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17. 07. 2008, 18:16 #1..wie bei ner Bockwurst!,
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Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Endzeitstimmung - Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Dieser Diskussionsthread bezieht sich auf Endzeitstimmung - Der große g:b Fortsetzungsroman. Dort sind auch die Regeln zu finden, die für denselbigen gelten. Diese Inhaltsdiskussion und das Werk gehören zusammen.
Vorsicht!
Dieser Thread enthält möglicherweise Inhalte, die möglicherweise so oder in abgeänderter Form im Werk auftauchen. Solltest du also jemand sein, der den G:B-Fortsetzungsroman 'nur' lesen will (gibt es dich überhaupt?), könnte dir die Lektüre dieses Threads den (hoffentlich vorhandenen) Spannungsbogen ausleiern lassen.
Einige genauere Richtlinien für diesen Thread:
- Den ersten Antwortbeitrag werde ich unmittelbar nach meinem ersten Kapitel veröffentlichen. Ich möchte nicht, dass vorher schon gemutmaßt und/oder diskutiert wird, was aus der Geschichte werden soll, da ich sowieso auf niemanden hören und das erste Kapitel frei gestalten werde. Eine vorangehende Diskussion wäre also sinnlos. Wollt ihr mir etwas vorschlagen, geht das per PN.
- Um Verwirrung vorzubeugen, gilt: Es wird nur ein Thema / eine Streitfrage zum gleichen Zeitpunkt diskutiert. Für die weibliche Minderheit (beweist das Gegenteil!) ist dies vielleicht unnötig, für mich aber notwendig. Wenn sich eine neue Frage auftut, einfach in einem Post ganz am Ende nennen und um Aufnahme in die Agenda bitten. Die Agenda steht unten im ersten Post und wird von mir aktualisiert.
Agenda:
- Hintergrund der verlassenen Stadt: PVC-Würmer, Mafia oder Rückzug in Ballungszentren
Viel Spaß wünscht
ich.
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20. 07. 2008, 22:03 #2..wie bei ner Bockwurst!,
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Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Das Turnier ist eröffnet.
Hier ein paar Anmerkungen zu meinem ersten Kapitel, zunächst formeller Art. Ich habe die Darstellung wie Ihr seht formatiert, also geb' ich euch mal die entsprechenden Daten zum Reproduzieren:
Schriftart ist immer die voreingestellte.
Die Überschrift für das ganze Werk ist fett, zentriert und Schriftgröße 4. Das werdet ihr nie mehr brauchen, denn der Titel ist ja jetzt fix
Die Kapitelüberschrift 'Erstes Kapitel' ist zentriert, fett, unterstrichen und Größe 2, die darunterliegenden Subüberschriften nur zentriert.
Der Liedtext ist der Schönheit wegen zentriert, kursiv ist er, weil er nicht von mir stammt. Wer's wissen will: es sind Auzüge aus Fleetwood Mac - These Strange Times.
Der normale Text hat keine besondere Formatierung. Ich hätte ihn in Blocksatz gemacht, aber das steht hier offensichtlich nicht zur Verfügung?
Wie ihr seht, ist die Überschrift nach dem Schema "Xtes Kapitel [Umbruch] Thema1 . Thema2 . ... . ThemaX" gemacht. Die Kapitelnummerierung hätte ich gerne konstant, die Subüberschriften könnt ihr weglassen wenn ihr wollt, aber auch bis zu 5 hinschreiben. Bei mehr als 5 wird's langsam zu konfus. Die Punkte zwischen mehreren Subunterschriften finde ich schön. Das tut ihr hoffentlich auch
Wie ihr sicher auch seht, habe ich die Handlung im Präsens geschrieben. Auch das bitte ich einzuhalten, lediglich in einer Erzählung vorangegangener Geschehnisse (was das zweite Kapitel ja vom letzten Absatz des ersten her durchsaus werden könnte) sollten Vergangenheitsformen gewählt werden.
Vielleicht unterlief mir manchmal der Fehler, ins Präteritum abgeglitten zu sein, das liegt an der Gewöhnung. Wenn ihr so einen Fehler, findet, macht mich bitte darauf aufmerksam.
Das gilt natürlich allgemein, ich bin eher an einem fehlerarmen Kapitel als an einer kratzerlosen Fassade interessiert.
Edit: Ich habe übrigens den Nachrichtentitel von "Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Das Werk" in "Der große g:b Fortsetzungsroman - Das Werk - Das Erste Kapitel" umgeändert. Mit den anderen Kapiteln wäre das sicher auch passend.
In diesem Sinne viel Spaß beim großen g:b Fortsetzungsroman!
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20. 07. 2008, 22:51 #3
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Ok, ich habs mal überflogen.... das soll wohl sehr tiefschürfend werden

Also, was mir zuerst durch den Kopf ging ist, daß ich es immer recht spannend finde, wenn mehre Protagonisten vorkommen, aus deren jeweiligen Perspektive erzählt wird und diese sich dann irgendwie irgendwann über den Weg laufen.
Der Schluß des Kapitels bietet es geradezu an, auch die Perspktive von "ihm" darzustellen, aber ich würde gerne noch mind. eine weitere Person miteinbringen und nun, im 2. Kapitel auch erst mal auf diese eingehen. Weil das macht es noch spannender, weil man sich eine Weile fragt, ob und was die nun alle miteinander zu tun haben und richtig gut wird es dann, wenn man die Begegnungen schön raffiniert herbeiführt.
edit:
Ganz ehrlich, so ein Endzeitstimmungsroman reißt mich nun nicht wirklich so vom Hocker, irgendwie kann das sehr leicht in Tristesse abgleiten... aber ich werd mich trotzdem mal dran versuchen...
Noch was, vllt solltest Du den eigentlichen Romanthread in "Endzeitstimmung - der g:b Roman" oder sowas umbenennen, denn nun gibts mehrere Threads, die mit "der große g.b-Fortsetzungsroman" anfangen, was ich persönlich echt verwirrend finde.
edit²:
So, ich war mal so frei und hab reserviert. Ich würde gerne einen weiteren Charakter einbringen... und evtl. auch hin und wieder in der Zeit springen, das heißt, mal von der Vergangenheit erzählen, mal in der Gegenwart sein und evtl. mal einen Zukunftsmoment darstellen. Also praktisch schon mal andeuten, wohin die Geschichte gehen wird, natürlich ohne auf das Ende hinzuweisen.
