Die Demoszene ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber Intros für Handys mit nur vier Kilobyte Umfang zu erstellen ist eine Leistung, die man schlichtweg anerkennen muss. An diesem Punkt bringen alle Tricks und Kniffe nichts, um dem tragbaren Gerät mithilfe von Java optisch eindrucksvolle aber technisch simple Effekte zu entlocken. Wir haben uns mit dem schwedischen Programmierer Andreas Gustafsson unterhalten, der als Shadow der Gruppe Noice auf Handys die weltweit ersten 4k Intros per J2ME realisieren konnte.
In der ersten Ausgabe vom Printmagazin SCEEN stellte uns der portugiesische Pouet.net Administrator Filipe "ps" Cruz den Mobilfunk als die Demoplattform des 21. Jahrhunderts vor. Die alten wie gigantisch großen Knochen der frühen 1990er Jahre hatten sich im Laufe der Jahre in kleine, handliche und extrem moderne Geräte verwandelt. Die technisch ausgereiften Vertreter wurden mit ausreichend Prozessorpower ausgestattet, können MP3s abspielen, zudem steht für das Display eine große Auflösung und sehr viele Farben zur Verfügung.
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