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segelte um die Schweiz
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 131
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
ganz ehrlich
wenn diue kinder später getauft werden wollen können sie das selber veranlassen aber wenn sie es nciht wollen dann eben nciht aber ich denke sie sollten selbst entscheiden
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22. 06. 2008, 16:20
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#26
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Unplugged
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 188
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Schonmal daran gedacht dass dein Kind damit unglücklich sein wird? Ich zB bin getauft und wurde auch gezwungen zur Konfirmation und bin damit unglücklich ... ja so läuft das bei uns im Dorf ab.
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22. 06. 2008, 16:26
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#27
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IM - WARSTEINER
Registrierungsdatum: Jun 2007
Ort: na hier
Beiträge: 530
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Wie gesagt fragt das Kind wenn es alt genug ist!
Und als Argument für die überzeugte Christin würde ich Dir dringend zu der Story "Jesus und Johannes am Jordan" raten.
Es bedarf schließlich einer gewissen geistigen Reife und es macht wohl nichts sich
dessen bewußt zu sein.
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22. 06. 2008, 16:54
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#28
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Captain Future day7/7
Registrierungsdatum: Jan 2008
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von Soundso-huh
Ich zB bin getauft und wurde auch gezwungen zur Konfirmation und bin damit unglücklich ... ja so läuft das bei uns im Dorf ab.
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hmm.
interessant.
ich finde wie damit in deinem Dorf umgegangen wird einfach nur schei*e und es tut mir leid für dich.
Bevor sie dich zur Konfirmation gezwungen haben; warst du da sauer getauft worden zu sein? Wenn ja, aus welchem Grund?
kommt dein Ärgern exact von diesem ZWang und den gelebten Traditionen in deinem Dorf, und dem Umgang damit?
Gehen dir die MEnschen auf den Sack, die dich daran hindern dein Leben nach Deinen Vorstelleungen zu leben?
nur mal so aus interesse.
lg, lionhead
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22. 06. 2008, 18:02
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#29
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Captain Future day7/7
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 760
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von Soundso-huh
Ich zB bin getauft und wurde auch gezwungen zur Konfirmation und bin damit unglücklich ... ja so läuft das bei uns im Dorf ab.
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hmm.
interessant.
ich finde wie damit in deinem Dorf umgegangen wird einfach nur schei*e und es tut mir leid für dich.
Bevor sie dich zur Konfirmation gezwungen haben; warst du da sauer getauft worden zu sein? Wenn ja, aus welchem Grund?
kommt dein Ärgern exact von diesem ZWang und den gelebten Traditionen in deinem Dorf, und dem Umgang damit?
Gehen dir die MEnschen auf den Sack, die dich daran hindern dein Leben nach Deinen Vorstelleungen zu leben?
nur mal so aus interesse.
lg, lionhead
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22. 06. 2008, 18:02
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#30
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 8
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von happyuser
Hallo,
ich wollte mal nachfragen - was Ihr von der Taufe haltet?
Ich glaube nicht an Gott und wurde auch nie getauft o.ä. Ich bin absolut offen gegenüber Religion, habe nichts dagegen - empfinde es als Tradition, nichts weiter.
Meine Freundin ist überzeugte Christin, obwohl sie behauptet sehr gemäßigt zu sein (sie geht auch fast nie in die Kirche) - scheinen manche Sachen für sie wichtig zu sein.
Sie möchte "im Falle", dass ihre Kinder um jeden Preis getauft werden - weil sie sonst in der Hölle landen..
Ich finde, dass Kinder nicht einfach in eine Religion eingetaucht werden sollen. Und lieber offen und lieberal erzogen werden sollen.
Was soll ich davon halten?
Bin auf Eure Meinungen gespannt!
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Hi there
Werde mich mal aus sicht eines Christen beteiligen und damit als jemand der an Jesus glaubt.
Zunächst muss ich sagen das ichs echt lobenswert finde das ihr euch alle mit dem Thema befasst. Auch wenn man sich für das damit befassen nichts kaufen kann ists ja echt toll zu sehen das in unserem doch sehr unchristlichem Land wenigstens Leute versuchen die Erinnerung zu halten.
Wer mehr über das Christentum erfahren möchte ist herzlich eingeladen bei youtube
die predigt von Paul Washer "Paul Washer - Shocking Message (full length)" anzuschauen,
das ist eine Stunde die sehr gut investiert ist. Er spricht zu amerikanischen Christen aber die Problematik in Deutschland ist ähnlich. An machnen Stellen mag vieles befremdlich sein, aber ich würde euch bitten auf seine Aussagen zu achten, denn - und das geht vorallem happyuser - was der man erzählt ist exact die Lehre der Bibel. Würde mich freuen Happyuser wenn du das Video auch deiner Freundin zeigen könnntest.
