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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 9
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Erster kleiner Synthesizer
Hallo,
Nach langem suchen hab ich auf cliplead.com eine Schaltskizze gefunden.
Die Skizze sieht gar nicht mal so schwer aus für jemanden der noch nicht soo lange dabei ist ^^
Link zur Skizze
Ich brauche ja für die Schaltung folgendes
2x 74C14 IC
1x 4040 IC
1x 4093 IC
2x 0.1uf Kondensator Conrad.de Ist das der richtige?
1x 0.01uf Kondensator
Diode?
4 Schalter
Lochplatine
Kabel
Klinkenausgang
Batterie
Das gezakte Zeichen wo von unten ein Pfeil drauftrifft, das ist ein Potentiometer oder?
Außerdem weiß ich nicht wirklich was die 2 Bauteile zu bedeuten haben die umstrichelt sind....
Und die vorab letzte und vllt auch dümmste Frage, wo wird die Batterie angeschlossen?
Die Leitung für Masse sieht man ja aber + blick ich gerade nicht
Soo, wäre aufjedenfall nett wenn jemand mal über die Sachen schaut und mir vllt die Fragen beantwortet!
hachener
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18. 06. 2008, 19:07
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#1
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Nur noch am arbeiten
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: Augsburg
Beiträge: 1.215
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Die Plus gehören auf den Plusanschluss von Deinen IC´s. (Datenblätter mal anschauen)
Das mit dem Poti ist auch OK.
Aber was das unstichelte für ein Ding ist, weiß ich auch nicht.
Gruß
Holger
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18. 06. 2008, 19:33
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 792
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Bei amerikanischen Schaltbildern werden Widerstände (inkl. Potis) immer als gezackte Linie dargestellt.
Für die Vcc (+) - Leitung sieh Dir die Datenblätter der verschiedenen Chips an. zusätzlich wäre noch eine Entkopplung mit einem Keramik-C je Chip ca. 20 - 100 nF und einem Elko 10 - 100 uF über die Batterie empfehlenswert.
Das umstrichelte soll wohl eine Art analoger Optokoppler, bestehend aus LED und LDR sein, leider ohne nähere Daten.
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18. 06. 2008, 19:45
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#3
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 9
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Okay danke schonmal,
Das mit Vcc + ist mir jetzt auch klar geworden...is ja eignetlich auch logisch
Wegen dem umstrichelten habe ich gerade mal ne mail an den typ geschickt...
Aber noch was anderes mal, ich wollte das ganze auf einer Lochplatine aufbauen.
Gibt es da irgendwelche Verbindungsbrücken oder werden die Bauteile mit Kabeln verbunden?
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18. 06. 2008, 20:07
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 686
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Re: Erster kleiner Synthesizer
die gestrichelte Linie bedeutet, daß der Fotowiderstand in direkten optischen Kontakt mit der LED stehen muß. Diese Art ist eine alte genail einfache Methode zur VCO-Steuerung, die der Fotowiderstand mit dem 4093-Gatter bildet.
Diese Schaltung habe ich seit ca 15 Jahren nicht mehr gesehen (damals noch mit glühlampe). Schön, wieder an solche einfachen Sachen erinnert zu werden, Danke.
Lochrasterplatinen gibt es mit Leiterstreifen oder mit Lötaugen. Je nach Version mußt du mehr oder weniger Brücken vorsehen.
Gruß
Bakaroo
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18. 06. 2008, 20:36
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#5
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 9
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Okay gut
Ich habe hier mal die Sachen aufgelistet die ich brauche für die Schaltung
Bei den Kondensatoren bin ich mir nicht sicher da wir die in der Schule noch nicht behandelt haben
C-MOS IC 4040 DIP
C-MOS IC 4093 DIP
METALL POLYESTER KONDENSATOR 0,1 UF
KONDENS. MKP10 0,01µF 630VDC 20%
HARTPAPIER-LOCHRASTERPLATTE 50 X 100
KLINKEN EINBAUBUCHSE 3,5MM 4 POLIG
KIPPSCHALTER R13-2-05
74C14 Gibt es allerdings bei Conrad nicht
Aber ich weiß nicht genau was für Potentiometer ich nehmen soll, und was brauche ich jetzt für den gestrichelten Schaltungsteil? Fotowiderstand und eine LED?
Wäre gut wenn da mal eben jemand drüber gucken könnte
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18. 06. 2008, 22:25
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#6
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...wundert sich manchmal!
Registrierungsdatum: Sep 2003
Beiträge: 3.303
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Ich bin mir ziemlich sicher, das es sich da nicht um einen Schaltplan handelt, sondern um ein Prinzipschaltbild.
Denn:
- 74er ICs stehen nicht so auf Betriebsspannungen ausserhalb der 5V +-5%
- Blockkondensatoren fehlen
- Pinnummern fehlen
- unbelegte Eingänge sind nicht festgelegt
- Der Schalter am 4040 schaltet gegen Luft oder zusammen. Egal ob es Eingänge sind (Luft = Scheiße) oder Ausgänge (Verbinden = Scheiße)
- Die LED hat einen 1M-Vorwiderstand, ich glaube kaum, das der LDR auch nur 3 Photonen zu sehen bekommt.
- Ein CMOS-Ausgang direkt an einen Lautsprecher, aha.
