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unimatrix01
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

ein Abitur heute ist wie ein Hauptschulabschluss vor 20 Jahren...

ein Abitur heute ist wie ein Realschulabschluss vor 10 Jahren...

Schickt mal einen "studierenen" mit seinem Personalausweiss zu einem kopieren mit der bitte er möge davon eine kopie anfertigen... nach 15 Minuten Abwesenheit dürft ihr ihm gerne helfen...
Alt 24. 05. 2008, 01:53 unimatrix01 is offline Mit Zitat antworten #26
LexyLex
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von unimatrix01 
ein Abitur heute ist wie ein Hauptschulabschluss vor 20 Jahren...

ein Abitur heute ist wie ein Realschulabschluss vor 10 Jahren...

Schickt mal einen "studierenen" mit seinem Personalausweiss zu einem kopieren mit der bitte er möge davon eine kopie anfertigen... nach 15 Minuten Abwesenheit dürft ihr ihm gerne helfen...


Deine Schulbildung scheint aber auch nicht sehr ausgeprägt zu sein.
Oder was wolltest du uns mit den verstümmelten sätzen jetzt sagen?
Alt 24. 05. 2008, 10:06 LexyLex is offline Mit Zitat antworten #27
Ökopax
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von unimatrix01 
Schickt mal einen "studierenen" mit seinem Personalausweiss zu einem kopieren mit der bitte er möge davon eine kopie anfertigen... nach 15 Minuten Abwesenheit dürft ihr ihm gerne helfen...

Schick mal einen nicht-"studierenen", einen fehlerfreien oder wenigstens verständlichen Satz zu schreiben. Er sollte das auch ohne fremde Hilfe schaffen.
Alt 24. 05. 2008, 10:17 Ökopax is offline Mit Zitat antworten #28
Ökopax
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland - Anforderungen der Arbeitgeber????

Zitat:
Zitat von Kontrolltroll 
Komische Sache... wie das bloß kommt. Dabei wurde versichert, dass die Herren motiviert sein würden. Motivierte deutsche Arbeiter. Hungrig.

An diesem Beispiel kann man mal wieder sehr schön sehen, was eines der Hauptprobleme des "Förderns und Forderns" nach den Hartz-Gesetzen ist:
Der Arbeitszwang.
Wenn der zuständige Sachbearbeiter der Arbeitsagentur seine "Kunden" ehrlich fragen dürfte "Wer will diesen Job wirklich?" und den Desinteressierten ihren lieben Frieden lassen dürfte, dann hätte er auch bestimmt nur motivierte Arbeiter geschickt. Stattdessen: Mach das oder wir kürzen Dir die Leistungen. Mit dieser "Motivation" täte ich mich auch blöd anstellen.

Zitat:
Zitat von Kontrolltroll 
diese Arbeitsagentur ist anscheinend ausschließlich mit Vollidioten besetzt. Die schickten Leute mit chronischen Rückenleiden für nen Umzugsjob...
Ich glaub weniger, dass das Idioten sind, sie sind vielmehr hoffnungslos überlastet. Der einzelne BA-Vermitter hat hunderte von Leuten zu betreuen und muss dabei noch einen Großteil seiner knappen Zeit für Formular-Kacke und Kontrollmaßnahmen verplempern. Da kann man sich leicht vorstellen, wieviel Zeit ihm bleibt, Stellenprofil und Arbeitnehmerprofil abzugleichen. Ich möchte wetten: hätten die "Jobcenter" doppelt so viele Mitarbeiter, sie wären auch doppelt so gut (bzw. halb so schlecht)
Alt 24. 05. 2008, 10:29 Ökopax is offline Mit Zitat antworten #29
Taphiriel
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Ich hab die Ehre einen 1€-Bürojob zu haben.

Vorher sollte ich mich "bewerben" (ja richtig gelesen) auf einen 1€-Job, so richtig schön wie man es vom öffentlichen Arbeitsmarkt gewohnt ist.

Naja, ich wurde abgelehnt, da ein ausgebildeter Informatiker die Stelle macht und nun Systemadmin fürs ganze Haus ist.



Aber das ist wohl der Fachkräftemangel, wenn Informatiker für 1 € arbeiten.

Und jeder 1 € Jobber wird den Einrichtungen ja noch vergütet mit ein paar Hundert Euronen. Besser als jeder Sklavenmarkt, denn die Sklaven bringen ihr Mitgift mit.

