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Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 13
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Minderwertikkeits Komplexe?
Hey, also ich wollt mir auch mal die Anonymität des Netzes zu Nutzen machen und hier reinposten, was mach grad an mir selbst beschäftigt.
Also, ich bin fast 14 Jahre alt, männlich, geh auf ein Gymnasium und so, bin aber nicht zufrieden mit meinem Leben.
Das liegt daran,
1. dass ich nicht viele Freunde habe und mich auch nicht so oft verabrede.
Ich sehe wie viele andere einfach viel mehr Kontakte haben und ich einfach nicht.
Gut, ich habe einen besten Freund und dann noch ein paar andere Freunde, aber mit denen unterhalte ich mich halt nur in der Schule oder im Bus und die haben mit vielen anderen zu tun. Ich nicht =(
Ich weiß auch nicht woran das liegt, eigentlich bin ich ein extrovertierter Mensch, also nicht schüchtern, oder so.
Mir mangelt es auch nicht an Selbstbewusstsein.
Vielleicht liegt es daran, das ich in den ersten 3 Jahren auf dem Gymnasium NUR mit den gleichen 4 Leuten 1 Junge, 2 Mädchen abhing, die sich aber als keine besten Freunde, sondern Ausnutzer, die hinter dem Rücken über einen lästern.
Jetzt bin ich zwar noch mit ihnen befreundet, aber die Nähe die ich früher mit ihnen hatte, wird nie wieder da sein.
Ich habe mich jetzt im neuen Schuljahr mit vielen anderen aus der Klasse angefreundet, aber das ist halt nicht genug. Ich mach nicht so viel mit denen, in den manchen Wochenenden verabrede ich mich mit meinem besten Freund und sonst mach ich nichts (außer ein paar Filmabende mit mehreren).
Ich gehe an 2 Wochentagen zum Handballverein und an einem zum Chor, bald fang ich an E-gitarre zu spielen.
Beim Handballverein habe ich einen Freund und sonst sind das nur gute Bekannten. Aber ich verabrede mich (noch) nicht mit jemanden.
An Tagen, an denen ich nichts zu tun habe sitze ich zu Hause, lese, gucke TV, spiele Wii, gehe joggen, helfe meinen Eltern, aber das ist sooo routinemäßig und langweilig. Und natürlich denke über meine Probleme ich an diesen Tagen nach, aber dazu später.
Wichtig dazu ist noch zu sagen, dass ich etwas abseits von der Stadt wohne, wo ich Schule hab und so, also sind auch meine "Freunde, Bekannten und so alle da. Ich zieh aber bald wieder in die Stadt.
Ob sich dann was ändert?
2. Jetzt bin ich etwas abgeschweift:
Der zweite Grund ist, dass ich mich bedeutungslos für die Welt fühle, klar, für meine eltern und meine wenigen Freunde nicht.
Aber was bewege ich an der Welt? Nichts?
Ich bin eigentlich nichts besonderes. Ich achte auf meine Klamotten und mein Aussehen, bin gut, aber nich übermäßig gut in der Schule, aber das sind Millionen von anderen auch.
Ich möchte mich abheben, aber nicht so, dass die Leute bei meinem Anblick die Nase rümpfen, sondern mich mögen, bewundern.
Dass ich etwas verändere, bekannt werde,
dass ich etwas wert werde und kein wertloses Stück, von dem es Millionen gibt, in einer etwas anderen Variation.
Ich möchte kein Politiker werden oder so ich möchte einfach das Gefühl mehr wert zu sein, als jetzt. Dass Leute mich auch mögen.
So, und wenn ich zu Hause bin und über all das nachdenke bekomm ich so ein schlechtes Gefühl im Bauch, von Unsicherheit und Wertlosigket.
Ich habe mir Ziele gestetzt:
-Mehr Freunde
-Und etwas im Leben erreichen
-Man soll mich nach dem Tod nach ein paar Generationen nich vergessen
Wie soll ich diese Ziele erfüllen, ich habe keine Zwangsgefühle, aber dieses schlechte Magengefühl treibt mich.
