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DeadSwat
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Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 96
mich würde mal interessieren was ihr davon haltet! ich persönlich finde dass das völliger schwachsinn ist!!
solln wa die luft mit kohlekraftwerken verschmutzen oder wie? ich finde dass Atomenergie "relativ" sauber ist! ich verstehe auch absolut nicht warum sich immer noch ein paar idioten bei irgendwelchen kastotransporten wichtig machen müssen!! ausserdem kann ich nicht verstehen warum die transporte immer so öffentlich sind! würde man die in einem möglichst unauffälligen LKW nachts transportieren könnte man SEHR viel Geld sparen! ich denke da an die ganzen Polizisten und untergrabene strassen, beschädigte strommasten, etc!!

eure meinung zu dem thema würde mich mal interessieren!

cya
DeadSwat http://www.asf-clan.de
Alt 26. 05. 2000, 13:47 DeadSwat is offline Mit Zitat antworten #1
Communicato
 
Beiträge: n/a
??? ja so ein Quark...

Zuerst einmal arbeiten Atomkraftwerke nicht wirtschaftlich..
[AUFWACHEN!!! Die Abfälle müssenm irgendwo gelagert werden!!]

Zweitens gibt es sehr wohl Alternativen (z.B. Gas-,Solar-,Wind-,Wasserenergie)..
Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber ich möchte unter gar keinen Umständen das da irgendein Atom-Laster nachts bei mir vorbeifährt..
[schon mal was von Autounfällen gehört??
]

Warum soll man so ein Risiko den eingehen?
Es lohnt sich einfach nicht..
Noch nicht mal wenn man nachts Geheimtransporte macht


So ein Schwachsinn..



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[Dieser Beitrag wurde von Communicato am 27.05.2000 um 15:15 Uhr editiert.]
Alt 27. 05. 2000, 14:09 Mit Zitat antworten #2
Tweetz
Gott-Kaiser
 
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Beiträge: 69
tja atomkraftwerke abschaffen is prinzipiel ne gute sache, aber wo sind die alternativen energieen? wenn wir die atomkraftwerke abschalten, befor wir alternativen haben, müssen wir bis dahin strom von anderen ländern kaufen, und wo kriegen die ihren strom her? a t o m ...

sers

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Alt 27. 05. 2000, 14:27 Tweetz is offline Mit Zitat antworten #3
Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
Benutzerbild von Korrupt
 
Registrierungsdatum: Mar 2000
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Beiträge: 13.409
Nen unauffaelligen AAKW-Transport will ich ja mal sehen. 180 Tonnen in Schrittgeschwindigkeit ueber die Neckarbruecke, das zweispurig, hoho. Wenn das rauskommt, und dann noch im Nachhinein - das ist dann nur noch peinlich.
btw: es ist auch schwierig, das geheimzuhalten. Man kriegt mit, wann ein leerer Castor in ein AKW transportiert wird, z.B.

Zur Sauberkeit von AKWs - ueber die kann man nur hoechst ungesichterte Annahmen machen. Wie gesagt: die Endlagerproblematik ist ungeloest, den Abbau kriegen wir hier nur bedingt mit (Abbau und Verarbeitung ist auch ne ungesunde Sache, wie hiessen nochmal diese Wismut-Geschichte in Neufuenfland, wo auch grossflaechig verseucht wurde..?) - und was mir definitiv nicht in den Kopf geht: wie kann ein Konzern/eine Regierung/ein Mensch "Verantwortung" fuer was uebernehmen, was noch ein Riesen Problem sein wird, wenn er schon lang tot ist??? Diese Geschichte von "kalkulierbaren" Endlagerrisiken ist angesichts der Tatsache, dass keiner von denen, die das heute veranlassen, jemals die Folgen verantworten muessen, in meinen Augen ne zieliche Heuchelei.

btw: AKWs sind nicht wirtschaftlich. Diese Technologie ist hochsubventioniert, und wenn die Kohle, die in den 60ern - 80ern in Forschung nach anderen Energiearte gesteckt worden waere - Fortsetzung ueberfluessig.

Dasselbe passiert heute. Der Fusionsreaktor ITER wird grade mit nem Aufwand von dreieinhalb Milliarden Euro gesponsert. Nebenbei kann die Regierung das hunderttausend-Daecher-Programm trotz riesen Nachfrage nicht ausbauen, weil die Produktionskapatitaet an Solarzellen die Nachfrage nicht deckt. Wir haben da seit den 80ern ne massive Fehlplanung - nicht zuletzt durch Druck der AKW-Lobby - und jetzt heisst es "Was sollen wir denn sonst machen".