Wir müssen auf die eigendliche Lehre des Christentums kommen um rauszukriegen was Jesus von Kindstaufe hält.
Der Brief des Paulus an die Römer Kapitel 3, Vers 10.
"wie geschrieben steht: "Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer""
Der Brief des Paulus an die Römer Kapitel 3, Vers 23.
"Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten."
Der Mensch ist grundsätzlich sündig und verdammt. Jeder Mensch auf der Erde ist verdammt in der Hölle zu schmoren. Ob er gute Taten vollbracht hat oder nicht, ob er viele gute Taten vollbracht hat oder ob er Massemörder ist. Man muss an dieser Stelle abschied von dem Gedanken nehmen das Sünde begangen wird wenn man eine Omi schubbst, Sünde ist eine Macht im Menschen. Vor Gott stehen alle als ungerechte Sünder da die keinerlei Anspruch haben in den Himmel zu kommen, denn
Der Brief des Paulus an die Römer Kapitel 6, Vers 23.
"Denn der Sünde Sold ist der Tod (nicht die Beerdigung. Tod im Sinne der ewigen Trennung von Gott, die Hölle); die gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus unserm Herrn."
Der Brief des Paulus an die Römer Kapitel 5, Vers 6
"Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. 7 Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. 8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren."
Jesus ist für uns in diesem Zustand ans Kreuz gegangen. um uns das Leben (den Himmel) zu schenken. Er wurde nicht veruteilt er hat sein Leben frewillige hingegeben.
Der 1. brief des paulus an die Korinther Kapitel 15, Vers 3
Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; 4 und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; 5 und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.
Und dadurch das Jesus für unsere Sünde und für unsere unvollkommenheit die Strafe empfangen hat können wir nur durch ihn gerecht werden. Und jeder der bei jesus seine Schuld eingesteht und sie bekennt und sich in seine abhängigkeit begibt der wird frei und gerettet.
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Die Taufe steht in keinem direktem Zusammenhang mit der Erretung. Die Taufe dient lediglich als Zeichen mit dem man sich öffentlich zu Jesus bekehrt. Somit hat die Taufe als Kind keinen Bezug zum Christentum. Ich möchte niemanden verurteilen der sich nachträglich zu seiner Kindstaufe bekennt. Solang man sie als öffentliches bekenntnis wertschätzt.
Da ihr noch keine Kinder habt werd ich nochmal was anderes ansprechen. Beziehungen.
Es ist nie gut für einen Christen in einer Beziehung mit einem nichtchristen zu sein.
Das ist genau das was zu einem gemäßigtem Christsein führt und wirklich gefährlich ist.
Wie soll jemand der nur gemäßigte Christen kennt merken das er in der hölle landet wenn sie keinen unterschied zu den nichtchristen machen.
Es ist nicht gut für deine Freundin getrennt von der Gemeinde zu leben und es ist nicht gut für sie die Schrift nicht zu kennen.
Wenn sie christin ist wirst du niemals die erste Stelle in ihrem Leben einnehmen können, viele partner können damit nicht umgehen, während bei christlichen Beziehungen beide jeweils die 2. Stelle einnehmen und wissen das es Ihnen zum besten dient. Den nur Gott als erfinder der Beziehung und Liebe ist als Fundament so wichtig. Die meisten Ehen in deutschland werden vor einem Altar geschlossen und nicht vor einem lebendigen Gott und es ist für mich die natürlichste Konsequenz das wir in deutschland zunehmende Scheidungsraten verzeichnen.
Bei Gott haben beide einen Punkt wo sie sich immer wieder treffen können.
Nur wer Gottes Liebe kennt und erfahren hat kann lieben, es ist echt wahnsinnig was alles als Liebe interpretiert wird, von Menschen die noch nie das Prinzip Liebe verstanden haben.
Ich hoffe echt das ihr alles lest und denkt der ist wahnsinnig, was ich geschrieben habe hat für euch Gewicht wie eine Feder, es kann euch egal sein wie ihr eure Beziehung lebt.
Aber die Worte die der Bibel entstammen sind die Wahrheit und das Maß aller Dinge, niemand wird von dieser Tatsache nicht tangiert.
Zum Abschluss noch die berühmte Wetten von Blaiuse pascal (ich mag die einfach)
Seine berühmte Wette geht so:
* Man muss sich entscheiden, ob man glaubt, dass Gott existiert, oder eben nicht.
* Wenn man glaubt und er existiert, so gewinnt man das Himmelreich.
* Existiert Gott nicht, und man glaubt dennoch, so verliert und gewinnt man nichts.
* Existiert Gott nicht, und man glaubt nicht, so bleibt es ebenso gleichgültig
* Wenn Gott jedoch existiert und man sich ihm verweigert, so muss man zur Hölle fahren.
