Der kanadische ISP Bell Canada fiel jüngst unangenehm durch sein Anti-P2P Verhalten auf. Der Provider drosselte für 9 Stunden täglich die P2P Verbindungen, die durch sein Netzwerk gingen, um die Leitungen zu entlasten. Bei diesem Schritt haben sie jedoch nicht bedacht, wie die Kunden diese Leistungsbremse auffassen könnten. Ein Kampf über die Neutralität des Netzes scheint nun zu entfachen.
Sollte der Kampf erfolgreich durchgefochten werden, so würde er richtungsweisend für alle Provider des Landes gelten. Diese müssten sich dann an die vermeintlichen Vorgaben halten, um ihren Kundenstamm nicht zu verlieren. Die Canadian Radio-Television and Telecommunication Commission scheint jedoch genau solch ein Ziel anzustreben.
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