SOooooo^^, ich hoffe, ihr habt euch das alles zurchgelesen, ich merk nämlich grad, dass ich einen ziemlichen Roman geschrieben hab und ich hoffe auf konstruktive Antworten.
Ok, thx^^
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10. 05. 2008, 10:06
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#1
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 13
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
oh ich hab grad gemerkt, dass dieser thread vllt doch in kummerkasten gehört, oder nicht?^^
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10. 05. 2008, 10:08
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 1.946
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
Finde eine Idee, pushe sie und du wirst erfolgreich. Jetzt mal im ernst, wenn es dich nicht gebe, würde in der Welt vieles anders laufen. Du beeinflusst die Rotation der Erde mit dem, was du tust. Du bist nicht sinnlos für diese Welt. Genauso auch die Leute, die du aus dem Fenster siehst.
Finde ein Hobby, betreibe es, pushe es. Such dir einen Nebenjob, geh raus und setz dich irgendwo hin. Rede mit Menschen und du findest Freunde. :-)
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10. 05. 2008, 10:17
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 118
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
erstmal, wenn du keine Freunde hast, solltest du dir einfach welche suchen. Mit 14 kann man soviel machen, Fußball spielen, Tennis, in irgendeinem Verein gehen etc. Du kannst 100 Freunde finden, wenn du es WILLST. Und nicht in einem Forum oder vor dem PC hängen bleibst. Verabrede dich mit Leuten aus deiner Umgebung. Ist es so schwer zu sagen: "hast am WE schon was vor..."
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
Der zweite Grund ist, dass ich mich bedeutungslos für die Welt fühle
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Das bist du auch. Zumindest jetzt. Du hast es schon richtig angedeutet. Auf der Welt gibt es 6 Milliarden Menschen, ob es jetzt einen weniger oder mehr gibt interessiert keinen.
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10. 05. 2008, 10:43
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#4
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Drei Punkte...
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: Auf der Erde...
Beiträge: 1.460
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
Hallo Zeitgenosse,
Dass du unzufrieden mit deinem Leben bist, liegt nicht daran, dass:
- du nicht viele Freunde hast
- dich nicht oft verabredest
- du Selbsbewußt bist
- extrovertiert bist
- die ersten 3 Jahre "nur" mit 4(!) Leuten abhingst
- etc.
- etc.
- etc...
sondern:
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
...bin aber nicht zufrieden mit meinem Leben...
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Unzufriedenheit hat nichts, ich wiederhole: NICHTS mit den Umständen deines Lebens zu tun, sondern ist eine innere Haltung. Du hast dich daran gewöhnt, unzufrieden zu sein, oder soll ich sagen: unbefriedigt zu sein? Deine weiteren Ausführungen weisen in diese Richtung...
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
aber mit denen unterhalte ich mich halt nur in der Schule
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Und wessen Problem ist das? Meins? Das der Freunde? Vielleicht gar der Lehrer, weil die euch wegsperren? - Es ist dein eigenen Problem. Niemand sonst hat damit etwas zu schaffen, außer dir. Und was meine ich damit? Es geht um Selbstverantwortlichkeit. Damit du das lernst, sind die Probleme, von denen du sprichst, in dein Leben getreten und ich hoffe, du ergreifst die Chance, die sich damit verbindet.
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
das ich in den ersten 3 Jahren auf dem Gymnasium NUR mit den gleichen 4 Leuten 1 Junge, 2 Mädchen abhing, die sich aber als keine besten Freunde, sondern Ausnutzer, die hinter dem Rücken über einen lästern.
