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08. 06. 2008, 13:53 #1
U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Paul McGuinness, der Manager von U2, äußerte sich auf einer Messe in Hong Kong darüber, dass die ISPs nicht ausreichend genug gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen würden. Es läge in deren Aufgabengebiet sicherzustellen, dass keine Copyrightverletzungen über deren Netze begangen würden
Seiner Meinung nach müssten die ISPs ihre Einnahmen mit den Künstlern teilen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, welche Stellung die Musik in der digitalen Welt innehat. Es sei eine Schande, dass bis jetzt keine Möglichkeit gefunden wurde, ein System zu entwickeln, dass eine Bezahlung der Musiker ermögliche.
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08. 06. 2008, 14:06 #2
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Tja... was ist schöner als viel Geld? Klar... noch mehr Geld....
I survived the fall of the UTC 8/11
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08. 06. 2008, 14:15 #3
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
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08. 06. 2008, 15:13 #4Mitglied
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Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
alles sehr unverschämte lügen von dem überbezahlten, realitätsfremden herrn.
ja ich frag mich auch wo das ganze geld hin ist, was alle musikkäufer für grottige musik verschwendet haben, durch getrixte manipulation des marketings.
und solche unternehmen fühlen sich da noch so im recht?
sie sollen dankbar sein, dass sie über viele jahre so gut abzocken konnten und es weiterhin, tun ohne statistisch belegten rückgang.
wer das gegenteil behauptet LÜGT!
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08. 06. 2008, 16:50 #5Niemand
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Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
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08. 06. 2008, 17:32 #6
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Dann wären es aber Content Provider, "normale" Provider stellen schlicht und einfach die Infrastruktur fürs Internet bereit. Nicht mehr und nicht weniger."Egal wie man es dreht und wendet, Provider werden die Geschäftspartner der Zukunft für die Musikindustrie sein.
Wenn finanzielle Abkommen mit Content Providern abgeschlossen werden, ok, hab ich kein Problem damit. Aber mit ISPs?? Wirklich nicht. Ich finde das sowieso unmöglich, daß seit einiger Zeit immer die ISPs den Kopf hinhalten sollen. Aber es ist halt einfacher die ISPs in Sippenhaft zu nehmen, als den wirklichen Verursacher einer mögichen illegalen Tat zu ermitteln. Da will man es sich recht einfach machen und sich auch noch schadlos an den ISPs halten
Und das Geld, daß die Content Industrie in die Verfolgung der Filesharer gesteckt hat, hätten sie eh mal lieber in zeitgemäße Vertriebsmodelle gesteckt.
Loddafnir
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08. 06. 2008, 19:41 #7Mitglied
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Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Ich bin sicher, die Dinosaurier haben damals auch ziellos um sich geschlagen, als es endlich ans Verrecken ging. Also einfach ignorieren, konsequent boykottieren und das Problem "Musikmafia" löst sich von ganz alleine.
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08. 06. 2008, 21:00 #8
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Die Contenindustrie hat jahrelang die Medien beherrscht.
Wohin das geführt hat, sieht man täglich im TV.
Schlechte Unterhaltung auf niedrigstem Niveau.
Und jetzt versuchen sie auch noch die Kontrolle über das Internet zu bekommen.
Unter dem Vorwand, dass es um das Copyright gehen würde.
Nein denen geht es um mehr: Sie wollen das Internet genauso beherrschen wie die anderen Medien.
Und uns dann mit Schund abzocken zu können.
Gott bewahr uns davor.
Solche Einstellung sagt doch schon Alles.Firmen die die Musik ausnutzten um zu schnellen Einnahmen durch Flatrate Angebote und Werbung zu gelangen. [...]
Jetzt ist es die Musik, die das Internet zu dem gemacht hat, was es heute ist?
Nein, das Internet ist allein von den Usern aufgebaut und zu dem gemacht worden was es heute ist.
Und jetzt will die Industrie es sich unter den Nagel reissen, und uns mit ihrer Musik und Werbung auch hier zumüllen.
Sollen die grossen Labels doch aufhören "Ihre Musik" digital anzubieten.
Dann werden die sehr schnell sehen, dass wir auch ohne sie auskommen.
Gruss Moses
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08. 06. 2008, 22:58 #9
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Na, wer findet hier den Witz?
Zitat von gullinews
Wieviel bekommt ein Künstler pro CD? Die Frage gilt nicht für solche "Superstars" wie Madonna und R. Williams, die im Vorfeld eine hohe Gage bekommen.
Wieviel kostet den ein Album im Laden?
~25 €
. Davon gehen aber zum Künster nur Cent-Beträge auf das Konto ein. Den größten Teil bekommt das Plattenlabel in den Arsch geschoben.
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Beispiel:
Der Künstler bekommt bei einer verkauften CD 35 Cent.
bei 8 Mio. verkaufte CDs verdient er 2.8 Mio..
Wenn die CD aber insgesammt 25 € im Ladenpreis zu bekommen ist, dann verdient das Plattenlabel 15 € +/- damit. Bei 8 Mio. verkaufte CDs wären es 120 Mio. €.
Erlös bei Verkauf der CDs für den Künstler -> 2,8/120 = 2,3 %
Auch wenn ein Plattenlabel 70 % Aufwendungen vom Gesammterlös abziehen muss, so bekommt umgerechnet der Künstler immernoch nur 7,7 % des Gewinns!