Noch ein btw: Blockheizkraftwerke mi Kraft-waemekopplung sind kleine, dezentrale Anlagen mit dementsprechend kurzen Bauzeiten. Angesichts der Tatsache, dass der Atomausstieg entgegen der Regierungsversprechungen (erste Abschaltung noch diese Legislaturperiode) noch ein paar Jahre auf sich warten laesst, ist die Umstellung ueberhaupt kein Problem, wenn denn der politische Wille da waere. Selbst jetzt schon eine Anzahl AKWs abschalten waere mit den Ueberkapazitaeten, die .de stromtechnisch besitzt, machbar. Aber wie gehabt, da wollen ein paar Leute eben noch das fette Geld machen, bevor der Volkswillen sich durchsetzt. Und propagiert nebenher die Unmoeglichkeit des Ausstiegs. Mit Erfolg, wie man sieht.

Greetz
Korrupt

Wieder so ein langer Beitrag *seufz* ich hoff mal, man verstehts wenigstens

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Alt 27. 05. 2000, 15:48 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #4
Boogieman
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Beiträge: 4.272
Einen Transport von Brennelementen könnte man als Schwertransport tarnen.
Es sind täglich soviele Schwertransporte unterwegs das man glaubt der Verkehr müßte in ganz Deutschland zusammenbrechen. Außerdem: Wieviel weiß die Gesellschaft, wieviel will sie wiessen? Auf jeden Fall zuwenig.

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Alt 27. 05. 2000, 16:02 Boogieman is offline Mit Zitat antworten #5
Columbo
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erst mal: AKWs müssen abgeschaltet werden, weil das Risiko nicht kalkulierbar ist. Das fängt in den AKWs selbst an und geht bis in das Zwischenlager. Ein Beispiel: Es wurde die ganzen letzten Jahre behauptet, dass die Kastortransporte sicher seien, doch dann kommt raus, dass Strahlung entweicht.

Kastortransporte werden auf der Schiene gemacht, weil diese viel sicherer ist als die Straßel.

was die Sauberkeit angeht, muss man/frau alles zusammen betrachten. Kohlekraftwerke produzieren zwar viel, viel mehr Abgase und die Umwelt wird bei den Abbaustellen zerstört, aber nichts mehr. Und die Umwelt kann leicht wieder hergestellt werden. Atomkraftweke dagegen produzieren weniger Abgase, dafür aber reichlich strahlender Abfall. und falls es mal zu eienem GAU kommen sollte ist die Umwelt in der weiteren Umgebung für sehr viele Jahre zerstört. siehe Tschernobyl - es werden immer noch kranke Menschen geboren.

zu alternativer Energie: es fehlen zwar alternative Energieformen, die auch soviel herstellen können, doch wird auch nicht die Anstrengung unternommen welche zufinden (nur die Fusionsenergie). Ich denke Sonnenenregie wäre eigentlich auch für Länder mit nicht so viel Sonne geeignet, da Solarkraftwerke einfach in der Wüste gebaut werden könnten. Platz ist ja genug vorhanden. Und durch den Transport geht soviel Energie auch nicht verloren.
Oder man/frau nimmt die von Korrupt erwänten Blockheizkraftwerke.

MfG,
Columbo

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ST
Alt 28. 05. 2000, 14:23 Columbo is offline Mit Zitat antworten #6
Worce
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Ich finde auf der einen Seite ist Atomenergie eine feine Sache, sie ist effizient, sauber und zuverlässig. Doch was ist danach??
Die Brennstäbe verotten bekanntermaßen nicht sehr leicht...

Schön Alternativenergien, der Wind. Er wird ja an der schönen Nordseeküste bereits genuntzt. Denn da weht er ja (fast) immer.

Solarenergie braucht zuviel Platz (wir haben in Deutschland keine endlosen Wüsten) und sie ist, denke ich noch nicht effizient und ergiebig genug.

