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gullinews
gulli:News Redaktion
 
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San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Ein ehemaliger IT-Ingenieur einer gemeinnützigen Organisation in San Diego hat über fünf Jahre Haft für mutwilliges Löschen von Dateien bekommen. Aufgrund einer schlechten Personalbewertung in einem Evaluationsverfahren hat sich der Fachmann schadhaft an dem Computersystem zu schaffen gemacht, um sich für die schlechte Bewertung zu rächen. Es entstand ein finanzieller Schaden in Höhe von über 400.000 Dollar, die der Verurteilte ebenfalls zu tragen hat. In der Personalbewertung galt er im Übrigen als schwierig im Umgang.

Nach der Urteilsverkündung wurde Jon Paul Oson sofort in Gewahrsam genommen. Der Achtunddreißigjährige hat 2004 als Netzwerkadministrator bei einer gemeinnützigen Organisation in San Diego angefangen, die Servicedienstleistungen für Krankenhäuser in Südkalifornien übernommen haben. Durch gute Leistungen stieg er knapp ein halbes Jahr später zum technischen Servicemanager auf. Etwa ein Jahr später hörte er mit dem Job auf, unter anderem aufgrund der Kritik durch die Personalbewertung.
Am 23. Dezember desselben Jahres hat sich Oson in das Computersystem seines ehemaligen Arbeitgebers eingeloggt und die Backup-Funktionen der medizinischen Akten, die in dem Netzwerk gespeichert wurden, abgeschaltet. Sechs Tage später hat er alle Dateien gelöscht, die Termine und medizinische Daten von Patienten beinhalten. Da das Backupsystem ebenfalls versagt hat, sind die Daten nicht mehr verfügbar gewesen. Der Schaden, der entstanden ist, war nicht unerheblich. Man schätzt ihn auf 409.337,83 Dollar. Ganze Abteilungen in Krankenhäusern mussten zeitweilig auf ein Aktensystem aus Papier umstellen. Zu mehreren tausend Patienten fehlten Termine, Krankengeschichten und Diagnosen, die erst wieder neu erstellt werden mussten. Zeitweilig ist Chaos ausgebrochen und viele Patienten mussten Stunden Wartezeiten in Kauf nehmen.
Oson hat nach seiner Aktion sämtliche Spuren beseitigt. Als das FBI im Mai 2006 seine Wohnung durchsucht hat, fanden sie lediglich einen Computer, auf dem keine verdächtigen Hinweise zu finden waren. Erst mehrere Monate später konnte man Oson mit Hilfe von Logfiles überführen. Nachweisen konnte man ihm, dass von drei unterschiedlichen Computern in das System eingeloggt wurde. Die Namen der Computer, sowie die Drucker, die an den Geräten angeschlossen waren, sind Oson schlussendlich zum Verhängnis geworden, denn hier konnte man eine eindeutige Übereinstimmung feststellen. Bei der Verkündung des Urteils sprach der Richter vor allem über die Auswirkungen von Osons Aktion und seiner Arroganz. Kommentiert wurde, dass Oson sich scheinbar für extrem clever gehalten hat.
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Alt 14. 06. 2008, 00:10 gullinews is offline Mit Zitat antworten #1
GFXman
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Beiträge: 622
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Ich kenne das.
Auch ich arbeitete mich in einer Firma hoch.
Plötzlich wurde eine junge Uni-Abgängerin eingestellt, zur Personalbeurteilung.

Sie kritisierte mich, ohne auch nur ein bisschen Ahnung zu haben, was ich gerade mache.
Beim kurz darauf folgendem Lohngespräch, saß sie dann grosskotzig zusammen mit mir, und der Personalchefin, und meinte, mich persönlich anzugreifen zu müssen.
Dabei waren meine Leistungen hervorragend. Und ich kam meiner Verantwortung voll und ganz nach.

Ich sagte dann den beiden, Wenn sie meinen, auf diese Weise die Löhne tief zu halten, sei das eine ganz miese Taktik. Dann hätten sie meine Leistungen gar nicht anerkannt. Ich sorgte alleine für 2 Millionen Umsatz im vergangenem Jahr, kreierte ein innovatives Tool und das sei der Dank.
Die Antworten waren Arrogant.
Ich kündigte darauf. Zusammen mit mir kündigte dann auch der Firmengrafiker und ein Werbefachmann.