Irgendwas drsatisches ist ja geschehen, die Welt scheint nicht mehr so, wie sie mal war... da kann man so einiges einbringen (PVC-Würmer? *gg*, Atomkrieg?, kollabierter totaler Kontrollstaat? Oder ganz was anderes?).
Aber erst mal eben einen weiteren Charakter einbringen, wer das sein wird, weiß ich selbst noch nicht, mal sehen, was ich heute Nacht so träume
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21. 07. 2008, 18:32 #4
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
starkes stück zyx36, das haut rein
. schon fast zu sehr, ich glaube mit dem ding haste gleich zwei drei abgeschreckt, ich meine, das ist stellenweiße etwas zu verwinkelt. Es ist nach wie vor verständlich lesbar, wenn auch fordernd.
Zudem, was ich ebenfalls kritisieren muss, ist das fehlen von Absätzen, das erschwert das Lesen zusätzlich. Könntest du sie bitte noch reineditieren, das wäre sehr nett
.
Zum Szenario: find ich klasse, das ist einerseits schön düster, so wie ichs mag, aber andererseits so diffus, dass noch genug Spielraum für Nachfolger bleibt. So soll das sein
.
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21. 07. 2008, 21:19 #5
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Jo, ich nochmal, also theoretisch hätte ich das 2. Kapitel fertig...

Aber während ich so schreibe ist mir aufgefallen, daß es echt schwierig ist, so ganz am Anfang, irgendwie was aufzubauen, aus dem dann irgendwann mal eine Geschichte werden soll, ich meine, so grob hätte ich eine Idee, aber es kann sein, daß ich mit dem, was ich nun geschrieben habe, sehr heftig die Story beeinflusse.
Zum einen, weil ich davon ausgehe, daß etwas bestimmtes passiert ist, bzw. hab ich es aus der Ecke geschrieben, nachdem es geschehen ist, mit Erinnerungsschwenk an die Zeit davor.
Mein Protagonist war "damals" mit einer weiblichen Person zusammengekommen, die "etwas" (was auch immer das war, das müßten wir echt zusammen beratschlagen) gemacht hat, was dann letztlich zu der Situation mit den leeren Häusern etc. geführt hatte.
Er (also mein Charakter) muß nun aber nicht zwingend die Person aus dem 1. Kapitel getroffen haben, da würde ich glatt noch ein bischen abwarten, wie sie sich entwickelt.
Wie auch immer, ich war so frech und hab noch ein bischen Sci-Fi bzw. einen Hauch von Cyberpunk eingestreut, aber (noch
) sehr dosiert und dezent... irgendwie wärs ganz gut, wenn spätestens nachdem ich das 2. Kapitel gepostet habe, eine ernsthafte "roter Faden" Diskussion abgehen würde... also nicht im Sinne von: das muß sich nun so und so entwickeln, aber vllt daß wir uns über ein paar Eckpfeiler der Story einigen könnten?
Ich warte jetzt auch mal noch einen oder zwei Tage mit dem posten des 2. Kapitels, weil ich gerne ein paar Meinungen dazu hören würde.
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21. 07. 2008, 23:46 #6
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Aus meiner Sicht hat "Er" definitiv eine Daseinsberechtigung. Vor allem, wenn er die Person kannte, die die Welt des Romans in diese Situation gebracht/gestürzt hat. Allerdings solltest du, lilith, uns evtl. an deiner Idee (was du meintest mit "weil ich davon ausgehe, daß etwas bestimmtes passiert ist, bzw. hab ich es aus der Ecke geschrieben, nachdem es geschehen ist") teilhaben lassen, damit wir besser beurteilen können, ob man auf dieser Schiene weiter arbeiten kann. Denn so wie ich das verstehe willst du eben dies hier in Erfahrung bringen.
In meinen Augen sind Cyberpunk-/schwache Since Fiction-einflüsse hier nicht fehl am Platz.
Der größte Kritikpunkt den ich nach dem ersten Teil hatte: Es ist sehr schwierig, eine so grob/garnicht umrissene Story weiterzuspinnen. (wie Lilith ja auch schon bemerkte)
Ich vermute stark, dass du, zyx, dir beim ersten Kapitel schon Gedanken über den weiteren Verlauf gemacht hast. Teile sie uns bitte mit. Sollte dem nicht der Fall sein,
etwas Background wäre hier schön, auch wenn wir ihn erst zusammenbasteln müssen. Dann sollte dies jedoch möglichst schnell, und in Absprache geschehen.
Was Dentist's Einwand mit den Absätzen angeht, genau meine Meinung. Wenn du, zyx, willst, lasse ich die einen "korrigierten" Vorschlag per PN zukommen, den du dann, in welcher Form auch immer, übernehmen kannst. Schreib mir ne PN und ich mach mich an die Arbeit.
Was Genre und Schreibstil des ersten Kapitels angeht habe ich persönlich garnichts einzuwenden, im Gegenteil. Das wäre genau meine Wahl gewesen.
So long, ich wollte bisher nicht im Entstehungsthread Spam a lá "Ich mach auch mit" stehen lassen. Daher häng ich das hier noch kurz mit an.
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22. 07. 2008, 10:32 #7
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Ich wäre sowieso dafür, dass man jenes Ereignis in einem Kapitel ganz genau schildert. Aber man sollte sich hier schon festlegen, was das für ein Ereignis war. Man kann ja schlecht die Atombomben loslassen, während jemand anderes ein tödliches Nanobakterium im Sinn hat.
Daher plädiere icha uch für die Arbeit mir Rückblenden, auch wenn sie nicht zwangsläufig auf jenes Ereignis hindeuten.
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22. 07. 2008, 15:22 #8
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Genau das meinte ich. Mir fiel nämlich bei Schreiben auf, daß ich schon kurz davor war, kleinere Andeutungen darauf zu machen, was passiert sein könnte.
