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04. 06. 2008, 09:30 #1
Forsa-Umfrage: Vorratsdatenspeicherung verhindert sensible Gespräche
Die zu Jahresbeginn eingeführte Vorratsdatenspeicherung schreckt von sensiblen Gesprächen am Telefon ab und wird von nahezu jedem zweiten Bundesbürger als unverhältnismäßig abgelehnt. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 1.002 Bundesbürgern am 27.und 28. Mai 2008. Die Meinungsumfrage wurde vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, dem eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft, dem Deutschen Fachjournalisten-Verband und der JonDos GmbH in Auftrag gegeben.
Die Ergebnisse im Detail: Sieben von zehn Befragten war bekannt, dass seit Beginn des Jahres 2008 alle Verbindungsdaten jedes Bürgers in Deutschland sechs Monate lang gespeichert werden müssen (731 der Befragten). Die Mehrheit der Befragten würde wegen der Vorratsdatenspeicherung davon absehen, per Telefon, E-Mail oder Handy Kontakt zu einer Eheberatungsstelle, einem Psychotherapeuten oder einer Drogenberatungsstelle aufzunehmen, wenn sie deren Rat benötigten (517 der Befragten). Hochgerechnet entspricht dies über 43 Mio. Deutschen.
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04. 06. 2008, 09:47 #2
Re: Forsa-Umfrage: Vorratsdatenspeicherung verhindert sensible Gespräche
Was ich traurig find, ist das erst jetzt die Verbände die abschaffung fordern.
Früher wurden die ausgelacht die die VDS nicht wollten ..Wer nicht wählt, darf nicht meckern ! Ulrich Wickert
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04. 06. 2008, 10:05 #3
Re: Forsa-Umfrage: Vorratsdatenspeicherung verhindert sensible Gespräche
Leider typisch. Die Leute interessieren sich für solche Themen erst dann wenn es zu spät ist (damit meine ich ausdrücklich NICHT den AK VDS und ähnliche) und wundern sich dann über die Eingriffe in ihre Persönlichkeitsrechte. Bestes Beispiel: der DJV (Deutscher Journalisten Verband), der erst sehr lange stillgehalten hat, das Thema nicht agressiv in die Medien brachte und erst dann anfing zu murren als es darum ging, das Journalisten nicht den Schutz geniessen der ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Ich bin wirklich nur froh um solche Gruppierungen wie den AK VDS.
Gruß
nomit2
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04. 06. 2008, 11:37 #4Mitglied
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Re: Forsa-Umfrage: Vorratsdatenspeicherung verhindert sensible Gespräche
der bürger hat in diesem land schon lange nichts mehr zu sagen, vor allem gibts kaum noch junge wähler, die sich tatsächlich für politik interessieren und die alten wähler, werden ohnehin weiterhin immer die selben wählen und so kommen wir nie voran.
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04. 06. 2008, 11:37 #5
Re: Forsa-Umfrage: Vorratsdatenspeicherung verhindert sensible Gespräche
tja und leider gibt es immer noch leute, die es entweder noch immer nicht mitbekommen haben, was da vorgeht, oder die, die es nicht interessiert, weil sie nichts zu verbergen haben.
na mal sehen wann diese leute aufschreien...aber bis dahin ist der zu längst abgefahren
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