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28. 05. 2008, 17:34 #1
Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Aufgrund eines Fehlers eines Mitarbeiters waren persönliche Daten von zirka 44 000 Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für zehn Tage lang im Internet öffentlich einsehbar. Die Angaben waren bereits seit dem 9. Mai auf einem öffentlichen Server verfügbar. Betroffen sind alle aktiven als auch zahlreiche ehemalige Studenten. Der Fehler indes war hausgemacht: Es handelt sich nicht um einen Angriff auf Informationsstrukturen der Universität durch externe Hacker.
Die veröffentlichten Daten hätten Namen, Anschrift, Telefonnummer, Herkunft, Geschlecht, Matrikelnummer, Fakultät, Datum der Immatrikulation und Exmatrikulation, Anzahl der Studien-, Urlaubs und Praxissemester sowie die codierte Art der Hochschulzugangsberechtigung enthalten. Zu spät: Die Daten wurden am 19. Mai gelöscht und nach eigenen Angaben bis 14:00 Uhr aus dem Google-Cache entfernt, nachdem die Verwaltung schon einen Tag zuvor auf den Fehler hingewiesen wurde. Glücklicherweise waren lange nicht alle Daten für die Webcrawler der Suchmaschinen einsehbar. Der Studentenrat informierte die dpa, die sich zurückmeldete, um sich die Meldung bestätigen zu lassen.
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28. 05. 2008, 17:48 #2
Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
lol, dass die da solche noobs arbeiten lassen...tztz
hat die person überhaupt mal drüber nachgedacht, was sie da tut?
erst denken, dann lenken sagte mein fahrschullehrer immer
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28. 05. 2008, 17:50 #3
Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Na und? Die meisten Studenten haben eh Profile bei studiVZ. Läuft fast aufs selbe hinaus
(Ist aber trotzdem ein starkes Stück, dass das vorher keiner gemerkt hat..)
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28. 05. 2008, 18:11 #4
Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
wow, und das hat mal eben ein(!) Mitarbeiter verzapft...ich weiß ja nicht, aber sollte sowas nicht besser geschützt sein? also mit Sicherheitsabfragen oder sowas? Scheint in letzter oft vorzukommen, dass mal eben ein Mitarbeiter sowas macht.
traurig sowas, da sieht man mal, wie schnell sensible Daten veröffentlicht werden können.-Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe - nicht für das, was du verstehen willst
Erstaunlich wie verwirrt manche Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Apfelsaft.
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28. 05. 2008, 18:22 #5Mitglied
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Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Wie viele Kopien es jetzt wohl von den ganzen Daten gibt währe interessant.
Ein paar falsche Klicks ohne nachzudenken und so etwas passiert.
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28. 05. 2008, 19:41 #6Mitglied
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Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Da wurde wohl absolut geschlampt.
Server mit solch empfindlichen Daten gehören überhaupt nicht ans Internet.
Mein Beileid den Betroffenen!
Mit etwas Pech werden die nun mit Werbung zugespammt, wenn Werbeunternehmen über diese Listen herfallen.
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28. 05. 2008, 20:03 #7
Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Wetten, dass dies nur der Anfang ist?
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28. 05. 2008, 20:21 #8Gullianer
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Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
ich würd ne Sammelklage gegen die Uni starten, denn die dürfen die Daten garantiert nicht veröffentlichen, und ob nun unabsichtlich oder nicht, veröffentlicht ist veröffentlicht...
JA mit solchen Listen könnte man SEHR viel als Werbefirma anfangen....
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28. 05. 2008, 20:26 #9
Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Wenn nur Werbefirmen diese Daten benützen würden, wäre es noch echt harmlos. Worst Case wäre, wenn die Daten an die falschen Leute gerät und diese zu Straftaten missbraucht.
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28. 05. 2008, 20:46 #10Mitglied
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Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Wieso worst case? Ich kann selbst Straftaten begehen und dann behaupten, das war wer anders, der meine Daten aus der Liste hat.

Nee, mal ehrlich. Bisher ist selbst hier noch nicht durchgesickert, dass das irgendwelche Konsequenzen für den Mitarbeiter haben wird.
Grüße,
Ein Betroffener
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28. 05. 2008, 22:29 #11Mitglied
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Re: Daten-Striptease an Uni Magdeburg: Angaben von 44.000 Studis im Netz gelandet
Das schlimme daran.. unsere Politiker glauben trotz zahlreicher Pannen an das massen-datensammeln -.-
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