Noch ist jesus unserer Retter das nächstemal wird er als Richter kommen.
Ansonsten wünsch ich noch eine schönen abend geh jetzt baden
gute nacht
gottes segen
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22. 06. 2008, 19:15
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#31
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weiß, was Abseits ist
Registrierungsdatum: May 2007
Ort: NRW
Beiträge: 2.378
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von Soundso-huh
Schonmal daran gedacht dass dein Kind damit unglücklich sein wird? Ich zB bin getauft und wurde auch gezwungen zur Konfirmation und bin damit unglücklich ... ja so läuft das bei uns im Dorf ab.
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So war das bei mir auch. Und ich bin aus einer Großstadt. Als Kind hat man eben nichts zu melden.
Zitat:
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Zitat von happyuser
Ich finde, dass Kinder nicht einfach in eine Religion eingetaucht werden sollen. Und lieber offen und lieberal erzogen werden sollen.
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Ich denke, wenn man nicht gerade streng katholisch erzogen wurde, dann ist das schon recht liberal.
Wäre ich nicht getauft worden, hätte ich nie das Gymnasium besuchen können, auf dem ich war. Von daher kann man auch viele Nachteile haben, wenn man nicht getauft wurde.
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22. 06. 2008, 19:21
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#32
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Unplugged
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 188
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Es geht um meine Einstellung zur (christlichen, islamischen, jüdischen) Religion, im Grundansatz ist sie ja schön und gut, doch in meinen Augen schon lange nicht mehr das, was sie mal sein sollte. Darüber schreib ich aber jetzt nicht (auch wenn ichs nur zu gerne tuen würde), erstens, weil das bestimmt mehrere Seiten füllen könnte, zweitens um nicht wieder jigggo aus seinem Verlies zu locken.
Achja, drittens, weil man mit Menschen nicht diskutieren kann, die an ihrem Glauben festhalten. Ja, siehe jigggo.
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22. 06. 2008, 19:22
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#33
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Registrierungsdatum: 2002
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 874
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Die massenhafte Taufe im frühkindlichen Alter wird auffälligerweise gerade von den Kirchen praktiziert, in denen man durch die Taufe zum späteren Kirchensteuerzahler gemacht wird. Die freien Kirchen, die keine Kirchensteuer erhalten, halten sich enger an die Bibel: Jesus ließ sich als erwachsener Mann taufen, um so seinen Glauben an Gott zu symbolisieren. Und so taufen die freien Kirchen überwiegend in einem Alter, wo es den Getauften schon möglich ist, dieses Ritual als ein Bekenntnis zum Glauben zu verstehen. Also im Jugend- oder Erwachsenenalter.
Sollte sich ein Kind aus freien Stücken zum evangelischen oder katholischen Glauben bekennen wollen, kann es sich jederzeit taufen lassen, auch noch im Erwachsenenalter. Insofern besteht keine Eile.
Dass Kinderseelen in die Hölle kommen, weil die Eltern nicht für die Taufe gesorgt haben, lässt sich aus der Bibel nicht ableiten. Dieser Aberglaube zeigt, wie wenig die "gläubigen" Eltern tatsächlich von ihrer Religion und von ihrem Gott wissen. Ein solcher Gott müsste doch äußerst unbarmherzig sein.
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22. 06. 2008, 22:24
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#34
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.177
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Hallo TS
Meiner Ansicht nach, geht es ja nicht um das Kind. Das Kind wird ja nicht mit der Taufe "gläubig".
Es geht doch um die Eltern des Kindes, also um euch - und um die Taufpaten, welche sich auch verpflichten, dafür zu sorgen, dass das Kind mit der Überzeugung diesen speziellen Glauben's aufwächst.
In dem Sinne ist es ja ein Glaubensbekenntnis der Eltern und Paten. Kinder haben ja noch keine Kenntnis und so können sie ja auch nix zu sagen. Viele schreien sich ja bei dem Ritual einfach die Lunge aus dem Leib, da das Ganze für sie Stress pur ist. Also das Einzige was diese kleinen Würmchen als Lernerfahrung mitnehmen ist; dass sie in der Kirche "untendurch" müssen. Das ist eine tolle Vorbereitung für ein Leben in Knechtschaft dieses einen Glaubens. Na ja, gewisse Entbehrungen muss man einfach auf sich nehmen, wenn man den Kirchenfürsten gefällig sein will.
Gruss jomsn
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22. 06. 2008, 22:46
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#35
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Guest
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 271
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von kaiserchen
Hi there
Werde mich mal aus sicht eines Christen beteiligen und damit als jemand der an Jesus glaubt.