Man sollte schon nicht die Zukunft der Atomenergie versvhreiben, sondern Energiequellen, die sauberer, zuverlässiger sind und keine "spätfolgen" haben.
Doch sollte man nicht so wie es bei den Castortransporten gemacht wird, wie ein verrückter "Öko-Hippie" randalieren. Das ist eine föllig falsche Einstellung. Man sollte sachlich diskutieren um den Atomausstie KONSTRUKTIV durch ersatz durch neue Energie vorantreiben. Denn wir importiern schon genug Strom aus Frankreich - und die heitzen mit Atomkraftwerken.

Also meine Meinung:
Mann sollte den Atomausstig vorranbringen und gleichzeitig durch neue Energie ersetzen.

Das mit dem "Geheimtransport" alte ich für absoluten Schwachsinn.

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Alt 28. 05. 2000, 18:14 Worce is offline Mit Zitat antworten #7
Communicato
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Worce2K:
Doch sollte man nicht so wie es bei den Castortransporten gemacht wird, wie ein verrückter "Öko-Hippie" randalieren. Das ist eine föllig falsche Einstellung. Man sollte sachlich diskutieren um den Atomausstie KONSTRUKTIV durch ersatz durch neue Energie vorantreiben.<HR></BLOCKQUOTE>

Ganz meine Meinung!
Aber leider wirkt es ohne große Demos ja oft nicht..
aber solche Untergrabungsaktionen von Schienen halte ich für ziemlich idiotisch..

CU
Communicato



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Alt 28. 05. 2000, 19:44 Mit Zitat antworten #8
DeadSwat
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(Threadstarter)
 
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Beiträge: 96
also von windenergie halte ich persönlich auch nix! Der Aufwand is einfach zu gross, die Technik is nit ausgereift!
wenn man sich nur mal anschaut was das für ne arbeit is son windrad zu bauen! ausserdem is das teuer wie sau!

das thema sonnenenergie kann man in deutschland jawohl eh vergessen!

Ich bin der meinung dass sich im bereich brennstoffzelle noch viel tun wird, und dass das die technik der zukunft sein könnte! in bezug auf sTromherstellung aber auch als fahrzeugantrieb!!!

cya
DeadSwat

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Alt 28. 05. 2000, 20:49 DeadSwat is offline Mit Zitat antworten #9
Korrupt
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Hmmm....
Zu Boogieman: Ich versteh deine Motivation nicht ganz: tauschen wir uns hier jetzt über Methoden aus, wie Wirtschaft und Politik die Bürger noch besser verarschen kann, oder haben wir nicht grade da was dagegen?

Worce2K: Deutschland ist voller Hausdächer
Und zum "Konstruktiv" sein... Sorry, ich wiederhol mich in der Beziehung, aber das Konstruktivsein haben die AKW-Betreiber aufgekuendigt. Beispiel: als die AKWs gebaut wurden, war nie die Rede von so langen Restlaufzeiten wie heute. An einem Konsens sind sie offenbar auch nicht interessiert, weil dazu gehoert Entgegenkommen von beiden Seiten.
Die Geschichte mit Verantwortlichkeit wurde schon seit Jahren durchdiskutiert. Harrisburg (USA), die Anreicherungsanlage in Japan zeigen, dass auch westliche Anlagen unsicher sind und grossflaechige Verstrahlungen anrichten koennen. Wie soll man "konstruktiv" diskutieren koennen, wenn man merkt, es kann passieren, was will, es koennen Argumente kommen welche auch immer, und die Dinger laufen trotzdem weiter? Und es ist nicht die geringste Bereitschaft zu nem Kompromiss seitens der Anlagenbetreiber zu erkennen?

Wer erzählt eigentlich die ganze Zeit, wir würden Strom aus Frankreich importieren? Ist mir völlig neu, afaik hat .de Überkapazitäten, was Stromerzeugung angeht.

Und was an Windenergie unausgereift sein soll, wuerd ich auch gern wissen. An der Technologie ist noch keiner gestorben, das scheint mir ein nicht unerhebliches Zeichen von Ausgereiftheit zu sein.

Und "zuviel Arbeit, ein Windrad zu bauen", hmmm, bau mal nen Fusionsreaktor

Ein AKW der letzten Serie (afaik waren das Stade, N'Westheim 2 und Brokdorf) hat zwischen 5 und 6 Milliarden gekostet. Zuzüglich Folgekosten für Entsorgung, Rückbau und Endlagerung in unkalkulierbarer Hoehe.