Zeitarbeitsfirmen errinern mich auch eher an einen Sklavenverleih, aber wenn man sich anschaut wer die massiv gefördert hat und jetzt bei Adecco ganz oben sitzt.

http://www.stern.de/wirtschaft/unter...it/574698.html
Alt 24. 05. 2008, 10:36 Taphiriel is offline Mit Zitat antworten #30
unimatrix01
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

ahja in der tat sehr peinlich der fehler ;D

man möge beachten es zwar spät in der nacht - die gedanken sind dann etwas schneller als das schwach fleisch dies umzusetzen vermag.

sicherlich sollte es klar sein das ein kopierer gemeint ist ;D / war.



die schulabschlüsse verlieren immer mehr an wert... was vor 20 jahren ein hauptschüler alles konnte und wissen musste ist dem eines abitur von heute gleich.

nun hoffe ich dem getippse von heute morgen zur thematik neu aufzeigen konnte.


ich persönlich verstehe nicht wie heutige junge menschen es überhaupt schaffen den weg in die uni zu finden ... sicherlich ein grund mag die gps funktion der heutigen handys ach nee portable telefonen sein ;D
Alt 24. 05. 2008, 12:10 unimatrix01 is offline Mit Zitat antworten #31
unimatrix01
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von Taphiriel 
Ich hab die Ehre einen 1€-Bürojob zu haben.

Nun mein lieber,
mein Onkel einst war ein armer Schlucker - gemeckert den ganzen Tag wie gut es die anderen haben, voll den Bauch mit Bier und Brot so lief es Jahr ein Jahr aus.

3 Male so höre, hatte er die Ehre sich knieend, bückend, schwitzend und jauchzend bei wind, wetter - wie an kalten und warmen Tagen auf Baustellen der Stadt für 1 EUR sich zu versklaven.

Nun heute so lasse dir sagen ist er ein freches Früchten das kann ich dir sagen, nun meckert nein beschimpft er einst seines gleichen die Menschen um sich herum die nun von seinen Steuern zehren, so mag er heute gerne denen den Rücken zukehren.


Heute so - ist er - nach langer Zeit ohne Arbeit - hat er trotz großer lück, dass Glück als Meister mit 50 Leut unter sich für einst seinem größten peiniger der Stadt, zu knechten die Leut wie es seinerseit ihm golt.
Alt 24. 05. 2008, 12:22 unimatrix01 is offline Mit Zitat antworten #32
Zel
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Ich kann mich noch erinnern, wie vor 5 Jahren zu mir gesagt wurde, als Soldat nach 4 Jahren wirste gerne eingestellt, wo?

Naja, wo würdest du denn einen Berufssoldaten in der Zivilwirtschaft einsetzen wollen? Welche Fertigkeiten, die man in der Bundeswehr erlernt, braucht man im zivilen Leben?

Das du auf Kommando parierst und man sich an der Bügelfalte deiner Uniform die Pulsadern aufschneiden kann wird und wurde in der normalen Wirtschaft noch nie gebraucht.

Schonmal Rambo gesehen? Da gings drum, dass Vietnamveteranen keinen Wiedereinstig in die Zivilgesellschaft geschafft haben und das niemand auf die wartet. Das war früher so, dass ist auch heute so.

Jemand, der jahrelang Fliesenleger war, auf den wartet in der Bundeswehr ja auch niemand. Warum sollte es dann andersrum so sein?

Dein Problem ist nicht deine Bundeswehrzeit, sondern das allgemeine Problem, dass in diesem Land zu sehr auf irgendwelche Zettel und Zeugnisse geguckt wird und nicht auf die Person.

Die Deutschen sind fast die einzigen in der Welt, die meinen, ohne lückenlosen Lebenslauf und 1a Zeugnisse könne man nichts werden.

Komischerweise werden wir derzeit von vielen Ländern wirtschaftlich überholt, die keine Zeugniskultur wie wir betreiben und deren allgemeines Bildungsniveau keinesfalls höher ist.

Sollte man mal drüber nachdenken...

Zitat:
Als ich meinen Hauptschulabschluß erworben habe, hat es noch geheissen, dass jemand mit einem guten Hauptschulabschluß bessere Chancen hat eine Ausbildungsstelle zu bekommen, als einer mit nem schlechtem Realschulabschluß.