Der Mensch ist grundsätzlich sündig und verdammt. Jeder Mensch auf der Erde ist verdammt in der Hölle zu schmoren. Ob er gute Taten vollbracht hat oder nicht, ob er viele gute Taten vollbracht hat oder ob er Massemörder ist. Man muss an dieser Stelle abschied von dem Gedanken nehmen das Sünde begangen wird wenn man eine Omi schubbst, Sünde ist eine Macht im Menschen. Vor Gott stehen alle als ungerechte Sünder da die keinerlei Anspruch haben in den Himmel zu kommen, denn
Der Brief des Paulus an die Römer Kapitel 6, Vers 23.
"Denn der Sünde Sold ist der Tod (nicht die Beerdigung. Tod im Sinne der ewigen Trennung von Gott, die Hölle); die gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus unserm Herrn."
-- blahblahsülzjaddaerzähleinenvomPferdsabbelblub --
Es ist nie gut für einen Christen in einer Beziehung mit einem nichtchristen zu sein.
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<°))))><>
Zitat:
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Zitat von kaiserchen
Bei Gott haben beide einen Punkt wo sie sich immer wieder treffen können.
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Du glaubst an Jesus, ich glaube an Gott und ich hoffe, wenn Gott und ich mal beim Bierchen zusammensitzen, dass Du von derartigem Ersprochenen auch schon erlöst bist - andernfalls fühle ich mich genötigt mich mit Gott mal eben in Hölle zurückzuziehen, um derartigem Unsinn aus dem Weg zu gehen <kopfschüttel>
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22. 06. 2008, 23:56
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#36
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Captain Future day7/7
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 760
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von jomsn
Also das Einzige was diese kleinen Würmchen als Lernerfahrung mitnehmen ist; dass sie in der Kirche "untendurch" müssen. Das ist eine tolle Vorbereitung für ein Leben in Knechtschaft dieses einen Glaubens. Na ja, gewisse Entbehrungen muss man einfach auf sich nehmen, wenn man den Kirchenfürsten gefällig sein will.
Gruss jomsn
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Also das Einzige was diese kleinen Würmchen als Lernerfahrung mitnehmen ist;
das kaltesWasser unangenehm ist.
Weder Kirche noch unterjochung finden sich in deren Kopf.. das kommt erst viel später (Kind: nein, Eltern: doch, Kind wääähhhh)
Hmm.. böse Erinnerungen die du auf etwas projizierst?
lg - lionhead
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23. 06. 2008, 00:05
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#37
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Drei Punkte...
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: Auf der Erde...
Beiträge: 1.381
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Wie ich sehe, kennen noch nichteinmal die Ultra-Orthodoxen Christen hier an Board die Bedeutung der Taufe. Das Untertauchen in Wasser wurde bereits weit vor dem Christentum praktiziert und war/ist ein auf der ganzen Welt bekannter Reinigungsritus ( Inder tauchen rituell im Ganghes, Moslems waschen sich rituell (u.U.) mit Sand, Juden baden in der Mikwe, Buddhisten üben die Praxis der Reinheit etc...). Generell stellt die Taufe im christlichen Kontext ein Bündniss mit Gott dar, nicht mit Jesus (sogern die Fundamentalisten hier auch gerne Gott mit Menschen ersetzen möchten). Ein Bündnis, mit wem auch immer, sogar mit Gott, sollte aus freien Stücken heraus geschehen und stellt ein grundlegendes Recht des Menschen dar, gewaltfrei erzogen werden zu dürfen.
Deshalb taufe ich meine Kinder nicht, überlasse aber ihnen die Entscheidung, ob sie das tun möchten. Natürlich kommen sie dadurch nicht in den "Genuss" einer christlichen Erziehung und Wertegemeinschaft, aber das sehe ich eher als Vorteil.
@kaiserchen (den Nick sollte man sich mal angesichts der Tatsache, dass hier ein Vollblutchrist spricht, mal auf der Zunge zergehen lassen...)
Deine "berühmte" Wette eines Blaise Pascal sind rein gedanklicher und damit scheinbar logischer Aktivität entsprungen, für die er ja auch berühmt-berüchtigt war.
Göttlichkeit ist weder ein Gedanke noch ist es logisch, da es für Logik einen Verstand braucht, der die Logik erfassen kann. Wessen Verstand reicht aus, Gott zu "erfassen"? Gott und das ganze Brimborium, was um dieses Konstrukt herum aufgebaut wird, ist ein Gedanke und alles, was sich auf Gedanken aufbaut, ist flüchtig wie der Wind.
Gruß
rHamsys
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23. 06. 2008, 00:42
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#38
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.177
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von lionhead
Hmm.. böse Erinnerungen die du auf etwas projizierst?
