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08. 05. 2008, 16:03 #1
ROG: adidas muss sich zu Menschenrechten bekennen
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat heute auf der Jahreshauptversammlung des Sportartikel-Herstellers adidas in Fürth die Unternehmensführung aufgefordert, sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit in China einzusetzen. Zuvor hatten Aktivisten Vorstände und Anteilseigner auf die gravierenden Einschränkungen von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten in China und Tibet aufmerksam gemacht.
Die Aktiengesellschaft, die auch die Marken Reebok und TaylorMade vertreibt, ist einer der Hauptsponsoren der Olympischen Spiele, die in genau drei Monaten in Peking beginnen. "adidas hat die Olympische Charta unterzeichnet, die besagt, dass die Spiele eine friedliche und menschenwürdige Gesellschaft fördern sollen. Die Marke ist nun mit dieser Idee verbunden und adidas ist in der Verantwortung, entsprechend zu handeln", sagte ROG-Geschäftsführerin Schäfter auf der Versammlung.
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09. 05. 2008, 13:27 #2
Re: ROG: adidas muss sich zu Menschenrechten bekennen
Von Coca Cola hat das keiner gefordert als die Olympischen Spiele 1936 in Berlin stattfanden.
War wunderbare Propaganda für das NS-Regime und Coca Cola hat Fanta verkauft, die als "Nazibrause" in die Geschichte eingegangen ist.
Ich glaube nicht das adidas da klare Stellung beziehe wird, dass würde ja eine Absatzeinbuße auf dem chinesischen Markt bedeuten. Und es geht ja ums Geld und da ist China groß im kommen...Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zurzeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. Kurt Tucholsky
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