Das stimmte damals wahrscheinlich sogar noch, aber bereits wenige Jahre später war das überholt. So um die Jahrtausendwende rum hat sich das geändert und mit der Agenda 2010 wurde das sogar noch gefördert.

Heute ist selbst das Abitur keine Garantie für garnix mehr.

Wenn man sich überlegt, dass alleine China sämtliche Akademikerstellen der Welt besetzen könnte (das ist ein Milliardenvolk, wenn da nur 1 Drittel von Abitur macht und studiert, dann ist der Akademikerbereich voll), kann man sich als Abiturient ja mal ausrechnen, wie hoch die Chancen in einer globalisierten Welt noch sind. Sie sind sehr sehr gering.

Wenn wir alle Glück haben geht das Öl bald wirklich mal zur Neige. Dann ist endlich schluss mit Globalisierung und es geht zurück zu regionalen Märkten-dann haben auch alle wieder eine Chance auf Arbeit und gute Löhne.
Alt 24. 05. 2008, 12:44 Zel is offline Mit Zitat antworten #33
Kontrolltroll
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland - Anforderungen der Arbeitgeber????

Zitat:
Zitat von Ökopax 
Mach das oder wir kürzen Dir die Leistungen. Mit dieser "Motivation" täte ich mich auch blöd anstellen.

Ich hab die gefragt... die meinten, dass die das machen. Der Rest ist mir erst mal egal. Ausserdem ist das noch lange kein Grund die Sachen ganz wo anders hin zu tragen.

Zitat:
Ich möchte wetten: hätten die "Jobcenter" doppelt so viele Mitarbeiter, sie wären auch doppelt so gut (bzw. halb so schlecht)

Vielleicht sind die überlastet. Bei uns, wo ich arbyten muss, ist eine Sache klipp und klar: wir arbeiten NIE wieder mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Die Misere beginnt da, wo die Arbeiter herkommen sollen. Aus einer Behörde, deren Mitarbeiter mit der freien Wirtschaft nichts zu tun haben. Was soll denn da bitte rauskommen, ausser, dass die über Firmen, die Bedarf ausschreiben, kurzfristig unvermittelbare Langzeitarbeitslose recyceln um die eigene Statistik behördlich zu schönen.
Auf dem Papier sieht das alles super aus.

Die Realität ist: die Arbeitsagentur hat nicht nur zu viele unvermittelbare Leute, sie hat auch Leute, die nicht vermitteln können.
Alt 24. 05. 2008, 16:07 Kontrolltroll is offline Mit Zitat antworten #34
ganjarker
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von unimatrix01 
ahja in der tat sehr peinlich der fehler ;D

...

die schulabschlüsse verlieren immer mehr an wert... was vor 20 jahren ein hauptschüler alles konnte und wissen musste ist dem eines abitur von heute gleich.

nun hoffe ich dem getippse von heute morgen zur thematik neu aufzeigen konnte.


ich persönlich verstehe nicht wie heutige junge menschen es überhaupt schaffen den weg in die uni zu finden ... sicherlich ein grund mag die gps funktion der heutigen handys ach nee portable telefonen sein ;D


Hä`? an deinem Zustand hat sich offensichtlich immer noch nichts verändert...
Dann davon zu reden wie heutige Studenten den Weg zur Uni finden bzw. nicht finden...einfach lächerlich
(aber fürs nächste mal, smartphones, das andere wäre ein pda, und "portable" sind sogar handys)

Zum Thema:
Um heute ein "würdevolles" Leben (also urlaub und blabla..) führen zu können braucht man heute Abitur, oder viel Glück, davon ist aber nicht auszugehn.Und einfach studieren ist heute auch längst nicht mehr garant für gutes Geld, wer braucht auch schon zigtausend kunsthistoriker jedes Jahr(bitte, ich will damit niemand angreifen).

Und wie ihr ja auch alle sagt, es gehen immer mehr Abiturienten in Ausbildungen welche eigentlich für Realschüler bestimmt wären, die zu den "Hauptschulberufen"- und da isses schon zu knapp. Folge: der Rest rutscht nach Hartz4.


Dir wird sicherlich nichts anderes übrig bleiben als dich fortzubilden, schnellstmöglich,
und wenns sein muss in der Abendschule neben einem "drecksjob". Nennt sich 2ter Bildungsweg, sehr hart, aber so ist das leider heute.

