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09. 07. 2008, 13:41 #1
Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Matt Earp und Andrew McDiarmid haben an der UC Berkeley School of Information ihren Master mit einer äußerst interessanten Studie erworben. Diese ermittelte wie die Resonanz auf ein legales Filesharingangebot mit einer pauschalen Gebühr an den Hochschulen ausfallen würde. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Ob ein solches Angebot wirklich genutzt wird, soll in naher Zukunft in England getestet werden. Dort soll mithilfe eines Zusatzpaketes Filesharing mithilfe eines eigens entwickelten Clients erlaubt sein. Ob es aber dafür einen entsprechenden Markt gibt, ist indes unklar, wenngleich die Studie von Matt Earp und Andrew McDiarmid eine interessante Tendenz unter Studenten aufweist.
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09. 07. 2008, 17:12 #2Jürgen
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Ich würde mal sagen, dass die Studenten mit ihrer Masterarbeit mehrere Millionen Befürworter erreichen werden.
Ich finde diese Idee klasse, habe aber in der Umsetzung so meine Sorgen, da die Wirtschaft durch diesen Service trotzdem "weniger Gewinn" macht, als wenn sie ihr Produkt normal verkaufen würde.
Andererseits machen sie aber wieder Gewinn, da die Filesharer ein wenig dafür bezahlen ^^
Großes Lob an die Studenten
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09. 07. 2008, 17:21 #3rundeckGast
Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
erstens war filesharing wohl doch noch nie verboten oder?
wie reden hier von warez.
eine testphase in england soll anlaufen?
wer bekommt denn bitte das geld und dann ist alles runtergeladene vollkommen legal erworben?
kann ich mir kaum vorstellen.
wenn dem so sein sollte befürworte ich dass ganze natürlich auch, 20usd im halbjahr und unbegrenzt legal saugen
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09. 07. 2008, 17:37 #4Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
wird niemals durchkommen, gerade im bereich musik will die industrie doch immer noch zurück zu den "sicheren geldanlagen" also "charts-musik" die Millionenfach verkauft wird. das ist ja das was durch das filesharing zerstört wurde, der musikgeschmack ist derart vielfältig geworden das leute die sich cds (oder was auch immer) mit "charts-musik" kaufen fast eine seltenheit geworden sind. heutige nr.1 hits werden teils nur noch 10.000 fach verkauft....
der markt ist sozusagen unberechenbar geworden...
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09. 07. 2008, 17:51 #5c3pGast
Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
10$ im semester, komm das sind im jahr gerad mal ~15€, beim besten willen das ist ja wohl für den arsch. musik soviel ich will -> pro jahr 20-50€ sind ok.
naja mal guckne ob sich das auf dauer nicht durch dienste wie last.fm oder so von selbst erledigt...
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09. 07. 2008, 18:55 #6DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
STOP! Ich soll einem Client vertrauen, der von der Industrie, womöglich unter dem Einfluss der Contentindustrie entwickelt wurde? So nicht!Dort soll mithilfe eines Zusatzpaketes Filesharing mithilfe eines eigens entwickelten Clients erlaubt sein.
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09. 07. 2008, 19:05 #7Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Also ein Betrag, der für 20-50 Titelkäufe im Jahr ausreicht, soll deine komplette Musiksammlung legalisieren? Hallo?
Zitat von c3p

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09. 07. 2008, 20:52 #8Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Nunja ich würde 15€ im Monat für angemessen halten als quasi Kulturflat für Musik.
Das wären 180€ pro Person und Jahr, sind summa summarum 11.700.000.000 bei geschätzten 65mio Abonnenten in Deutschland. Also wenn DAS nicht reicht, dann sollten se es ganz lassen Musik zu verkaufen O.o
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09. 07. 2008, 21:41 #9
Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Im Prinzip ist ja so eine Flaterate wider dem Kapitalismus weil kein Wachstum erzeugt wird.
AAAABÄR in wirklich brauchen Künstler insbesondere Musiker keine Aktionäre befriedigen oder Zinsen erwirtschaften, das muss nur der schmarotzende Plattenkonzern.
Heutzutage kann jeder alleine bisschen Gedudel erzeugen dazu singen und es online stellen.