Gehackt habe ich im Nachhinein nichts.
Die hatten dann genügend Probleme einen Nachfolger für mich zu finden. Um ihn dann 6 Monate lang in die Thematik einzuarbeiten.
Alt 14. 06. 2008, 01:55 GFXman is offline Mit Zitat antworten #2
Chakotay168
 
Beiträge: n/a
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zwar haben durch ihn viele Personen sehr viel durchmachen müssen, doch sind 5,25 Jahre Haft ganz schön viel

Ihm war trotz seiner Arroganz sicherlich nicht bewusst wie viel persönlich Schaden er anrichtet und mit seinen Fertigkeiten wären 6 Monate Haft bedingt und 3 Jahre Bewehrung bei 200 Stunden Sozialarbeit, sicher besser gewesen.

Aber die Amis haben für alles Recht hohe Strafen, deswegen Platzen ihre Gefängnisse auch aus allen nähten...
Alt 14. 06. 2008, 01:58 Mit Zitat antworten #3
cannap
ädmin
 
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Zitat von GFXman 
Ich kenne das.
Auch ich arbeitete mich in einer Firma hoch.
Plötzlich wurde eine junge Uni-Abgängerin eingestellt, zur Personalbeurteilung.

Sie kritisierte mich, ohne auch nur ein bisschen Ahnung zu haben, was ich gerade mache.
Beim kurz darauf folgendem Lohngespräch, saß sie dann grosskotzig zusammen mit mir, und der Personalchefin, und meinte, mich persönlich anzugreifen zu müssen.
Dabei waren meine Leistungen hervorragend. Und ich kam meiner Verantwortung voll und ganz nach.

Ich sagte dann den beiden, Wenn sie meinen, auf diese Weise die Löhne tief zu halten, sei das eine ganz miese Taktik. Dann hätten sie meine Leistungen gar nicht anerkannt. Ich sorgte alleine für 2 Millionen Umsatz im vergangenem Jahr, kreierte ein innovatives Tool und das sei der Dank.
Die Antworten waren Arrogant.
Ich kündigte darauf. Zusammen mit mir kündigte dann auch der Firmengrafiker und ein Werbefachmann.

Gehackt habe ich im Nachhinein nichts.
Die hatten dann genügend Probleme einen Nachfolger für mich zu finden. Um ihn dann 6 Monate lang in die Thematik einzuarbeiten.

wo hast du gearbeitet ? google^^
Alt 14. 06. 2008, 02:12 cannap is offline Mit Zitat antworten #4
tx8090
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Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 185
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Zitat von GFXman 
Ich kenne das.
Auch ich arbeitete mich in einer Firma hoch.
Plötzlich wurde eine junge Uni-Abgängerin eingestellt, zur Personalbeurteilung.

Sie kritisierte mich, ohne auch nur ein bisschen Ahnung zu haben, was ich gerade mache.
Beim kurz darauf folgendem Lohngespräch, saß sie dann grosskotzig zusammen mit mir, und der Personalchefin, und meinte, mich persönlich anzugreifen zu müssen.
Dabei waren meine Leistungen hervorragend. Und ich kam meiner Verantwortung voll und ganz nach.

Ich sagte dann den beiden, Wenn sie meinen, auf diese Weise die Löhne tief zu halten, sei das eine ganz miese Taktik. Dann hätten sie meine Leistungen gar nicht anerkannt. Ich sorgte alleine für 2 Millionen Umsatz im vergangenem Jahr, kreierte ein innovatives Tool und das sei der Dank.
Die Antworten waren Arrogant.
Ich kündigte darauf. Zusammen mit mir kündigte dann auch der Firmengrafiker und ein Werbefachmann.

Gehackt habe ich im Nachhinein nichts.
Die hatten dann genügend Probleme einen Nachfolger für mich zu finden. Um ihn dann 6 Monate lang in die Thematik einzuarbeiten.

wenn deine geschichte stimmt, würde ich in deinem fall extrem ausrasten
Alt 14. 06. 2008, 02:16 tx8090 is offline Mit Zitat antworten #5
FFMSturm
...
 