Zitat von Wolfheart
Da ich aber 1. selbst noch nicht ganz sicher bin (
) und das 2. auch nicht einfach so festlegen will, ohne mit den anderen das abzusprechen, hab ich es fürs erste gelassen. (bis auf die Tatsache, daß "Sie" von der ich erzähle irgendwas gemacht hat, was eben die Folge hatte, daß es passiert, zumindest glaubt das meine Figur)
Daß das "Ereignis" dann irgendwann geschieht, ist klar... hehe... man kann es sogar mehrmals erzählen, nämlich aus den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere.
Rückblenden finde ich auch aus dem Aspekt heraus gut, weil man da die einzelnen Menschen sehr schön beschreiben kann, daß der Leser ein detailliertes Bild über diese bekommt. Und wenn sich dann die Fäden irgendwann verknüpfen ist das noch besser.
Jo, und nun sage ich halt mal was zum Thema "The Happening" *gg*
Ich würde gerne einen Atomkrieg unbedingt ausschließen... das ist zu krass, zu banal und überhaupt irgendwie doof, zumindest meiner Meinung nach.
Mir würde gefallen, daß die Menschheit an sich selbst erkrankt ist, sich zuviel Technologie eingebaut hat, mit Gentechnik rumgespielt, was aber nicht zwingend zu dem "Ereignis" geführt haben muß... vllt wäre es etwas total abstruses wie daß man ein Tor zu einer anderen Dimension aufgestoßen hat, mit schrecklichen Folgen (wie den Verlust aller Elektronik) oder doch eine schreckliche Krankheit freigelassen hat. (wobei ich grad feststelle, daß ich dann in meinem Kapitel in die Fußstapfen von 12 Monkeys treten würde)
Naja, wie ich schon sagte, ganz schlüssig bin ich mir da auch nicht, vllt hat ja jemand eine bessere Idee?
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22. 07. 2008, 20:42 #9..wie bei ner Bockwurst!,
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Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
So hallo, da hat sich ja einiges an Textmenge bewegt während meiner Abwesenheit. Ihr müsst entschuldigen, Klassenfahrt und Hütte und so

Erstmal das, was mir persönlich am wichtigsten ist, vorweg: Ich bin ein großer großer Fan von schätzingartigen Wissenschaftskatastrophen oder großen Atombomben. NOT. Atombomben sind eh abgelutscht, andere mir zu platt. Es besteht auch nicht unbedingt die Notwendigkeit einer Katastrophe. ICh wollte durch die Beschreibung dieser 'postkatastrophalen' Situation die Wahl lassen, ob ihr eine politische Fingerzeig- beziehungsweise Zaunpfahlwinkerklärung oder eine psychologische Betrachtung machen wollt, die die beschriebenen Zustände durch abstruses Denken seitens der Akteure erklärt.
Für den schnellen Übergang von Tag zu Nacht zum Beispiel muss ja entweder eine Schätzingerklärung oder eine Freuderklärung her. Auf jeden Fall eine Erklärung.
Durch die offenen Fragen, die auf unterschiedliche Weisen beantwortet werden können, wollte ich ausloten, in welche Richtung ihr gehen wollt. Bisher habt ihr nur eine 'reale' Erklärung in Betracht gezogen, womit ich bei Vorhandensein von genügend Einfallsreichtum auch einverstanden bin.
Verschiedene Personen- und Handlungsstränge zu verkordeln finde ich sehr interessant, dann brauchen wir aber unbedingt eine nichtpsychische Erklärung der Zustände, esseidenn, wir behandeln verschiedene Akteure in ähnlichen/unterschiedlichen Situationen die die Welt ähnlich/unterschiedlich sehen und dann eine Handlungseinheit bilden.
Für den Fall dass ihr eine katatsrtophenhafte Geschichte wollt, bitte ich darum, die Handlung nicht nur darauf zu konzentrieren. Die Gründe für die Situtation der Stadt und das Vorhaben Vivians (nennt sie doch beim Namen den sie hat, sonst verwirrt mich das, weil ich nicht weiß welche noch nicht eingefphrte Person ihr vielleicht meint) ihre Aufgabe die paar Häuser weiter zu erledigen, könnten völlig oder fast völlig unabhängig sein.
Nochmal ein paar Worte zu meinem Kapitel:
Das mit den Absätzen ist ziemlich gewollt. Ich weiß, dass es schwer lesbar ist, und ich will die Leser auch nicht damit ärgern, ich finde nur, dass es einfach passt. Die Handlung ist ja praktisch gleich null, das heißt, erzählte Zeit und Erzählzeit sind praktisch gleich. Das ähnelt schon fast einem Gedankenprotokoll, wobei oft nicht ganz klar ist, wer das Geschriebene denkt, der Erzähler (der als Person sehr spannend wäre!) oder doch Vivian. Auch das habe ich absichtlich offen gelassen, deshalb sind auch keine Anführungsstriche oder dergleichen zu finden.
Zurück zu den fehlenden Absätzen: Text als Medium ist vor allem anderen linear. Es gibt kein lineareres Medium wenn ihr mich fragt. Buchstabe auf Buchstabe ergeben Sinn und Inhalt. Mehr braucht man für Text nicht.
Durch Absätze, deren Höchstform an Bedeutung ja Gedichte sind, wird diese Linearität und vor allem die Einfachheit ein Stück aufgehoben. Dadurch, dass nach Bedeutung getrennt wird, können einzelne Fragmente besser allein stehen. Und werden deshalb auch allein gestellt. Ich wollte aber diesen (vielleicht monotonen, ermüdenden?) Fluss im Text haben, der zeigt, wie blöd die Situation dieses denkenden Menschleins ist. Prinzipiell also Absätze ja, in diesem Fall aber von mir weggelassen zwecks Wirkung. Ein Batzen Text erschlägt, so wie die Fülle von Sinnlosem in Vivians Gedanken erschlagen soll.
