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04. 06. 2008, 14:29 #1
Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Eigentlich wollte die Stadt Wien ja mit gutem Beispiel vorangehen. Doch nun werden weder Kosten noch Mühen gescheut, denn es muss wieder Windows her. In Berlin soll es jedoch etwas "offener" zugehen. Dort wird nun ein Mittelweg zwischen Linux und Microsoft eingeschlagen. Die Basis dazu liefert ein Ubuntu Linux.
Die österreichische Landeshauptstadt wollte eigentlich schon etwas länger beim quelloffenen Betriebssystem bleiben. Manchmal kommt es eben anders als gedacht und nun wird wieder migriert. Und zwar auf Windows Vista und das für schlappe acht Millionen Euro. In einer Gemeinderatssitzung soll dieses Vorhaben nun offiziell beschlossen werden. Ursprünglich wollte man in Wien 32.000 Rechner auf Linux umrüsten. Nur ein sehr kleiner Anteil von 1.000 Rechnern bekam bisher das offene System verpasst. Diese Tatsache tut jedoch den enormen Kosten für eine Windows Migrationen in keinster Weise einen Abbruch. Denn mit Linux hätte das gleiche Vorhaben sicher keine acht Millionen Euro gekostet.
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04. 06. 2008, 16:13 #2Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
ist ja schon ziehmlich witzlos die news.
1. schmeissen die da wieder schön mit meinen steuergeldern für nix und wieder nix herum, und
2. wieso dann vista?? wieso zu einer neuen alpha greifen wenn das alte system grad mal nen beta status erreicht hat?
ich glaub zwar kaum das es zu weniger fehlern kommen würde als bei windows(ich rede nur von xp) aber schon alleine die kosten ersparniss ist enorm!!
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04. 06. 2008, 16:21 #3
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Nen richtigen Grund scheinen die aber nicht gehabt zu haben, wahrscheinlich mal wieder so eine Art von "Angst vor dem Unbekannten"
Mal so nebenbei:
Wird Microsoft das auch für alle zur Verfügung stellen oder bleibt das nur den hohen Tieren da vorbehalten? Oder gibts da vielleicht schon ne Lösung für Ubuntu/andere Linuxsysteme?Des Weiteren soll es auch gewährleistet sein, sich am Active Directory anmelden zu können.
Wir haben auf der Arbeit nen SuSE Exchange Server, da wäre das mit dem AD garnet mal so schlecht
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04. 06. 2008, 16:22 #4Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
naja, man müsste aber auch die beamten alle umschulen, das ist bei einem wechsel zu vista nur bedingt nötig, bei ubuntu wird das sicherlich länger dauern -> kosten
auch werden sicher vor allem ältere leute sich nicht so leicht umstellen können, was wiederrum dazu führt, das die keinen plan haben was die da nun tun -> die beamten brauchen noch länger als sonst....
warum man nun ausgerechnet vista nehmen muss und nicht einfach beim xp bleibt ist mir zwar auch ein rätsel, ich würde aber gerne wissen, ob die berliner nun alle umgeschult werden müssen und was das kostet...
auf lange sicht macht der wechsel aber sinn, da man danach immer kostenlos updaten kann, und das bs sogar besser an seine wünsche anpassen könnte, da es ja quelloffen ist(was ja auch schon geschehen ist, wenn ich das nun richtig verstanden habe)
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04. 06. 2008, 16:26 #5
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
na da bin ich aber mal gespannt wie die zusammenarbeit zwischen
windows und linux systemen aussehen soll
das IT-dienstleistungszentrum hat sich damit aber auf jedenfall eine sichere einnahme-quelle für eine lange zeit gesichert
weiter so
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04. 06. 2008, 16:32 #6
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
ist das bei den Russen nicht schon länger so?(Ich meine da was gelesen zu haben weegen russischen Schulen)
aber gut das man endlich kapiert hat, Arbeits PC's sind ohnehin nicht zum spielen da
hoffentlich kommt das in Schulen auch noch solang ich noch eine besuche...
