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Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 25
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Arbeitsmarkt in Deutschland
Lange Zeit war ich der Meinung: Wer Arbeit haben will, der kriegt auch welche. Von wegen. Ich habe zwar keine abgeschlossene Berufsausbildung, aber ich bin seit meinem 15 Lebensjahr am arbeiten.(bin 25) Jetzt stehe ich da. Nach 4 Jahren in der Bundeswehr, mit zig Einsätzen usw. Ich habe keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Ich kann mich noch erinnern, wie vor 5 Jahren zu mir gesagt wurde, als Soldat nach 4 Jahren wirste gerne eingestellt, wo? BFD ist ja ne schöne Sache: aber wenn die meisten Lehrgänge und weiterbildungsmaßnahmen schon in vollem Gange sind, vorm Ausscheiden, stehste da, mit offenem Haar. Willste dann an einem späteren teilnehmen, stellt sich das Arbeitsamt quer.
Vorallem: Wenn man sich die heutige Jugend so anschaut, da verstehe ich nicht, wieso die Anforderungen der Arbeitgeber immer höher geschraubt werden.
Ein Hauptschulabschluß ist ja heute fast einem Sonderschulabschluß gleichgestellt.
Als ich meinen Hauptschulabschluß erworben habe, hat es noch geheissen, dass jemand mit einem guten Hauptschulabschluß bessere Chancen hat eine Ausbildungsstelle zu bekommen, als einer mit nem schlechtem Realschulabschluß.
Diskusionen sind gewünscht
MfG
MH1983
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07. 05. 2008, 09:05
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 63
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Wenn es dir nur ums Arbeiten geht kannst du über eine Zeitarbeitsfirma etwas finden.
Sinnvoller für deine Zukunft ist es aber sicherlich, wenn du dir eine Ausbildungsstelle sucht.
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07. 05. 2008, 09:14
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 237
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Von welchem Beruf reden wir?
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07. 05. 2008, 09:23
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2007
Beiträge: 232
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Hi,
ich hoffe Du hast deinen Wehrsold noch nicht ganz verprasst.
Ausbildung hab ich selber, kriegt man auch nur Niedriglohnjobs, außer man arbeitet bei Airbus, Volkswagen oder so. Meistens jedenfalls.
Studium ist meiner Meinung nach unumgänglich.
Also:
1.) Finanzreserven Hartz4 bzw. BAFÖG sicher anlegen (Bargeld, Lichtenstein...)
2.) Fachoberschule anmelden, Schülerbafög beantragen
3.) Hochschulausbildung, wieder Bafög beantragen
-> in 5-6 Jahren bist Du fit für den ersten Arbeitsmarkt
Fang nicht erst an mit Zeitarbeitsfirma ect. Dabei kommt man auf dauer nicht weiter
Zitat:
Ein Hauptschulabschluß ist ja heute fast einem Sonderschulabschluß gleichgestellt.
Als ich meinen Hauptschulabschluß erworben habe, hat es noch geheissen, dass jemand mit einem guten Hauptschulabschluß bessere Chancen hat eine Ausbildungsstelle zu bekommen, als einer mit nem schlechtem Realschulabschluß.
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Schätze das liegt daran, daß das Niveau stark gesunken ist und die Realschüler Heute
kaum das draufhaben, was Hauptschüler vor 20 Jahren noch konnten
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07. 05. 2008, 09:26
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 914
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Zitat:
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Wenn es dir nur ums Arbeiten geht kannst du über eine Zeitarbeitsfirma etwas finden.
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Auch über Zeitarbeit findest du nicht zwangsläufig einen Job. Schon erst recht keinen, von dem du einigermaßen gut leben kannst.
Zitat:
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Lange Zeit war ich der Meinung: Wer Arbeit haben will, der kriegt auch welche.
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Im ersten Moment habe ich echt gestutzt und mich gefragt, wie alt du bist. Ich wusste ja nicht, dass gulli neuerdings die Zielgruppe 60+ bedient. 
