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NewAra
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Bundeswehr

Hallo zusammen,
Ich habe mal eine Frage wie das aussieht wenn man sich bei der Bundeswehr verpflichten lässt mit Auslandseinsätzen usw. . Ich Würde dann gerne dort auch studieren. Ich habe jetzt mein Abitur fertig und bin T1 eingestuft. Ich könnte also überalle anfangen was würdet ihr mir da empfehlen? Dachte vielleicht an Fallschirmspringer?
Alt 06. 05. 2008, 13:00 NewAra is offline Mit Zitat antworten #1
drizzitdourden
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Re: Bundeswehr

wenn du studieren willst bei der Bundeswehr mußt du dich als offizier bewerben, mit allem was dazu gehört...offiziersprufung in köln und sowas und ich glaub 12-15 jahre verpflichten.
Frag doch einfach mal bei deinem zuständigern Kreiswehrersatzamt nach die helfen dir bestimmt gerne weiter oder schau im inet nach
Alt 06. 05. 2008, 13:11 drizzitdourden is offline Mit Zitat antworten #2
Cedega
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Re: Bundeswehr

Als SAZ bzw. BS , mußt du dich verpflichten an Auslandseinsätzen teilzunehmen, sonst wirst du garnicht erst genommen.

Studieren ist auch kein Problem, es wird halt in Trimestern studiert. Bei vollem Sold versteht sich.

Was du da machen kannst ? *Schulterzuck* Das werden die dir schon sagen ;D

Naja du wirst deinen Wunsch äußern können und dich ggf. auf die Stelle bewerben können. Wenn die nicht frei ist zu dem Zeitpunkt wirst du halt ne Alternative bekommen und die entweder annehmen oder ablehnen können. Eigentlich einfach ^

Fallschirmspringer wäre jetzt nicht so mein Fall^

Am Rande sei aber gesagt, das du versuchen solltest zur Luftwaffe zu kommen. Nix gegen die Leute vom Heer aber wir von der Luftwaffe sind eben schon toll ^^
Alt 06. 05. 2008, 13:15 Cedega is offline Mit Zitat antworten #3
Parabellum
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Re: Bundeswehr

Kommt ganz drauf an was du studieren willst. Informatik wird überall gebraucht. Luftfahrt-Technik nur bei den Parfüm & Schlips - Soldaten (Luftwaffe).
Generell wird dich der Planer im KWEA fragen wo du hin willst. Da kannste dir dann die Stellen dann auch anschauen und dann entscheiden, was dir am ehesten gefallen würde.
Alt 06. 05. 2008, 14:32 Parabellum is offline Mit Zitat antworten #4
DVD_Power
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von NewAra
Hallo zusammen,
Ich habe mal eine Frage wie das aussieht wenn man sich bei der Bundeswehr verpflichten lässt mit Auslandseinsätzen usw. . Ich Würde dann gerne dort auch studieren. Ich habe jetzt mein Abitur fertig und bin T1 eingestuft. Ich könnte also überalle anfangen was würdet ihr mir da empfehlen? Dachte vielleicht an Fallschirmspringer?

Habe meine Lehre bei der Marine gemacht. Verpflichtungszeit 6 Jahre, danach 1 Jahr Lohnfortzahlung (ca. 70%) sowie Abfindung. War aber ziemlich hart. Durchfallquote ca. 50%. Alle Durchfaller waren aber trotzdem 4 Jahre verpflichtet und mussten etwas anderes machen (das ist die Seite die Du auch sehen mußt) Alle schlechten Realschüler + alle Hauptschüler haben die verkürzte Lehre (1 3/4 Jahre) nicht geschafft. Abschlussprüfung war gleich der Witschaft vor der IHK. Nur das Tempo ist schneller beim lernen. Sollst ja nach dem Unteroffizierslehrgang un der Lehre noch 4 Jahre in der Truppe arbeiten. Auslandseinsätze: Du erhälst einen Marschbefehl und hast du gehen. Ein Kumpel war damals in Bosnien. Ich selber war in einer Verwendung, wo ein Auslandseinsatz nicht vorgesehen war.
Vorteil: Matrosengehalt (Gehalt ist Dienstgradabhängig) ca. 2000 DM (1994) und ausgelernt Obermaat ca. 2600 DM (1996). In meiner Lehrzeit waren meine Kumpels
richtig neidisch mit ihren 400-800 DM Lehrlingsgehalt.