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Tja, und wer ist schuld? Niemand, aber verantwortlich dafür, dass du mit solchen hinterrücksen Typen deine Zeit verbringst, bist alleine du. Du allein. Es gibt einen sehr schönen Spruch hier im Literaturboard, der geht mir schon seit Tagen nicht aus dem Kopf und ich möchte ihn dir nicht vorenthalten: Direktlink
Zitat:
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Zitat von Friedrich Nietzsche
Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
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Halte dich von solchen Leuten fern, denn das Gift der Lästerschlange wirkt unbewußt...
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
aber die Nähe die ich früher mit ihnen hatte, wird nie wieder da sein.
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Woher willst du das wissen? Nähe hat etwas mit dir zu tun. Es geht um Nähe ZU DIR SELBST. Die Nähe zu Freunden oder einer Freundin oder später Frau entspringt aus der Qualität der Nähe zu dir selbst. Trifft das auf Resonanz in dir?
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
aber das ist halt nicht genug.
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Achja, das unersättliche Kind... Mit 14 bist du in einem Stadium des Lebens anglangt, wo es heisst, Abschied von der allumsorgten Kindheit zu nehmen. Selbstverantwortung (und das ist hier dein großes Thema) mündet ganz automatisch in Selbst-Genügsamkeit, wenn du beginnst, es ehrlich mit dir und dem Leben zu meinen. Das Leben hat dir bereits GENUG mitgegeben, als es dich nackt hier auf diese Erde geworfen hat. Die Frage ist: Was bist du bereit, dem Leben zurück zu geben?
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
Ich gehe an 2 Wochentagen zum Handballverein und an einem zum Chor, bald fang ich an E-gitarre zu spielen.
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Da würden dich manche beneiden um diese Vielfalt an Aktivität. Wie bereits gesagt, beginne Nähe zu dir selbst aufzubauen, und die Menschen werden alleine zu dir kommen, um das Rästsel deiner Selbstzufriedenheit zu erfahren. Auf Freunde bist du dann nicht mehr angewiesen, aber du wirst mehr als genug davon haben...
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
An Tagen, an denen ich nichts zu tun habe sitze ich zu Hause, lese, gucke TV, spiele Wii, gehe joggen, helfe meinen Eltern...
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Weißt du, das mache ich auch und ich geniesse es, einfach so für mich zu sein.
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
...aber das ist sooo routinemäßig und langweilig.
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Langeweile, Unbefriedigtsein... wie schon gesagt, nicht die Umstände formen den Menschen, sondern der Mensch formt die Umstände.
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
Aber was bewege ich an der Welt? Nichts?
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Wenn DU SELBST nichts bist, dann ist das deine Entscheidung. Nichts anderes wirst du je bewegen. Sicher, du kannst regieren, befehlen, missbrauchen, Gewalt anwenden gegen Menschen oder Natur, aber wirklich bewegen, also verändern, wirst du NUR DICH ALLEIN. Denke nicht, dass du nichts bist, aber denke auch nicht, dass du etwas Besonderes wärst.
den Rest spare ich mir, da das erstmal genug "Stoff" ist... Wenn weitere Fragen sind, bitte weiterfragen
Liebe Grüße
rHamsys
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10. 05. 2008, 12:40
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 115
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
Also zu Punkt 1.)
Wenn du mehr Leute kennenlernen willst, dann geh mehr auf Leute zu.
Unterhalte dich mit den Bekannten deiner Freunde, geh mit ihnen aus und hab Spaß.
Rede einfach mit allen, die du kennst, auch über persönliche Dinge.
zu Punkt 2.)
Du solltest nicht iwelche Sachen machen, nur um die Leute zu beeindrucken und
sie dazu zu bringen, dich zu mögen. Mach einfach dein eigenes Ding und kümmere dich nicht um die Gedanken anderer Leute.
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10. 05. 2008, 16:34
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#6
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mit Glied
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 25
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
junge seit ihr alle Philosophen und Psychater der lange post is wirklich gut
wer rechtschreibfehler findet kann sie behalten...
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10. 05. 2008, 18:26
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#7
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 13
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Re: Minderwertigkeits Komplexe?