Früher war es vielleich tatsächlich einmal so, dass man vergleichsweise einfach an eine Ausbildung-/Arbeitsstelle kam. Sicher, teilweise war Vitamin B hilfreich, Voraussetzung allerdings nicht.
Zitat:
Vorallem: Wenn man sich die heutige Jugend so anschaut, da verstehe ich nicht, wieso die Anforderungen der Arbeitgeber immer höher geschraubt werden.
Ein Hauptschulabschluß ist ja heute fast einem Sonderschulabschluß gleichgestellt.
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Was haben die Anforderungen der Arbeitgeber mit der heutigen Jugend zu tun?
Teilweise werden halt qualifiziertere Arbeitnehmer gebraucht, die Arbeitswelt ist ja schließlich durch die technische Entwicklung nicht einfacher geworden.
Und andererseits, ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen. Wenn man sich manche Beiträge im Board anschaut, fällt mir wieder Michael Mittermeier ein, der Angst davor hat, dass die heutige Jugend mal seine Rente bezahlen soll.
Andererseits ist die Entwicklung für (hoffentlich) die Mehrheit der Jugendlichen trotzdem bedenklich. Wenn man sich überlegt, dass beispielsweise das Abitur verkürzt wurde (ich glaub 12 Jahre), dann wird hier unnötiger Leistungsdruck aufgebaut.
Auf jeden Fall solltest du dir nicht all zu viel Zeit lassen, wenn du eine Ausbildung anstrebst.
Ansonsten bist du nämlich unter Umständen total gearscht.
Zitat:
Jahrelang bezieht Silvia Busch Hartz IV, ohne dass sich ein Amt daran stört. Erst als sie ihre Arbeitslosigkeit mit einer Ausbildung beenden will, macht ihr der Staat einen Strich durch die Rechnung. Dabei hat die gelernte Facharbeiterin für Qualitätskontrolle - eine Ausbildung noch aus DDR-Zeiten - in ihrem Beruf seit über 15 Jahren keine Anstellung gefunden. Es gab zwar immer mal wieder ABM-Jobs, aber Silvia Busch will endlich wieder eine feste Anstellung, möglichst Vollzeit.
Aussicht auf festen Job
Schon seit Jahren arbeitet sie ehrenamtlich mit Behinderten. Anderen Menschen zu helfen, das macht Silvia Busch nicht nur Spaß, sie kann es sich auch beruflich gut vorstellen. Also fängt die heute 45-Jährige noch mal eine dreijährige Ausbildung zur Heilerzieherin an einer Fachschule an, ohne Vergütung. Nach der Ausbildung will der gemeinnützige Verein Una e.V. Busch übernehmen. Ein Hauptgewinn für die Langzeitarbeitslose, wäre da nicht der lange Arm der deutschen Bürokratie.
Denn Silvia Busch bezieht zunächst weiter Hartz IV. Doch rund ein Jahr nach Ausbildungsbeginn meldet sich die ARGE bei Silvia Busch und fragt nach einem BAföG-Bescheid. Also stellt Busch einen Antrag auf Schüler-BAföG. Doch der wird abgelehnt. Busch sei zu alt - die Altersgrenze liege bei 30 Jahren. Darüber informiert Silvia Busch die ARGE und geht davon aus, während ihrer Ausbildung nun weiter mit Arbeitslosengeld II unterstützt zu werden.
Ein bedauerlicher Fehler
Aber auch die Hartz IV-Bezüge werden der Auszubildenden gestrichen, denn: "Gemäß § 7 Abs. 5 SGB II haben Personen, deren Ausbildung dem Grunde nach durch BAföG förderungsfähig ist, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II." Das gilt laut ARGE auch, wenn der Betroffene aufgrund des Überschreitens der Altersgrenze "keinen Anspruch auf BAföG/SGBIII-Leistungen hat". Einen Fehler gesteht die ARGE immerhin ein: Die ursprüngliche Bewilligung sei ein bedauerlicher Fehler gewesen, teilt sie Silvia Busch lapidar mit.