Studieren: Trimester, Tempo ensprechend schneller. Mir wurde damals mit Einem Abi von 2.5 dazu abgeraten. Du solltest unter 2.0 liegen.
So wie ich gehört habe, erhälst Du da Vorschläge, was Du studieren könntest. Die mindestverpflichtungszeiten (bei Scheitern und bei erfolgreichem Studium) kann ich Dir nicht nennen.

Aber generell gild: Staffelung der Verpflichtung, obwohl Du z.B. für 6 Jahre unterschreibst.

Die Musterung wir in beiden Fällen wiederholt. Offiziere: Köln, 3 Tage. Manschaften und Uffz (Marine): Wilhelmshafen, 2 Tage. (War aber bei mir 1994-2000. Kann sich geändert haben. Bei den Offz. kommt halt die Führungsqualifikation dazu. Zwei Bekannte sind durchgefallen, als sie dies als Seiteneinsteiger vor hatten, einer hat es gepackt.

Falls geziehlte Fragen kommen, kann ich die zumindest mit meinem etwas veraltetem Erfahrungsschatz beantworten.
Alt 06. 05. 2008, 18:24 DVD_Power is offline Mit Zitat antworten #5
mirko89
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Re: Bundeswehr

beim bund studieren ist auch nicht immer von vorteil

je nachdem welches fach und so.
aber teilweise sind die BW unis auch recht gut.

es wird aber z.b. auch nicht jeder fürs studieren genommen.
Alt 06. 05. 2008, 18:35 mirko89 is offline Mit Zitat antworten #6
Scattered_Mind
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Re: Bundeswehr

Wenn du dort studieren willst, musst du dich afair min. 12 Jahre verpflichten. Der Bund bietet eine Menge verschiedener Studiengänge an, da findest du bestimmt was passendes für dich.

Vorteile:
- sicherer Arbeitsplatz
- finanzierte Ausbildung
- konstantes Gehalt (zur Zeit der Ausbildung mehr als auf dem freien Markt)

Nachteile:
- konstantes Gehalt (nach der Ausbildung verdient man auf dem freien Markt mehr, wenn man denn einen Job kriegt)
- Studium meist schwerer als an einer "normalen" Uni
- Auslandseinsatz sehr wahrscheinlich (von 5 meiner Bekannten die zum Bund gegangen sind mussten ihn auch 5 Leute machen)
- Dein Arsch gehört 12 Jahre dem Bund, egal ob du dein Studium schaffst oder nicht
Alt 06. 05. 2008, 18:38 Scattered_Mind is offline Mit Zitat antworten #7
chingalo
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Re: Bundeswehr

Beim Bund studieren ist wirklich das letzte, ich habe mich auch schon vor dem Abi sehr ausgiebig damit beschäftigt gerade weil sehr viele in meinem damaligen umfeld sich für militaria intressiert haben und sowohl mein vater wie mein opa im ausland gediehnt haben aber nicht in deutschland sondern algerien und afganistan. Ich kann echt nur sagen, dass es stressig ohne ende ist und sollte man es dennoch irgendwie schaffen, ist der job alles andere als sicher, man muss oft umziehen und der anfangs sehr atraktive gehälter etpuppen sich sehr schnell als mittelmaß. In sehr vielen fällen steht am ende einer bundeswehrkarriere eine gescheiterte existenz. Ich kann wirklich nur abraten.