Hey Leute!
Danke für die Antworten.
Danke an euch alle, besonders an rHamsys für die Kommentare zu meinem Text^^ (obwohl dus ein wenig formuliert hast, also ob du mich nicht leiden kannst *ggg* [meine subjektive ansicht])
Außerdem auch an die PW von Plzen^^ Mach ich
Aaaalso, damit sich missverständnisse klären muss aber dazu sagen:
- dass ich nicht Größenwahnsinnig bin und keine Vorstellungen als gewaltsamer Herrscher der Welt habe XDDDDD
- ich früher schüchtern und eigen (etwas freakig^^) war und jetzt in diesem jahr sehr offen und selbstbewusst geworden bin
- dass ich mich von allen anderen fast isoliert hab und nur dir 3 (sry) nicht 4 freunde gesehen hab und mir deshalb das anknüpfen von kontakten, die ich kannte (oder eher nicht wirklich kannte) nicht sehr leicht war
- von diesen 3 freunden sehr runtergemacht worden bin und depressionen oder hysterische weinanfälle hatte (seitdem hab ich kein einziges mal geweint (((außer lachtränen))), selbst als meine freundin schlussgemacht hat
- die nähe zu meinen früheren sehr guten freunden (die ich hier drüber erwähnt hab) nicht mehr haben werde, weil ICH das nicht will
Das mit dieser Unzufriedenheit weiß ich auch, es steckt in mir drin ich weiß auch nicht was das ist (und wie ich das bekämpfen kann).
Ich denke eigentlich immer optimistisch, nur wenn ich zu viel nachdenke über meinen eigenen wert und sowas.
Die Unzufriedenheit, ab dem moment angefangen, als ich ganz allein da stand und halt diese depressionen hatte.
Was ich noch auf jeden Fall erwähnen muss, dass die Unzufriedenheit (omg, ich hasse es wörter 1000 mal zu wiederholen^^) nicht immer da ist, eigentlich überwiegt die Zufriedenheit meisten, nur wenn ich halt...keine ahnung wovon das abhängt...
Sorry, dass ich soviel wichtiges vergessen hab zu schreiben, aber jetzt wisst ihr ja bescheid XD
Wieder ein Roman...hehe^^
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10. 05. 2008, 18:39
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#8
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Drei Punkte...
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: Auf der Erde...
Beiträge: 1.460
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
Zitat:
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obwohl dus ein wenig formuliert hast, also ob du mich nicht leiden kannst *ggg*
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Hmm, das ist deine Interpretation. Aber ich sage dir die Sachen, die ich wichtig finde eben einfach direkt, denn ich weiß, dass das besser ist, als drumrumzureden. Aber, ums ebenso direkt zu sagen: Ich hab nix gegen dich
Zitat:
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damit sich missverständnisse klären
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Also ich finde, ich hab dich ganz gut verstanden. Und obs nun 3 oder 4 Freunde sind ist glaubich egal. Außerdem sind die Feinheiten deiner Biografie Teil deiner GESCHICHTE, und die ist in diesem Moment vorbei. Was ich versuche dir nahezubringen, ist, das was JETZT stattfindet in dir, zu beobachten.
Zitat:
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Das mit dieser Unzufriedenheit weiß ich auch, es steckt in mir drin ich weiß auch nicht was das ist (und wie ich das bekämpfen kann).
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Ich habe zwar nicht wirklich Erwartungen, aber ich finde schon, dass lesen was bringt. Alles, was dich einen Schritt weiter bringt steht in meinem Post weiter oben. Und ich sehe, dass du das kein bisschen reflektierst. Ist das Absicht?
Es geht nicht drum, das zu wissen. Viele wissen das Rauchen schädlich ist, aber sie fühlen nicht, WIE sie wirklich ihrem Körper schaden. Und darum geht es: Dass du deine Unzufriedenheit, also den Un-Frieden in dir, fühlst. Alles weitere, und das sage ich dir als "Alter Hase", passiert danach von allein.