Mal wieder die berühmten Relationen?
Greetz
Korrupt

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[Dieser Beitrag wurde von Korrupt am 29.05.2000 um 11:46 Uhr editiert.]
Alt 29. 05. 2000, 10:43 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #10
Boogieman
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Beiträge: 4.272
Es war eine Mutmaßung wie sie es machen könnten. Ich glaube wenn sie es so machen wollten könnten sie es auch.

bye
Boogieman

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Alt 29. 05. 2000, 13:51 Boogieman is offline Mit Zitat antworten #11
PederPan
Doku-Junkie
 
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Moin!

Also meiner Meinung nach ist die Atomkraft die einzige Energiequelle die im Moment am wirtschaftlichsten und am umweltverträglichsten ist. Ich finde es absolut lächerlich einen Atomausstieg zu planen, wenn die Alternativen, sprich Solar, Wind, usw., noch nicht richtig ausgereift sind. Solange diese Gebiete noch nicht richtig verwirklicht sind, müssen die Atomkraftwerke bestehen bleiben. Wenn wir man sie abschaltet müssen wir ja trotzdem irgendwoher den Strom bekommen, und das wäre dann aus Frankreich oder Osteuropa, die uns dann Atomstrom anbieten.
Zudem besitzen wir in Deutschland die sichersten Atomkraftwerke in der ganzen Welt. Warum sollten wir unsere dann als erstes abschalten?

So lange die Alternativen noch nicht ausgereift sind, müssen wir auf Atomstrom zurückgreifen.


MfG PederPan


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Alt 29. 05. 2000, 15:40 PederPan is offline Mit Zitat antworten #12
Worce
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Was ich bedauerlich finde ist, dass Demos oft in der heutigen DEMOkratie nihct das sind, was sie sein sollten. ´Von dem recht zu demonstrieren machen nicht selten (besonders bei Castortransporten) Gewaltbereite, eher gesagt Gewaltsüchtige, Leute teil, denen der Anlass uz demonstieren eigentlicg egal ist.
Diesen Demokratieverfall hale ich für sehr bedauerlich.

Also wenn demo dann richtig und sobald andere anfangen sich einen Kampf mit den Ordnungshütern liefern sollte man sich schleunigst aus dem Staub machen. Denn man kann den Polizisten nihct zumuten noch präzise zu unterscheiden zwischen Schlägern und richtigen demonstranten.

Da lob ich mir noch einen Streik *g*, da gabs noch keine Aussschreitungen.

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Alt 29. 05. 2000, 15:57 Worce is offline Mit Zitat antworten #13
Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
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Mich wuerde mal interessieren, ob es fuer die AKW-Befuerworter noch andere Faktoren als Kosten-Nutzen-Verhaeltnisse, Wirtschaftlichkeit und zu erwartende Gewinne gibt.

Dauernd heisst es von alternativen Energien "nicht ausgereift" und niemand kanns belegen. Wie kann ein Blockheizkraftwerk unausgereift sein, wenn 500 m von mir daheim eins steht, das dank Kraft-Waerme-kopplung einen Wirkungsgrad von >70% hat (vgl. AKW 17-20)? Dauernd heisst es von den AKWs "umweltvertraeglich", und keiner weiss um die Spaetfolgen. Dauernd heissts "keine Kapazitaeten", und, wie gesagt, kann grade nicht mal die Inlandsnachfrage nach Solarzellen gedeckt werden. Fehlplanung der ach so freien Wirtschaft, oekologische Schwachsinnsreaktion auf den ach so freien Maerkten, die doch alles regeln sollen, zu unser aller Wohl, wie es verkuendet wird.

Nennt mir mal die deutschen Kraftwerkskapazitaeten und die aktuelle Spitzenlast in .de, bevor es heisst "dann muessen wir Atomstrom aus Frankreich kaufen". Die Aussage ist schlicht falsch.

Und wer behauptet, dass auf ner Castordemo die Demonstranten damit anfangen, die Bullen zu verkloppen, war noch nie auf einer. Da mag ich mir mal die Argumentation von VanWerd zunutze machen und sagen, da kann leider niemand mitreden. Wer jemals auf ner Castordemo war, weiss, woher die Gewalt kommt.