Falls ihr der Meinugn seid, es wäre mit Absätzen besser und die Wirkung noch gut, dann könnt ihr mir gerne eine so überarbeitete Version geben und ich bring das mit rein, was mir besser vorkommt. Da bin ich offen. Die lange Erklärung soll nur der Verständlichkeit dienen, warum ich so geschrieben habe.
Die Absatzlosigkeit ist natürlich kein Maßstab für euch. In einem anderen und andersartigen Kapitel würde ich auch mehr Absätze verwenden. Ihr könnt das halten wie ihr wollt.
Ehrlich gesagt, gedacht habe ich mir dazu eher wenig. Ich hatte ursprünglich noch vor, das Kapitel damit enden zu lassen, dass Vivian ankommt und einen von ihr gefesselten Mann vorfindet, den sie nun nach langer Folter endlich tötet.Also kein Geplänkel mehr, sondern Kopf ab. Ich habe mich dann für dieses Ende entschieden, um den Charakter erst besser zu erschaffen und zu konkretisieren (Erinnerungen), was ich schöner finde als zu Beginn jemanden ohne angegebenen Grund zu meucheln. Vielleicht wäre es besser gewesen, sie erst bis zu diesem Mann kommen zu lassen und dann Erinnerungen anzukündigen.
Die düstere Stadt habe ich erstens der Stimmung wegen verwendet, zweitens war sie wie oben schon genannt eine Möglichkeit, euch (praktisch intuitiv wie geschehen) wählen zu lassen, welche Richtung ihr für den Roman haben wollt. Eine Mustererklärung habe ich mir nicht gedacht.
Schön fände ich es, wenn es etwas länger nun nicht um die Handlung in dieser Straße ginge. Also etwas erzählt wird, das an einem anderen Ort und/oder zu einem anderen Zeitpunkt (Vergangenheit oder Zukunft) und auch mit anderen Personen geschieht(/-schah/-schehen wird).
Etwas genauere Vorstellungen aheb ich nur zu Vivian. Die sidn aber eigentlich alle im Kapitel schon enthalten. Vor allem ist das die Einsamkeit, die innere Verpflichtung, die Freudlosigkeit, die Scheißegaldenke und eine Vergangenheit, die sich durch eine tiefen Fall von einem hohen Turm auszeichnet. Sie weint ja nicht umsonst, als sie an ihre vergangenen Fehler denkt, und sie unterdrückt das auch nicht umsonst (innere Verpflichtung, Tatendrang).
Meiner Meinugn nach ist sie nichts für eine Weltretterin oder eine, die das versucht. Sie ist eine Person, die mit sich und allem unmittelbar Dranhängendem genug zu tun hat.
Also, falls ihr einen SuperGAU (nicht nur atomar) plant, (bzw du planst, lilith) sollte man das hier wirklich durchsprechen.
Edit1: achja, meine Threadbetitelung finde ich eigentlich ganz nett. Warum verwirrt es denn, lilith?
Edit2: hab jetzt nochmal den Tread hier durchgelesen, mir is noch eingefallen, dass zur Charakterisierung Vivians fehlt, dass sie nicht nur tief gefallen ist sondern daraus auch diese verpflichtung kommt, dieser Drang, zu handeln und sich selbst zu reglementieren.
Meine Idee mit dem festgehaltenen Mann den sie umbringen will gefällt mir immer besser, irgendwie will ich das jetzt fast noch nachträglich einbauen :/
Würde ich aber nur machen wenn du dann keine Probleme bekommst mit deinem zweiten Kapitel, lilith.
Edit3: Mal was zum Titel, also ich habe 'Endzeitstimmung' gewählt, weil ich es erstens toll finde, so als Wort, und zweitens hat es nicht nur Endzeit und nicht nur Stimmung, schlägt also den Bogen zwischen Handlung und (psychologischem) Hintergrund und lässt auch offen, ob eine tatsächliche Endzeit anläuft oder nur die Stimmung bei manchen Leuten aufgrund ihrer momentanen Lage so ist, dass für sie Endzeit angesagt ist. Ich persönlich mag die Umwegerklärungen in der Gedankenwelt - wie ihr mittlerweile wahrscheinlich schon vermutet - mehr als eine 'simple' Menschheitskatastrophe.
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24. 07. 2008, 13:49 #10
Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Meintest Du nun EIN oder KEIN? Weil der nächste Absatz verwirrt mich etwas:
Zitat von zyx36
NOT. Atombomben sind eh abgelutscht, andere mir zu platt. Es besteht auch nicht unbedingt die Notwendigkeit einer Katastrophe.
Ok, ich denke halt, irgendwas muß schon passieren, man kann ja schlecht ein Buch mit verworrenen Gedankengängen füllen, die so ganz ohne Grund passieren...ICh wollte durch die Beschreibung dieser 'postkatastrophalen' Situation die Wahl lassen, ob ihr eine politische Fingerzeig- beziehungsweise Zaunpfahlwinkerklärung oder eine psychologische Betrachtung machen wollt, die die beschriebenen Zustände durch abstruses Denken seitens der Akteure erklärt.
Für den schnellen Übergang von Tag zu Nacht zum Beispiel muss ja entweder eine Schätzingerklärung oder eine Freuderklärung her. Auf jeden Fall eine Erklärung.
Ok, ich denke, das ist mir irgendwie entgangen, vllt kannst Du da mal ein bischen mehr drauf eingehen, was Du so im Sinn hattest?Durch die offenen Fragen, die auf unterschiedliche Weisen beantwortet werden können, wollte ich ausloten, in welche Richtung ihr gehen wollt. Bisher habt ihr nur eine 'reale' Erklärung in Betracht gezogen, womit ich bei Vorhandensein von genügend Einfallsreichtum auch einverstanden bin.
Das auf jeden FallVerschiedene Personen- und Handlungsstränge zu verkordeln finde ich sehr interessant, dann brauchen wir aber unbedingt eine nichtpsychische Erklärung der Zustände, esseidenn, wir behandeln verschiedene Akteure in ähnlichen/unterschiedlichen Situationen die die Welt ähnlich/unterschiedlich sehen und dann eine Handlungseinheit bilden.