Problematisch könnte eben nur die Vorabinvestition in große Film- software und Gameprojekte sein. Doch immerhin wären dann bei Angebot des Werks auch Einnahmen garantiert, auf die man Angesichts des illegalen Filesharings nur hoffen kann. Also bisschen umdenken und dann läuft das, die Vergütung aus dem Flateratetopf muss nur Nachfrageorientiert sein und nicht sone Scheiße wie GEZ, wo die Sender ihre Kohle kriegen egal was für Müll produziert wird.
Ergo laden sich Beispielsweise 100000 Leute das Musikstück von Künstler A und 30000 Leute das von Künsler B. Bekommt der eine 10000 Flocken und der andere nur 3000. Es bedarf also nur ein wenig technische Vorraussetzungen und Regulierung damit sich die Höhe der Vergütung einpendeln kann.
Für einen Song reichen locker 10 cent, mehr bekommt der Künstler heutzutage niemals und bei Filmen und Software wird zudem halt die Investion berücksichtigt.
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09. 07. 2008, 22:30 #10
Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Zitat von DasFragezeichen
Damit sie nachprüfen können, wer was saugt und wie viel
Wenn jemand dann zu viel saugt, geht das Program nach einem kleinen Update für paar Tage nicht mehr...
nene da mache ich es lieber illegal als so ne Spyware draufzuhaun.
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09. 07. 2008, 22:37 #11Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Du siehst das falsch. Der ganze Produktvertrieb muss sich ändern, weg vom Verkauf einzelner Tracks hin zur Dienstleistung, die Waren anzubieten. Mit dem sturen Denken "ich verkaufe jede Datei für x €" kommt man nicht weit und öffnet eher die Tore für noch mehr Repression.
Zitat von jkp
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09. 07. 2008, 22:58 #12Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Wie soll das denn funktionieren? Die Kulturflatrate wird immer in den Raum geworden. Wenn sie denn ansatzweise realisierbar ist, fängt die ganze Schose wieder von Neuem an.
Gruppe A mäkelt rum, dass sie ja eigentlich gar keine Musik hört, "warum sollen wir dafür zahlen, wenn wir es gar nicht benutzen?". Im Hinterstübchen wird dann fleißig weiter illegal Musik geladen.
Gruppe B motzt rum, dass die Kulturflatrate nicht ordentlich umgesetzt wurde, ein mögliches Erfassungsprogramm, welcher Song wie oft geladen / gespielt wurde, wird wieder aus Datenschutzgründen umgeworfen und man weicht aus diesen Gründen wieder auf den illegalen Download aus.
Gruppe C akzeptiert die Kulturflatrate ohne Einschränkungen. Das ist dann vermutlich genau der selbe Kreis, der vorher legal Musik gekauft hat.
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09. 07. 2008, 23:36 #13Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
und gruppe D sitzt hinter schwedischen gardinen oder direkt unter der brücke wegen total unlogischen streitwerten bei witzlosen musiktiteln, hast du glatt vergessen

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10. 07. 2008, 00:08 #14
Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Jo ^^
Zitat von sennKEISER
Und wer Braucht bitte schön Chart musik und CO ?
Ich komme seit Jahren ... ohne so ein scheiss aus...
Gibt genug Kostenlosses und nicht zu vergessen die Livesets-.-
Ich währ da bestimmt bei Gruppe S oder so ^^ die garnichts wollen von den Kernis -.-
Aber für Filem zb würd ich eine Flat bezahlen
mFg
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13. 07. 2008, 02:59 #15Mitglied
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Re: Studie: Filesharing legalisieren - mit Gebühr
Erinnert mich irgendwie an den Ansatz GEMA Gebuehr von frueher - war (ist) doch auch fuer die "legale" Kopie gewesen - nur das es halt nicht so einfache + schnell + globale tausch-moeglichkeiten gab - oder sehe ich das falsch?
und 10$ im semester - ha - ist wohl ein scherz, viel zu wenig - und test-phase in England - wohl kaum oder wenn dann nur mit sehr wenig angebot, denn ich glaube kaum, dass die "industrie" das genemigen wird (und hier befindet sich ja das copyright!)
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