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04. 06. 2008, 16:55 #7Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
a propos schule:
in einem unserer pc-räumer an meiner schule haben wir auch eine linux-distribution... aber nur weil die in nem wetbewerb gewonnen wurden.....
da die pc aber sau lahm sind und viele mit linux nicht so klar kommen, hinterlässt das kein guten ruf bei den schülern :-D
aber der raum wird glaub ich auch nicht für die informatik leute genutzt, sondern nur dann, wenn kein anderer raum frei ist.... war da bisher nur drinne, wenn irgentjemand n vortrag mit powerpoint gehalten hatte(der lehrer pc ist übrigrigens windows)
ich meine auch mal gelesen zu haben, das in china linux genutzt wird... weil das open source ist und man unabhängiger ist!
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04. 06. 2008, 18:03 #8
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
ja, bei Schülern die ihren PC am OS messen...
ich: was hast du fürn PC?
er: ach, nen schlechten, WIndows 98, ich kauf mir demnächst nen XP

achja, das war ein "echter Hacker"
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04. 06. 2008, 18:06 #9Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Sorry, aber die älteren Beamten haben generell sowieso keinen wirklichen Plan davon.
Zitat von tnjes
Die haben selbst unter Windows nie eine richtige Schulung erhalten - jedenfalls die, die ich kenne.
Und das Vista einfacher sein soll als Linux wage ich zu bezweifeln. Gerade für Neueinsteiger.
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04. 06. 2008, 20:31 #10Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Die Beamten müssen wohl überhaupt nicht umgeschult werden.
Die haben doch in der Regel nur ihre 2-3 Programme laufen,
und da könnten die auch Amiga Workbench nehmen,
Hauptsache die Programme bleiben gleich.
In Wien hat MS wohl mal wieder die schwarzen Geldkoffer rausgeholt,
um genau die Presseberichte zu bekommen: Wieder von Linux zu Windows gewechselt.
Weil wenn das keine "Lobbyarbeit" (auf Korruption genannt) war will ich zukünftig Horst heißen.
(Bestimmt bekommen die Entscheidungsträger über Umwege 10% der Lizenzgebühren ausgezahlt.)
Und dann auch noch Vista, da wurden denen bestimmt gleich die Passenden Dellrechner mitverkauft damit das überhaupt läuft.
Ach was reg ich mich überhaupt auf, sollen die Ösis doch machen was sie wollen. ^^
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04. 06. 2008, 21:36 #11
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Ubuntu hat mit der letzten Version Likewise eingebunden. Auf der Produktseite gibts Pakete für viele Distributionen (auch SuSe) zum Download.
Zitat von Chatfriend2001
On Topic: Das mit Wien ist traurig. Sehr traurig und dumm.
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05. 06. 2008, 05:54 #12
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Auf welche Berechnungen / Daten stützt sich denn ein solcher Satz? Oder ist damit nur die Tatsache gemeint, dass die Lizenzgebüren wegfallen? (Zugegeben: beträchtlich)Denn mit Linux hätte das gleiche Vorhaben sicher keine acht Millionen Euro gekostet.
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05. 06. 2008, 15:01 #13Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Wo steht überhaupt in ner Quelle was von 8 Millionen? In anderen News war immer mal von 400 000 die Rede, was auch realistischer klingt...
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05. 06. 2008, 19:51 #14Mitglied
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Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Interessante Meinung und sie deckt sich mit meiner. Es wäre mal interessant zu wissen, welche OS-Version sie momentan einsetzen => Warum überhaupt ein Umstieg, egal ob auf MS oder Linux?
Zitat von OxKing
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05. 06. 2008, 20:00 #15
Re: Open Source: Wien greift zu Vista und Berlin will Ubuntu
Da blutet das Steuerzahlerherz mal wieder. Ich sehe es nicht ein ein warum zum normalen arbeiten Windows gebraucht wird. Einmal eingerichtet ist es doch um keinen deut schwieriger zu bedienen.
Was anderes ist die ganze Windows/Linux Geschichte für Privatrechner, aber für Arbeitsrechner, bei denen einmal eingerichtet jedesmal 2-3 Programme verwendet werden ist es nicht nötig 8 Millionen aus dem Fenster zu hauen.
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