HIER ein sehr guter thread dazu, dort wurde alles schon gesagt, lest euch bitte auch den erfahrungsbericht der dort verlink ist unbedingt durch!
Alt 06. 05. 2008, 18:48 chingalo is offline Mit Zitat antworten #8
n85
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von Cedega
Am Rande sei aber gesagt, das du versuchen solltest zur Luftwaffe zu kommen. Nix gegen die Leute vom Heer aber wir von der Luftwaffe sind eben schon toll ^^

Wie war das doch gleich? Das Heer rudert, die Marine navigiert und die Luftwaffe fährt Wasserski
Alt 06. 05. 2008, 19:49 n85 is offline Mit Zitat antworten #9
Cedega
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Re: Bundeswehr

So schauts aus
Alt 06. 05. 2008, 20:26 Cedega is offline Mit Zitat antworten #10
the-mo
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Re: Bundeswehr

hey

Zitat:
Zitat von NewAra
Ich könnte also überalle anfangen was würdet ihr mir da empfehlen? Dachte vielleicht an Fallschirmspringer?

als erstes würd ich sagen lass es. uns riet unser oberleutnant damals (vor nem halben jahr) ab, da er in der zeit in der er leutnant/oberleutnant war, der arsch für alles war/ist. denn als rangniedriger offizier haste wenig bis nichts zu melden und wirst dementsprechend behandelt. ebenso sagte er, dass wenn wir schon offizier werden wollten, wir doch lieber als reserveoffizier anfangen sollten. denn ersten verpflichteste dich nur für 2 jahre und zweitens verdienste während ner wehrübung recht gut kohle (dienstranggehalt+reservistenbonus) und du kannst schneller/leichter befördert werden.

wenn du unbedingt das studium bezahlt kriegen willst, also offizierslaufbahn, geh bloß nich zu den ärzten! verpflichtung=17 jahre und der beschissenste job beim bund: 50% simulanten die nur kein bock haben zu arbeiten, 20% dumme die wegen jedem feuchten furz (auch wort-wörtlich) zum arzt rennen und vielleicht 30% kranke (davon allerdings nur 10% ernsthaft).

mfg
der mo

ps: ja ich war n halbes jahr im san-bereich, aber kein sani, und durft mir das elend jeden tag angucken/anhören. das hat mein verhältnis zur bw nachhaltig auch stark gestört.
Alt 06. 05. 2008, 21:16 the-mo is offline Mit Zitat antworten #11
n85
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Re: Bundeswehr

@ the-mo: Naja. Zum San-Bereich der BW hab ich ne ganz eigene Meinung....

Ich war damals beim san, weil ich, wenn ich montag am Geländelauf teilgenommen hab, bis freitag kaum die treppe runter geschweige denn rauf kam.

Grund: Ich hab ne Knochenfehlstellung der Oberschenkelknochen (sagte zumindest der zivile Orthopäde, bei dem ich sofort nach Ende meiner Dienstzeit war - der gute mann brauchte übrigens nur ne halbe stunde, um das rauszufinden )

Wenn ich das Knie also vergleichsweise stark belaste kommt es auf Grund der Knochenfehlstellung zu einer Gelenkkapselentzündung, die sich umso mehr verschlimmert, je öfter ich das Knie belaste...

ALs ich beim San war, hat der sich meine Knie nicht mal angesehen. Es gab "Dolobene" - ein schmerzlinderndes Gel

So viel mal zu den "Simulanten". Als mein GWDL zu Ende war, hat es mehrere Monate gedauert, bis ich beschwerdefrei war...

Wie sagte mein Oberfeld in der AGA doch so schön: "Zu den BW-Ärzten würd ich nicht mal meinen Hund schicken, aber für Sie muss das reichen".

Armes Deutschland!
Alt 06. 05. 2008, 21:41 n85 is offline Mit Zitat antworten #12
chingalo
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Re: Bundeswehr

Der Bund ist meiner meinung nach ehe ein schießverein, wer da eine "karriere" machen will hat sie nicht alle, ohne scheiss es hat nur nachteile man bekommt zwar das studium bezahlt aber nach den 12-17 Jahren für die du dich verpflichtest hast du null echte berufserfahrung, hast größtenteils beruflich mit vollidioten zu tun gehabt und hast in der freien wirtschaft auf dem arbeitsmarkt so-gut-wie keine chance und wer die bundeswehr in ihrer heutigen form nicht grundsätzlich in frage stellt ist für mich wirklich nicht mehr ganz dicht.
Alt 06. 05. 2008, 22:00 chingalo is offline Mit Zitat antworten #13
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von n85

So viel mal zu den "Simulanten".