Aber im vergleich gehts uns heute noch sehr gut, in nächster Zeit werden immer mehr mit einem fast Hauptschulabschluss in den Arbeitsmarkt geworfen, oder halt ins sozialnetz, das wird aber längerfristig sowieso reissen.
Das nennt sich leider, wie weiter oben schon jemand festgestellt hat, Arbeitsmarkt. Und wie im Supermarkt hält sich nur das beste und billigste (im verhältnis zur "Güte") in den Regalen, so der Mensch auf diesem kapitalistischen drecks..(oh, da werd ich aggressiv) Arbeitmarkt halt auch. Deswegen schnellstmöglich sich aufwerten, sprich Ausbildung und Studium.

Viel GLück dir weiterhin, aber meiner Meinung nach wird soweiso irgendwann was platzen(sz.B. Rente,kinder. undundund), wer weiss ob wir dann nicht doch plötzlich im Kommunismus aufwachen


greetz
Alt 26. 05. 2008, 20:20 ganjarker is offline Mit Zitat antworten #35
M_Headman1983
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Noch mal zum Thema Bundeswehr: Mag ja richtig sein, dass man ohne Qualifikationen nicht den hauch einer Chance hat.
Das große Problem ist mal wieder, wie immer in Deutschland: Alle werden bei der Bundeswehr über einen Kamm gescherrt! Warum konnte man vor 10 Jahren nach 4 Jahren Bundeswehrzeit zum Bundesgrenzschutz? Und dass mit weniger Qualifikation als zur heutigen Zeit ein Soldat der über mehrere Monate an Einsätzen teilgenommen hat? Die Bundespolizei sucht doch genug Leute die ins Ausland sollen, aber keiner will freiwillig. In glaube auch, dass ein 25 Jähriger einen anderen Lernwillen hat, als ein 16 Jähriger. Ausserdem spielt dabei der Reifeprozess auch eine Rolle. Kurz: Die Anforderungen sind einfach zu Hoch in Deutschland. Die Leistungsbereitschaft hängt nich vom Schulabschluß ab, sondern vom willen.
Aber jetzt mal eine andere Frage: Wie lange wird der Mensch, der heute 25 ist wohl in seinem Leben arbeiten müssen?
Ich bin der Meinung, dass man sich sein ganzes Arbeitsleben weiterbilden muss!
Oder will mir jetzt einer erzählen, dass ein KFZ-Mechaniker, der vor 10 Jahren seinen Gesellen gemacht hat, nicht auf Weiterbildungsmaßnahmen muß?
Ich kenne jemanden,der es geschafft hat mit einem Hauptschulabschluß eine Lehre zum Industriemechaniker anzufangen. Zur Info: Bei den meisten Großen Industrie Firmen braucht man FOR! Und warum hat er es geschafft? Weil er ein 3 Wöchiges Praktikum gemacht hat, und weil er überzeugen konnte.
Was bringt mir ein Einstellungstest, den ich mit 1,5 bestehe, wenn ich später an den Maschienen verzweifel? Das ist auch der Grund, warum viele Hilfsarbeiter aus anderen Ländern eingestellt werden: Die wissen noch was sie für Geld machen. Und ausserdem strengen die sich an: Die haben den willen.
Alt 05. 06. 2008, 10:39 M_Headman1983 is offline Mit Zitat antworten #36
LennyGAP
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

wenn der Arbeitsmarkt in Deutschland so scheisse ist warum geht man dann nicht ins Ausland?
Wie schon erwähnt die Schweiz und auch viele andere Länder bieten hier grossartige Möglichkeiten!

Ich glaube Flexibilität ist, neben Qualifizierung, das Schlüsselwort zum Erfolg.

Ein Bekannter ist gelernter Gas-Wasser-Scheisse Monteur mit Hauptschulabschluss. Heute arbeitet er als Entwicklungsingenieur im HQ eines weltweit operierenden Konzerns und entwickelt neue Applikationen für das Gebäudemanagement.
Warum? Weil er bedingungslos bereit war sich fortzubilden, und sich auf jede Baustelle, jedes Projekt versetzten hat lassen, das es gab.
So hat er zwischen Zürich, München, Hannover und Polen gependelt um das zu erreich was er heute ist.