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Hallo lionhead
Bin bis zum heutigen Tage ungetauft. Spreche da mehr vom zuschauen - später - und dem Wissen, welchen Einfluss gewisse Handlungen, resp. Nichthandlungen auf die Kinder haben.
Wie ich schon sagte, es geht nicht so sehr um diese eine Handlung am Kind, sondern um den Background der Eltern, welcher wiederum einen starken Einfluss auf "Erziehung" resp. "das Heranwachsen dürfen" der Kinder haben.
Spannend ist ja der Prozess, wie eine gemässigt überzeugte Christin und ein Ungläubiger (im christlichen Sinne) zu einer Entscheidung finden, ob das Kind nun heranwachsen und selbst entscheiden darf oder ob es im christlichen Glauben erzogen wird.
Gruss jomsn
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23. 06. 2008, 04:59
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#39
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IM - WARSTEINER
Registrierungsdatum: Jun 2007
Ort: na hier
Beiträge: 530
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat von kaiserchen:
... ... ... ... na usw.
Da bin ick nu aber doch froh das einige Leute gibt deren Wertesystem nicht
derart von irgendwelchen Briefen indoktriniert ist.
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23. 06. 2008, 09:32
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#40
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Guest
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 271
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von jomsn
Spannend ist ja der Prozess, wie eine gemässigt überzeugte Christin und ein Ungläubiger (im christlichen Sinne) zu einer Entscheidung finden, ob das Kind nun heranwachsen und selbst entscheiden darf oder ob es im christlichen Glauben erzogen wird.
Gruss jomsn
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Hmm... sehe ich hier grade nicht. Vielleicht weiß ich auch nicht, wie man als gläubiger Christ erzieht oder wie man als "Ungläubiger" erzieht. Der gläubiger Christ erzählt die Geschichten aus der Bibel, als Ungläubiger sind Worte, die in Religionen verwendet werden unter Strafe gesetzt? Wenn der gläubige Christ nichts anderes zu erzählen hat, wäre seine Erziehung genauso beschränkt wie extrem und Extreme haben sich bisher selten als optimale Lösungen hervorgetan.
Jedes verantwortungsvolle Elternteil sollte mit seinem Nachwuchs über alle Religionen offen sprechen, denn sie sind nunmal Teil der Welt in die das Kind reinwächst. Ob das Kind lernt im Gebet seine Wünsche zu organisieren, oder einfach abends noch darüber nachdenkt, wie es den morgigen Tag plant oder noch schöner, vor einer Gute-Nacht-Geschichte mit den Eltern im Gespräch den heutigen Tag ausklingen lässt und den morgigen gedanklich vorbereitet, da sehe ich eher eine organisatorische Frage als eine religiöse.
Zumal hier vermutlich gar nichts religiöses stattfindet, da nur ein "Ungläubiger" und jemand, die ihre Religion scheinbar ungefiltert aus dem Fernsehen kennt (Ungetaufte in die Hölle...) so vermutlich beide nicht in der Lage sind, christliche Religion (geschweige denn irgendeine andere Religion) vermitteln zu können.
Solange man verstanden hat, dass man von Religion keine Ahnung hat (den eigenen Aberglauben entsprechend auch nicht Religion nennt) und religionsübergreifende und religionsunabhängige Werte vermittelt, wie Nächstenliebe und den Wert des Lebens würde ich sagen, ist doch alles in Butter. Eltern können auch nicht alles wissen und über jede Religion streiten tausende Experten. Solange man da nicht in den Irrglauben fällt, man wäre einer der Experten...
Und da sehe ich keine Probleme, solange sich die Eltern mit der Welt beschäftigt (wie hier mit der Frage nach der Taufe ja auch geschehen).
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23. 06. 2008, 09:47
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#41
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 69
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Also ich war zwar selber auf einer katholischen Privatschule, aber meinen Kindern (wenn ich welche hätte) würde ich das nicht nochmal antun. Mir hat der Glaube in meinem Leben eigentlich nur Probleme bereitet, das Leben verlangte von dem gläubigen Teil in mir ständig Rechtfertigungungen, die verschwanden, als ich schließlich aufhörte zu glauben. Und siehe da, mir ging es viel besser als vorher. Ich fragte nicht mehr andauernd, warum irgendetwas so schlechtes passiert, ich nahm es nicht mehr als gottgegeben hin und das war enorm befreiend.
Wenn ich also wie gesagt Kinder hätte, würde ich sie ohne Religion aufwachsen lassen, ihnen aber auch nicht verbieten sich mit einer zu beschäftigen, wenn sie es selbst so wollen. Es gibt Menschen, deren Leben sich durch die Religion extrem bereichert. Aber es gibt eben auch das Gegenteil, Glauben oder Nicht-Glauben ist eben eine "Geschmackssache".