Sorry, aber unter "Argumentation" versteh ich was anderes als ein "geht nicht, klappt nicht, hatten wir ja noch nie, kein Fussbreit den Oekoterroristen".
Greetz
Korrupt

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Alt 29. 05. 2000, 16:25 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #14
Columbo
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So jetzt ich wieder!

zu der Solarenergie: Warum muss denn ein Solarkraftwerk in Deutschland stehen? Es ist doch nicht wichtig wo es steht, sondern dass es umweltfreundlich arbeitet. (Sahara)

Die Blockheizkraftwerke müssten stärker vom Staat gefördert werden, weil sie ja doch ziemlich teuer sind. Wodurch wir wieder zur Kostenfrage kommen. Der Bund hat noch nicht mal genug Geld für das Dächerprogramm, wie soll er dann alternative Energieformen fördern?
- Eigentlich finde ich Blockheizkraftwerke für die beste Alternative zur Atomenergie.

Dazu kommt noch, dass die Industrie kein Intresse daran hat ihre Einnahmequelle zu schließen. Die müssen doch nur sagen, dass sie Arbeitsstellen kürzen und schon gibt die Politik klein nach.

Ich finde man sollte nicht so über die Polizisten schimpfen. Die müssen den Castor schützen auch wenn sie gegen Atomenergie sind.

dazu dass in Deutschland die Sichersten AKWs stehen: Ehrlich gesagt beruhigt mich das eher wenig. Die Betreiber verschleiern doch, gerade in der Zeit in der es um die Abschaltung geht, jeden Zwischenfall. Wir bekommen sowas gar nicht mit.

Tschüss



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ST
Alt 29. 05. 2000, 19:27 Columbo is offline Mit Zitat antworten #15
DeadSwat
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wenn man aber solarstrom in der sahara produzieren Würde, wie käme er nach Deutschland, etc? dafür wären riesige leitungen notwendig, die meiner meinung nach den rahmen ein bischen sprengen würden!!

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Alt 29. 05. 2000, 19:52 DeadSwat is offline Mit Zitat antworten #16
Von Werd
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Zu den Alternativen: Wenn man ganz Deutschland mit Solarstrom versorgen würde, müßte man die gesamte Sahara mit Solarzellen pflastern. Und dann betrachtet mal die Größe! Und das würde nur für Deutschland reichen! Und die anderen Länder? Außerdem haben Solarzellen nur eine bestimmte Lebensdauer, dann müssen sie ausgewechselt werden. Windkraft ist sicherlich eine Alternative, allerdings müsste man weit über 1500 Windkraftwerke pro Atomkraftwerk bauen, das ist viel. Wasserkraft ist viel zu wenig vorhanden, außerdem sind Wasserkraftwerke daran schuld, daß wir z.B. in der Neckar kaum noch Fischbestand haben (und sie sind auch doppelt so teuer). Und Wärmekraftwerke haben einen viel zu großen Ausstoß an CO2 und anderen Emissionen. Und übrigens: Warum hat man denn damals angefangen, Atomkraftwerke zu bauen? Na weil man doch die Öl krise hatte. Und da beschloß man, unabhängiger von anderen Staaten zu sein. Und eine weitere Ölkrise kann jederzeit kommen. Und dann immer das Argument, daß man noch in 1000 Jahren die Abfallprodukte der Kernkraftwerke hat. Dann allerdings ist man in der Forschung schon spätestens soweit, daß man diese umweltverträglich entsorgen kann.

Alt 01. 06. 2000, 15:28 Von Werd is offline Mit Zitat antworten #17
Korrupt
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Hmmm....

Von Werd, wir wissen doch nicht mal, was in dreissig ahren abgeht, geschweige denn in tausend.
100% alles auf Solar umstellen will auch niemand, und die co2-Bilanz von Waermekraftwerken richtet sich nach dem Brennstoff. Erdgas gut, Kohle schlechter (aber als Ueberbrueckung bei den 70% Wirkungsgrad hervorragend und jedenfalls im Rahmen der Rio- Klimaziele) und nachwachsende Rohstoffe, Biomasse etc. gleich Null.

BTW: in den VDI-Nachrichten (sehr konservative Wirtschafts- und Ingeneurszeitung) kam letzte Woche, dass der Preis fuer die kWh Atomstrom teurer waere wie Solarstrom, wenn die AKWs gemaess gaengiger Risikoeinschaetzungen privat versichert werden muessten. Die deutschen AKWs, wohlgemerkt.

