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HagbardCeline
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: wien,1160,Österreich
Beiträge: 10
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also mich wuerd ja mal interessieren was ihr als Bürger eines mehr oder weniger demokratischen landes so zu den vorgaengen und ereignissen bei uns in der neuen (UNFREIWILLIGEN) Ostmark haltet.
ich muss ja sagen das berichte darueber und reaktionen aus unsrer sicht doch etwas uebertrieben waren, wir demokraten hier sind aber sicher nicht weniger entsetzt ueber die vorgaenge hier bei uns...

also schreibt mal und erklaert eure sicht der
dinge, vielleicht wird ja was draus !

DIE SOLIDARITÄT IST DIE ZAERTLICHKEIT DER VÖLKER !
KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN 1
EINHEITSFRONT !

und tschuess !
Alt 30. 03. 2000, 23:40 HagbardCeline is offline Mit Zitat antworten #1
LexaT Spender
 
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: BO
Beiträge: 4.136
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hi hagbardceline,
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
...wir demokraten hier...
<HR></BLOCKQUOTE>

eigentlich hatte ich jetzt nicht damit gerechnet, dass du dich unter die demokraten "mischst"

meiner meinung nach vertreten demokraten - auch und gerade "unseres" landes - vermehrt ansichten, die denen der nationalisten in nichts an schlechtigkeit nachstehen.
das österreich im brennpunkt der kritik und des notwendigen widerstandes steht, braucht wohl von daher nicht zu verwundern, als das es sich mit der blau/braunen regierung den faschismus "auf die flagge geschrieben" hat.
rassismus, sexismus und sozialabbau gibt es bei "uns" auch und muss weiterhin bekämpft werden.
österreichs herrschende haben diese politik jedoch zu ihrem legitimen programm gemacht.
da dies erst durch das versagen der "sozialen parteien" möglich wurde, lässt mich auch für "unser" land noch schlimmes befürchten.
o.g ist natürlich nur meine ganz persönliche meinung!

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
DIE SOLIDARITÄT IST DIE ZAERTLICHKEIT DER VÖLKER !
KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN 1
EINHEITSFRONT !
<HR></BLOCKQUOTE>

das höre ich schon lieber.

da können wir zwar prima drüber zanken, aber der feind ist wohl der selbe.



------------------
groetjes
lexa
stimmt für diese seite wenn ihr mögt
Alt 31. 03. 2000, 14:47 LexaT is offline Mit Zitat antworten #2
Doktor Brain
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: Österreich 1090 Wien
Beiträge: 20
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wärme ne alte suppe auf, ist der themenkühlschrank doch leer-muss ein altes thema her. als momentaner ösi kann und darf zurückhalten ich mich net!
wer, und das ist nicht nur irgend eine frage, wer, ich spiele auf den informationsdefizit seitens der EU und derer medien an!, also wer weiss warum die volksparty mit den freiheitlichen koiliert, wer kennt die chronologie der "SONDIERUNGSGESPRÄCHE" (ein neues wort im wortschatz der politisierenden)
wahlergebnis: 36% sozalisten, 27,4 fpö, 27 övp, ein paar die greanen,
das phenomen, wie auch von der seriösen intern. presse (times, herold, lib.südd.)...erörtert, war jener umstand der 1. der fpö viele stimmen gewinnen lies, und 2. eine neuauflage der alten, grossen koalition bürgerl./soz.dem. scheitern lies, eben jenes paradoxum oder public relations-versagen, dass die bürger, wider der realen situation, glauben lies, dass die spö/övp koalition ausgedient somit schlechte arbeit verrichtet hätte!? die wirtschaftszahlen, das bnb die arbeitsl.zahlen, sozialstandard, maastrichkriterien und und und, alles bestens; so fragt sich die aufmerksame weltpresse wie es doch zu so einem protest-wahlergebniss kommen konnte. doch, das ist wichtig, bin ich doch dabei den ersten punkt bzw. meine frage zu erörtern die da lautet, hat man den vergessen, dass die spö 36% stimmen bekommen hatte und somit einen klaren regierungsbildungsauftrag nachkommen sollte,m hat man den vergessen, dass sondiert wurde 4 oder 5 monate , ja stimmt die övp machte eine oppositionsankündigung, die sie nicht hielt- keine frage das war eine schüssel schüssel, trotzdem, die sozialisten konnten sich, gehindert von ihren, an den 70-igern verhältnissen festhaltenden gewerkschafter, nicht mit den bürgerlichen einigen, wären die se, trotz ihrer wichtig macher zurückzieh-nummer, letzlich doch regierungswillig gewesen. worauf ich im ersten punkt hinaus will wird durch die tatsache verdeutlicht, dass viktor klima in seiner kanzlerfunktion und als mitglied der sozialistischen internationale a., wusste von den drohenden sanktionen, und somit einen moralischen auftrag hätte erkennen müssen, nämlich die regierungsbildung und die damit verbundene abwendung der fpö-regierungsbeteiligung bzw. der EU sanktionen, und b. die von den intern. sozialisten initierten sanktionen angezündelt hatte und sich einer intriganten aussenpolitischen taktik, zur verbesserung seiner innenpolitischen situation, bedient hatte!! meine betrachtungsweise der ursache/wirkungsprinzipien in diesem konkreten fall der österreichischen innenpolitik, möchte ich mit jener fragestellung beenden: wenn ich stärkste partei im lande, gute arbeit in der letzten legislaturperiode, und die rettung der österr. wirtschaft bzw. deren auswirkungen,
erkennen muss- dann muss ich in die regierung bitte vergesst das in diese zusammenhang nicht!!! wäre die Övp, nach scheitern der sondierungsgespräche, nicht mit der F koaliert, wäre es, wegen der "nichtunterstützung" der spö alleinregierung durch die F, zu neuwahlen, zu einer erneuten stärkung der haider-partei gekommen?! der övp halte ich taktieren vor, bin aber überzeugt, dass sie mit ihrer oppositionspositionierung, einiges an stimmen für die nächsten wahlen generieren hätte können, somit einen konsequenten weg im eigeninteresse hätte gehen sollen. ob es nun die dringlichkeit einer regierungsbildung oder der kanzlerposten war, aber irgendwie musste jemand das zepter in die hand nehmen. zur F kann ich nur sagen: unterdrücken kann man tendenzen niemals, das was man überall sonstwo als pädagogisches grundprinzip längst verinnerlicht hat, vergisst man in der politk gänzlich; die bürger, die wähler müssen selbst erkennen was die schönen töne des rattenfängers letzlich wert sind?! ich war immer schon der meinung, setzt den haider in die regierung und die leute werden sehen dass er genaus so proporz, prodektion und die ganze palette an politischen schmalspur korruptionen zulässt, wie seine schwarzen und roten widersacher. also conclusio: die f-wähler stimuliert man eher durch die sanktionen, von den ohnedies kritisierten brüsseler bürokraten, die övp sollte sich vorher überlegen ob sie die versprochene oppositionsrolle durchzieht, sah es doch letzlich nach kanzlergeilheit aus, und die spö sollte sich nicht als die geschmähten usw, darstellen, sind sie doch die grössten weicheier im klub der grossen kinder!!!
Alt 30. 04. 2000, 01:01 Doktor Brain is offline Mit Zitat antworten #3
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