Geld, sagen wir mal für Bildung auszugeben, bis es gemacht wird.
- Dumme Frageemails. Warum können sie nicht mehr Geld für Bildung ausgeben?
- Auf Antworten auf die Fragemails, mit,...ehm das verstehe immer noch nicht,..den sie kriegen doch mehr Geld und die Schulen und UNis haben immernoch nicht genug.
------------------------------und so weiter und so weiter und so weiter bis der einzige Vertrauensbeweis da ist. Es wurde gemacht.
Da ich gelesen habe, dass Internetdruck akzeptiert wird,..habe ich es mal vorgeschlagen.
Falls ähnliches vorhanden, bitte darauf aufmekrsam machen, damit ich meinen Teil beisteuern kann. Post hier konnte ich noch nicht durchlesen, werde es bei nächster Gelegenheit nachholen.
Warum Bildung? Weil die Politiker es sehr genießen, sich damit zu rühmen.
@Provokateur hat diesen Thread eigentlich mit der Diätenerhöhung angefangen. Das Thema ist dann natürlich ein bißchen allgemeiner geworden. Deshalb nur eine kurze Anmerkung dazu. Wir leben im sechstreichsten Land der Welt und da ist es nicht merkwürdig, daß die Abgeordneten auch Geld verdienen. Der Gedankengang muß doch aber sein, daß sie ordentlich arbeiten. Wenn Abgeordnete gut arbeiten, sollen sie ruhig reich dabei werden. Das können wir uns leisten. Wenn sie schlecht arbeiten ist doch jeder Cent rausgeschmissen. Nun werden wir uns hier ja nicht einigen können, ob sie gut arbeiten. Deshalb ist doch diese Frage ob diese Diätenerhöhung richtig ist oder nicht, so einfach nicht zu beantworten.
Ganz schief wird die Sache wenn die Einkommen der Politiker mit ALG/HartIV verglichen wird. Denn die Politiker haben eine sehr hohe Arbeitsbelastung während die ALG/HartzIV Gruppe ihr Geld ja gerade dafür bekommt, daß sie nicht arbeitet.
Das Diätenproblem haben hier ja
@Neandertaler, @verifyme , @foxxy , @5huichi , @DUDE6 , @n0b0dy, @Superskinny , @E. Teach
als Untermenge der gesellschaftlichen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland aufgefaßt.
Einen wirklich vernünftigen aber in dieser Debatte nicht wirklich beachteten Beitrag hat aber eigentlich nur @NewFaCe gebracht.
Die Meinung aller anderen läßt sich in der folgenden Weise zusammenfassen:
Zitat:
Zitat von E. Teach
Freier Markt kann nicht funktionieren. Irgendwann haben ein paar Leute (fast) alles Geld und das System kollabiert. Wir sind auf dem Weg, das römische Reich hat es bereits hinter sich.
und
Zitat:
Zitat von Habek
Auf Dauer wird sich das System sowieso, wie Marx gelehrt hat, selbst in den Untergang führen.
Die immerweitergehende Kürzung von Renten, Sozialhilfe, ALG und die Senkung der Löhne, teils unter das gesellschaftlich notwendige kann man insofern als Vorzeichen dafür sehen, dass wir eventuell garnichtmehr soo lange warten müssen.
Nächstes Jahr: Untergang des Kapitalismus? Welches Datum darf ich mir denn schon mal in den Kalender eintragen?
Wer hat das noch mal gesagt:" auf Dauer sind wir alle tod"?
Aber Leute: Ihr müßt Euch doch mal "in the long run" die historische Entwicklung der marktwirtschaftlichen Ordnung ansehen. Heutzutage sprechen wir doch von der 2/3 Gesellschaft d.h 2/3 sind wohlhabend und 1/3 sind arm. Denken wir 50 Jahre zurück, hätte man gesagt: "... ja, O.K. 2/3 Gesellschaft...das kommt schon hin...2/3 sind arm... 1/3 ist wohlhabend". Denkt man 100 Jahre zurück, hätte man gesagt:"Was für ein Unsinn... 2/3 Gesellschaft ... das muß doch 9/10 Gesellschaft heißen...9/10 sind arm und 1/10 sind reich". Und so kann man das zurückverfolgen bis zu den Weber-Aufständen, wie Gerhardt Hauptmann sie beschrieben hat. Man kann doch nicht ernsthaft behaupten, daß die Armen immer ärmer geworden sind und die Reichen alles haben. Und denkt mal darüber nach, wie Eure Großeltern gelebt haben. Wenn Eure Großeltern reich/wohlhabend waren, dann ist deren Abstand zu den sog. Armen inzwischen massiv verringert worden und wenn Eure Großeltern arm waren, dann war der Unterschied zur Lebensweise der Wohlhabenden damals viel deutlichen als das heute der Fall ist. Oder seht ihr in den Innenstädten Leute rumlaufen, die von Hunger gekennzeichnet sind und Schilder rumtragen vom Typ "nehme jede Arbeit an"? Die faktischen Unterschiede sind massiv geschrumpft.