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Beiträge: 719
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

es ist wirklich viel... wegen einer sache so aus der gesellschft zu fliegen finde ich falsch!

offtopic:
@GFXman: isn anderes thema, welches du da ansprichst.
http://board.gulli.com/newthread.php?do=newthread&f=10
Alt 14. 06. 2008, 03:12 FFMSturm is offline Mit Zitat antworten #6
GaGa81
 
Beiträge: n/a
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

coole anktion, aber naja gab ja nur chaos, aber 5 jahre haft is schon nen bissel viel , dafür, dass die ärzte neu diagnosen und nen bissel mehr laufen mussten.
Alt 14. 06. 2008, 03:34 Mit Zitat antworten #7
Hirnblaehung
Gesperrt
 
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Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 559
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Ehhmm der hatt meiner meinung nach menschenleben aufs spiel gesetzt ....

Da sind diagnosen usw Flötten gegangen ...

Bei ner anderen sache würde ich es für übertrieben halten aber so ...


mFg
Alt 14. 06. 2008, 03:55 Hirnblaehung is offline Mit Zitat antworten #8
Oburi
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Eins muss man ihm lassen: Gut angelegt!
Vorher erst Backup deaktivieren und nach einer Woche anfangen zu löschen...
Die dürften da ganz schön den Arsch offen gehabt haben
Aus reiner IT-Sicht: Bravo + Weiter so! Gut gemacht und viel Chaos angerichtet mit simplen Methoden.
Aus menschlicher Sicht: Glück für dich das deswegen keiner abgenippelt is...
Alt 14. 06. 2008, 04:12 Oburi is offline Mit Zitat antworten #9
MSX
Retro-Nerd-Hippie
 
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Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 5.275
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

So ein Arschloch. Anders kann ich sowas nicht nennen. Die fünf Jahre hat er mehr als verdient. Man riskiert keine Menschenleben oder auch nur deren Gesundheit und Genesungsprozesse. Noch dazu, weil die rein gar nichts mit seinem Problem zu tun hatten.

Man hackt keine sozialen Einrichtungen und zerstört auch noch deren Datensätze. Eine gemeingefährliche Aktion, die man mit einer konkreten Schadenssumme, die angeblich auch noch so niedrig ist, schlichtweg nicht aufrechnen kann. Gerade in den USA bekamen schon genug Menschen Millionen zugesprochen, wegen zumeist lapidaren Begründungen, aber der Typ da muß nur 400.000 zahlen, obwohl er ein ganzes KH lahmgelegt hat? Hallo?! - Klar, die Kohle wird er auch nie zahlen (können), aber diese auf den Cent genaue Schadenssumme, die da wie gesagt gesundheitliche Folgen von sehr vielen Patienten beinhaltet, ist doch lächerlich. Für mich ist das bewußtes Inkaufnehmen von Körperverletzung in zig Fällen.

Was man daraus allerdings lernen sollte, ist, daß man niemals nur einer Person solche Datenmengen anvertrauen sollte, mehrere Backups haben muß und deutlich mehr in die Sicherheit speziell solcher Datensätze investieren muß.
Alt 14. 06. 2008, 05:18 MSX is offline Mit Zitat antworten #10
hoppla3000
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Beiträge: 194
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Zitat von GFXman 
Ich kenne das.
Auch ich arbeitete mich in einer Firma hoch.
Plötzlich wurde eine junge Uni-Abgängerin eingestellt, zur Personalbeurteilung.

Sie kritisierte mich, ohne auch nur ein bisschen Ahnung zu haben, was ich gerade mache.
Beim kurz darauf folgendem Lohngespräch, saß sie dann grosskotzig zusammen mit mir, und der Personalchefin, und meinte, mich persönlich anzugreifen zu müssen.
Dabei waren meine Leistungen hervorragend. Und ich kam meiner Verantwortung voll und ganz nach.

Ich sagte dann den beiden, Wenn sie meinen, auf diese Weise die Löhne tief zu halten, sei das eine ganz miese Taktik. Dann hätten sie meine Leistungen gar nicht anerkannt. Ich sorgte alleine für 2 Millionen Umsatz im vergangenem Jahr, kreierte ein innovatives Tool und das sei der Dank.
Die Antworten waren Arrogant.
Ich kündigte darauf. Zusammen mit mir kündigte dann auch der Firmengrafiker und ein Werbefachmann.

