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Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
Hey,
ich weiß, dass hier ist kein Hausaufgaben Forum, aber ich wollte mal fragen, was ihr von meiner Charakterisierung Simon Semmlers haltet.
Zitat:
Die Novelle „Die Judenbuche“, welche auf wahren Geschehnissen basiert, wurde von Annette von Droste-Hülshoff verfasst, die erstmals 1842 im Cotta'schen Morgenblatt für gebildete Leser erschien, (handelt von einem Verbrechen und vor allem von dessen Vor- und Nachgeschichten. Es spielt in dem entlegenen, grünen westfälischen „Dorf B.“) Der Nebencharakter Simon Semmler, jedoch einer der zentralen Figuren, ist der Bruder von Margret Mergel und damit der Onkel der Hauptperson Friedrich Mergel.
„Simon Semmler war ein kleiner, unruhiger, magerer Mann mit vor dem Kopf liegenden Fischaugen und überhaupt einem Gesicht wie ein Hecht“ (S. 14, Z. 11 f.). Zudem hat der Semmler blonde Haare. (S. 15, Z. 27)
Nach dem Tod von Friedrichs Vater adoptiert er den Jungen (S. 16, Z. 3 f.) und wird somit dessen Ersatzvater. Zwischen Simon und Friedrich scheint sich eine Art Beziehung aufzubauen. Simon kümmert sich scheinbar sehr liebevoll um Friedrich, jedoch kann man vermuten, dass Simon für Friedrich ein Vorbild ist, denn Friedrich scheint immer mehr in die Fußstapfen seines Onkels Simon zu treten, wie z.B. bei der öffentlichen Arbeit, wo Friedrich als seine rechte Hand gilt (S. 23, Z. 17), zudem verliert er sein träumerisches Wesen und scheint immer mehr auf sein Äußeres und sein Auftreten bedacht zu sein (S. 23, Z. 9 f.). Ab und zu verschafft er sich mit seinen Fäusten auch Ruhe vor dem Spott der Bewohner (S. 24, Z. 8 ff.). Das ist wohl einer der Nachteile an seinem Vorbild Simon, der auch häufiger zu Gewalt neigt.
Im Folgenden möchte ich die andere Seite Simon Semmlers klären und zwar könnte er auch als das Zeichen für das Böse in dem Buch gelten, denn er wird von der Autorin als dämonisiert dargestellt und konfrontiert Friedrich immer wieder mit dem Tod seines Vaters Hermann (S. 17, Z. 14 f.), zudem neigt er auch häufiger zu Gewalt. Friedrich wird für Simon, der zwielichtigen Gestalt, tätig und gerät mehr und mehr unter dessen negativen Einfluss. Er ist ein „unheimlicher Geselle” (S. 14, Z. 14), „dem jeder umso lieber aus dem Wege ging“ (S. 14, Z. 18). Man könnte in ihm auch einen der Hintermänner der Holzfrevler vermuten, obwohl das in der Novelle nicht ausgesprochen wird. Es ist nicht ganz klar, ob seine Geschäfte immer ganz sauber sind.
Doch meiner Meinung nach ist Simon Semmlers Einfluss bzw. die Vorbildfunktion auf Fritzchen zu groß. Ich denke, dass er Fritzchen ein Gefühl gibt, etwas Besonderes und somit auch automatisch das Gefühl, etwas wert zu sein, somit ist es verständlich, dass Friedrich gern bei seinem Onkel ist, der dadurch natürlich auch Einfluss auf ihn und sein Verhalten ausüben kann. Er vermittelt ihm auch ein Gefühl von Arroganz (S. 15, Z. 16 ff.)
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Ich habe es in Einleitung, Hauptteil und Schluss unterteil.
[Absätze]
Und ich erzähle von "innen" nach "außen".
Wäre euch über Hilfe oder Verbesserungen sehr dankbar, denn das wird unsere morgige Arbeit, dumme Lehrerin...
Vielen Dank
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05. 06. 2008, 14:48
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#1
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Re: Charakterisierung Simon Semmler
Welche Klasse und welche Schule? Ich finde es für eine Charakterisierung bisschen wenig, und du solltest mehr am text arbeiten, also Zitate finden und damit deine Aussagen belegen.
Zum Inhalt kann ich nichts sagen, kenne die Novelle nicht.
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05. 06. 2008, 14:52
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#2
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(Threadstarter)
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Re: Charakterisierung Simon Semmler
Zitat:
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Zitat von -tempic-
Welche Klasse und welche Schule? Ich finde es für eine Charakterisierung bisschen wenig, und du solltest mehr am text arbeiten, also Zitate finden und damit deine Aussagen belegen.
Zum Inhalt kann ich nichts sagen, kenne die Novelle nicht.
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Ja ok, das mit den Belegen wollte ich noch in Post mit reinmachen, heut abend werde ich die genauen Belege nochmal raussuchen. Vllt. auch noch ein paar morgen in der Stunde.
Ich geh neunte Klasse - Gymnasium.
Ich muss sagen, dass wir das Buch eigentlich nur bis zur Seite 37 gelesen haben und die Information nur bis dort hätten haben können, aber ich habe das Buch so oder so schon ganz gelesen, und paar Inhaltsangaben sowie Charakterisierungen im Internet durchgelesen.
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05. 06. 2008, 14:55
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#3
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Registrierungsdatum: Feb 2008
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Re: Charakterisierung Simon Semmler
Also für die 9. Klasse Gymnasium ist das meiner Meinung aber deutlich zu wenig, wenn ich so zurück denke. Du solltest einfach allgemein mehr schreiben, und es vielleicht in verschiedene Aspekte aufteilen und diese dann mit ein paar Textstellen belegen.
Auch die einleitung ist nicht die beste, ich würde das so machen:
"Im Folgenden möchte ich..." oder so.