Wer allerdings erwartet dass ihm sein Job vor die Haustüre, allenfalls noch in den Vorgarten geliefert wird, der hat sicherlich schlechte Karten.
Alt 05. 06. 2008, 11:25 LennyGAP is offline Mit Zitat antworten #37
harry166
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

nun will aber nicht jeder ein umherreisender tagelöhner sein, der überall und zu jeder zeit dem einsatzbefehl folgt. irgendwo soll es da sowas wie ein leben geben
Alt 05. 06. 2008, 12:22 harry166 is offline Mit Zitat antworten #38
Der Rebell
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute es gibt, die das gesamte menschliche Verhalten den angeblichen Bedürfnissen einer funktionierenden Wirtschaft unterordnen wollen.

Wirtschaft als Selbstzweck? Die Menschen als Sklaven eines Systems?

Eine erstaunliche Degeneration des Selbstwertgefühls.

Wieviel ein solches Verhalten nutzen würde, kann man sich verdeutlichen, wenn man sich vorstellt, daß sich alle Menschen so verhalten würden. Nichts wäre gewonnen außer einer Jagd jeder gegen jeden.

Eine globale Wanderarbeiterschaft sorgt dafür, daß die Reichen noch schneller reicher werden.

Und hört doch endlich auf, irgendwelche Einzelbeispiele zu beschreiben, wo es so hervorrragend geklappt hat. Solche einzelnen "Erfolge" lassen sich eben nicht verallgemeinernd auf das gesamte System übertragen, ohne daß das System zusammenbricht.
Alt 05. 06. 2008, 13:03 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #39
LennyGAP
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von harry166 
nun will aber nicht jeder ein umherreisender tagelöhner sein, der überall und zu jeder zeit dem einsatzbefehl folgt. irgendwo soll es da sowas wie ein leben geben

ja vor 16 und nach 70....
Das Leben ist nunmal kein Ponyhof und wer etwas erreichen will muss dafür was tun. Was genau, dass entscheidet die Situation und nicht man selbst.
Was glaubt ihr wieviel "Leben" die ach so überbezahlten Manager (ich red jetzt nicht grad von Topmanager ala Breuer) in ihren besten Zeiten hatten? Glaubt ihr die hatten eine der vielgeforderten 38,5h/Woche? Ich persönlich nehme an das es eher eine 70h/Woche ist...

Ich will arbeiten wo ich wohne/aufgewachsen bin, ich will wenig investieren und viel rausbekommen. Ich brauch ein 38,5h/Woche weil ich körperlich/seelisch völlig fertig bin und ausserdem min 9 Wochen Urlaub im Jahr. Dazu kommt dass meine Firma quasi alle Ausgaben die mit der Arbeit zu tun haben, gefälligst übernehmen soll. Auch meine überfälligen Psychotherapien, Kuren und sonstige Wohlbefindensaktionen....

mich wundert gar nix mehr....
Alt 05. 06. 2008, 13:29 LennyGAP is offline Mit Zitat antworten #40
Der Rebell
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Meingott,

was redest Du für einen Stuß.

Du kannst doch nichtmal genug Arbeit herbeischaffen, daß alle Arbeit haben, die arbeiten wollen. Und dann auch noch 70 Stunden pro Woche. Dann hätten wir eine Arbeitslosenquote von 50%.

Oder möchtest Du den Wald fegen lassen?
Alt 05. 06. 2008, 13:39 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #41
Parabellum
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Er bezog sich auf einzelne Manager, die durchaus 50-70 Stunden pro Woche arbeiten. Bei ihrer Position nichts unnormales. Oder denkst du das man, je höher man in der Karriere vorankommt, seine Beine öfter auf den Tisch legen und ein Nickerchen machen kann.
Mitnichten. Die höher Positionierten haben Arbeitszeiten, da schlackern einem normalen Arbeitnehmer die Ohren.
Alt 05. 06. 2008, 13:56 Parabellum is offline Mit Zitat antworten #42
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Was ist denn das für ein Schwachsinn von wegen die vom Bund kommen haben Fehlverhalten?

Das kann man wohl nicht verallgemeinern, ich war auch beim Bund und hab trotzdem Arbeit danach gefunden, allerdings bin ich jetzt schon längere Zeit auf der Suche.
Bei mir war das blöde das ich vor Gericht mit meinem Ex-Betrieb mußte, da die mich rausgemobbt haben, das hinterlässt Spuren, denn wenn da einer in dem Betrieb nach fragt stellen die mich natürlich nicht ein.

