Die Radboud-Universität in Nijmegen hatte sich vor wenigen Wochen einen internationalen Namen gemacht, insbesondere in Sicherheitskreisen, nachdem man eine schwerwiegende Sicherheitslücke bei den RFID-Karten des Typs "Mifare" festgestellt und ausgenutzt hatte. Diese Karten werden unter anderem in der Londoner U-Bahn sowie in zahlreichen wichtigen Regierungsgebäuden des Vereinigten Königreichs genutzt. Zunächst wurde geklagt.
Entsprechend brisant war die Thematik, nachdem bekannt wurde, wie leicht die Lücke in den Karten nutzbar war. Den Studenten der Radboud-Universität in Nijmegen gelang es innerhalb kürzester Zeit, vollwertige Karten für die Londoner U-Bahn zu erzeugen - nur mit einem gewöhnlichen Laptop und einem entsprechenden Kartenlesegerät.
weiterlesen