Wie sagte mein Oberfeld in der AGA doch so schön: "Zu den BW-Ärzten würd ich nicht mal meinen Hund schicken, aber für Sie muss das reichen".

hab ja nicht gesagt, dass da nur simulanten waren...aber halt der großteil. glaubs mir ich hab/musste die diagnosen lesen.

und was das kurze angucken angeht...wir hatten tage/wochen an denen pro arzt 70 soldaten kamen (35 war normal). das waren dann insgesamt mehr als 10% der kaserne, was dazu führte, dass wir tage/wochen bis 20:30 (statt 16:30, wie der rest der kaserne) patienten da hatten + nachbearbeitungszeit.
damit halt die unverhältnismäßig hohe zahl an patienten "abgearbeitet" werden kann und viele wie gesagt simulieren, schalten manche ärzte halt auf durchgangsverkehr. is zwar scheiße, aber nicht anders zu bewältigen.

ps: und bevor irgendwer kommt, von wegen auf übung hatt man auch 24/7 dienst...das kann man nicht mit unablässiger büroarbeit vergleichen...irgendwann wird man vor lauter bürokratie einfach kirre.
Alt 06. 05. 2008, 22:20 the-mo is offline Mit Zitat antworten #14
n85
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Re: Bundeswehr

@ The-mo: Ich glaub schon, dass da einige Simulanten aufschlagen. Ich hatte in der AGA 3 Kameraden, die etwa 80% der AGA mit nem MSG-Schein rumrannten

Ich glaub auch, dass der San-Bereich wegen solcher Deppen chronisch überlastet ist, aber einfach nur irgendwelche Medikamente rauszugeben ist sicher der falsche weg.

Ich hab zum Schluss schlichtweg "vergessen" zum AMILA-lauf anzutreten - wenn mir deswegen irgendwer blöd gekommen wäre, hätt ich mich auf die Pflicht zur Gesunderhaltung berufen

Ich hätt von dem Sani zumindest erwartet, dass der mal nachfragt, wo genau ich Schmerzen habe etc.

Wie gesagt - bei nem zivilen Orthopäden hab ich 30 Minuten zugebracht. Effektiv haben die sich 10 Minuten mit mir beschäftigt - mehr war nicht nötig *LOL*

1.) Gespräch mit dem Arzt: Dabei hat er festgestellt, dass die Schmerzen an einer Knorpelfalte der Gelenkkapsel auftreten (bei 68% aller Schmerzpatienten mit Knieproblemen liegt hier der Hund begraben).

2.) Ich wurde geröntgt.

3.) Er hat sich das Röntgenbild angeschaut, die Knochenfehlstellung erkannt, mir ein Rezept für orthopädische Einlagen ausstellen lassen und mir gesagt, dass ich wenn das Problem nicht behoben ist wiederkommen soll, damit man sich über einen operativen Eingriff unterhalten kann...

Der Rest war Wartezeit - die Praxis war halt brechend voll.

Die selbe Diagnose hätte man bereits beim Bund stellen können - wenn man mich denn nicht einfach als Simulanten / Hypochonder abgestempelt hätte.

Deshalb war ich gerade auch leicht angepisst und hab mich zu diesem Posting verleiten lassen

@ chingalo: Dass der BUND einem das Stdium bezahlt, nützt einem wenig. Ich hab in der AGA erlebt, wie ein Hauptmann seinen Hut nehmen durfte, weil er das Studium im Trimester-System nicht gepackt hat.

Die haben den Mann erst 12 Jahre lang systematisch verblödet und dann erwartet, dass der "mal eben so" ein Studium packt.

Ich hab die Jungs, die sich mal eben für 12 Jahre verpflichtet haben echt bedauert. Ich hab vor der AGA auch mit dem Gedanken gespielt länger beim Bund zu bleiben, aber ich war GOTT SEI DANK so schlau mir ERST eine Kaserne von innen anzusehen und DANN zu entscheiden.