Leider gibt es unter uns immer solche Schleimer die freiwillig Überstunden machen, mußte ich auch dauernd machen weil mein dämlicher Kollege nicht einsehen wollte was der für einen Misst macht, irgendwann war bei mir das Fass voll. Angeblich hatte ich trotz massenhaft Überstunden immer noch minus, als ich fragte wo sind meine ganzen Überstunden konnte man das angeblich nicht nachweisen.

Jetzt sind die Betriebe schon so verwöhnt und suchen sich Personal die am besten nur für die Arbeit leben. Kenne da einen der hat ständig eine große Klappe aber weil er Angst hat seine Arbeit zu verlieren kloppt der Überstunden ohne Ende.

Solange es solche Arbeiter gibt, haben es andere die nicht im Betrieb leben wollen schwerer.

Was ich damit sagen wollte die Betriebe werden verwöhnt von solchen Arbeitern die sich alles gefallen lassen und freiwillig länger bleiben.
Alt 05. 06. 2008, 14:06 3D Gamer is offline Mit Zitat antworten #43
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

jaja Parabellum,

die Manager können einem richtig leid tun.

Hier geht es um den Arbeitsmarkt und nicht alleine um die Manager. Insofern sind die Argumente des Users abwegig. Außerdem möchte ich mal so manchen Manager an einer Drehbank erleben.
Alt 05. 06. 2008, 14:30 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #44
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
jaja Parabellum,

die Manager können einem richtig leid tun.

Nein, deswegen werden sie auch dementsprechend gut entlohnt

Zitat:
Hier geht es um den Arbeitsmarkt und nicht alleine um die Manager. Insofern sind die Argumente des Users abwegig. Außerdem möchte ich mal so manchen Manager an einer Drehbank erleben.

Wenn mancher User hier meint, rumheulen zu müssen und irgendwelche Schwachsinns-Theorien aufzustellen, gehört er wieder ganz fix in die Realität zurückgeholt.

PS : Das ein Manager an der Drehbank wohl gegen dich den kürzeren wird ist klar. Genauso wie du im internationalen Business den kürzeren ziehen wirst.
Also ist deine Anmerkung ohne große Bedeutung.
Alt 05. 06. 2008, 14:39 Parabellum is offline Mit Zitat antworten #45
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Wenn Du meinst......
Alt 05. 06. 2008, 14:41 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #46
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Du nennst also kritisieren und Missstände aufweisen "rumheulen"? Junge, junge...bist aber sehr demokratisch...wenn du weiter so deine Diskussionspartner diffarmierst, kriegste eine schnelle Abreibung...
Alt 05. 06. 2008, 14:42 LordPiccolo is offline Mit Zitat antworten #47
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Zitat von LordPiccolo 
Du nennst also kritisieren und Missstände aufweisen "rumheulen"? Junge, junge...bist aber sehr demokratisch...wenn du weiter so deine Diskussionspartner diffarmierst, kriegste eine schnelle Abreibung...

Soso, eine schnelle Abreibung. Laufen wir mal wieder zur Hochform auf in Punkto unangebrachten User-Beschuldigungen ?

Mal Butter bei die Fische : User, die sich über ihre 38 Stunden-Woche beklagt und nebenbei noch behaupten, das Manager nichts schaffen und im Gegensatz dazu viel verdienen, haben es mit Realität nicht so. Denn diese sieht anders aus.
Wer gut verdient hat auch eine Wochenarbeitszeit jenseits von 38 Stunden.
Alt 05. 06. 2008, 14:53 Parabellum is offline Mit Zitat antworten #48
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland

Zitat:
Laufen wir mal wieder zur Hochform auf in Punkto unangebrachten User-Beschuldigungen ?

Wenn du deine Diskussionpartner als Nörgler darstellst, die eh keine Ahnung hätten, ist es nicht anderes als Gift für eine Diskussion. Das gilt auch für LennyGAP. Eure Arroganz kann hier niemand gebrauchen...
Alt 05. 06. 2008, 15:06 LordPiccolo is offline Mit Zitat antworten #49
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Re: Arbeitsmarkt in Deutschland