Demnach erhält also Silvia Busch während der Ausbildung weder BAföG noch Arbeitslosengeld - mit 45 Jahren ist sie offenbar einfach zu alt für einen beruflichen Neustart. Andreas Walther, vom Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern, findet das völlig unverständlich. Er kritisiert: "Das widerspricht dem Grundsatz Fördern und Fordern." So legt Silvia Busch mit Hilfe des Sozialverbandes Widerspruch ein - und sucht zudem Hilfe beim Sozialamt.
weiter... Frontal 21
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Das nennt sich doch mal wirkungsvolle Arbeitsmarktpolitik.
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07. 05. 2008, 10:59
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#5
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Demokratischer Sozialist
Registrierungsdatum: Nov 2007
Ort: Köln/Bonn
Beiträge: 418
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Ach, du bist doch sicher nur ein Schmarotzer
*Agenda 2010 Fahne schwenk*
Bitte nicht ernst nehmen... ^^"
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07. 05. 2008, 11:16
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#6
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schubdubbiduba barambambu
Registrierungsdatum: Oct 2004
Ort: inner großen stadt
Beiträge: 2.717
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Zitat:
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Zitat von M_Headman1983
Lange Zeit war ich der Meinung: Wer Arbeit haben will, der kriegt auch welche. Von wegen. Ich habe zwar keine abgeschlossene Berufsausbildung, aber ich bin seit meinem 15 Lebensjahr am arbeiten.(bin 25) Jetzt stehe ich da. Nach 4 Jahren in der Bundeswehr, mit zig Einsätzen usw. Ich habe keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Ich kann mich noch erinnern, wie vor 5 Jahren zu mir gesagt wurde, als Soldat nach 4 Jahren wirste gerne eingestellt, wo? BFD ist ja ne schöne Sache: aber wenn die meisten Lehrgänge und weiterbildungsmaßnahmen schon in vollem Gange sind, vorm Ausscheiden, stehste da, mit offenem Haar. Willste dann an einem späteren teilnehmen, stellt sich das Arbeitsamt quer.
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zu meiner zeit hieß es, daß man aus dem wehrdienst nicht in die arbeitslosigkeit entlassen werden kann/darf. ob das stimmt oder eine latrinenparole war, weiß ich nicht. vielleicht erkundigst du dich mal dahingehend, wenn du es noch nicht getan hast oder ohnehin weißt, daß es nicht (mehr) stimmt.
Zitat:
Vorallem: Wenn man sich die heutige Jugend so anschaut, da verstehe ich nicht, wieso die Anforderungen der Arbeitgeber immer höher geschraubt werden.
Ein Hauptschulabschluß ist ja heute fast einem Sonderschulabschluß gleichgestellt.
Als ich meinen Hauptschulabschluß erworben habe, hat es noch geheissen, dass jemand mit einem guten Hauptschulabschluß bessere Chancen hat eine Ausbildungsstelle zu bekommen, als einer mit nem schlechtem Realschulabschluß.
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da hat man dich schlecht beraten. das galt spätestens ende der 80er nicht mehr. ansonsten, was arnop sagt. wenn du noch ein paar pfennig über hast, mach abendschule auf eigene rechnung.
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07. 05. 2008, 12:04
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#7
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böses dickes Kind
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 2.608
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Moin,
ein Hauptschulabschluss ist in der heutigen Zeit rein gar nichts mehr wert, selbst um bei Kik Einzelhandelskaufmann, also Klamottenverläufer, zu werden fordert KIK Abitur.
Kein Witz, heute hier erst eine große Anzeige in der Zeitung gesehen.