Der Dienstbetrieb war dermaßen stumpfsinnig, dass ich in dem Laden eingegangen wäre.

Ist halt Kulturschock pur: In der Schule erzieht man dich 13 Jahre im Geiste Kandts ("Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen") und dann kommst du in nen Sauladen, bei dem du das Gehirn doch bitte beim Pförtner abgeben sollst
Alt 06. 05. 2008, 22:52 n85 is offline Mit Zitat antworten #15
GimmeABit
Bäm!
 
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von n85
Der Dienstbetrieb war dermaßen stumpfsinnig, dass ich in dem Laden eingegangen wäre.

Ist halt Kulturschock pur: In der Schule erzieht man dich 13 Jahre im Geiste Kandts ("Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen") und dann kommst du in nen Sauladen, bei dem du das Gehirn doch bitte beim Pförtner abgeben sollst

Looool, ich hätts nicht besser formulieren können!

Ich finde, wer schon Abi hat und nicht unintelligent ist, gehört nicht in so einen Verein wie die Bundeswehr.

Unser Jahrgangsbester wollte sich 2oo5 auch für 12 Jahre verpflichten lassen, Offiziersprüfung mit Auszeichnung bestanden. Als er dann in die Grundausbildung eintrat, hat er sich gleich mal umentschieden und studiert jetzt an ner normalen Uni^^

Ich finde die Bundeswehr ohnehin nicht mehr zeitgemäß.
Alt 07. 05. 2008, 06:52 GimmeABit is offline Mit Zitat antworten #16
Der_Entenmann
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von chingalo
Der Bund ist meiner meinung nach ehe ein schießverein, wer da eine "karriere" machen will hat sie nicht alle, ohne scheiss es hat nur nachteile man bekommt zwar das studium bezahlt aber nach den 12-17 Jahren für die du dich verpflichtest hast du null echte berufserfahrung, hast größtenteils beruflich mit vollidioten zu tun gehabt und hast in der freien wirtschaft auf dem arbeitsmarkt so-gut-wie keine chance und wer die bundeswehr in ihrer heutigen form nicht grundsätzlich in frage stellt ist für mich wirklich nicht mehr ganz dicht.

<3 Hab dich auch lieb. Zugegeben, von anderen Truppengattungen weiss ich wenig, aber bis jetzt war noch kein ABCisten-Offz nach seiner Dienstzeit arbeitslos...

Thema BW-Sanität: Unter den Sanis habe ich sowohl extrem beschränkte als auch exzellente Ärzte angetroffen. Es ist eben wie im zivilen Leben, es gibt eine Gauß'sche Verteilung um einen gewissen Mittelpunkt. Wenn ich allerdings zwischen einem "normalen" Krankenhaus un einem BWKh wählen müsste, wäre es das zweite, da diese einen fast schon legendären Ruf geniessen.

Thema Dienstbetrieb und Stumpfsinn: Wer GWDL-Mannschafter in einer nicht infanteristisch geprägten Truppengattung ist hat nun mal Stumpfsinn, da die Ausbildung zu allen nicht stumpfsinnigen Tätigkeiten genau so lange oder länger dauern würde als eure Dienstzeit. Keine Angst, dadurch ist man nicht nutzlos, die längerdeinenden Soldaten haben entsprechend weniger Stumpfsinn, ihnen wird dieser ja abgenommen Ich persönich habe eigentlich nie länger andauernden Stumpfsinn erlebt... sicher, es gab auch mal geistig nicht aber körperlich sehr fordernde Arbeit, aber was solls, gibt ja Kraft
Alt 07. 05. 2008, 08:17 Der_Entenmann is offline Mit Zitat antworten #17
Cedega
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Re: Bundeswehr

Als normal denkender Mensch ist man bei der Bundeswehr, wenn man nicht gerade am Tornado rumschraubt, völlig unterfordert. Das ist nunmal so. Von wenigen Ausnahmen natürlich abgesehn ^^
Alt 07. 05. 2008, 09:56 Cedega is offline Mit Zitat antworten #18
Der_Entenmann
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von Cedega
Als normal denkender Mensch ist man bei der Bundeswehr, wenn man nicht gerade am Tornado rumschraubt, völlig unterfordert. Das ist nunmal so. Von wenigen Ausnahmen natürlich abgesehn ^^