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Achja, die hohen Kosten. Hätten sie soeiner wie Madonna, Britney und Co. keine Millionengagen für 2 oder 3 Albums gezahlt, wäre es auch nicht so weit gekommen. Erinnert sich jemand an die letzten Alben dieser Herren und Damen?
Die kleineren Künstler, die nicht so bekannt sind, werden meist von der Plattenindustrie abgezockt und nicht von den Filesharern.
Wieso teilen den die Herren der Plattenlabels nicht mit den Künstlern?
PS: Wenn der Plattenlabel eine gewisse Gebühr für einen Internet-Nutzer beim Provider erheben würde, hieße es nicht, dass man dadurch auch die Erlaubnis bekommt die mp3's oder anderes runterzuladen? Man zahlt ja schon im Vorfeld für eine Leistung - oder?
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09. 06. 2008, 02:18 #10
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
War U2 nicht die Firma die da irgenwas in die Niederlande verlegt hatten um Steuern zu sparen?
Es wird Zeit dass der angebliche Wohltäter Bono mal als das presentiert wird was er ist: Ein raffgieriger Heuchler.
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09. 06. 2008, 09:01 #11Mitglied
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Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
wenn man das so hört finde ich es merkwürdig das die waffenindustrie in den usa noch existiert. schließlich ist bei einem mord nicht der mörder der schuldige sondern die hersteller der waffe (zumindest in der kleinen bunten welt des u2 managers)
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09. 06. 2008, 12:57 #12
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Hier gilt das Gesetz des Stärkeren. Die kleinen versklavt man, den starken aber kriecht man in den Arsch.
Zitat von griever92
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09. 06. 2008, 13:18 #13
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
ja sicher. "meiner meinung nach sollte jeder autofahrer seine einnahmen mit mir teilen, inbesondere in anbetracht der tatsache welche stellung strassen in der welt der mobilität innehaben" sagte der Teerer.Seiner Meinung nach müssten die ISPs ihre Einnahmen mit den Künstlern teilen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, welche Stellung die Musik in der digitalen Welt innehat.
also der typ hat doch echt n schatten. musik ist ein fliegenschiss in der weltgeschichte. als ob das die welt am drehen halten würde.... die typen glauben echt es passiert sonst nix, das eine derart kleine branche hier son theater abzieht....Rotterdam Terror Corps - We are the Gabbers
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10. 06. 2008, 07:48 #14Mitglied
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--FAKETICKER--McWeapon: Deal zwischen Waffenfabrikanten und Kriminellen ist notwendig
Saul McWeapon, der Manager von Shotguns Inc., äußerte sich auf einer Messe in Hong Kong darüber, dass die Mafia nicht ausreichend genug gegen Wafenmißbrauch vorgehen würden. Es läge in deren Aufgabengebiet sicherzustellen, dass kein Waffenmißbrauch unter deren Namen begangen würden
Seiner Meinung nach müsste die Mafia ihre Einnahmen mit den Waffenherstellern teilen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, welche Stellung die Waffe in der Welt des Verbrechens innehat. Es sei eine Schande, dass bis jetzt keine Möglichkeit gefunden wurde, ein System zu entwickeln, dass eine Bezahlung der Waffenindustrie ermögliche. Er frage sich, wohin die Gelder gegangen seien, die die Waffenindustrie jahrelang investiert hatte, und beantwortet diese rhetorische Frage in einem Atemzug.
"Die Antwort ist, dass die Gelder an diverse Unternehmen gingen - Geldeintreiber, Schutzgelderpresser, Bankräuber, Söldnergruppen. Gruppen die die Waffen ausnutzten um zu schnellen Einnahmen durch Überfälle und Erpressungen zu gelangen. [...]."
Laut McWeapon bestehen 80 Prozent des Kriminalstatistik aus Waffengebrauch. Eine massiv aufgeplusterte Zahl, die zumindest tagsüber nicht der Realität entsprechen dürfte. Die Mafia würden die Einnahmen, die der Waffenindustrie zustünden, demzufolge erhalten. Aus diesem Grunde sei "eine Partnerschaft zwischen Mafia und der Waffenindustrie nur sinnvoll, bei der die Einnahmen gleichmäßig verteilt würden." Mit einem Seitenhieb erwähnt er zahlreiche neue Angebote, die faire Preise für Waffen anbieten. Auch gegenüber völlig neuen Konzepten scheint er aufgeschlossen, preist er doch "GIER" an, welches die Raubüberfälle vor allem durch Werbung finanzieren will.
"Egal wie man es dreht und wendet, Mafioso werden die Geschäftspartner der Zukunft für die Waffenindustrie sein. Das kann jedoch nur gelingen, wenn sie ihre Einnahmen so mit den Lieferanten teilen, dass deutlich wird was die Waffen für sie getan hat."
Eine interessante These, deren Auswirkungen wir vielleicht eines Tages erfahren werden.
Wer Parallelen findet, darf sie behalten...
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10. 06. 2008, 07:55 #15ublogGast
Re: U2 Manager: Deal zwischen Providern und Musikindustrie ist notwendig
Ob nun Musik- oder Waffenindustrie, der Zweck heiligt die Mittel und freies Recht wird nun kriminalisiert.

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