Der Neckar, der Neckar. Du bist ja fast ein Nachbar :-) Der Neckar wird nicht zuletzt von Neckarwestheim aufgeheizt und dadurch sauerstoffaermer. Die Wasserkraftwerke sind am Neckar reiner Nebeneffekt, der Neckar ist eigentlich ein nichtschiffbarer Bach, und um ihn fuer die Binnenschiffahhrt nutzbar zu machen, muss man ihn aufstauen. Dass man in die Staustufen gleich Turbinen einbaut, ist nur vernuenftig und aendert am Ergebnis (ein hochgestauter Bach ohne Stroemung) nichts. Die Neckarstaustufen als Kraftwerk duerften afaik nicht sehr rentabel sein, wenn man sie bloss wegen dem Strom gebaut haette, da gehts nur um Pegel und Schiffbarkeit.

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Greetz
Korrupt
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Es gibt nur wenig profunde Weisheiten, die man in nur einer Zeile ausdrücken kann.</FONT c></FONT s>
Alt 02. 06. 2000, 18:00 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #18
Arok
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Tach,

ich kann dazu nur sagen, dass die Industrie und die, die sie unterstützen uns ganz schön verarschen. Das fängt bei den Demos (Ökoterroristen) an geht über die Medien und hört bei den Politikern auf.
Solange die Wirtschaft, welche ja bekanntlich auf unsere Umwelt und Zukunft scheißt, noch einen Nutzen aus der ganzen Sache ziehen kann, werden wir friedlich demonstrieren können bis wir schwarz werden.
Die Alternativen sind da und ob nun Atomkraftwerke oder Solarenergieprogramme subventioniert werden ist doch allen egal, nur die Zukunft wird es uns danken. Außerdem könnte man doch nun wirklich gut Strom sparen, nein jatzt nicht glein den Rechner ausschalten. Ich meine damit eher die Technikindustrie, aber die arbeiten ja eh alle zusammen und treiben so ihre Einnahmen auf Kosten der Natur hoch.
Ein Teufelskreis...?!?

Atom-Arok


<FONT COLOR="red"><FONT face="batmanforeveroutline">Du hast immer Zeit, Du musst sie Dir nur nehmen!</FONT f></FONT c>
Alt 02. 06. 2000, 23:14 Arok is offline Mit Zitat antworten #19
Der mit dem Blubb
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Hallo auch !

Alternativen wären vorhanden. In den 30er und 40 Jahren haben deutsche Wissenschaftler sogenannte Auftriebskraftwerke entwickelt - wenn auch nur auf dem Reißbrett.

Vor wenigen Jahren wurde diese, unter anderem auch von den Alliierten gestohlenen Erfindung, mal getestet und, siehe da, es funktionierte.

Läuft so ab, dass ein paar nach oben immer spitzer werdende Türme aufgebaut werden, in denen sich Turbinen befinden.
Die entstehenden Aufwinde (warme Luft; kalte Luft) bewirken, dass die Turbinen angetrieben werden und somit Energie erzeugt wird.
Man hat das mal hochgerechnet und ist zu der These gelangt, dass ca 50 solcher Türme, einige hunderte Meter hoch und im entsprechenden Ausmaß in beispielsweise der Sahara aufgebaut ohne weiteres ausreichen würden, die Hälfte bis 3/4 Europas mit Energie zu versorgen.
Sicherlich wäre der Transport noch ein Problem aber sicherlich nicht vollkommen unmöglich.
Afrika, die USA und Asien wären durch Ihre Standorte ohnehin im Vorteil, da sie selbst produzieren könnten.
Sicherlich nicht nett anzusehen, aber eine vernünftige Alternative die höchstens den Augen schadet.

Solche Erfindungen / Alternativen gibt es letztendlich wie Sand am mehr, nur ist die (Atom)Lobby sicherlich in keinster Weise daran interessiert.

Ebenso wie beispielsweise der alternativen Energie um Kraftfahrzeuge anzutreiben. Die Brennstoffzelle bzw. das sog "3 Liter Auto" wurden schon vor Jahren entwickelt.
Man bedenke hierbei jedoch, dass die Aktienmehrheit des weltgrößten Automobilherstellers (General Motors) einer der größten Erdölproduzierenden Firmen gehört (Exxon) und diese wiederum gehört der sicherlich namentlich bekannten Familie Rockefeller.
(Somit wäre auch geklärt, weswegen die Fahrzeuge dieser Kategorie so wahnsinnig viel Kraftstoff verbrauchen.)