Aber ich kenne ja nicht euer Klassenniveau bzw euren Lehrer...
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05. 06. 2008, 14:58
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#4
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(Threadstarter)
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Re: Charakterisierung Simon Semmler
Zitat:
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Zitat von -tempic-
Also für die 9. Klasse Gymnasium ist das meiner Meinung aber deutlich zu wenig, wenn ich so zurück denke. Du solltest einfach allgemein mehr schreiben, und es vielleicht in verschiedene Aspekte aufteilen und diese dann mit ein paar Textstellen belegen.
Auch die einleitung ist nicht die beste, ich würde das so machen:
"Im Folgenden möchte ich..." oder so.
Aber ich kenne ja nicht euer Klassenniveau bzw euren Lehrer...
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Ich weiß, dass es ziemlich wenig ist, aber Simon Semmler ist auch nicht Hauptperson und bis Seite 37 stehen auch nicht allzu viele Infos.
Aber ich versuchs mal mit deinen Tipps zu überarbeiten
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05. 06. 2008, 15:02
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#5
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
Du musst nicht immer zitieren, wenn du auf einen Post DIREKT über dir antwortest
BTT: Aber selbst 37 Seiten sind eine Menge, du solltest auch nicht nur direkte Beschreibungen erkennen und wiedergeben, sondern auch Handlungen/Aussagen der Person finden, und diese dann interpretieren.
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05. 06. 2008, 15:06
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#6
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(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2007
Beiträge: 156
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
jo sry *g*
er erscheint das erste mal auf S.13 nebenbei, S.15 wird er erste mal aktiv
danke
bin grad noch am schreiben*
fertig
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05. 06. 2008, 15:12
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#7
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
1. Auf keinen Fall "Ich denke" oder "finde ich" im Hauptteil verwenden, das kommt wenn dann nur in ein anschließendes Fazit.
2. ich würde die äußeren Merkmale auf jeden Fall am Anfang nennen, passt hier einfach besser.
3. Auch deine Formulierung ist noch verbesserungswürdig, gibt immer wieder ein paar Schnitzer.
Aber im Großen und ganzen ist es OK
Edit: Ach ja, habt ihr schonmal die Einleitung besprochen? Also wie man das formuliert?
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05. 06. 2008, 15:38
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#8
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
ok werde ich dann mal gleich verbessern.
Aber ich darf doch in einer Charakterisierung von meiner Meinung sprechen oder?
Wir haben gelernt, dass man bei einer Charakterisierung von "innen" (Gefühle etc.) nach "außen" (Aussehen) schreibt, desshalb weiß ich nicht, ob das Aussehen an den Anfang passt.
Also mit der Einleitung...
ja, hatten wir mal, ist auch verbesserungswürdig, sowie der Schluss auch.
In der Einleitung sollten kurz und knapp die W-Fragen beantwortet werden, mein ich.
Und beim Schluss muss der Inhalt kurz wiederholt werde, nur das wichtige. Und ein, hmm... Fazit sag ich mal.
Oder verwechsel ich da grad bei mit dem Comment im englischen? ^^
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05. 06. 2008, 15:46
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#9
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Registrierungsdatum: Feb 2008
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
1. Deine Meinung kommt IMMER in das abschließende Fazit, sonst nirgends.
2. Wenn ihr das mit Gefühle/Aussehen so gelernt habt, dann mach es auch so.
3. Am Anfang solltest du kurz und knapp alle wichtigen Details erläutern (Autor, Titel, usw.)
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05. 06. 2008, 18:56
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#10
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(Threadstarter)
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
so hab mal ein Update gemacht
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05. 06. 2008, 21:20
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#11
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Troubleshooter
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
Zitat:
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Zitat von Chinice
[...]erschien, (handelt von einem Verbrechen und vor allem von dessen Vor- und Nachgeschichten. Es spielt in dem entlegenen, grünen westfälischen „Dorf B.“) Der Nebencharakter Simon Semmler, [...]
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da hast ne sehr merkwürdige satzstruktur dein satz in der klammer bekommt nen eigenen teil spendiert, das komma kann weg und der die zusammenfassung die in den klammern ist kann in einen eigenen satz.
Zitat:
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In der Novelle "Die Judenbuche" von Annette von Drosta-Hülsoff, erstmals 1842 im Cotta'schen Morgenblatt veröffentlicht, geht es um [...].
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In die [...] kommt ungefähr das hin was du in den klammern gemacht hast.
Ist natürlich nur ne ungefähre Vorlage wie es gut ankommt.
Kannst aber auch:
Zitat:
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Die Novelle "Die Judenbuche" von Annette von Drosta-Hülsoff, erschienen im Jahre 1842 im Cotta'schen Morgenblatt (für gebildete Leser), handelt von [...].
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Das in den Klammern ist nur nen Zusatz falls man den wünscht, dabei natürlich dann die Klammern weglassen.
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06. 06. 2008, 00:23
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#12
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(Threadstarter)
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
entschuldige, hab vergessen zu sagen, dass ich mir nicht sicher war, ob das was in den Klammern steht in der Einleitung, wirklich in eine Einleitung gehört, deshalb habe ich das erst mal in Klammern gesetzt, damit ich mir im klaren bleibe, dass dort etwas ist, wobei ich nicht weiß, ob es richtig ist
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06. 06. 2008, 00:32
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#13
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Troubleshooter
Registrierungsdatum: Aug 2004
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Re: Charakterisierung Simon Semmler - Judenbuche
Laut meiner alten Lehrering gehört in eine Einleitung eine Vorstellung des Buches mit Autor und Zeit und kleinen Informationen zum "füttern" und eine kleine Zusammenfassung, gehört also dazu
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06. 06. 2008, 01:25
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#14
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