Wer dir erzählt hat, dass Bundeswehrsoldaten nach der Bundeswehrzeit gerne in der freien Wirtschaft genommen werden hat dich angelogen oder war einfach nur schlecht informiert.
Bundeswehrsoldaten haben einen eher schlechten Einstieg, da viele nach mehreren Jahren in der Bundeswehr ziemliche Zivilversager geworden sind.
Hatte beruflich mit mehreren Ex-Bundis zu tun, machen einen albernen Aufstand wenn man ein paar Minuten zu spät kommt etc, die haben einfach in vielen Fällen noch das typische Bundeswehrverhalten drauf und damit macht man sich in der freien Wirtschaft nun mal recht unbeliebt.
Sicherlich gab es auch sehr nette Ausnahmen unter den Jungs, aber der Großteil der Leute durfte nach einiger Zeit die Firma verlassen, weil man die einfach nicht mehr unter "normale" Menschen lassen konnte.
Der springende Punkt bei dir ist aber leider, dass du nur einen Hauptschulabschluss hast und wie anfänglich schon angemerkt ist der rein gar nichts mehr wert.
Wenn du dein restliches Leben nicht als Hartz 4 Empfänger oder 400€-Jobber verbringen willst solltest du so schnell wie möglich zumindest deinen Realschulabschluss nachholen und selbst mit dem hat man gegen die Flut an Abiturienten kaum noch eine Möglichkeit an einen Ausbildungsplatz zu kommen.
Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg.
mfg JP
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07. 05. 2008, 16:41
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#8
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Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 387
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Zitat:
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Zitat von klausimator
ein Hauptschulabschluss ist in der heutigen Zeit rein gar nichts mehr wert, selbst um bei Kik Einzelhandelskaufmann, also Klamottenverläufer, zu werden fordert KIK Abitur.
Kein Witz, heute hier erst eine große Anzeige in der Zeitung gesehen.
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Mit Abitur wird man bei denen aber Handelswirt in 2 Jahren. Einzelhandelskaufmann geht auch mit niedrigeren Abschlüssen, so wurde es uns auf einer Jobmesse erklärt.
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07. 05. 2008, 17:25
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#9
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böses dickes Kind
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 2.608
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Zitat:
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Zitat von andreas_schlau
Mit Abitur wird man bei denen aber Handelswirt in 2 Jahren. Einzelhandelskaufmann geht auch mit niedrigeren Abschlüssen, so wurde es uns auf einer Jobmesse erklärt.
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In dem Flyer steht, Zitat wörtlich "..., bist du nach nur 18 Monaten Ausbildung "Kaufmann im Einzelhandel (m/w)" und nach weiteren 18 Monaten Fortbildung "geprüfter Handelsassistent im Einzelhandel (m/w)"."
Will heißen du machst da drei Jahre lang Ausbildung und danach bist du Handelsassi, na ganz großes Kino
Da studiere ich doch lieber BWL zumindest auf Bachelor, bin auch nach drei Jahren damit durch und habe Chancen auf eine anständige Führungsposition.
mfg JP
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07. 05. 2008, 17:50
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 31
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Ich kann zwar nur für unsere Region (Nördliches NRW) schreiben, aber bei uns wird im Augenblick alles angestellt, was entweder einen Schweißerschein oder einen LKW-Führerschein (C/CE) hat.
Bei uns ist das sogar schon soweit fortgeschritten, das bei uns C/CE Führerscheine vom Amt gezahlt werden (manchmal zum Teil auf Darlehensbasis, aber wer nicht dumm ist kommt mit den Fördermitteln so aus, das das Amt den gesammten Schein übernimmt)
Schweißer oder Fernfahrer sind sicherlich keine Traumjobs, aber er kann eine Familie ernähren (und das ist das was zählen sollte)
Just my 2 Cents,
Irexes
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07. 05. 2008, 17:57
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#11
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NOMAAM
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 61
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Zitat:
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Zitat von M_Headman1983
Lange Zeit war ich der Meinung: Wer Arbeit haben will, der kriegt auch welche. Von wegen. Ich habe zwar keine abgeschlossene Berufsausbildung, aber ich bin seit meinem 15 Lebensjahr am arbeiten.(bin 25) Jetzt stehe ich da. Nach 4 Jahren in der Bundeswehr, mit zig Einsätzen usw.
