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09. 07. 2008, 12:51 #1
Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Alle beschweren sich über Urheberrechtsverletzungen im Internet. Ob Filmstudios, Musikproduzenten, Software-Hersteller oder Buchverlage: Das Piraterieproblem sei Schuld an Umsatzeinbußen. Dennoch wollen nicht alle bei der massiven Raubkopiererjagd mitmachen.
Während von den Musikkonzernen Massenabmahnungen gegen Filesharer kommen, wird aus der Buchbranche der Ruf nach neuen Vertriebswegen laut. Der Münchner Rechtsanwalt Konstantin Wegner, der vor allem Buchverlage im Urheber- und Medienrecht vertritt, mahnt jedoch zu Gelassenheit: Man solle aus den Fehlern der Musikindustrie lernen und neue Vertriebswege suchen, statt sich darauf zu versteifen, Piraterie mit juristischen Mitteln zu bekämpfen. Die Musikindustrie hätte viel zu spät Online-Musikläden zu gelassen und viel zu lange in Kopierschutztechniken investiert.
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09. 07. 2008, 13:14 #2
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Hmmm löbliche Einsicht.
Ausgerechnet bei büchern die ich mir doch sowieso kaufe
Ich kann mit E-Books einfach nichts anfangen...
Wobei ich gerade bei den erwähnten Kochbuchautoren das problem weniger in kopien an sich sehe sondern eher in der tatsache das im internet einfach unheimlich viele "freie" Rezepte zur verfügung stehen."...Ist mir scheißegal, wer Dein Vater ist!!!!
Solange ich am Angeln bin läuft hier niemand übers Wasser!"
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09. 07. 2008, 13:33 #3
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Anscheinend sind die Bücherwürmer doch intelligenter als manch eine Musik-/Filmfliege.Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
(Albert Einstein)
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09. 07. 2008, 13:57 #4
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
naja, ich kann mit e-books auch nichts anfangen, bücher muss ich in der Hand haben. Am pc viel lesen verursacht bei mir zumindest auch Augen/Kopfschmerzen und ist darüber hinaus nicht so komfortabel wie ein Buch lesen während man in der Wiese liegt etc.
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09. 07. 2008, 14:00 #5Mitglied
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Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Warscheinlich wollen viele (darunter auch ich^^) einfach nicht am Monitor eBooks wälzen. Das strengt die Augen unheimlich an sich Zeile für Zeile über unzählige Seiten hinweg (je nach buch >1000 Seiten) am Bildschirm zu kleben. Ausdrucken kommt auch nicht in Frage da es sich einfach nicht rechnet an Tinte und Papier - so bleibt nur noch der griff zum guten alten Buch^^
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09. 07. 2008, 15:07 #6
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
@ freeburma,Quetzal:
Schaut mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier
http://wiki.mobileread.com/wiki/E-book_Reader_Matrix
Die bisher verfügbaren Geräte sind aber eher noch im "early adopter" stadium, auch wenn die Technik an sich schon vor etwas länger Zeit erfunden wurde. Die Verlags- und Printindustrie wehren sich eben mit Händen und Füßen dagegen, da diese Technik das MP3 der Bücher und Zeitschriften und damit wohl ihr sicheres Ende sein wird!
Immerhin haben sie selbst jetzt das Problem erkannt, ob sie aber eine Antwort auf Rapidshare und co. finden werden bezweifle ich.
Vor allem da Bücher absolut einfach digital aufzubereiten sind: Buch kaufen, Deckel entfernen, in Scanner mit Blatteinzug legen, OCR drüber laufen lassen, fertig! Der letzte Harry Potter lässt grüßen!
Naja, nachdem jetzt aber Sony, Amazon und Intel in den Markt eingestiegen ist, wird ePaper langsam massentauglich. (Hoffe das bald auch DINA5 Displays in Europa erhältlich sein werden!!)
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09. 07. 2008, 15:13 #7Бра

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Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
naja, ich kann mit e-books auch nichts anfangen, bücher muss ich in der Hand haben. Am pc viel lesen verursacht bei mir zumindest auch Augen/Kopfschmerzen und ist darüber hinaus nicht so komfortabel wie ein Buch lesen während man in der Wiese liegt etc.
genau !000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
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09. 07. 2008, 15:18 #8Dark SpiritGast
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Hm... Hab mal so'n Ding gesehn, der Kontrast war nich besonders gut und es schien mir auch sonst nicht alltagstauglich. An sonsten: Klar, ne halbe Stunde Online-News vorm Bildschirm lesen geht schon, aber ein ganzes Buch - nee, kriegt man ja Augen-Krebs.
Zitat von Manzelmann