Gehackt habe ich im Nachhinein nichts.
Die hatten dann genügend Probleme einen Nachfolger für mich zu finden. Um ihn dann 6 Monate lang in die Thematik einzuarbeiten.

Es gibt perfide Methoden, solche Personen auszuschalten, ohne dass diese es merken.
Das Problem ist aber, dass ein Mensch, der nunmal Stärken auf logisch-rationalem Gebiet, diese Fähigkeit nicht hat. Hinzu kommt bei Dir noch das ungünstige Geschlechterungleichgewicht. Das habe ich bereits häufig erlebt.
Ich kann nur raten, sich angesichts solch einer Situation einen psychologisch und kommunikationstechnisch erfahrenen und geschulten Coach zu suchen, der die Lage analysiert und einem die Möglichkeit gibt, sich in diese Leute hineinzudenken und ihre Schritte vorauszuberechnen (das kann man vorhersagen, wenns auch auf anderen Mechanismen beruht, als die Funktion von Computerprogrammen).
Viel Glück an Deiner neuen Arbeit.
Alt 14. 06. 2008, 08:57 hoppla3000 is offline Mit Zitat antworten #11
Chronoton
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Beiträge: 1.578
Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Erst mehrere Monate später konnte man Oson mit Hilfe von Logfiles überführen. Nachweisen konnte man ihm, dass von drei unterschiedlichen Computern in das System eingeloggt wurde. Die Namen der Computer, sowie die Drucker, die an den Geräten angeschlossen waren, sind Oson schlussendlich zum Verhängnis geworden, denn hier konnte man eine eindeutige Übereinstimmung feststellen.
kann mir jemand sagen in welchen logs normalerwiese die namen der computer und der angschlossenen peripheriegeräte gespeichert werden?

mfg
chronoton
Alt 14. 06. 2008, 10:14 Chronoton is offline Mit Zitat antworten #12
NeWsOfTzzz
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Wann bei Gott lernen Leute sowas von Icafes aus zu machen...

Aber immer gut zu wissen dass die ISPs wohl bei Verbindungen auch Computernamen und ähnliche Details loggen.
Alt 14. 06. 2008, 12:03 NeWsOfTzzz is offline Mit Zitat antworten #13
salbei
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Bei dem Überwachungswahn in den USA würde es mich nicht wundern, wenn der Typ sogar in Icafes ne Art Sozialversicherungsnummer oder irgendeinen Ausweis vorlegen muss :P Oder er hat mit der Visa-Card bezahlt *g*

@GFXman: Das war der einzig "legale" Hack, eine Kündigung durchzuführen
Das war der einzige Weg, wie du dich rächen konntest. Ich wünsche dir viel Glück im weiteren Leben mit dieser Technik


Zu diesem Oson: Wenn man vielleicht mal vorher etwas mehr Planung gehabt hätte und nicht einen Deppen alleine an die Sache gesetzt hätte, wäre das wohl nicht passiert. Warum lernt keine Firma aus solchen Sachen? Es passiert doch ständig und überall...mal in größerem und mal in kleinerem Umfang. Außerdem löst man soetwas anders: Man schreibt nen kleinen süßen Virus, der sich versteckt. Und der kommt dann erst nach Tagen zum Wirken. So hätte man noch genug Zeit Logfiles zu deleten :P
Kann also nicht so clever gewesen sein, der Typ, wenn noch Logfiles übrig waren. Komisch nur, dass ein paar Sätze weiter oben gesagt wird: "Oson hat nach seiner Aktion sämtliche Spuren beseitigt." <> "Erst mehrere Monate später konnte man Oson mit Hilfe von Logfiles überführen."