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23. 06. 2008, 14:57
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#42
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2008
Beiträge: 13
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von Faxin
Für mich ist es vollkommen unverständlich, wenn Menschen ihre Religion wichtig ist, ohne über die Grundlagen informiert zu sein.
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Da fällt mir glatt etwas aus Deinem Beitrag auf:
Zitat:
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Zitat von Faxin
Toleranz steht nicht im Widerspruch zur Religion. Religion bietet zum Teil auch einen schönen Rahmen für Kinder in Form von Ferienfahrten usw. und das sind eher weltliche Touren und keine Zeugen Jehovas, die Jagt auf Kinder machen.
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Kinderjag d?
Bei ZJ gibt es gar keine Kindestaufe, aber das nur am Rande!
Kinder ohne Gegenwehr zu taufen finde ich auch etwas daneben. Soll jeder selber entscheiden ob und was er glaubt und das in einem Alter wo man es auch entscheiden kann. Soweit ich weiß kann man ab 14 Jahren selbst wählen was man möchte.
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23. 06. 2008, 16:40
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#43
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Graue Eminenz
Registrierungsdatum: Jan 2007
Beiträge: 100
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
Zitat:
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Zitat von lionhead
Ja stimmt. Find ich aber persönlich nicht schlecht. Wenn die Mutter sich entscheidet in ein anderes Land zu ziehen, wächst das Kind auch in einem anders denkenden Umfeld auf - wo ist das Problem?
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Ich denke nicht, dass wir hier eine geographische Gegebenheit und den Glauben miteinander vergleichen sollten. Da das eine säkular und das andere klerikal ist.
Zwar ist bei einem Umzug das Umfeld dann ein anderes, jedoch hat das nicht mit religiösen Ansichten zu tun und der geist bleibt davon befreit. Hat man jedoch ein religiöses Umfeld, dann ist man nicht nur sozial mit ihnen verbunden, sondern auch religiös, was das Ganze (wie viele hier schon so nett beschrieben haben) um einiges schwieriger macht und sich viele wünschen, dass sie damals all das religiöse zeug nicht hätten machen müssen. Da steckt viel mehr Gruppendynamik und engstirnigkeit hinter, als man auf den ersten Blick vermuten mag (vor allem was Dörfer angeht).
[...]
Zitat:
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Zitat von lionhead
Wenn Christliche Eltern das Radio verteufeln dann wird das Kind seine Lehren daraus ziehen und weniger Weltoffen sein als wenn alles 'normal' abläuft.
Wenn Atheistische Eltern schimpfend um Kirchen ziehen genau das gleiche.
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Sicher, da geb ich dir Recht: Extremismus in jeglicher Form ist schlecht, vor allem wenn es so vorgelebt wird. Aus den Kindern können dann nur verkorkste Existenzen werden, wenn die Eltern nicht besser waren. Wobei ich das aber nicht pauschal sagen will, da sich dann und wann ja auch mal jemand wandelt
Zitat:
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Zitat von lionhead
Menschen können denken.
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Sie können es, doch die meisten tun es nicht und darin liegt das eigentliche Problem
Zitat:
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Zitat von lionhead
ich habe versucht klar zu unterscheiden zwischen Ritual als Erwachsener und als Baby.
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Ja ich weiß, doch in unserem Falle ist es ja so, dass nicht nur ein Mensch, sondern mehrere daran beteiligt sind, soll heißen Mutter und Kind.
Wenn die Mutter für sich entscheiden würde (wenn sie nicht getauft wäre), dass sie sich taufen lassen will, dann kann sie das gerne machen und sie müsste dann mit ihrer Entscheidung leben.
Sagt die Mutter jedoch, dass sie das Kind taufen lassen will, dann ist das eine religiöse Entscheidung über den Kopf des Kindes hinweg, ohne das es irgendein Mitspracherecht hat. Das kind müsste dann nicht mit der eigenen Entscheidung, sondern mit der religiösen Entscheidung der Mutter leben.
Und einige von den Getauften machen, soweit ich das hier so ein bisschen rauslesen konnte, den Eltern bzw. dem Umfeld, in dem sie Leben mussten, nun Vorwürfe.
Spätestens da würde ich mir Gedanken machen und es für richtiger halten die Kinder ihren eigenen Weg gehen zu lassen, selbst wenn es mich in einen religiösen Konflikt stürzen würde, dass ich sie nicht taufen lassen könnte. Denn das Glück und der Geist der kinder ist in dem falle das höhere Gut und nicht meine eigene religiöse Tradition.