Zitat:
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nur wenn ich zu viel nachdenke über meinen eigenen wert und sowas.
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Vergiss es am besten sofort. Was ist der Wert eines Menschen? Also die Zeiten, wo dir das ein Geschäftsmann sofort sagen konnte ist doch wohl hoffentlich vorbei, oder? Du bist nicht mehr oder weniger wert als irgendein Lebewesen in diesem Universum.
Zitat:
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Die Unzufriedenheit, ab dem moment angefangen, als ich ganz allein da stand und halt diese depressionen hatte.
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Wie bereits gesagt, es geht um Selbsverantwortung. Und die Verantwortung für dich selbst kannst du eben nur ganz ALLEIN übernehmen. Damit bist du allein. Freunde dich damit an, auch wenns dir nicht gefällt oder verharre im Widerstand dagegen, wie die meisten Menschen. Es liegt bei dir.
Zitat:
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eigentlich überwiegt die Zufriedenheit meisten, nur wenn ich halt...keine ahnung wovon das abhängt...
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Es ist gut, dir auch einzugestehen, oft zufrieden zu sein. Immer, wenn Unzufriedenheit in dir hochkommt, beobachte ganz genau, was jetzt in dir abläuft. Hat dieses Gefühl ein Ziel, eine Projektionsfläche in Form eines langweiligen Umstandes oder fühlst du Ohnmacht in einer Situation? Das sollst du nicht jetzt beantworten sondern in dem Moment, in dem das passiert, dir ganz genau bewußt machen. Und wenn du ehrlich mit dir bist, das heisst, dir selbst nichts vormachst oder dich damit bewertest, kannst du etwas über den Grund herausfinden, warum das alles so ist wie es ist.
So funktioniert Selbst-Erfahrung, ganz ohne Brimborium.
Liebe Grüße
rHamsys
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10. 05. 2008, 19:00
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#9
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 13
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
GRÖßTES THX, was es gibt, dass du dir so viel zeit genommen hast
und mir auf alles gut geantwortet hast.
Hast mir echt vieles klar gemacht.
Bist du Psychologe oder so etwas???^^
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10. 05. 2008, 19:35
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#10
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Guest
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 293
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
rhamses hat eigentlich den ersten Punkt abgehakt, aber zum zweiten würde ich gerne etwas Eigenes nachreichen.
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
Der zweite Grund ist, dass ich mich bedeutungslos für die Welt fühle, klar, für meine eltern und meine wenigen Freunde nicht.
Aber was bewege ich an der Welt? Nichts?
Ich bin eigentlich nichts besonderes. Ich achte auf meine Klamotten und mein Aussehen, bin gut, aber nich übermäßig gut in der Schule, aber das sind Millionen von anderen auch.
Ich möchte mich abheben, aber nicht so, dass die Leute bei meinem Anblick die Nase rümpfen, sondern mich mögen, bewundern.
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Darf ich fragen, warum das so wichtig ist?
Ich bin auch nicht wichtig in dieser Welt, aber wo ich vorbeikomme, wo jemand etwas sagen möchte, da höre ich zu. Wenn ich eine Hand reichen kann, helfe ich jemand auf. Wenn jemand genervt ist, sage ich etwas nettes, schenke ein Lächeln.
Ich bin nicht wichtig in dieser Welt, aber ich beeinflusse mein Umfeld. Ich tue, was ich kann, nicht mehr, nicht weniger. Die Welt wird damit nicht im Ganzen besser, aber mein Umfeld. Spuren von mir werden unsterblich sein, weil es Menschen gibt, die von mir beeinflusst sind, die es in Spuren an ihr Umfeld verteilen, auch ohne meinen Namen zu nennen.