Also: Frag den Autor nicht nur wegen dem Optokoppler...
Übrigens: gestrichelte Bereiche im Schaltplan sind normalerweise mechanisch verbunden, z.B. miteinander verschraubt (wegen Wärme) oder in einer gemeinsamen Abschirmung (wegen HF). In diesem Falle eben in einem optisch dichten Gehäuse.
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19. 06. 2008, 08:47
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 792
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Zitat:
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74er ICs stehen nicht so auf Betriebsspannungen ausserhalb der 5V +-5%
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Ich vermute, Du verwechselst 74 mit TTL. 74 C XXX ist das CMOS - Equivalent und verträgt schon seit Markteinführung problemlos 15 Volt. Das Poti wird vermutlich nicht über die gesamte Bahn 1 Megohm haben (deshalb ist es ja ein Poti), wenn es logarithmisch ist kommt es recht bald in den Bereich, in dem Strom fließt. Vermutlich lag halt so etwas gerade in der Bastelkiste herum.
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19. 06. 2008, 08:56
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#8
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...wundert sich manchmal!
Registrierungsdatum: Sep 2003
Beiträge: 3.303
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Aha. Das mit den Cmos-TTLs wusste ich nicht, ich benutz wenn Logik dann immer nur 4xxxer. Danke, wieder was gelernt.
Aber das mit dem Poti regelt dann doch kaum die Helligkeit, weil ein Großteil der Bahn zu hochohmig ist, oder???
BTW: hier gibts schon V3 von dem tollen Gerät. Da stehen noch ein paar Kommentare dazu, die evtl. hilfreich sind.
Jetzt sieht die Sache schon etwas besser aus, aber der Ausgang ist immer noch nur Line-Out.
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19. 06. 2008, 09:04
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 686
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Der Schaltplan passt schon so. Daß unbelegte Pins auf entsprechende Pegel gelegt werden, daß jeder Logikchip einen Kondenstator 100nF direkt an den Anschlüssen zw. Vss und Masse spendiert bekommt,etc. ist wohl selbstverständlich.
Wer öfters mal Schaltpläne in den Finger hat, bekommt auch "ein Gefühl" für die entsprechenden Widerstände und somit auch für die Kondensatoren (als Abhängigkeit von der Frequenz) Bei 4000er B-CMOS sind es 2Mohm, bei diesen 74HC-CMOS sollte man schon auf 1MOhm heruntergehen und bei den alten TTLs sind eher 100kOhm angebracht - so als Faustwert.
Im Gegensatz zu TTL kann man unter bestimmten Bedingungen CMOS-Ausgänge zusammenschalten, was natürlich meißt nicht-digitale Effekte hat - bis hin zu solchen Verrücktheiten wie ein 4001er Gatter als NF-Verstärker (ein A-CMOS-Exemplar ist dann von Vorteil).
bei beim Fotowiderstand kannst du auch mal schauen, ob du ein 1Mohm-Exemplar -(oder kleiner, dann evtl in Reihe mit einem zusätzlichen Poti) bekommst. Allerdings sind Fotowiderstände heute fast so rar wie Germaniumhalbleiter.
Die Kombination LED-LDR ist eine einfache Methode zur elektrischen Veränderung der Rückkopplung im letzen Oszillator. Voltage Controlled sozusagen.
Gruß
Bakaroo
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19. 06. 2008, 11:48
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#10
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...wundert sich manchmal!
Registrierungsdatum: Sep 2003
Beiträge: 3.303
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Das mit dem 'selbstverständlich' mag auf dich und mich, und auch noch einige andere hier, zutreffen.
Aber der TS offenbart Unwissen, also weise ich ihn lieber darauf hin, welche Fallen in seiner kleinen Schaltung stecken.
Mein Azubi hat auch mal im ersten Lehrjahr sowas gebastelt, und die offenen Eingänge haben das Ding so zum oszillieren gebracht, das im Umkreis von ~10m sämtliche Radios stumm wurden. Auf verschiedenen Sendern auch noch. Also: _so_ einfach ist Elektronik denn doch nicht.
Wir haben alle mal klein angefangen, von daher finde ich so ein Projekt bestimmt hilfreich, es macht Spass und hat einen Sinn, dabei ist es noch überschaubar einfach. Dennoch hat es seine Fallstricke.
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19. 06. 2008, 12:00
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#11
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seit Hartz IV Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 10.352
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Generell und zum zigsten Mal:
1) Keine Klugscheissereien  wirklich gute leute haben das nicht nötig
1) HC ist ungleich HCT
Soll es pegelkompatibel und nicht nur pinkompatibel sein muss man HCT nehmen
Ich schätze mal, dass 70% der 74HCirgendwas Benutzer das gar nicht wissen
Gruss
Tim
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19. 06. 2008, 12:54
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#12
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(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 9
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Re: Erster kleiner Synthesizer
Ich habe mir das Buch " Handmade Electronic Music" bestellt.
Habe es seit eben auch liegen und wenn ich mir die Schaltungen von cliplead.com anschaue dann sieht es so aus als er auch nach dem Buch vorgegangen ist....sogar die Platine von Radioshack wird auch im Buch verwendet...
Also das Buch kostet 20€ und ich würde es jedem empfehlen der noch nicht wirklich weiß worum es geht
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19. 06. 2008, 14:29
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#13
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