Zitat:
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Zitat von lionhead
Das Land in dem du wohnst durfstest Du dir als Baby auch nicht aussuchen, trotzdem bestimmt es die Art MEnschen mit denen du zusammen bist. Wie aber zu sehen ist bist du andersgläubig als andere aus deinem Land was so viel bedeutet dass die Gemeinschaft zwar Ideen an dich heranträgt, du aber für dich selbst Entscheidungen trifst. So lange das Kind nicht einer glaubensmäßigen Gehirnwäsche unterzogen wird, ist doch alles in Ordnung. Vielleicht könntest Du die Gefahr definieren, die daras entsteht, bzw der Vorteil wenn es eben nicht passiert.
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Sicher, die Gemeinschaft trägt gewisse Ideen an mich heran und ich versuche abzuwägen welche gut und welche weniger gut ist. Trotzdem muss man bedenken, dass der Geist eines Kindes sehr formbar ist, auch wenn man das nicht glauben möchte. Als Erwachsener macht man sich da viel weniger gedanken drüber.
Ich habe mich dafür entschieden, dass die Religion vor allem die christliche, schlechtes Gedankengut enthält und die Meinung werde ich mein Leben lang haben.
Dazu sei mal ein Beispiel genannt, welches ich selber erlebt habe: Mutter und Vater geschieden. Vater wird Baptist und erzählt dem Kind, dass alle die nicht an Gott glauben (und nicht getauft sind), in die Hölle kommen. Kind macht sich Gedanken und fällt in Depressionen, weil die Mutter nicht gläubig ist (und nicht glauben möchte), da sie ja in die Hölle kommt und somit getrennt vom Kind ist. Zudem kommt die Frage auf ob man denn überhaupt genug glaubt um in den Himmel zu kommen, so wie es einem gesagt wird.
So viel zum Thema religiöse Erziehung bei Kindern und so... Da enstehen Konflikte an die man vorher überhaupt nicht denken mag. Und meiner Meinung nach ist das um ein Vielfaches schlimmer, als ohne Religion aufzuwachsen.
Zitat:
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Zitat von lionhead
Die meisten gläubigen MEnschen die ich kenne (sind nicht viele, weil die meisten reden nicht drüber) haben ihren Glauben erst so richtig gefunden, als sie älter waren. Vielleicht denkst du es ist etwas was von klein auf da ist, aber dem ist nicht so. Glauben wächst im MEnschen, indem er sich - mit was auch immer- auseinandersetzt.
Dazu sehr hilfreich: inspiration von außen. Und zwar in _beide_ Richtungen.
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Klar der Glauben wächst mit der Zeit, jedoch ist die Frage: Welche Ausgangsposition habe ich? Denn die meisten Gläubigen sehen das nicht so liberal wie du (siehe Beispiele der Umfelder hier im Thread).
Zitat:
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Zitat von lionhead
Wenn kein Konflikt zwischen Mutter und Vater besteht, lernt das Kind beides miteinander zu vereinbaren, und tolerant zu sein, und beides zu verstehen.
Das find ich persönlich eine Bereicherung der Persönlichkeit.
(ps: bei mir: Mutter religiös, Vater nicht)
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Siehe Oben: Zum Thema religiöse Erziehung bei Kindern.
Das kann ganz unterschiedlich ausfallen, jedoch kenne ich hauptsächlich Berichte, bei denen es negativ ausfällt. Da hast du Glück gehabt (oder auch nicht, kann man so und so sehen  )
Zitat:
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Zitat von lionhead
Auf dem Niveau wie kleine Kinder die Bibel verstehen geht das schon. Du list ja nicht die Apokalypse zum Schlafengehen vor, oder erzählst ständig wie toll das doch alles ist
Es gibt viele Gleichnisse, die zum Nachdenken anregen und zwischenmenschliches Verhalten schulen.. wie märchen.
Es ist ja keine Predigt.. sondern Geschichten. Man muß eben wählen.. dann bereichert es.
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Seh ich anders, denn für mich sind es Geschichten mit religiösem Hintergrund und somit unterscheiden sie sich von normalen Geschichten und werden schnell zu einer Predigt. Aber das ist Ansichtssache.
Zitat:
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Zitat von lionhead
Das Gegenteil wäre dieses Buch aus dem Leben bis 10Jahre zu bannen, und das bringt nichts. Teile davon sind für Kids ganz ok.
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Verbannen müssen wir es nicht, denn dann würden wir uns ja wieder im Bereich Extremismus bewegen und das ist zu vermeiden. Nur bin ich der Ansicht, dass man das Kind nicht direkt mit der Nase drauf stoßen muss, sondern es irgendwann vielleicht durch eine Eingebung oder sowas darauf stößt und dann beginnt Fragen zu stellen.
Zitat:
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Zitat von lionhead
Ich hoffe Doch.