Naja, das ist aber ne arg einseitige Meinung... als GWDL-Mannschafter ist man wie schon gesagt meistens ungelernte Hilfskraft, da ist klar das Stumpfsinn herrscht Spätestens die Unteroffiziere MP (Feldwebel aller Art) haben aber tatsächlich auch geistig fordernde Aufgaben.
Alt 07. 05. 2008, 10:07 Der_Entenmann is offline Mit Zitat antworten #19
seven.7en
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von chingal
sowohl mein vater wie mein opa im ausland gediehnt haben
Hat dein Opa zufällig Tobruk mit erobert ?
Alt 07. 05. 2008, 10:12 seven.7en is offline Mit Zitat antworten #20
MagicMave
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Re: Bundeswehr

Ich kann Entenmann nur zustimmen.
Als GWDLer ohne einen bestimmten Auftrag, wird die Bundeswehr warscheinlich zu einem Trauerspiel.
Aber es geht ja nicht um einen GWDLer, sondern um die Karrieremöglichkeiten des TS als Offizier und den anhängenden Studienmöglichkeiten.
Ich habe es schon in vielen Threads betont, die Bundeswehr bzw. der Soldat ist mehr eine Berufung als ein Beruf. Man hat auch hier, wie im Zivilleben, Höhen und Tiefen. Das besondere an der Tätigkeit ist halt bei BS und ZS, das der Einsatz in Krisengebieten und dessen verbundenen Gefahren zum täglichen Geschäft gehört, heißt BS und ZS sind in der Regel immer eine gewisse Zeit in solchen Regionen. Nicht jeder ist der Mensch für solche Auslandseinsätze, also sollte man sich vorher überlegen wie es einen bekommen könnte.

Zitat:
Als normal denkender Mensch ist man bei der Bundeswehr, wenn man nicht gerade am Tornado rumschraubt, völlig unterfordert. Das ist nunmal so. Von wenigen Ausnahmen natürlich abgesehn ^^

Was ist der Unterschied zwischen einem Sodaten und einem Zivilisten ?

Zitat:
Ich finde, wer schon Abi hat und nicht unintelligent ist, gehört nicht in so einen Verein wie die Bundeswehr.

Unser Jahrgangsbester wollte sich 2oo5 auch für 12 Jahre verpflichten lassen, Offiziersprüfung mit Auszeichnung bestanden. Als er dann in die Grundausbildung eintrat, hat er sich gleich mal umentschieden und studiert jetzt an ner normalen Uni^^

Ich finde die Bundeswehr ohnehin nicht mehr zeitgemäß.

Nach der Aussage sind also alle unintelligenten Menschen bei der Bundeswehr ?

Zeitgemäß - Piep piep wir haben uns alle lieb.
Alt 07. 05. 2008, 10:20 MagicMave is offline Mit Zitat antworten #21
DVD_Power
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Re: Bundeswehr