Ja, das meinte ich ja auch, meine Person (Marian) muß nicht zwangsläufig was mit Vivian zu tun habenFür den Fall dass ihr eine katatsrtophenhafte Geschichte wollt, bitte ich darum, die Handlung nicht nur darauf zu konzentrieren. Die Gründe für die Situtation der Stadt und das Vorhaben Vivians (nennt sie doch beim Namen den sie hat, sonst verwirrt mich das, weil ich nicht weiß welche noch nicht eingefphrte Person ihr vielleicht meint) ihre Aufgabe die paar Häuser weiter zu erledigen, könnten völlig oder fast völlig unabhängig sein.
Nee, ich meine das geht schon, gleich am Anfang in die Story voll einsteigen und die dann von Hinten aufzurollen, ich hoffe nur, sie hat einen guten Grund dafürEhrlich gesagt, gedacht habe ich mir dazu eher wenig. Ich hatte ursprünglich noch vor, das Kapitel damit enden zu lassen, dass Vivian ankommt und einen von ihr gefesselten Mann vorfindet, den sie nun nach langer Folter endlich tötet.Also kein Geplänkel mehr, sondern Kopf ab. Ich habe mich dann für dieses Ende entschieden, um den Charakter erst besser zu erschaffen und zu konkretisieren (Erinnerungen), was ich schöner finde als zu Beginn jemanden ohne angegebenen Grund zu meucheln. Vielleicht wäre es besser gewesen, sie erst bis zu diesem Mann kommen zu lassen und dann Erinnerungen anzukündigen.
Schon passiertSchön fände ich es, wenn es etwas länger nun nicht um die Handlung in dieser Straße ginge. Also etwas erzählt wird, das an einem anderen Ort und/oder zu einem anderen Zeitpunkt (Vergangenheit oder Zukunft) und auch mit anderen Personen geschieht(/-schah/-schehen wird).
Was sie aber nicht daran hindert eine unfreiwillige Beteiligte an einem großen Geschehen zu sein, soz. eine Antiheldin.Etwas genauere Vorstellungen aheb ich nur zu Vivian. Die sidn aber eigentlich alle im Kapitel schon enthalten. Vor allem ist das die Einsamkeit, die innere Verpflichtung, die Freudlosigkeit, die Scheißegaldenke und eine Vergangenheit, die sich durch eine tiefen Fall von einem hohen Turm auszeichnet. Sie weint ja nicht umsonst, als sie an ihre vergangenen Fehler denkt, und sie unterdrückt das auch nicht umsonst (innere Verpflichtung, Tatendrang).
Meiner Meinugn nach ist sie nichts für eine Weltretterin oder eine, die das versucht. Sie ist eine Person, die mit sich und allem unmittelbar Dranhängendem genug zu tun hat.
Ja, ich wäre auch für alle möglichen Ideen offen. Kann gerne etwas abgefahrenes sein. Oder was letztendlich sozialkritisches.Also, falls ihr einen SuperGAU (nicht nur atomar) plant, (bzw du planst, lilith) sollte man das hier wirklich durchsprechen.
Ich meinte damit, daß es drei, inzwischen vier Threads gibt die mit "Der große gulli-...." anfangen, nenne doch einfach den Thread, in dem wir die Geschichte schreiben in "Endzeitstimmung- der Roman" oder sowas um, damit man von außen, ohne daß man gleich ins Literaturforum gucken muß sieht, daß da was geschrieben wurde.Edit1: achja, meine Threadbetitelung finde ich eigentlich ganz nett. Warum verwirrt es denn, lilith?
Nee, da ich ja selbst alles offen gelassen habe, kannst Du das alles noch machen.Edit2: hab jetzt nochmal den Tread hier durchgelesen, mir is noch eingefallen, dass zur Charakterisierung Vivians fehlt, dass sie nicht nur tief gefallen ist sondern daraus auch diese verpflichtung kommt, dieser Drang, zu handeln und sich selbst zu reglementieren.
Meine Idee mit dem festgehaltenen Mann den sie umbringen will gefällt mir immer besser, irgendwie will ich das jetzt fast noch nachträglich einbauen :/
Würde ich aber nur machen wenn du dann keine Probleme bekommst mit deinem zweiten Kapitel, lilith.
Ich denke, ich würde eine tatsächliche Endzeit bevorzugen, da ich mich persönlich besser reinfühlen, bzw. meiner Phantasie freieren Lauf lassen als beim Erstellen eines Psychogramms irgendwelcher Leute, die schwer depressiv sind. Aber das ist nur mein persönliches Problem.Edit3: Mal was zum Titel, also ich habe 'Endzeitstimmung' gewählt, weil ich es erstens toll finde, so als Wort, und zweitens hat es nicht nur Endzeit und nicht nur Stimmung, schlägt also den Bogen zwischen Handlung und (psychologischem) Hintergrund und lässt auch offen, ob eine tatsächliche Endzeit anläuft oder nur die Stimmung bei manchen Leuten aufgrund ihrer momentanen Lage so ist, dass für sie Endzeit angesagt ist. Ich persönlich mag die Umwegerklärungen in der Gedankenwelt - wie ihr mittlerweile wahrscheinlich schon vermutet - mehr als eine 'simple' Menschheitskatastrophe.
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24. 07. 2008, 17:17 #11..wie bei ner Bockwurst!,
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Re: Der große g:b Fortsetzungsroman - Inhaltsdiskussion
Tatsächlich, da gibts schon nen vierten Thread. Beeindruckend.
Also mit dem (ich dachte verbreiteten und bekannten) NOT verneint man das gerade gesagte. Und zwar recht deutlich. Ich halte also nichts von Atombomben oder ähnlich platten Naturkatastrophen oder so.
