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24. 05. 2008, 13:04 #1
Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Während der Hype um soziale Netzwerke kein Ende zu finden scheint und sich diese weiterhin bester Prosperität und Nachfrage erfreuen können, werden nun weitere Bedenken zum Thema Jugendschutz laut. Erst kürzlich gab es in New York den Beschluss, dass sich Sittlichkeitsverbrecher mit ihrer eMail-Adresse und Benutzernamen in einer öffentlichen Liste eintragen müssen. Das Vorhaben soll dem Schutz des jugendlichen Publikums im Web dienen. Andere Länder, andere Sitten: In Großbritannien fand man eine andere Lösung - alle Benutzer ab einem bestimmten Alter wurden einfach auf Druck der Regierung ohne jede juristische Vorlage schlichtweg aus der Datenbank gelöscht.
Jedes Mal wenn sich ein Sexualstraftäter einen neuen Nicknamen oder eine eMail-Adresse zulegt, muss er diese innerhalb einer Frist von 10 Tagen den Behörden in New York mitteilen. Da dann die Adresse bekannt ist, könne man angeblich zielgerichteter die Teenager in sozialen Netzwerken schützen - soweit die Theorie. So mancher Kritiker ist hier der Meinung, dass diese Vorhaben ziemlich uneffektiv seien und nichts weiter als noch mehr bürokratischen Aufwand hervorrufen.
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26. 05. 2008, 01:12 #41
Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Obwohl ich auch schon die Hürde genommen habe, verspüre ich nicht soche Neigungen mit Kindern ins Bett zu steigen.
Cu
Verbogener
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26. 05. 2008, 03:37 #42Gesperrt
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Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Also wenn ich das richtig verstanden habe, hast du das nicht richtig verstanden.
Zitat von nixeinfallenname
Die Meldung mit e-Mail-Adresse betrifft die Vorschriften in den USA. Der Rausschmiss der 36+ England.
Lässt es sich das nicht? Muss ein Verhalten eigentlich immer und zwangsläufig sexuelle Gründe haben?
Zitat von Theo-Koll
Und traut man den Leuten in der Regel auch nur das zu, wozu man auch selbst bereit wäre?
Dazu müsste erst mal geklärt werden, ob Jugendliche grundsätzlich geschützt werden wollen und müssen? Einige vielleicht ja, der Großteil sicher nicht.
Zitat von Theo-Koll
Dann ist wieder die Frage, ob man Kinder und Jugendliche überhaupt durch so etwas schützen kann. (Ich erweitere mal selbstständig auf Kinder.)
Kann man nicht wirklich, wie ja auch im Artikel schon gesagt wird.
Ganz im Gegenteil: Dadurch, dass man sich einbildet, ein wirksamer Schutz wäre möglich, werden solche Plattformen erst recht unsicher.
Was dann auch wieder deine Aussage relativiert, dass sich jemand darüber Gedanken gemacht hätte, wie man Kinder/Jugendliche schützen kann.
Denn hätte man sich ernsthaft Gedanken gemacht, wäre man selbst zu dem Schluss gekommen, dass solche Maßnahmen keinen echten Schutz bringen.
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26. 05. 2008, 06:42 #43
Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Altersgrenze ja, aber wenn, dann bitte nach unten. Und spezielle Netzwerke nur für die "Krabbelgruppe" unter 16 bzw. 18. Dann ist Ruhe....
Zitat von thredoorsdown
MfG Andy
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26. 05. 2008, 06:54 #44
Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Zitat von wolfkid
Exakt so isses.
Hab das auch schon erlebt, daß genau diese Typen, die sich darüber aufgeregt haben, daß ich mich mit meinen 52 bspw. mit manchen Mädels zw. 20 und 25 im Chat gut verstehe, und auch mit einigen telefoniere, selbst dann die allerersten waren, die bei MSN in der Cam dann die Titten von den Damen sehen wollten und ihren Schw*nz gezeigt haben, wenn das Mädel denn ihre Addy rausgerückt hat.
Peinlicher gehts nimmer....
MfG Andy
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26. 05. 2008, 12:08 #45
Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Ich finde es wichtig, dass Eltern erlaubt werden müsste, zu kontrollieren, wo sich ihre Kids im Net rumtreiben. Jetzt jeden über 36 Jahre auszusperren, halte ich für falsch. Es sind ja nicht alle Erwachsenen pädophil. Ich chatte auch mal öfters mit Leuten, die jünger sind als ich. (Woher soll ich denn wissen, wie alt meine Chatpartner sind?) Ausweiskontrollen gehen IMO nicht, da diese jederzeit gefälscht werden können. (Pädos leihen sich die Kinderausweise ihrer Kinder etc.)
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27. 05. 2008, 09:40 #46Mitglied
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Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
Ich finde das gleich dreifach unglaublich!
Die Regierung in GB meint, alle über 36 aus einem Social Network zu bannen, würde das Problem des Jugendschutzes lösen oder abmildern. Das ist a) dämlich und b) unglaublich dreist den Leuten ü36 gegenüber. Aber vll. haben die Verantwortlichen auch nur gedacht: "Ich nutze solche Dinger - wie hießen die nochmal - ja auch nicht, also können das alle anderen meines Alters auch nicht wollen, es sei denn, sie haben sexuelles Interesse an Jugendlichen." (Nach dieser Lesart werden dann übrigens bald auch E-Mails und Browser vür ü36 verboten, weil die, wenn sie nicht unlautere Absichten haben, doch sowieso noch "richtige Briefe" schreiben.
Nun will also diese Regierung einen Anbieter dazu zwingen, alle Nutzer ü36 zu löschen und das alles ohne irgendein gültiges Gesetz, dass dies zulassen würde. Haben die da irgendwas an parlamentarischer Monarchie falsch verstanden? So eine Regierung gehört doch echt in die Wüste geschickt!
Aber das besste: Der Anbieter zieht mit! Ohne Bedenken, ohne auch nur ein kleines Zögern, von juristischer Gegenwehr mal ganz zu schweigen. Und das, obwohl das ganze vorhaben wie gesagt überhaupt keine rechtliche Grundlage hat? Das ist für mich genau so unverständlich und mindestens ebenso dreist seinen Nutzern gegenüber!
Ich kann nur hoffen, dass die gelöschten Nutzer eine Interessengemeinschaft gründen und gegen diese Aktion vorgehen. Was wäre denn in GB das Äquivalent zum BVerfG?
So, genug aufgeregt, ich sollte jetzt echt lieber anfangen, mich in Social Networks rumzutreiben. Hab ja schließlich nur noch 16 Jahre (oder vll. bald noch weniger)...
Ciao AOM
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27. 05. 2008, 19:14 #47
Re: Soziale Netzwerke: Jeder über 36 wird zum Schutz der Teenager ausgesperrt
hab nur 2 punkte dazu zu sagen:
1. lächerlich, da schwachsinnig.
2. lächerlich, da nicht durchführbar.
das war es.


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