Mobiltelefon: MMS Onlineservice bei O2 alles andere als sicher
Eine Panne gab es beim MMS Onlineservice von O2. Nutzer, die ihre Mulitmedianachrichten nicht von Mobiltelefon zu Mobiltelefon geschickt haben, sondern über den privaten Bereich ihrer O2-Online Internetseite austauschten, haben eine böse Überraschung erlebt. Scheinbar ohne Schutz konnte man alle möglichen MMS-Nachrichten einsehen. Man musste nur einen entsprechenden alphanumerischen Code für die URL wissen. Google half dabei.
Das Sicherheitskonzept von O2 sah so aus, dass lediglich ein zufällig generierter, 16-stelliger alphanumerischer Code in der URL vor unbefugtem Zugriff geschützt hat. Keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie Logins, Session oder ähnlichem. Es sieht ganz so aus, dass Google auch noch hilfreich zur Seite stand bei diesem Problem. Nutzer, die mit der Google Toolbar auf den Seiten unterwegs gewesen sind, haben über die Toolbar die URL der Seiten an den Indexserver von Google gesendet. Da es keinen Passwortschutz gab, sondern lediglich die URL maßgeblich ist, um die Seite zu betrachten, konnte man über Suchanfragen bei Google auf den "privaten" Bereich der O2-Seiten zugreifen.
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
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