Dass etwas passiert sein muss, um das Buch zu füllen, stimmt sicher. Ich habe auch nciht vor, alles aus Gedankenwirrwarr aufzubauen. Allerdings muss das nicht diese Katastrophe sein, es könnte auch (jetzt mutmaße ich mal blind drauf los) ein Ereignis sein, das erst solche Wirrwarrgedanken auslöst. Irgendwie muss ja z.b. Vivian in ihre ausweglose Situation gekommen sein. Vielleicht hat sie einfach nur die ganze Zeit 'normales' Pech, das kommt leider oft vor, aber für so ne Geschichte sollte das was passiert sein. Man kann natürlich eine hübsche Katastrophe geschehen haben lassen, kein Problem. Mich würde aber mal interessieren, was du (lilith) in deinem Kapitel grob an Handlung hast, was diese Marian mit Vivian, dem Mann (den ich gleich reineditier nach liliths Zustimmung) oder der großen Sache zutun hat. Hast ja selbst gesagt, dass du diese großen Entscheidungen nicht einfach über die köpfe der anderen hinweg fällen willst, wenn ich dich richtig verstanden habe.
Von wegen offene Fragen: Ich hatte nur im Sinn eine Atmosphäre zu schaffen. Dabei entstand auch etwas, das nicht real sein muss. Eingefallen sidn mir da die Alternativen:
1. Die Welt ist wirklich verkommen. Sei es durch eine schnelle Katastrophe oder ein langsames Dahinschwinden der bekannten Zustände.
2. Vivian sieht wegen ihrer eigenen, miesen Situation die Welt nur so, in Wirklichkeit ist sie noch intakt.
Es ist die Entscheidung der engagierten Diskutierer hier, was gewählt wird. Wenn niemand diskutieren will, dann ist es die Entscheidung desjenigen, der sich als erstes traut, es in ein Kapitel zu schreiben. So viel Freiheit muss sein, es soll schließlich nur einen Autor pro Kapitel geben. Mehr Alternativen wie die obigen, wenn euch welche einfallen, gibt es wahrscheinlich, die sind dann auch nicht unbedingt schlecht
Wie gesagt werd ich mein erstes KApitel gleich in Richtung Foltermann ändern. Den Grund dafür liefert irgendjemand später, im moment weiß ich nicht warum sie das macht.
Antiheldin gefällt mir sehr gut. Allerdings nicht so, dass sie nur auf sie selbst achtet und dabei zufällig den Kosmos rettet. Eher als zynische, unfreiwillige Begleiterin von ideologisch entschiedeneren Helden. Da muss (vllt neben deiner Marian, kA wie heldenhaft du die machst) dann aber unbedingt noch n Mannsbild rein. ICh hab ja extra mit ner Frau angefangen damit lilith als (einzige?) InteressentIN nicht die letzte Instanz der Frauenschaft spielen muss.
Mittlerweile mag ich die Vorstellung einer Reise sehr unterschiedlicher Charaktere zu einem großen Ziel, in etwa Welt- oder Selbstrettung. Bei sowas kann man dann die Chraktere selbst gut rausarbeiten und meine unheldenhafte Frau Süskind kommt trotz Katastrophe als Egomanin zur Geltung.
DIe Threads werde ich btw so umbenennen wie du sagst, der Titel im Titel leuchtet mir ein.
Du solltest übrgens in deiner Signatur auf den Werkthread verlinken, lilith, nicht auf den wird-das-was-thread. Bitte.
Edit#1: Man könnte mal gucken was auf die Agenda kommt.
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24. 07. 2008, 20:31 #12
Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
So, ich hab mir nun den Kopf zerbrochen und just, als ich mich hierhersetze habe ich eine Idee bekommen.
Zuerst:
Wir müssen keine Katastrophe bezeichnen, höchstens als Randerscheinung irgendeine üble Krankheit, die um sich greift, das fände ich gar nett
... aber wenn ich recht drüber nachdenke, kommt mir das als Haupthandlung auch etwas zu profan vor...
Vivian ist also drauf und dran, jemanden umzubringen, wir könnten das auch als Story nehmen. Wir machen sowas wie einen Thriller draus. Und zwar vor dem Hintergrund der untergehenden Kultur, erzählt mit Sci-Fi und Cyberpunk-Elementen.
Sie hatte kein Pech, sie ist einfach ein Mensch, der in seiner eigenen Welt lebt. Das verleitet sie z.B. auch zu übermäßigem Enthusiasmus, da ich sie und Marian (der übrigens männlich ist
) das erste Mal begegnen ließ, als sie auf einer Demonstration war und ihn angriff. Später, so dachte ich, benutzt sie ihn, um an seinen Vater ranzukommen, den ich kurz mal am Rande als einen der mächtigsten Männer der Erde beschrieb. (Da Marian in seiner ihm gegebenen Eitelkeit durchaus für die Reize einer von einer Leidenschaft beseelten und durchgeknallten Frau anfällig ist)
Das habe ich auch ein bischen in die Richtung so beschrieben.
Und den Vater will sie umbringen, nicht Marian. Weil sie in ihrer Verwirrung und überaus negativen Weltsicht denkt, sie könne damit etwas bewirken. Und damit manövriert sie sich immer weiter in eine Situation, die ihr am Ende vermeintlich keinen anderen Ausweg zu bieten scheint, als ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Da haben wir z.B. die Möglichkeit, beide Seiten zu beschreiben, den Glanz und die Gloria der hochtechnokratisierten Welt, Marians Welt, aber auch die andere Seite, den Dreck, das Verkommene, Vivians Welt. Und den daraus resultierenden Hochmut, die Blindheit für das Elend auf der einen Seite (wobei ich Marian gerne als jemanden beschrieben würde, dem irgendwann ein Licht aufgeht) und auf der anderen den hoffnungslosen Sumpf, der Vivian zu dem gemacht hat, was sie ist.
Viel Spielraum für ausgedehnte Psychogramme
.
In meinem Kapitel sind beschrieben:
Marian und sein familiärer Hintergrund.
Das Zusammetreffen mit einer weiblichen Person (die nicht mit Namen genannt wird, deshalb ist es ja noch offen, ob es wirklich Vivian ist oder nicht) in der Vergangenheit und seine Gedanken dazu, auch daß er davon ausgeht daß "sie" "es" getan hat.
Die momentane Situation in der sich Marian befindet (kurz nach einer Notlandung mit einem Sportflieger) und sein Vorhaben, "sie" zu suchen (um sie davon abzuhalten vllt?).