Und nun zu den ALG/HartIV Empfängern. Diese Gruppe bekommt ja nicht nur das was sie als Geld auf die Hand bekommt, sondern auch andere Zusatzleistungen (z.B.:Mietzuschüsse, Krankenversicherung). Die leben also gar nicht so schlecht und auf jeden Fall nicht am Rande einer Hungerkrise (im Gegenteil sind in dieser Gruppe Krankheiten aufgrund von Nikotingenuß und Übergewicht überproportional verbreitet) insbesondere wenn man bedenkt, daß die ja überwiegend nicht arbeiten (können).
Darüber hinaus aben die sog. Erwerbslosen erfahrungsgemäß noch weitere Einkünfte.
Ich bitte die FAZ Artikel Jeder Zehnte arbeitet schwarz und Schwarzarbeit auch unter West-Arbeitslosen hoch zu lesen. Dort wird statistisch untermauert, was ich auch in meiner Umgebung sehe. Dieser Gruppe stehen i.A. noch erheblich höhere Einkünfte zur Verfügung, als es die reinen Zahlen andeuten.
Eure Sicht der marktwirtschaftlichen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist die Sicht eines massiv Sehbehinderten.
Zitat:
Zitat von E. Teach
Dieses System muss ersetzt werden durch eines, dass die Gier limitiert und die Raubtiere im Zaum hält.
Das was hier mit Gier bezeichnet wird, ist nur der Versuch etwas anderes, besser, effizienter und billiger zu machen als andere, um damit Geld zu verdienen. Und dieser Ehrgeiz ist der Kern marktwirtschaftlicher Systeme. Dies abzuschaffen heißt erfahrungsgemäß: Armut für alle.
Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise
@Habek: Du hast mir meinen Marx geklaut!
Das... kann man so nicht stehen lassen. Dem einzigen wahren leben Marx-Interpreten kann man Marx nicht klauen. Er hat ihn doch exclusiv verinnerlicht.
Dieser Text ist mit dem Browser Flock und Google Text und Tabellen entstanden. Das hat ganz komfortabel funktioniert.
Man kann doch nicht ernsthaft behaupten, daß die Armen immer ärmer geworden sind und die Reichen alles haben.
Du solltest einfach mal den Armutsbericht der Bundesregierung lesen. Vielleicht verstehst Du dann, worum es geht. Es geht um das Problem der Akkumulation von Reichtum und damit um Monopolisierung und letztlich um Demokratieverlust.
Aber vielleicht ist das zu schwierig für Dich.
Deine Hetze gegen die Arbeitslosen ist auch nur das Übliche. Untersuch doch mal, wie kriminell die angeblichen Leistungsträger sind, wenn Du Dich schon über die Arbeitslosen hermachst.
Zu allem Überfluß ziehst Du auch noch Vergleiche zu früheren Jahrzehnten und sogar Jahrhunderten. Offensichtlich willst Du gar keine sozialen Fortschritte erreichen. Oder wie soll man sonst derartige untauglichen Vergleiche verstehen?
Nachtrag:
Im Übrigen kannst Du Dir Deine lächerliche Notenvergabe an eine ganze Gruppe von Usern ersparen.
@Lucky_Skywalker
Natürlich ist der Wohlstand allgemein gestiegen, aber es profitieren immer weniger von ihm. Die Bevölkerung wird von der Regierung aber mittlerweile so komplett verarscht, dass ich deine Meinung in gewisser Weise nachvollziehen kann.
Was auch die wenigsten wissen: Die Geldmenge steigt in Deutschland jährlich um 8-10%(!), so merken die wenigsten, dass sie im Vergleich zu früher real immer weniger in der tasche haben.
Und damit stellt sich die Frage "Was passiert, wenn zu viel Geld unterwegs ist?"
Aber soweit denken unsere kapitalistischen Leistungsträger nicht. Sie verlangen einfach eine ausreichend hohe Rendite und setzen damit diejenigen massiv unter Druck, die wirkliche Leistungen erbringen. Denn die müssen schließlich dafür sorgen, daß ein Mehrwert entsteht aus dem die unverschämten Renditen finanziert werden können.
Mann soll sich doch mal fragen, wodrin denn eine Leistung besteht, wenn Börsenzocker Schuldenpapiere zu einem Bündel schnüren und an der Börse verticken.