Ich habe etwas in der Welt bewegt und kaum einer weiß es. Ich weiß es und ich mag es. Ich mag, wenn Menschen sich gut fühlen, weil ich etwas für sie tun konnte. Diese Menschen rümpfen nicht die Nase, sie mögen mich. Ob sie mich bewundern, ich weiß nicht und wozu wäre es wichtig?
Wenn Du bewundert werden möchtest, musst etwas da sein, was man bewundern kann. Lerne. Es gibt viel zu lernen, nicht nur in der Schule.
Finde die Lücke, die Du ausfüllen kannst, wo Du etwas einzigartiges weißt. Ich stolpere über viele Lücken, ich habe mir eine Lücke gesucht und da mache ich mich derzeit breit.
Wenn Du etwas einzigartiges gefunden hast, gib es weiter. Lehre.
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
Ich möchte kein Politiker werden oder so ich möchte einfach das Gefühl mehr wert zu sein, als jetzt. Dass Leute mich auch mögen.
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Lehne die Menschen nicht ab, die sich abgelehnt fühlen, höre den Menschen zu, die etwas sagen möchten. Sei für die Menschen da, die Dir über den Weg laufen.
Es ist nicht schwer, wertvoll zu sein.
Edit: Vorhin schrieb mir ein User, dass er es gut finde, dass ich hier poste und er mich das einfach mal wissen lassen wollte. Er kennt mich nicht, ich kenne ihn nicht, aber es ist ein positives Feedback, dass mir zu verstehen gibt, dass die Zeit, die ich hier nutze, um Dir und anderen zu schreiben nicht verschwendet ist, dass das, was ich tue, einen Wert hat, dass ich einen Wert habe. Es tut gut, dass zu lesen. Ich mache ja nichts weltbewegendes, nur lesen, was Du zu sagen hast und Dir antworten, eben da sein. Das reicht schon, um die Welt zu bewegen. :-)
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
Ich habe mir Ziele gestetzt:
-Mehr Freunde
-Und etwas im Leben erreichen
-Man soll mich nach dem Tod nach ein paar Generationen nich vergessen
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Ich habe bereits verfügt, dass ich auf meinem Grab ein Kreuz aus leicht verrottbaren Holz haben möchte, dass nicht gepflegt werden soll. Es soll als Zeichen dienen, dass ich kam und da war, ging und verschwinde. Ich löse mich in meinem Umfeld auf.
Aber ich hoffe, dass ich den Menschen in meinem Umfeld etwas zeigen konnte, etwas vorleben, was sie weitergeben können.
Wenn Du versuchst, einfach für andere da zu sein, wenn meine Worte Dich und Dein Denken beeinflussen, wenn Du Dich wertvoll fühlst und das, was Du hier gelesen hast vielleicht mal Deinen Freunden oder einem Fremden weitergeben kannst, dann würde ich sagen, dass Du wertvoll bist und mich gleichzeitig unsterblich machst, auch ohne dass Du jemals meinen Namen kanntest.
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10. 05. 2008, 20:48
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#11
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Drei Punkte...
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: Auf der Erde...
Beiträge: 1.460
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Re: Minderwertikkeits Komplexe?
Zitat:
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Zitat von Wii-Maker
GRÖßTES THX, was es gibt, dass du dir so viel zeit genommen hast
und mir auf alles gut geantwortet hast.
Hast mir echt vieles klar gemacht.
Bist du Psychologe oder so etwas???^^
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Bitte doch... gern geschehen. Es ist schön für mich zu lesen, dass du Klarheit wertschätzt. Psychologe bin ich nicht, aber in Sachen Selbsterfahrung habe ich vor einiger Zeit angefangen und es ist einfach an der Zeit, etwas davon abzugeben. Nicht mehr und nicht weniger. Oder wie mein alter Lehrer immer sagte:
"Sowohl als auch und weder noch."
In diesem Sinne: Schöne Pfingsten!
rHamsys
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11. 05. 2008, 00:53
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#12
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 06:04 Uhr.
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