MfG
MH1983
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Bei der Bundeswehr verdienst du besser als in der Wirtschaft, zumindest, wenn du nichts tolles vorzuweisen hast. Geh doch wieder zum Bund und verpflichte dich weitere 12 Jahre, dann hast du erstmal deine Ruhe. Das ist doch allemal besser als ein unwürdiges Leben in einer Zeitarbeitsfirma oder Hartz IV..
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07. 05. 2008, 18:13
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 914
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Vor allen Dingen, wenn du tot bist.
Bundeswehr oder Soldat ist kein normaler Beruf. Soldaten sind dazu gedacht, dass sie töten sollen - und vielleicht auch getötet werden.
Ob man so etwas wirklich empfehlen kann? Na ich weiß ja nicht.
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07. 05. 2008, 19:28
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#13
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NOMAAM
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 61
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Hast du mal eine Statistik der Todesopfern der Bundeswehr? Da kommen kaum mehr zusammen, als in den Industrieberufen..
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07. 05. 2008, 19:37
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#14
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ist unentschlossen
Registrierungsdatum: Oct 2007
Beiträge: 104
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Zitat:
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Zitat von M_Headman1983
Ich habe zwar keine abgeschlossene Berufsausbildung, aber ich bin seit meinem 15 Lebensjahr am arbeiten.
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Wer Leistungen bringt, bekommt auch arbeit!
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07. 05. 2008, 21:16
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#15
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 40
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
dude6 könnte sein, aber von wem stammen diese statistiken? nur so aus interesse
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07. 05. 2008, 21:47
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#16
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2006
Beiträge: 754
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Das düfte (zumindest momentan) schon so hinkommen. In den dreizehn Jahren meiner Bundeswehrzeit gab es in meiner Einheit zwei Todesfälle, davon ein Selbstmord mit der Dienstwaffe und ein Wegeunfall auf dem Weg von der Nachtschicht heim (der war alledings fremdverschuldet).
Ist zwar schon etliche Jahre her, aber in den Privatfirmen, in denen ich seither gearbeitet habe, sind auch etliche Kollegen und Kolleginen arbeitsbedingt verstorben, erst vor wenigen Wochen ist eine Kollegin im Büro tot zusammengebrochen...
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08. 05. 2008, 13:11
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#17
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Doku.cc - Team
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 281
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Mal im Ernst : Wie kann man als Hauptschüler ohne Ausbildung jammern, das man keinen Job bekommt, wenn man noch nicht mal eine Ausbildung absolviert hat ?
So wie ich das verstanden habe willst du keine Ausbildung machen, sondern einfach nur arbeiten.
Und so Leute werden überall gesucht, bekommen aber halt nur einen Hungerlohn.
Die einzigen 2 Möglichkeiten :
Lehre machen oder wieder zurück in die Schule, wobei du selbst da mindestens Realschulabschluss oder Hauptschule mit abgeschlossener Ausbildung brauchst, um überhaupt aufgenommen zu werden, sofern du auf Fachabi hinauswillst.
Und da du keine Ausbildung hast : Irgendeine machen, die 3 Jahre überstehen und dann wieder Schulbank drücken.
PS : Soweit ich weiss besteht ja auch die Möglichkeit beim Bund eine Ausbildung zu absolvieren, allerdings ist die Grundvorraussetzungen eine Verpflichtung für 8 Jahre.
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08. 05. 2008, 14:19
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#18
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Member
Registrierungsdatum: Sep 2004
Ort: Austria
Beiträge: 231
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Warum schimpfen denn eig immer alle über die heutige Jugend.
