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Zitat von Mr.Gato
- Der Mechaniker hat ca. ne halbe Std. versucht, diese loszukriegen, bevor die Kappe mitsamt Stück vom Verteiler selbst abging
- Werkstatt bezahlt mir nen Mietwagen, bis meiner wieder flott ist und bezahlt den Einbau des neuen Verteilers (den Verteiler selbst aber net)
- (...) und daß das Abbrechen des Stücks vom Verteiler wegen Hitze/Kälte/Alter (wie gesagt, Guss) nach den ganzen Jahren und nach Krafteinwirkung durch den Mechaniker durchaus vorkommen kann.
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Also bei aller Liebe, aber bei so einer Werkstatt würde ich freundlich aber sachlich ziemlich Rabatz machen...
1.) Ich unterstelle einem Mechaniker, das er in der Lage sein sollte zu beurteilen, ob eine Schraube gefahrlos lösbar ist oder nicht... Ist sie das nicht, dann sollte er einfach die Finger weglassen und den Kunden darüber informieren, BEVOR er es trotzdem mit brachialer Gewalt versucht. Dann wird die Kappe halt erstmal nicht getauscht...
2.) Er hat es eine halbe Stunde versucht? Selbst ich als Nicht-Mechaniker würde die Schraube erstmal ordentlich mit Rostlöser einsprühen, das Zeug ein paar Stunden einwirken lassen, nochmal sprühen und es erst dann wieder versuchen, die Schraube zu lösen... Geht immer noch nicht? Zurück zu 1.) ...
3.) ...kann ja nach den ganzen Jahren vorkommen.. Ja nee, is klar...
Mercedes gibt also damit offiziell zu, daß ihre verbauten Teile nicht für den langjährigen Gebrauch geeignet sind? Ziemlich peinlich...
Fakt ist, das wahrscheinlich der Lehrling Mist gebaut hat und Dir den Verteiler ruiniert hat.
Das Dir für die verlorene Zeit ein Ersatzwagen gestellt wird, halte ich für das Mindeste, was eine seriöse Werkstatt in dem Fall für Dich tun sollte.
Der "Vorgesetzte" versucht sich natürlich jetzt rauszureden, was widerum nicht gerade für seine Seriösität spricht...
Gut, der Verteiler ist natürlich auch nicht mehr neu, an Deiner Stelle würde ich also zumindest versuchen, auf 50:50 zu kommen, d.h. Du zahlst die Hälfte des (Einkaufs!)-Preises für den Verteiler, die Werkstatt den Rest. Ein kostenloser Einbau sollte ebenfalls selbstverständlich sein.
Immerhin wäre das ein guter Kompromiss, der für beide Seiten akzeptabel und ohne Rechtsstreitigkeiten möglich sein könnte.
Klar, es kann immer mal etwas beim Reparieren kaputtgehen, das ist mir auch schon passiert (auch Handwerk, aber völlig anderes Genre), aber ich persönlich würde eher sagen, daß die Werkstatt einen Fehler gemacht hat und auch dazu stehen sollte.
Es kann nicht angehen, daß man die Folgekosten versucht, auf den Kunden abzuwälzen
Die Aussagen dieses "Vorgesetzten" klingen mir jedenfalls etwas arg fadenscheinig...
Viel Glück!