Der große Vorteil bei digitalen Texten ist natürlich, dass man sie durchsuchen kann - und kein Regal braucht. Aber sonst... Außerdem: Wenn man ein vergriffenes Buch sucht oder knapp bei Kasse ist, kann man auch in die Bibliothek.
MfG,
Dark Spirit
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09. 07. 2008, 15:39 #9
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Also eine Freundin von mir hat so ein E-Book. War recht teuer und auch aus den USA. Ist schon schick, dass man dann keinen Wälzer mehr mit rumschleppen muss. Aber Zuhause brauch ich auch Papier.
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09. 07. 2008, 15:49 #10
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
GEil, das hört sich nach Sci-Fi an...das ändert natürlich die Lage, aber alles in allem habe ich trotzdme bei einem guten Buch auch gerne die gedruckte Fassung, am liebsten als Taschenbuch
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09. 07. 2008, 16:20 #11Mitglied
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Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Auch wenn es noch ewig dauern wird: Die Papierwirtschaft muss endlich ein Ende finden!
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09. 07. 2008, 18:04 #12Mitglied
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Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
epaper hatte ich an einer messe mal in der Hand, Fazit: unbrauchbar, zumindest noch.
Ausserdem haben bücher ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, wieso also raubkopieren, wenn doch das hauptargument immer lautet: kostet zuviel.
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09. 07. 2008, 18:48 #13Master of Desaster
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Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Das einzige, wo ich Ebooks hernehme, sind Themen, die ich auch am PC bearbeite, also z.b. Programmieren, etc.
Abends bzw. zur Freizeitausgestaltung muss einfach ein normales Buch her, was man umblättern kann, wo man sieht, was man schon gelesen hat. Das gehört für mich einfach dazu.
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09. 07. 2008, 19:42 #14
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Tja, ich denke da sind sich wohl die meisten einig.
Es ist einfach nicht das Wahre, ein Buch am PC zu lesen. Ich habe schon einige Romane vor dem Monitor durchgelesen, aber empfinde es auch als wesentlich angenehmer ein richtiges Buch in der Hand zuhalten. Zumal man das dann auch ohne Probleme draußen in der Natur lesen kann, oder in der Bahn, usw.
Aber ich muss zugeben, dass ich diese E-Book-Reader schon sehr interessant finde, und auch vorhabe mir so einen anzuschaffen, sobald ich das Geld dafür habe.
Es bringt beispielsweise im Urlaub den Vorteil, dass man statt mehrer Bücher eben nur diesen Reader mitnehmen muss. Außerdem kann man mit ihm ja auch andere Texte aus dem Internet mitnehmen um sie nicht vor dem Rechner lesen zu müssen, ohne sie auszudrucken.
Dennoch wird das Buch für mich wohl nie aussterben, genauso wie es mit den CDs ist.
Ein wirklich gutes Buch muss ich einfach als original besitzen (und wenn ich etwas kaufe, möchte ich nicht lediglich eine Datei bekommen, allein schon wegen der haltbarkeit. Ein Buch hält unheimlich lange. Eine PDF könnte beim nächsten Plattencrash unwiederruflich verschwinden), und ich muss das Papier fühlen beim umblättern. Genauso wie ich ein wirklich gutes Album als originale CD besitzen muss, um im Booklet zu blättern während ich es höre.
Außerdem sieht so ein Regal mit schönen Büchern und CDs doch besser aus, als wenn man nur nen Ordner auf der Festplatte hat.
Das Materielle, etwas in der Hand zu haben, ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Und soweit ich das mitbekommen habe bin ich da nicht der Einzige.
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09. 07. 2008, 23:56 #15
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Wenn ich mir mal nen Buch kaufe dan muss es auch aus papier sein ...
Und auserdem verdienen dich ja auch nicht soviel
Und die Autoren müssen davon ja auch leben ...
Und 3. Haben die uns noch nicht übern Tisch ziehen wollen und machen kein tara aus jedem scheiss ...
mFg
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10. 07. 2008, 06:07 #16Gesperrt
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Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
bin da auch der ansicht
man stelle sich vor:
ein schauspieler verdient 500000€
der regiseur noch 1000000€
usw...
der autor dagegen kann wenn überhaupt grad mal davon leben,
es ist man kann piraterie als kampf gegen den kapitalismmus sehen bemerke ich gerade
, löblicher gedanke...
aber bücher kaufe ich, oder gehe mal in die bücherei, aber bücher sind doch das was wir alle zwischen den fingern haben sollten wenn die tastatur mal nicht vor uns liegt
ich glaube die verlage sollten da keine angst haben
l.g.
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10. 07. 2008, 15:16 #17Dark SpiritGast
Re: Online-Piraterie: Buchverleger wollen aus Fehlern der Musikbranche lernen
Nicht gleich pauschalisieren... Nicht alle Regisseure produzieren Hollywood-Blockbuster, da gibt es so einige Leute mit Talent, die nicht viel verdienen und froh sind, wenn ihre Filme überhaupt mal irgendwo gezeigt werden. Und ne Menge Schauspieler arbeiten "blos" beim lokalen Theater.
Zitat von setamagiga

Auf der anderen Seite gibts natürlich auch Autoren, die sehr gut von ihrer Arbeit leben können - auch wenn sie nicht immer großartige Bücher schreiben. Vielleicht kann man sagen, dass es im... kulturschaffenden Bereich insgesamt nicht soo viele Topverdiener gibt, denn die meisten sind relativ unbekannt.
MfG,
Dark Spirit
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