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04. 07. 2008, 11:11 #1
Bayern: Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-Mitarbeiter
Trotz des heute beschlossenen Bayerntrojaners macht man im Freistaat im Südosten der Bundesrepublik offensichtlich nicht alles falsch. In einem Feldversuch plant der Bayerische Rundfunk die Bezahlung ihrer Mitarbeiter komplett umzustellen. Die sogenannten Fangprämien der Gebühren-Ranger sollen der Vergangenheit angehören. Man plant dem hingegen ein Festgehalt zuzüglich zu der bereits eingeführten Prämie für besonders wenig Beschwerden. Die 175 GEZ-Mitarbeiter des Freistaates haben alleine letztes Jahr für das Aufspüren von 100.000 Schwarzsehern die stolze Summe von insgesamt 10 Millionen Euro kassieren dürfen.
Das bisherige Provisionssystem soll aufgrund der massiven Beschwerden umgestellt werden. Der Bayerische Rundfunk hat bereits eine Qualitätsprämie eingeführt, die die Mitarbeiter belohnt, die sich im Verlauf ihrer Amtsausübung die wenigsten Beschwerden auf sich ziehen. Das angestrebte Ziel liegt bei null Beschwerden, die Angestellten sollen von Kontrolleuren zu Beratern der Bürgerinnen und Bürger werden. Bei solch horrenden Umsätzen durch die Fangprämie dürfte das neue Entlohnungssystem für den Rundfunk unterm Strich zudem deutlich preiswerter ausfallen.
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16. 07. 2008, 16:32 #121Gesperrt
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Re: Bayern: Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-Mitarbeiter
Tja da kann man dann nur sagen.. hättste mal die ÖR angeschaut.Falsch. Von diesem Geld wird Ostdeutschland aufgebaut. Übrigens darf ich diesen Obulus als Ossi auch entrichten.
Die GEZ-Gebühr verschwindet dagegen in dunklen KANÄLEN. Davon bereichern sich Leute - ziemlich ungeniert. Aber das weisst du gewiss selber...
Der Soli ist nämlich ganz und gar nicht an den Aufbau Ost gebunden. Zweckgebundene Steuern existieren in D überhaupt nicht. Aus den Mehreinnamen wurde mal eben der erste Golfkrieg mitfinanziert.
http://www.tagesschau.de/inland/soli...zuschlag2.html
Mal zitieren:
Zitat von Helmut Seitz
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16. 07. 2008, 18:06 #122Mitglied
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Re: Bayern: Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-Mitarbeiter
Das Lustige: Bauer_Lindemann behauptet viel, vermeidet es hingegen konsequent seine Behauptungen anhand seriöser Quellen zu untermauern.
Zitat von Bauer_Lindemann
Das nennt man Phrasendrescherei.
Tatsache ist hingegen das die Pro7/Sat.1-Gruppe in großem Stil Kapital der (Klein-)Aktionäre verschwendet hat. So titelte die Die Welt vor einem Monat: ProSieben-Aktionäre fühlen sich ausgeplündert
Die ÖR scheinen wohl von Geschäfts- und Finanzpolitik deutlich mehr zu verstehen.
Aber das sind ja auch nur belegte Fakten. Sowas hat gegen sinnfreie Behauptungen, Vorurteilen, Desinformation und Unterstellungen keine Relevanz.
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17. 07. 2008, 07:11 #123Mitglied
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Re: Bayern: Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-Mitarbeiter
Leider hat von euch auch keiner Argumente liefern können, die einer genaueren Betrachtung standhalten konnten.
Außer Beleidigigungen (ist dies das angepriesene hohe Niveau des ÖR und dessen Befürworter?) kamen bis jetzt nur folgende "Argumente":
1. "seriöse Information" - der Einwand, das der ÖR durch die GEZ - und deren Genehmigung (KEF) sehrwohl von Politik und und Lobbygruppen abhängig ist (was ich netterweise verlinkt habe), kam natürlich kein sinnvoller Kommentar, außer das die Privaten auch nicht unabhängig sind. Ich behaupte keineswegs, das die Privatsender "Engel" sind, entscheidender Unterschied: ich bin nicht gezwungen dafür auch noch GEZ-Gebühren zu bezahlen. Der einzige Weg, Politik und Lobbyisten zurückzudrängen, ist der direkte Einfluß der Zuschauer auf das Programm. Der Weg dahin geht über die Verschlüsselung. Wie sonst?
2. das "Solidaritätsprinzip": auf den Einwand, das die die GEZ unabhängig von der Einkommenshöhe ist (Ausnahmen gibts nur noch für Empfänger staatlicher Leistungen) und das damit unanstängig hohe Gehälter für Profis, Fernsehstars und Intendanten gezahlt werden (was eben keinesfalls solidarisch ist!) - kein Kommentar
Weiterhin:
Kein Kommentar zur völligen Überzahl von Sendern und Programmen des ÖR.
Kein Kommentar darüber, wer die Programminhalte der ÖR bestimmt (die Zuschauer dürfen`s ja wegen der "hohen Qualität" nicht...)
Kein Kommentar zu den Verhältnissen bei den Printmedien, wo es offensichtlich ohne ÖR funktioniert (auch Zeitungen und Zeitschriften für Minderheiten soll`s geben).
An der teilweise sehr unsachlich geführten Diskussion, sieht man sehr deutlich, warum am Prinzip ÖR nicht gerüttelt werden soll: Der ÖR ist eine von der Qualität unabhäng sprudelnde Einnahmequelle. Die gibt man natürlich nicht freiwillig auf.
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06. 01. 2009, 20:59 #124Mitglied
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Re: Bayern: Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-Mitarbeiter
Ich finde euch alle niedlich. Ich finde auch, daß die GEZ Abzocke ist. Private finanzieren oft nur durch Werbung. Früher gabs wenig Werbung nur die Schlümpfe bei den ÖR, mittlerweile siehst du vom Film auch weniger als von der Werbung. Die sollen sich dem Wettbewerb stellen. Fressen oder gefressen werden --- so ist die Marktwirtschaft.

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