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gulli:News Redaktion
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.938
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Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Nach Ansicht des SPD-Innenpolitikers Dieter Wiefelspütz existiert bei Überwachungsmaßnahmen keine unüberschreitbare Grenze, denn Gesetze könnten jederzeit geändert werden. Die Gefahren lägen ohnehin ganz woanders - nämlich in der EU und der Privatwirtschaft.
Bei einer Diskussion mit der deutschen Internet Society hatte der SPD-Innenpolitiker Überwachungsmaßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung verteidigt. Der "Trick", mit dem Einzelfall argumentieren, um "einen Fuß in die Tür zu bekommen" sei aus seiner Sicht gar nicht selten. Es sei aber dennoch nicht akzeptabel, später auf die vorhandenen Daten zu verzichten.
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10. 05. 2008, 18:06
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#1
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Terraner
Registrierungsdatum: Dec 2006
Ort: Erde
Beiträge: 262
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, dass Recht und Gerechtigkeit oft nicht viel gemeinsam haben.
Man kann soviele Gesetze schreiben wie man will: Überwachung ist und bleibt in einem Rechtsstaat, sofern er denn einer sein will, nicht akzeptabel.
Die derzeitige Linie von CDSPDU gleicht dem von Machthabern eines diktatorischen Terrorregimes.
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10. 05. 2008, 20:14
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 4
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Ich finde, alles hat eine Gute und eine Schlechte Seite. Jedoch muss ich auch sagen, was tuen wir dagegen? Demos alleine helfen halt nicht immer, ich möchte damit sagen. Wenn wir wirklich gegen speicherung unserer daten sind warum verwendet dann noch jeder gogle?
Ich habe es versucht, doch ich muss auch sagen, das google seine vorteile hat. Probiert es auch mal aus ohne google zurechtzukommen. Und genau das möchte ich auch mit der speicherung unserer daten sagen. Jetzt kommt es halt nur darauf an, was man speichern darf, was wie wo verwendet werden darf. Und so wie es momentan ist, ist eines klar, ist es nicht in Ordnung. Dies Zeigt das Video des CCC "wir sind alle terroristen".
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10. 05. 2008, 21:32
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 92
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Das Problem sind die User selber,sie geben ja freiwillig jede Menge Daten ,viele zahlen fleißig alles mit EC oder Creditcard und wundern sich dann über gezielte Werbung im Briefkasten ,kein wunder ,mit ihren Einkäufen haben sie ja selber das Käuferprofil erstellt. Genauso werden überall persönliche Dinge preisgegeben,mann muss sie nur noch speichern (was meist eh schon automatisch passiert) ,der Schritt diese dann zu vermarkten ist klein.
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11. 05. 2008, 08:49
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 1.579
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Zitat:
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Das größere Problem sei jedoch vor allem die EU, die hohe rechtsstaatliche Standards absenke. Auch die Privatwirtschaft sei für die Privatsphäre gefährlich
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ist es nicht schön, wenn der parlamentarier gleich 2 sündenböcke vorschieben kann?
traurig, wenn ein abgeorndeter nicht weiß wie man dem treiber der privatwirtschaft einhalt gebieten kann. ich glaub zu solchen zwecken hat man in grauer vorzeit gesetze erlassen, 
auch scheint er vergessen zu haben, dass deutschland in der eu eine sehr gewichtige rolle spielt. wie wärs mal mit lobbyarbeit in sachen bürgerrechte? verbündete würden sich für eine blockade solcher gesetze sicherlich finden.
mfg
chronoton
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11. 05. 2008, 12:51
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#5
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G11
Registrierungsdatum: Aug 2005
Beiträge: 356
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
@ nichtmitmir
Was folgt denn auf Demos? RAF 3. Generation? Schäuble würde sich bestätigt fühlen
Und die Kraken Technik von Google kann man mit Flashblock und Cookie Restriktionen einfach eindämmen und so entspannt Google nutzen.
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11. 05. 2008, 22:13
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#6
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Keeper of the Secret Chao
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Annexia
Beiträge: 448
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Ich finde diese dreistigkeit mit der sich heute poltiker äussern interessant.
Er sagt in einem satz. dass es "gaga" wäre den üerwachungsstaat zu fürchten und, dass die schuldigen ganz andere wären und im anderen sagt er, dass man gesetzte jeder zeit ändern kann.