Also ich fande meine sechs Jahre bei der Bundeswehr unter dem Strich auch mehr als lohnend. Wenn man bereit ist, mit den Einschränkungen in Meinungsfreiheit und Persönlichen Freiheiten zu leben. Meine Alternative wäre eine schlechte Lehrstelle (kein Angebot an dem gewünschten Lehrstellen) im ländlichen Umkreis von bis zu 50km gewesen. Dank der Elektroniker Ausbildung bei der BW konnte ich mich dann mit Mitte zwanzig Bundesweit bewerben. Meine jetzige Stelle verdanke ich auch meiner Aus- und Weiterbildung in der Marine. Welche kleine Firma zahlt schon diverse Schulungen oder gar Abendschule ? Dank BfD (Berufsvörderungsdienst) ging da bei mir einiges. Man muss halt wollen. Kenne auch Leute, die das Hirn bei der Einberufung abgegeben haben und dann nach 4 oder 6 Jahren vergessen haben es dann wieder abzuholen.
Meine Rchnung war damals 12 Monate Bund, 3 1/2 Jahre Lehre also kann ich mich auch für viel Geld für 6 Jahre verpflichten und diene lediglich 1 1/2 Jahre länge rund verdiene in den sowieso verlohrenen Jahren richtig Geld. Welches ich auch zu grossen Teilen angespart habe. So wurde dann hinterher die erste Wohnung eingerichtet und ein erstes "vernünftiges" Auto angeschafft.
Aber negativ pauschalisieren sollte man den "Verein" nicht. Jeder muss selber abschätzen, welche Vor- und Nachteile eine Verpflichtung bringt. Machen kann man viel, da man finanziell sehr gut ab dem ersten Monat darsteht. Und man sollte halt auf das "Ende" hin arbeiten. Meine Wunsch-Planstelle war z.B. sehr langweilig (Labor) im Vergleich zu meinen Bekannten. Was haben die gelacht, als die mal wieder ein paar Wochen im Ausland waren (Manöver). Dafür war ich nach meiner Zeit bei der Marine
keinen Tag arbeitslos und hatte drei Stellen zur Auswahl. Bei meiner ersten Wahl arbeite ich - nach nun acht Jahren - noch heute.
Auf der anderen Seite wurde ein Kumpel gezwungen (er hatte sich als Mechaniker beim Heer verpflichetet) umzuschulen als Sattler (die flicken Planen, Sitze etc) und darin zu arbeiten. Fand er nicht so toll. Und nach den 5 Jahren war er dann aus seinem Beruf raus. Und Weiterbildung hat er aus Bequemlichkeit auch keine gemacht. Arbeitslosigkeit und Frustraktion nach der Entlassung waren die Folge.
Alt 07. 05. 2008, 16:39 DVD_Power is offline Mit Zitat antworten #22
tOmAtEl
indolenter Misanthrop
 
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Re: Bundeswehr

Ich finde eher, dass jeder (vor allem Abiturienten) zumindest die AGA mitmachen sollten. So ein wenig Disziplin kann vielen nicht Schaden
Alt 07. 05. 2008, 16:59 tOmAtEl is offline Mit Zitat antworten #23
deadmen1942
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Re: Bundeswehr

Zitat:
Zitat von tOmAtEl
Ich finde eher, dass jeder (vor allem Abiturienten) zumindest die AGA mitmachen sollten. So ein wenig Disziplin kann vielen nicht Schaden
Pff, der Verein kann mich mal.
Die Bundeswehr, in ihrer jetzigen Form, halte ich ebenfalls für nicht mehr zeitgemäß. Warum? Wer braucht den eine stehende Armee, wenn wir 1.durch die NATO/EU etc. abgesichert sind 2.nur noch von Freunden umringt sind?
Alt 07. 05. 2008, 17:09 deadmen1942 is offline Mit Zitat antworten #24
pithold
the one and only
 
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Re: Bundeswehr

Mach das lieber nicht. Kumpel von mir macht Accesmentcenter ( oder wie man die schreibt...) bei ner staatlichen Behörde.

50% von den Leuten waren beim Bund und haben da Volkswirtschaft, BWL oder Ähnliches studiert. Er meint die wären alle relativ alt, hätten keine wirkliche Erfahrung und könnten nicht mit Leuten in ner normalen Behörde umgehen.

Die kriegen irgendwas das ihnen den Einstieg ins Beamtenleben erleichtern soll. Wünsche dir sonst viel Spaß dir mit 40 ne neue Arbeit zu suchen...

Ganz groß Wert legen tun die immer auf ihre Führungsqualitäten ( das schreiben die echt ALLE in die Bewerbungen) was auch keiner glaubt und alle nur Witze drüber machen.
Die Führungsqualitäten vom Bund brauchen se vllt. im SEK aber wohl nicht in einer stinknormalen staatlichen Einrichtung ( Landeszentralbank, Ministerien etc.)
Alt 07. 05. 2008, 17:53 pithold is offline Mit Zitat antworten #