Es läßt sich noch gut umschreiben, ob er nun Vivian sucht und den Katastropheneffekt kann ich rausnehmen, da er eh nur in einem Satz erwähnt wird bzw. entsprechend umändern, daß er seinen ihm angestammten Platz erhält, nämlich den einer wichtigen aber nicht vordergründigen Randerscheinung.
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25. 07. 2008, 19:45 #13..wie bei ner Bockwurst!,
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Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Marian is ein Männername? Soso. Naja. Wie du willst.
Also so hundertprozentig schmeckt mir die Suppe noch nicht. Mir gefällt an sich ne wirkliche Katastrophe wenig, obwohl ich es ja selbst war der diesen katastrophenhaften Anfang geschrieben hat
Was ich gar nicht möchte, ist ein welt- oder kontinentweites Ding das alle dahinrafft.
Mir ist eben die Idee gekommen, dass diese Stadt, in der sich Vivian befindet, deshalb ausgestorben ist, weil sie von organisiertem Verbrechen (Massenmorde (muss kein Splatter werden), Raub, Brandstiftungen, etc.) heimgesucht wurde. Die Kriminalitätsrate stieg von Jahr zu Jahr (etwa 6 Jahre vor dem Jetzt des ersten Kapitels würde ich das anfangen lassen) im Gegensatz zu anderen Städten stark. Die Polizei und ähnliche Behörden wurden damit nicht fertig, also begannen die Bewohner, die Stadt zu verlassen. (Deshalb haben sie auch weitestgehend alles mitgenommen, nicht so wie wenn ein Virus alle in 2 Wochen niedermetzelt.) Eigentlich hatte man gedacht, die Kriminellen würde die Stadt mangels Opfer verlassen, dem war jedoch nicht so. Trotz der schwindenden Bevölkerung stieg die Kriminalitätsrate weiter. erst als wirklich keiner mehr da war, hat das aufgehört. Spätere Rücksiedelungsversuche wurden alle durch die wohl immernoch anwesenden Kriminellen recht schnell unterbunden (= die Siedler abgemurkst). Die Kriminellenorganisation könnte als Grund haben, dass sie die Stadt (z.B. das Erdreich darunter) braucht, oder, dass sie jemandem dadurch beschädigen (Regierungsoberhaupt des Landes?) oder jemandem drohen wollen. Der Grund ist im Moment noch nicht soo wichtig, das hat ja noch etwas Zeit.
Der Typ den sie umbringen will, könnte dann ein (mutmaßlicher) hoher Politiker/Wirtschaftsboss/Mafiapate sein.
Vater von deinem Marian ist sehr hübsch.
Umbringen darf Vivian den aber find ich trotzdem.
weil:
Wenn ne kleine Nebenlovestory dazukommt (was ja doch sein kann) dann meiner Meinung nach ohne Vivian.
Vivian hat übrigens einen/mehrere geliebte(n) Menschen durch die Mafiasache verloren, deshalb will sie was von dem Marianvater. Informationen (->Folter) oder Tod.
Das mit GlanzGloria/Dreck geht ja dann immernoch, die Marianseite is einfach mittlerweile in ner anderen Stadt in der alles noch super is, oder lilith?
Breittreten möchte ich die Kriminellensache trotzdem nicht so arg, da kann ja noch eine andere Haupthandlung mit reinkommen. Wie lilith gesagt hat.
Allgemein möchte ich mal die anderen auffordern, lilith und mich nicht allein diskutieren zu lassen. ISt zwar ganz nett mit der, aber es soll ja kein Doppelautorroman werden
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25. 07. 2008, 22:15 #14
Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Zitat von zyx36
Also mir gefällt deine idee wirklich gut.
Das ist mal was anderes als dieser Virus , atombombe einheitsbrei . Das ist was neues . Man könnte noch beschreiben warum die kriminalitätsrate so stieg (Personalknappheit bei den grünen männchen?) Ich würde für eines der späteren kapitel reservieren .
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26. 07. 2008, 00:02 #15
Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Ok... lassen wir die Katastrophe ganz weg... Gangster und Ganoven... hehe, ist eigentlich gar nicht mal so verkehrt... da kann man natürlich auch was drauß machen, wobei ich echt sagen muß, daß Dein Anfang schon eine Einladung zum Dark-Future-Tanz war

(Im Grunde ist es mir egal, da ich mich einfach mal austoben will und mir von daher eigentlich fast alles recht ist, außerdem ist es Dein Baby, zyx
)
Was nun kommt sind auch nur Ideen... so wie ich es mir dann evtl. ausmalen würde:
Ok... die verlassene Stadt ist eine Residenz der Unrechten, einfach aus dem Grund, weil sie da für sich sein können und dort alles weitgehend im Griff haben. Hier könnte man natürlich trotzdem noch ein bischen Cyberpunk einstreuen, in dieser Gegend leben halt auch all die Kaputten, Abgefuckten und Möchtegern-Gangstas, natürlich unter der Obhut und Leitung der großen Bosse. Daneben leben die armen Schweine, die sich nix besseres leisten können, so wie Vivian und ihre (Ex-)Familie.
Vivian kannst Du da so auskleiden, wie Du sie im Sinn hattest, eine Gebeutelte, die dort aufwachsen mußte. Was dann aber der eigentlich Inhalt der Geschichte sein soll, wenn Du auch die Ganovengeschichte nicht so ausbauen möchtest, wüßt ich im Moment auch nicht, aber vllt hat ja jemand irgendwann eine glänzende Idee.
Aber:
Marians Vater könnte Geschäfte mit einem der Bosse gemacht haben. Vivian steht bei dem Boss in der Schuld und wurde engagiert, ihn umzubringen, hat aber auch persönliche Gründe, den Vater um die Ecke zu bringen. Weil er, wenn auch nicht direkt an irgendeinem herben Schicksalsschlag in Vivians Leben schuld war. (Er selbst ist aber kein Krimineller in dem Sinne, der die Verbrechen selbst begehen würde, er ist nur Wissenschaftler und strebt nach Erkenntnissen und dem daraus resultierenden Geld, egal wie. Dazu würde er allerdings wie gesagt auch mal ein Geschäft mit einem der Bosse machen um an illegale Materialien (wie z.B. Organe/verbotene Technologien?) ranzukommen.)