Man überlege sich mal, dass ein politiker soetwas vor dem fall der mauer oder kurz danach hätte fallen lassen. Das gäbe eine riesen kriese. Die stasi vergleiche wären von allen fronten geflossen.
Heute scheint das niemanden mehr zu stören.
Die sprache ist ein gutes indiz und gerade in diesem fall sieht man wieder wie weit wir schon sind. Es scheint schon zu spät zu sein für vernunft oder logik...
@argumentatoren gegen google%co.: das ist doch das wirklich kleinste problem an der sache hier. Eigentlich müsste man sich an eine übergeordnete instanz wenden können um den missbrauch von daten zu unterbinden nachdem er einem aufgefallen ist. DAS ist aber nicht mehr möglich weil die übergeordnete instanz selbst korrupt ist. Nicht nur korrupt. Sie trägt zu dem problem bei und führt eigene überwachungsmechnaismen ein.
Was würde es google u.ä. bringen IP daten oder cookies auszulesen und zu speichern wenn die IP daten keiner person zugeordnet werden könnten und der cookie gelöscht werden könnte? Juckt dann doch keine sau mehr.
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11. 05. 2008, 22:48
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#7
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Homo oeconomicus
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 563
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Zitat:
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Zitat von irrwicht
@ nichtmitmir
Was folgt denn auf Demos? RAF 3. Generation? Schäuble würde sich bestätigt fühlen
Und die Kraken Technik von Google kann man mit Flashblock und Cookie Restriktionen einfach eindämmen und so entspannt Google nutzen.
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Dazu müsste man auch noch nach jedem PageLoad reconnecten.
Die Bürger werden sich wahrscheinlich nicht gegen die Politiker wehren. Aber diesmal gibt es kein Amerika mehr das uns von Schäuble befreit. Pech gehabt.
Übrigens ein toller Trick einfach die Gesetze zu ändern. Ist aber nicht mehr notwendig, da sich die (Internet-)Geheimdienste sowieso nicht an Gesetze halten müssen.
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12. 05. 2008, 17:31
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 4
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
@irwicht
Ich finde nicht das wir gewalt anwenden müssen :-)
Viel besser ist es doch auf diese sachen zu verzichten oder wenn mann weiß wie man sich schützen kann sich zu schützen.
Also, wenn ich weiß das Handy abgehört werden einfach keines mehr verwenden und auch nicht einschalten. Außerdem habe ich mir grad eine SIMS geholt die nicht Registriert ist. Also niemand weiß wer ich bin. Hoffe ich zumindest *g*
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30. 05. 2008, 09:27
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 832
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Einkaufen mit EC und Kreditkarte sehe ich als das kleinste Übel an. Aber wenn sie meinen PC und meine privaten Daten auf diesem ausschnüffeln oder meine Telefongespräche abhören oder gar in meine Wohnung einbrechen und dort alles durchsuchen, krieg ich die Krise.
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30. 05. 2008, 10:20
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 4
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Re: Überwachung: Eine "rote Linie" existiert nicht
Zitat:
@Destiny666
Aber wenn sie meinen PC und meine privaten Daten auf diesem ausschnüffeln oder meine Telefongespräche abhören oder gar in meine Wohnung einbrechen und dort alles durchsuchen, krieg ich die Krise.
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Soviel wie ich es mitbekommen habe, ist das eindingen in der Wohnung wegen des Trojaners weiterhin Illegal. Und ich glaube auch nicht wirklich daran das dies soweit gehen wird. Jeder hat ein Anderes System und jede Konfiguration ist anders. Also damit meine ich, es wird einfach nicht leicht für unsere neue Stassi sein denn der eine hat Mac, der andere Linux und davon gibt es ja auch wiederrum reichlich, der andre eben Windows. Und damit sie ganz doof aus die wäsche gucken nenne ich hier noch Zeta *g*
Also, kann mir nicht vorstellen das dieser Trojaner, auf alle diese Systeme laufen soll und wenn die Festplatten verschlüsselt sind - wie soll dieser auf den recher drauf kommen wenn
1. Der Rechner aus ist?
2. Passwort geschützt - bei windows weniger sicher
3. Die Festplatte nur per Passwort oder Key zugriff
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30. 05. 2008, 11:28
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#11
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 06:00 Uhr.
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