Ich komme nicht aus Deutschland sondern aus Österreich und darf junge Erwachsene ausbilden. Dabei muss ich sagen, dass sehr viele Jugendliche sich sehr wohl Ziele gesteckt haben und mit vollstem Engagement daran arbeiten diese Ziele zu erreichen.
Will nicht behauptet, dass alle Jugendliche so eifrig sind, doch man sollte Vorurteile doch nicht auf dem Rücken der gesammten Jugend austragen.
Gut möglich, dass es in bestimmten Gebieten (viele Teile Deutschlands, Wien?, ...) nicht möglich ist Ziele vor den Augen zu haben weil es einfach aussichtslos scheint und deshalb viele frustriert sind!?
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08. 05. 2008, 14:30
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#19
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 25
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
O.K, die Meinungen teilen sich, dass ist meistens so. Hohe Vorraussetzungen werden verlangt, ist ja auch O.K. Aber mit 25 eine Ausbildung zu machen ist schwer. Ich habe vor kurzem an einem Eignungstest teilgenommen. Ergebnis: von 20 Bewerbern haben 10 gut abgeschnitten. Nach Aussage vom Geschäftsführer habe ich mit zwei anderen (Realschüler, einer mit Quali für' Gym.) am besten abgeschnitten. Aber die 2 wurden logischer Weise genommen, jetzt der Hammer, ich nicht, dafür jemand, der schlechter abgeschnitten hat. Begründung: mein Alter. Es handelte sich um den Beruf Hochbaufacharbeiter (Maurer).
Mal im Ernst: Meine Generation wird wohl bis fast 70 arbeiten, also kann das Alter keine Begründung sein.
Ausserdem: Jeder der Arbeitslos gemeldet ist, muss Regelmäßig zum Arbeitsamt.
Ich hätte meinen Realschulabschluß machen können, der BFD hätte die Kosten getragen: Aber mein BFD Zeitraum hätte nicht ausgereicht (7 Monate) also hat das Amt gesagt: nein, und warum? Weil man für den Arbeitsmarkt verfügbar sein muß.
Zum Thema Soldaten: Zivilversager! So eine Aussage kann nur von jemandem kommen, der nicht beim Bund war, oder nur Grundwehrdienst geleistet hat. Der großteil der Soldaten, die in die Einsätze gehen, glaube ich haben ein sehr gutes Ansehen in der Bevölkerung, oder? Diese Herrschaften überlegen sich zweimal was sie machen, im Gegensatz zu denen, die in der Heimischen Kaserne Abend für Abend, ein Pils nach dem anderen saufen. (stichwort W9ner) Das ist der Grund dafür warum die Soldaten alle über einen Kamm geschert werden. Jeder der sich dort auskennt weiss, das z.B. übermäßiger Alkohlgenuss mit einem Disziplinarverfahren geahndet wird.(Das gilt auch, wenn man Scheisse baut)
Aber darum geht es nicht.
Danke denen, die mir eine Ernsthafte Antwort gegeben haben!
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08. 05. 2008, 16:37
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#20
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2006
Beiträge: 982
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
der deutsche arbeitsmarkt geht nur noch bergab und jeder darf sich der modernen sklaverrei anschließen und nurnoch malochen und am ende bleiben ihm noch 1200 € zum leben und die sind auch schon am mitte des monats wechh..
schuld sind die schönen zeitfirmen arbeiten für die dicken bosse die nach und nach personal abbauen nur um mnoch mehr zubekommen.
ich hatte jetze die schnauze voll ich habe einen mittelmässigen realabschluss un bin nun 22 jahre und stand immer noch ohne ausbildung da. hatte schon zahlreiche praktikas hinter mir.
durch großes glück habe ich heute meinen ausbildungsvertrag in SCHWEIZ unterschrieben bei der firma wo mein kumpel schon seit einem jahr beschäfftigt ist.