Gerade aus diesem hin und herläßt sich ja irgendwie ableiten, dass man gepflegt reden kann, und dass Du Urlauber und ich / bzw unsere beiden Sichtweisen hier in diesem Thread koexistieren; und wir nicht gleich die Mistgabeln schwingen
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Zum Mistgabelschwingen wär ich eh zu faul
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Zitat von lionhead
Ich hoffe ich habe zeigen können, das ich es für Kinder sehr wertvoll halte, von allen etwas zu hören, und sich Gedanken zu machen.
Und dass er somit seiner Frau die Taufe zugestehen kann, ohne bleibende Folgeschäden für die Kinder befürchten zu müssen; und dass aus dem Auseinandersetzen mit dem Thema ein kompetenteres Kind erwächst.
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Wie gesagt, auch das kann man so und so sehen, denn die Frage ist "Was sind Folgeschäden?". Soweit ich das in einigen Beiträgen lesen konnte, hatte ich das Gefühl , dass es sich um so etwas wie (Folge-)Schäden handelt, da sie jetzt eine negative Einstellung ihrem damaligen Umfeld und ihren Eltern gegenüber haben.
Was das angeht bin ich der Ansicht, dass man versuchen sollte ganz genau abzuwägen, was gut und was weniger gut für das Kind sein könnte.
Gruß
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23. 06. 2008, 16:44
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#44
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Guest
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 271
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Re: Taufe bei Kindern? (Religionsfrage)
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Zitat von Spielverderber
Kinderjagd
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Solange das alles ist, kann ich damit leben. :-)
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Zitat von Spielverderber
Bei ZJ gibt es gar keine Kindestaufe, aber das nur am Rande!
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Auch die Christen jagen ihre Kinder während der Ferienspiele nicht zum Taufen. Wie man einer Religion beitritt spielt dabei keine Rolle, die Aussage war, dass in den Ferienspiele keine Gebetsorgien stattfinden oder heitere Schnitzeljagt im Wachturm. Die Sache läuft wesentlich weltlicher und kindgerechter ab. Die Kids in der Gemeinschaft haben Spaß und gut.
Zitat:
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Zitat von Spielverderber
Kinder ohne Gegenwehr zu taufen finde ich auch etwas daneben. Soll jeder selber entscheiden ob und was er glaubt und das in einem Alter wo man es auch entscheiden kann. Soweit ich weiß kann man ab 14 Jahren selbst wählen was man möchte.
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Schonmal mit einem 14jährigen ein mündiges Gespräch geführt, Kinder in dem Alter kannst Du bestenfalls anleiten das richtige zu tun und ihnen die Hand reichen, wenn sie falsches tun.
Schau Dich mal in diesem Board um und dann überlege kurz, ab welchem Alter Menschen selbst entscheiden können (im Sinne von fähig sein, nicht im Sinne von dürfen).
Die Gruppe der unter 25jährigen macht da schon keinen guten Schnitt (und das nicht nur hier, sondern ganz allgemein).
Beispiel: 15jährige dürfen Waffen (Roller) kaufen und können diese entsprechend manipulieren (frisieren), um so mehrere Leben auf einmal zerstören zu können: mit frisiertem Roller gesundes Kind zum vollzeit pflegebedürftigen Behinderten kaputt fahren - da gibt es auch keine Versicherung mehr, das zahlt dieses Kind sein Leben lang ab und das andere Kind hat Pech gehabt, dass es überlebt hat - und Geld bekommt es auch nicht, denn ein 15jähriger verdient eben nix.
Wenn Dir diese Kinder (mit Roller) dann erzählen, dass man nur einmal lebt und man das Risiko des eigenen Todes in Kauf nehmen muss, weil No Risk - No Fun, und es wird schon niemandem as passieren, dann ist dieses Kind ein Jahr vorher mündig genug, um sich für eine Lebensgrundlage (Religion) zu entscheiden?
Ich war bei Konfirmantenunterricht als "Hilfslehrkraft" dabei und nach dem Unterricht fragte ich die Kids, warum sie überhaupt da sind. Weil die Eltern es von ihnen erwarten. Das ist in meinen Augen das Gegenteil von mündigen Entscheidungsträgern. Man reicht eine Hand, um Werte zur Diskussion zu stellen - ganz allgemein, wie auch die kirchlichen.
Eine Taufe ist ein Ritual, kein Bekenntnis. In der Realität werden Getaufte zu Massenmördern, da spricht dann auch keiner mehr von Gottes Bestimmung für diesen Christen.
Taufe bedeutet keine Sackgasse im Leben, es bedeutet eine Startposition, als Christ, Moslem, Jude, "Ungläubiger", was auch immer. Was die Kids später glauben, hat mit der Taufe nix zu tun, fragt mal meinen Religionslehrer, der in der Grundschule noch meine Eltern zu sich rief, weil ich als als Baby getaufter Katholik die Existenz Gottes eben nicht als gottgegeben akzeptierte.
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