Huhu,
*lol* Hihi, ja, das Thema interessiert mich natuerlich auch *wink Lexa*
Das Netz ist lange Zeit ein quasi rechtsfreier Raum gewesen, mit wachsender Bevoelkerungsdichte und wachsender oekonbomischer Wichtigkeit wird es eben ... nunja, auch ein "Rechtsraum". Wie weit das geht, da koennen wir nur hoffen, dass da genuegend Offenheit dabeibleibt. Ich bin eher skeptisch,zugegeben, wie man Leuten den Spass an freier Meinungsaeusserung verderben kann, wird einem ja mit den aktuell laufenden Abmahnkampagnen gezeigt. UK versucht, komplett Emails mitzuhoeren, es ist die Rede davon, dass Schluessel fuer starke Kryptographie bei ner Behoerde hinterlegt werden muessten. Hilfe, sag ich da nur.
Vor dem "Scheiss" im Internet hab ich wenig Angst, eher vor der "unbemerkten Kontrolle". Beispiel: CyberPatrol sperrt die Site einer US-Frauenrechtsorganisation mit der (spaeter nachgereichten) Begruendung, diese Organisation sei lesbisch unterwandert und falle von daher in die Pornoecke. Das ist natuerlich irgendwo veollig abstrus und dementsprechend ist die Reaktion auch heftig gewesen. Das Problem: wer bemerkt sowas? Ich hab weniger Sorgen vor den "oeffentlichen" Ankuendigungen. Schaut euch nur sowas wie AOL an: 85% der Zeit verbringen AOL-Kunden auf AOL-Angeboten. Das ist ne Selbstzensur, schlicht und ergreifend. Ich kann mir halt vorstellen, das sich so ein Surfverhalten eben durchsetzt und das VErschwinden kleinerer, skeptischer Webseiten einfach nicht mehr bemerkt wird. Sowas wie Etoy war erst der Anfang, imo.
Gruesse,
Korrupt