ich habe vor kurzen auch gelesen das wenn jeder aufhören würde mit schwarzarbeit in deutschland wäre mindenstens 3 millionen ARBEITSPLÄTZE SICHER !!!!!!!!!!!!!!
und dann wäre wieder angebot und nachfrage und da kann man nict einfach so locker jemanden kündigen denn alle anderen sind schon beschäfftigt und da kann man gut handeln und auch gut verdienen.
in der schweiz existiert ein mindestlohn den sollte man auch in DE einführen denn so müsste jeder betrieb mehr zahlen jedoch kommt das geld wieder rein da jeder andere auch wieder mehr kohle hat u.s.w
also ich sehe im deutschen arbeitssystem keine chance mehr es kann doch nicht sein das eine fachkraft die 4 jahre lernt danach in so einer schwullen zeitfirma arbeitet und sich abzocken lässt.
arbeit sollte belohnt werden und wer nicht arbeiten möchte sollte es auch zu spüren bekommen und nicht hier einer der bei harts4 zuhause eierkrault bekommt 200€ weniger als der jenige der mallochen geht.
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23. 05. 2008, 21:30
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#21
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ohne Zucker
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Großfeldsiedlung
Beiträge: 1.533
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Punkt 1)
viele raten hier zu studium/abitur. das finde ich lächerlich, nicht jeder kann das einfach mal so machen, ich möchte den threadstarter nicht irgendwie beleidigen oder über ihn urteilen.
aber dieser ratschlag ist dämlich, weil einfach nicht jeder in der lage ist ein studium zu absolvieren, ich bin mir sicher KEINER der hier zu einen studium ratet ist erfolgreich abgeschlossener akademiker.
mit abitur verhält es sich ähnlich aber nicht so dramatisch, es gibt leute die packen es andere nicht, nicht weil sie faul sind keine motivation haben sondern weil sie nicht in der lage dazu sind.
Punkt 2)
Der deutsche Arbeitsmarkt ist extrem schlecht für Arbeitnehmer, man findet nur prekäre extrem schlecht bezahlte jobs. Wenn man Jobs findet die halbwegs normal bezahlt werden (ab 1300eur netto) dann wird man geschunden wie ein vieh.
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Ein Vorschlag von mir: könntest du dir ein leben mit hartz iv vorstellen. ich denke wenn man sich es vernünftig richtet kann man auch allein mit hartz iv ein würdevolles akzeptables leben führen. Ich mein wenn sich die zeiten bessern kannst du immer noch ein job annehmen oder was machen.
vorerst kannst du dich auf hobbys und private Projekte konzentrieren.
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23. 05. 2008, 22:56
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#22
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2006
Beiträge: 982
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
bald braucht man noch abi um scheisse zu sortieren zu können
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23. 05. 2008, 23:26
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#23
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2007
Beiträge: 276
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland
Alle reden von einem Aufschwung, welcher im Moment da sein soll. Auch auf dem Arbeitsmarkt tut sich gewaltig was, jedoch sieht man den Aufschwung gerade hier nicht. Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen sind in meinen Augen Taschenspielertricks der Regierung. Schaut man sich die Entwicklung der vernünftig bezahlten Arbeitsplätze an, dann sieht man deutlich was anderes....
Die Zeitarbeitsfirmen brummen im Moment gewaltig. Dieses Geschäft ist aber leider nur für die Unternehmen und die Zeitarbeitsfirmen lukrativ... nicht für die Arbeitnehmer. Die Zeitarbeitsfirmen machen ihr Geschäft, indem sie sich einen Teil des Arbeitslohnes (welcher vom eigentlichen Arbeiter erwirtschaftet wird und eigentlich ihm zusteht) einstecken. Angereichert wird das noch durch staatliche Zuschüsse, welche die Arbeitsagentur zahlt. Die Unternehmen versuchen möglichst viele Bereiche (so fern möglich) durch deutlich billigere Zeitarbeiter zu bestücken. Dies beschert ihnen unter dem Deckmantel "benötigte Flexibilität"gewaltige Personal-Kosten Ersparnis. Wie veralbert muß sich ein gekündigter oder übergeleiteter Arbeiter kommen, wenn er zufällig in der gleichen Firma für deutlich weniger Geld die selbe Tätigkeit als Leih- oder Zeitarbeiter verrichtet?
