Schon seit Anfang Juli findet täglich von morgens zehn bis abends 20 Uhr im MuseumsQuartier in Wien die Ausstellung über die Demoszene statt. Diese Woche Freitag und Samstag wird ebenfalls auf dem Hof vom MuseumsQuartier ab 21:30 Uhr ein eigenes Open-Air Kino veranstaltet. Zudem werden sich ab Freitag fünfzig bis einhundert Szener aus ganz Europa einfinden, die an verschiedenen Locations sich und ihr gemeinsames Hobby feiern wollen.

Unter hoher Publikumsbeteiligung präsentiert das Festival "realtime generation" im MuseumsQuartier Computerkünstler, die in Echtzeit berechnete Animationen aus programmiertem Code, Musik und Grafik erschaffen.
Die Besucher der noch bis 20. Juli 2008 geöffneten Ausstellung erwartet moderne Computergeschichte und atemberaubende Demos. Viele davon wirken wie außergewöhnliche Videoclips, die bei MTV oder VIVA ausgestrahlt werden. Der Eintritt ist für alle Zuschauer frei.
Der Einfluss der digitalen Computerkultur Demoszene auf die aktuelle Film- und Computerspiele-Produktion wird in der Ausstellung durch deren gemeinsame Entstehungsgeschichte erklärt. Zu Beginn der Geschichte der Heimcomputer haben die Crackergruppen, die den Kopierschutz von Spielen entfernten, höchstens ihren Namen oder ihr Pseudonym in den Ranglisten des Spiels hinterlassen oder haben sonstige Texte oder Grafiken verfremdet, um sich dort zu verewigen.


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