Es spricht auch nichts gegen die Einführung weiterer Mitspieler...
Marians Vater ist übrigens Japaner, die Mutter Französin... *ggg*... ich weiß, das ist mega-trivial
Was meinst Du dazu?
Oder ihr anderen? (Ich glaube, die warten ab, bis wir auf einen grünen Zweig gekommen sind und steigen dann mit ein
... wir sollten aber bald auf den kommen, weil meine Frist abläuft und ich bald für eine Weile keine Zeit mehr haben werde... also: ranmachen, Leutz
)
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26. 07. 2008, 01:03 #16..wie bei ner Bockwurst!,
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Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Gut, wenn euch die Mafiageschichte gefällt/ihr sie akzeptiert. Sagt mir mehr zu als besagtes Virus/Atombombe/Aliens.
Lilith hats schon richtig bemerkt, eigentlich hab ich mich selbst da reingeritten. Ich hab im ersten Kapitel wohl zu wenig drauf geachtet, dass dass alles noch ausführlich komplettiert wird, da ich noch nie etwas Längeres geschrieben habe. Es gab auch nie Veränderungen in meinen Texten, eigentlich alles Momentaufnahmen. Aber das ist ja so trivial wie Nationalitäten von Eltern von Nebenhauptpersonen eines Forumsfortsetzungsromans
Da das hier aber eben nicht nur mein Baby, sondern auch euers werden soll, würd ich lilith jetzt mal machen lassen. Das klingt gut. Ich würde es anders machen, aber dann kann ich ja gleich den Roman alleine schreiben. Und das wollte ich ja nicht =)
Da Marian ja jetzt n Mann ist, brauchen wir noch ne Frau. Vivian ist nicht für die Fraurolle geeignet. Sie ist natürlich eine, aber sie ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass da was gehen könnte. Und was Zwischengeschlechtliches wird sicher irgendwie draus.
Ich merke gerade, dass die Nationalitäten Marians Eltern doch nicht ganz so trivial sind, denn wo spielt die ganze Geschichte überhaupt, wo befindet sich diese Stadt? Es völlig offen zu lassen, wär glaube ich, vollkommen ausreichend, ich weiß nur nicht wie wichtig das für liliths Marian und dessen Eltern ist.
Also von mir aus kann dein zweites Kapitel kommen, lilith, und dann kannst du auch für deine Woche weg
Achja, kommt dein Mariankapitel eigentlich nicht mit meinem letzten Absatz in Konflikt? Da werden ja Erinnerungen Vivians angekündigt. Wenns Probleme macht, kann ich die Erinnerungen einfach streichen und schreiben, dass sie sich noch mal zurücklehnt oder so, dann muss halt später jemand ihre Erinnerungen schreiben.
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26. 07. 2008, 10:01 #17
Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Schön, daß wir uns da so langsam annähern.

Örtlich hab ich das auch noch nirgendwo angesiedelt.
Ich werde das Kapitel nun umschreiben und dann posten, bin schon gespannt drauf, wie es weitergeht.
Und: Nö, das Ende Deines Kapitels kommt überhaupt nicht mit meinem in Konflikt, man muß nur jetzt drauf achten, daß wenn man das nächste Mal von Vivian schreiben möchte, man erst mal diesen Erinnerungsschwenk beschreibt. Und dann natürlich irgendwie wieder in die Gegenwart kommt.
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26. 07. 2008, 13:43 #18..wie bei ner Bockwurst!,
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Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Aaalles klar, dann warten wir jetzt alle gespannt aufs zweite Kapitel
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26. 07. 2008, 21:57 #19
Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
also ich lese bis jetzt nur fleißig mit, aber ich wäre schon für eine hochansteckendes Virus, eine Seuche, ein Nuklarschlag oder der gleichen....
Zb. der zweite kalte Krieg. Deutschland wieder mittendrin und dann passiert der nukleare supergau. Russland schiesst eine Mittelstreckenrakete in Richtung USA ab, die aber von den in Polen stationierten Patriot Abwehrraketen der USA, abgefangen werden... Der Nulkleare Fallout trifft Deutschland...
(natürlich nur eine Idee. Aber ich finde Endzeit bezeichnet echt schon so eine Art jüngstes Gericht. Und man erreicht mit solchen spannenden Themen doch schon die breite Leserschaft)
Ich fand zb Schätzings idee mit dem Mikrobaketerien super! Sowas überrraschendes sollte man sich auch einfallen lassen.
Vivan now its your turn
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26. 07. 2008, 22:49 #20
Re: Endzeitstimmung: Inhaltsdiskussion - Der große g:b Fortsetzungsroman
Sowas überrraschendes sollte man sich auch einfallen lassen.nunja....und dann passiert der nukleare supergau
also ich finde die mafia-idee da doch viel besser, schon deshalb, weil sie nicht so ausgelutscht ist...
mir kam höchstens noch ein zusätzlicher erklärender gedanke dazu, dass die stadt verlassen ist: die menschheit hat einfach gewisse siedlungsbereiche aufgegeben und sich in bestimmte ballungsräume zurückgezogen (hauptsächlich in china, japan, westliche welt, [...]; der grund sei erstmal dahingestellt).
die gebiete, die verlassen wurden, wie z.b. die stadt, in der die geschichte beginnt, dienen jetzt also nur noch als zufluchtsort für outlaws oder als bequeme operationsbasen der mafia (oder den illegalen aktivitäten der großen konzerne), in denen sie nicht befürchten müssen, von der regierung gestört zu werden.
edit: gerade lilths kapitel gelesen: gefällt mir wirklich sehr gut. hab mir auch schon gedanken gemacht, wie das nächste kapitel aussehen könnte bin mir nur noch nicht sicher, ob ich die zeit habe, es mir zu reservieren
edit2: ...womit sich dieser gedanke auch schon wieder erledigt hat
it's your turn, killerzahnarzt


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