Läuft nunmal darauf hinaus, dass die Finanzoligarchen und ihre Helfershelfer in Politik, Medien und Wirtschaft keinerlei Interesse daran haben, auch nur einen einzigen Pfennig weniger zu verdienen und ein Bruchstück ihrer Macht abzugeben.

Open your eyes !
Alt 03. 06. 2000, 15:52 Der mit dem Blubb is offline Mit Zitat antworten #20
Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
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Jetzt werden mich alle wieder nen Paranoiker schimpfen
aber:

a) ich kann mich den Worten meines Vorredners anschliessen, wenn ich auch bezueglich Aufwindkraftwerken etwas uninformiert bin (kenns nur als Yps-Gimmick ) Aber jedenfalls der Moeglichkeiten sind viele, aber es waere schlicht den Gewinninteressen einiger Interessensgruppen zuwiderlaufend.

b) Ich schaetze, dass es der Atomlobby viel lieber ist, sie verkauft AKWs ins Ausland, explizit in Schwellen-, Transformations- und Entwicklungslaender und macht sie somit bis auf weiteres von westlicher (noerdlicher) Technologie abhaengig, anstelle dass sie ihnen ein Mittel in die Hand geben, um mittelfristig vom Norden energietechnisch uinabhaengig zu werden, womoeglich sogar zur Konkurrenz zu werden, wenn die Transportfrage geloest ist.

Transport: alle Betreiber haben bis vor kurzem verlauten lassen, grosse Transportwege seien unrentabel: mit dem Ziel, ihre lokalen Monopole zu bewahren und fett Kohle zu machen. Trotzdem ist der Wettbewerb liberalisiert worden (ups? Entgegen dem Willen der Konzerne? Ich dachte, Wettbewerb sei... *g*, nur eine Bissigkeit am Rande) und oh Hoppla - ploetzlich kann weit von den Standorten billig Strom verkauft werden. Sind wir da womoeglich ueber Jahre angelogen worden? Sowas, von den ehrenwerten Energieversorgern?

Hmmm, foerdert das mein Vertrauen in die Aussage, Solarstrom sei unrentabel, wo auch immer produziert? Oder dass die westlichen AKWs "sicher" seien?

Hmm, ich sinniere mal durueber.

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Greetz
Korrupt
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Alt 03. 06. 2000, 16:28 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #21
Communicato
 
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Von den Aufwindkraftwerken habe ich auch schon einiges gelesen (PM vor n paar Monaten)..
Es gibt genug Alternativen!!
Und ich frage mich wo ist denn die ATOMENERGIE bitteschön ausgereift?
Das ist doch Blödsinn hoch 2000..

Wenn man den Betreibern die Kosten auch mal aufbürden würde
und sie nicht solch unglaubliche Abschreibungsmöglichkeiten hätten,
sähe Kosten/Nutzen da schon ganz anders aus..

Außerdem sind Wind-,Wasser- und Sonnenenergie sehr wohl ausgereift,
aber auch hier gibt es, wie fast überall, noch Steigerungspotentiale!

Wer hier behauptet Atomenergie sei ganz toll usw.
hat entweder überhaupt keine Ahnung oder ist einfach nur DUMM

CU
Communicato

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Alt 03. 06. 2000, 19:20 Mit Zitat antworten #22
Von Werd
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Communicato:
[b]Wer hier behauptet Atomenergie sei ganz toll usw.
hat entweder überhaupt keine Ahnung oder ist einfach nur DUMM[b]<HR></BLOCKQUOTE>

Irgendwie läßt hier auf dem Board im Politikforum das Niveau leicht nach. Immer öfter werden bestimmte Personen beleidigt, oder es kommen solche armen Argumente wie oben. Das war auch mal anders hier. Es gab zwar auch Meinungsverschiedenheiten, doch irgendwie gab es mehr Toleranz und gegenseitigen Respekt hier in diesem Forum. Schade.



Alt 03. 06. 2000, 19:56 Von Werd is offline Mit Zitat antworten #23
Communicato
 
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Ok, du hast recht das war wohl falsch..

aber wenn ich ständig lesen muß 'Atomkraftwerke sind gut, und sehr effizient' usw.
und kein einziges wirkliches Argument kommt, dann nervt das eben langsam..

aber keine Sorge, war nur ein Ausrutscher

CU
Communicato

p.s. Argumente gab's in meinem Beitrag auch noch..
Alt 04. 06. 2000, 00:49 Mit Zitat antworten #24
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