Dass bei der Aktion Leute "abgenippelt" bzw. "nicht abgenippelt" sind, wird nicht gesagt. Es lässt sich aber vermuten, dass er dann zusätzlich wegen Mordes dran wäre. Darauf gibts in den USA sowieso 400+ Jahre *g*
Alt 14. 06. 2008, 21:20 salbei is offline Mit Zitat antworten #14
Lawrence
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Traurig das man für soetwas eine höhere Strafe bekommt als beispielsweise für einen Mord.
Gut, wenn es ein Krankenhaus betrifft, sieht die Sache zwar nicht so rosig aus, aber 63 Monate?
Bei einer Privatfirma wäre es ja eine gerechte Strafe dafür, dass sie nichtmal ein Offline-Backupsystem auf die Reihe kriegen, bei einer Wohltätigkeitsorganisation tut es mir aber leid
Alt 14. 06. 2008, 21:39 Lawrence is online now Mit Zitat antworten #15
Chronoton
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Traurig das man für soetwas eine höhere Strafe bekommt als beispielsweise für einen Mord.
mord= lebenslang. darunter gehts nicht!

mfg
chronoton
Alt 14. 06. 2008, 22:07 Chronoton is offline Mit Zitat antworten #16
Wulk
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zeit ... Zeit, und nochmal Zeit ist das Zauberwort bei Racheaktionen. Das Racheopfer darf keinen Schimmer haben oder zumindest nicht sicher sein, aus welcher Ecke die Rache kommt.
Alt 15. 06. 2008, 09:27 Wulk is offline Mit Zitat antworten #17
Lawrence
Latìno Amèricana
 
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Zitat von Chronoton 
mord= lebenslang. darunter gehts nicht!
Wikipedia:
Zitat:
§ 75 des StGB-Österreich lautet:

„Wer einen anderen tötet, ist mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren oder mit lebenslanger Freiheitsstrafe zu bestrafen.“
Alt 15. 06. 2008, 09:31 Lawrence is online now Mit Zitat antworten #18
MSX
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Lawrence, das was Du zitierst führt Deine Behauptung oben aber ad absurdum, in der Du sagst, für Mord bekäme man unter 5 Jahre. Außerdem zitierst Du das Gesetz in .at, wobei der Fall aus den News sich in den USA abgespielt hat. Zudem wird man danach in aller Regel noch in Sicherheitsverwahrung genommen.

So oder so ist diese Zeit aber imo deswegen gerechtfertig, weil er die Gesundheit und teilweise das Leben von hunderten Menschen in Gefahr gebracht hat und diese Menschen erst später behandelt werden konnten. Man kann keine OP oder Behandlung anfangen, wenn man nicht weiß, ob der Patient auf irgendwas allergisch ist, zuckerkrank, oder sonst irgendwelche Komplikationen auftreten können, weil man nichts über seine gesundheitliche Vergangenheit weiß. Das muß man aber in sehr vielen Fällen innerhalb von Minuten wissen und wenn man es dann nicht weiß, dann stirbt derjenige evtl, oder gar sehr sicher. Also sind fünf Jahre wohl schon mehr als in Ordnung, ebenso die Geldstrafe, die, wie ich oben schon sagte, lächerlich ist.
Alt 15. 06. 2008, 09:40 MSX is offline Mit Zitat antworten #19
Chronoton
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

@Lawrence
da es sich bei gulli im ein deutsches board handelt meinte ich natürlich deutsche gesetze. wenn nicht dann kennzeichne ich dies immer.
http://dejure.org/gesetze/StGB/211.html
wie du ja geschrieben hast ist selbst die strafandrohung in österreich nahezu doppelt so hoch als von dir angegeben. deine aussage war somit nicht korrekt. solche aussagen wie "mörder kommt frei, landendieb wird gehängt" liefern ein falsches bild der gesetze, besonders wenn man us gesetze mit deutschen vergleicht.

mfg
chronoton
Alt 15. 06. 2008, 10:40 Chronoton is offline Mit Zitat antworten #20
ddaywalker
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Zitat:
Der Schaden, der entstanden ist, war nicht unerheblich. Man schätzt ihn auf 409.337,83 Dollar.
Wer kann den Schaden denn bitte so genau schätzen?
Alt 15. 06. 2008, 10:43 ddaywalker is offline Mit Zitat antworten #21
TomParis
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Re: San Diego: 63 Monate Haft für böswilligen Hack aus Rache

Ich finde 5 Jahre angemessen, er hat mutwillig Menschenleben gefährdet und diese Menschen konnten noch nicht einmal etwas für seine Entlassung. Das ist allerunterste Schublade!
Alt 15. 06. 2008, 19:08 TomParis is offline Mit Zitat antworten #22
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