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#1 |
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gulli:News Redaktion
Registriert seit: Apr 2002
Beiträge: 10.039
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Der Präsident von BITKOM hat auf dem 111. Deutschen Ärztetag stellvertretend für die Hightech-Industrie vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewarnt. Gegensätzliche Interessen der Ärzte, Apotheker, Krankenkassen und Kliniken hätten den Zeitplan aus dem Jahr 2006 zunichtegemacht. Vertreter des NAV-Virchow-Bunds warnen dem hingegen in einem kürzlich veröffentlichten Artikel im Deutschen Ärzteblatt eindringlich vor der mangelnden Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Sicherheit der eCard. Sie sehen das geplante Modell als einen Weg hin zum gläsernen Patienten.
Nach Meinung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) wären die Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und Ärzten darüber, wer die Kosten für die technische Ausrüstung der Arztpraxen übernimmt überfällig. BITKOM forderte die Ärzteschaft auf, sich konstruktiv am Aufbau des Systems zu beteiligen. Viele Ärzte scheuen die notwendigen Investitionen in die Kartentechnik und fürchten, die Daten der Patienten seien nicht sicher. BITKOM versucht die Bedenken aus dem Weg zu räumen: "Die Sorgen der Ärzte sind unbegründet. Die Investitionskosten für die Praxen amortisieren sich mittelfristig. Und gegenüber den heute gängigen Verfahren im Umgang mit Patientendaten ist die elektronische Gesundheitskarte ein Quantensprung für mehr Sicherheit", so Präsident Scheer in einer Pressemitteilung des Verbandes. weiterlesen |
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# 2 |
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Mitglied
Registriert seit: Feb 2005
Beiträge: 79
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Jaja Sicherung der Daten, das ich nicht lache! Verloren gegangene CDs in England, deutsche Patientendaten unverschlüsselt nach Asien geschickt zur weiteren Bearbeitung! Die Industrie verarscht uns wieder einmal mehr.
Es geht denen nur darum eine weiter Abhängigkeit zu schaffen um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen. Ich wette das die Industrie später die Preise garantiert anziehen wird wenn das System zum Standard geworden ist. Damit schaffen wir eine potentielle Krankenkassenbeitragserhöhung! Ich werde es auf jeden Fall nicht dulden (mangels Vertrauen) meine Krankengeschichte auf einem Server zu speichern. Ich werde diese Karte zerstören wenn ich sie erhalte!
Georg Christoph Lichtenberg |
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# 3 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
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# 4 |
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Mitglied
Registriert seit: May 2008
Beiträge: 1
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ich auch...
ich werde mich so weit es mir möglich ist diese "gläserner mensch" aktionen ablehnen. |
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# 5 | |
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Mitglied
Registriert seit: Jun 2007
Beiträge: 179
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Zitat:
aber wenn der wirklich so gut geschützt ist wie die erzählen wird da sowieso jedes script kiddy reinkommen und allerhand unfug anstellen da is ein usb stick sicherer, denn an den kann nicht die ganze welt ran sondern nur die leute dennen ich den gebe dann noch ein verschlüsseltes backup auf ne cd gebrannt und unauffällig in die cd sammlung gestellt wer soll da noch rankommen? im gegensatz zu einen server ist diese variante um mehrere größenordnungen sicherer |
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# 6 | |
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Mitglied
Registriert seit: Feb 2005
Beiträge: 79
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Zitat:
Georg Christoph Lichtenberg |
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# 7 |
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Niemand
Registriert seit: Feb 2006
Beiträge: 325
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# 8 | |
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das schönste auf der welt
Registriert seit: Jun 2006
Ort: im gulli ^^
Beiträge: 338
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Zitat:
Geld macht nicht glücklich! Macht aber vieles leichter.
Schäuble: "Was war gleich nochmal ein Browser?" |
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# 9 |
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Pädagogisch wertvoll!
Registriert seit: Jun 2005
Beiträge: 1.186
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Ach, die USB-Sticks können heimlich ausgelesen werden! OMG! Wie wäre es dann mit Verschlüsselung? Der Arzt kann lesen, der Patient kann lesen, der Patient kann einfach ein Backup machen (eines wie die "Hundemarke" am Hals, eines zu Hause) oder was auch immer.
Und vielleicht könnten sich die Arztpraxen dezentral vernetzen, dann erfährt Arzt A aus dem Stift, welche Ärzte diese Person noch behandeln und kann diesen dann seine Akten über den Patienten zugänglich machen (sofern nötig/gewünscht/sonstwas), damit die ihre Behandlung hinsichtlich Verträglichkeit darauf abstimmen können. Gibt natürlich haufenweise redundante Daten, aber so hat man gleich Sicherungskopien in guten Händen (und außerdem gibt es Versionskontrollsysteme).
/\.....This is Hammer, the arch-nemesis of brick, the arch-nemesis of
II====.'Bunny'. Cut'n' Paste it into your signature to destroy the brick, II.....squashing Bunny's plans for world domination. |
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# 10 | ||
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Erziehungsberechtigter
Registriert seit: Jul 2006
Ort: sol/ea/eu/de/mv
Beiträge: 1.471
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Zitat:
Und die "exponierte Schnittstelle" ist sowas von einer vorgeschobenen Ausrede, das grenzt schon an Frechheit: Als wären all die USB-Sticks der Welt, die in Umlauf sind, dauernd kaputt, da ihre Schnittstelle so außerordentlich exponiert ist. Daß praktisch jeder USB-Stick heutzutage eine Kappe über der/für die achso "exponierte(n) Schnittstelle" hat, ist an dem Herrn wohl vorbeigegangen. Soviel also zu seiner Realitätsverbundenheit - der Mann hat sich spätestens damit selbst disqualifiziert! Zitat:
![]() Da befindet er sich vermutlich schon in "guter" Gesellschaft und darf von mir aus gerne dort verbleiben. Dann soll er uns aber mit seinem Schmarn in Ruhe lassen. Ich hab das Thema ja nun auch schon eine Weile verfolgt und ich muss sagen, die Idee mit dem USB-Stick gefällt mir deutlich besser als die eGK. Sobald ausreichend gute Verfahren dafür verfügbar sind, könnte man z.B. auch Röntgenbilder oder allg. Bilder von Verletzungen darauf speichern. Wenn man weiterdenkt, könnte man auch Krankheitsverläufe in Diagrammform, EKGs, EEGs usw. auf dem Ding speichern. Später könnte man daraus eine Entwicklung ablesen, falls benötigt oder gewünscht. Außerdem könnte jeder selbst entscheiden, ob er diese Form der Datenaufbewahrung/-weitergabe wünscht. Jeder kann sich den Stick dann selbst kaufen und die Ärzte hätten zumindest diesbezüglich keine Kosten zutragen. "Gesundheits-Stick: Entdecke die Möglichkeiten"
"Nich persönlich nehmen, ich wollte einfach mal wieder einen Wirrschreiberling zurechtstutzen. Das kommt vor." (ich) {-_-} Sig v1.60i |
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