Die Lohnspirale geht meiner Meinung nach in Deutschland tendenziell abwärts. Die Zahl der Leute denen der Staat den Lohn zusätzlich aufstocken muss wird immer mehr. Auch die deutsche Durchschnittsfamilie bekommt diesen Abwärtstrend zu spüren, Stichwort: Absturz der Mittelschicht. Verschärft wird das alles auch noch, durch die gestiegene Inflation. Die Berechnungen ergeben zwar noch eine moderate Teuerungsrate (obwohl auch die gestiegen ist), jedoch fühle ich persönlich deutlich mehr Inflation..... am Ende des Geldes sind deutlich mehr Tage übrig als früher.....
Dem Lohndumping kann meiner Meinung nach nur ein Ende gesetzt werden, wenn man tatsächlich einen gesetzlichen Mindestlohn - und zwar branchenunabhängig - einführt. Dieser muss aber auch deutlich über dem Hartz IV Niveau liegen, damit sich das Arbeiten auch lohnt. Das ist nun gar nicht im Interesse der Wirtschaft, aber unsere gewählten Volksvertreter sollen ja schließlich die vorrangig die Interessen der Bevölkerung vertreten und nicht die der Wirtschaft.... Dieser Schritt hätte natürlich gerade am Anfang enorme Auswirkungen auf das gesamte Gefüge, jedoch glaube ich, daß sich die Situation schnell wieder einpendeln und entspannen würde. Eigentlich paradox.... durch einen massiven Eingriff in den Markt wird dieser es dann richten...
Arbeit muss sich für alle Arbeiter lohnen. Und die Arbeit muss so entlohnt werden, daß man davon leben kann. Der jetzige Trend ist meiner Meinung genau gegensätzlich. Die Zunahme der geringfügigen Beschäftigung ist ein sicheres Indiz.
Schwarzarbeit ist auch ein wichtiges Thema. Inzwischen soll wohl jeder 5. Euro auf dem Schwarzmarkt verdient werden bzw. die Schattenwirtschaft hätte einen 20% Anteil an unserem Bruttoinlandsprodukt... so hab ich glaube ich letztens gelesen..... Wieviele Arbeitsplätze sich darin verstecken, kann man nur erahnen..... Und der Staat schüttet u.U. noch Gelder an Leute aus, die es aufgrund ihrer Schwarzarbeit gar nicht bräuchten... bzw. Grundsicherung (Hartz IV + Wohngeld) gibts vom Staat; damit kann man sicher keine grossen Sprünge machen... diese Sprünge werden dann schwarz erarbeitet. Dieses Lebensmodell scheint derzeit gar nicht so selten.
Zum Thema "Bildungsanforderungen" denke ich, daß hier langsam aber sicher die Versäumnisse in der Bildungspolitik zum Tragen kommen. Vor 15 Jahren konnte jeder Hauptschüler z.B. mit Sicherheit Prozentrechnung. Diese Einschätzung gilt wohl heute lange nicht mehr. Als Folge des gesunkenen Niveaus der Schulabgänger haben die Arbeitgeber ihre Stellen und Ausbildungsplätze hochdotiert; der Ausbildungsplatz eines Hauptschülers wird heute mit einem Realschüler besetzt, es verschiebt sich alles um eine Ebene nach oben. Die Menschen habe sich dem System angepasst und schicken ihr Kinder mit dem Ziel zur Schule, einen möglichst hohen Bildungsabschluss zu erreichen. D | |