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Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
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Huhu zusammen,

gestern war ein super Vortrag, und da dachte ich, das Thema ist in der Tat eigentlich nicht mehr sehr populaer, was ich traurig bis shocking finde. Ich hab schon des oefteren gesagt: dass wir hier nicht mehr so sehr merken, wie der Kapitalismus versagt (immer mehr Ungleichheit&Ausbeutung produziert), liegt nur dran, dass die Probleme und die Wertschoepfung immer mehr nach aussen (d.h. in die 3.Welt) verlagert werden.

Ein paar Zahlen, die mich in ihrer Groessenordnung ziemlich geschockt haben:
Die 3.Weltlaender waren 1980 mit ~590 Mrd $ bei den Industrielaendern verschuldet.
1992 Waren sies mit ~1400 Mrd $, d.h. ca. 250% höher.
ABER: in den 12 Jahren dazwischen zahlten sie 1600 Mrd $ an Zinsen und Tilgung ZURÜCK.
(1996 war der Schuldenstand 2200 Mrd, btw.)

auf was ich rauswill, ist klar: es fliesst keine Entwicklungshilfe in die 3.Welt, es geht mehr Geld von dort zu uns.

Die Exportquoten der meisten 3Weltländer sind höher als die deutsche. Aber bestehen eben nur aus Rohstoffen, die sie zu verkaufen gezwungen sind, um ihre Kredite weiter bedienen zu können.

Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von den Industrielaendern mit so netten Erfindungen wie z.B. sterilem Saatgut weiter erhöht. Die Sachen, die nötig sind, werden aber nicht gemacht bzw. erforscht. Ein huebsches Beispiel war, dass in neue Malariamedikamente in den Industrielaendern nicht mehr investiert wird, aber immerhin gibts inzwischen Antidepressiva fuer Haustiere.

Koennte ich bei Bedarf fortsetzen, einfach nur nochmal meine These: die Industrielaender bedienen sich hemmungslos bei den Rohstoffen der 3Weltlaender, propagieren Oeffnung der Maerkte als die Situation verbessernde Massnahme, und dabei ist der Durchschnittslohn in den afrikanischen Staaten niedriger als 1970, in S-Amerika niedriger als 1980. d.h. der Markt bewirkt das Gegenteil von dem, was propagiert wird, der noerdliche Wohlstand steht in direkter Abhaengigkeit zur Verelendung der 3Weltlaender.

(btw, das sind keine Zahlen aus der Zeitschrift Sozialismus, Konkret oder der Jungle World, die sind von der Weltbank)

Ich kann mich irgendwie erinnern, dass die Problematik mal "bekannter" schien. Oder hat das was damit zu tun, dass ich mit 12 noch christlich war?


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Greetz
Korrupt
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Es gibt nur wenig profunde Weisheiten, die man in nur einer Zeile ausdrücken kann.</FONT c></FONT s>
Alt 07. 06. 2000, 13:35 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #1
cheffkoch
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hy

ich meine man sollte den ländern die es nötig haben
die schulden einfach erlassen und noch nen größeres
geschenk dazugeben.
die länder denen geld geschuldet wird haben sowieso
meisten zuviel.

<FONT face="westminster"><FONT size="3"><FONT COLOR="orange">mfG
CHEFFKOCH</FONT f>
</FONT s></FONT c>
Alt 07. 06. 2000, 13:50 cheffkoch is offline Mit Zitat antworten #2
Communicato
 
Beiträge: n/a
Soll ich mal ehrlich sein?..

Ich glaube die Problematik zu kennen..
(wenn man ein wenig Zeitung liest und fernsieht ist
das ja fast schon zwangsläufig so)

..aber ich hab das in den letzten Jahren immer mehr verdrängt,
es ist ja auch in den meisten Medien absolut in den Hintergrund getreten;
man könnte fast denken es gäbe das Problem nicht mehr..

aber was soll ich sagen.. ich kümmere mich eigentlich nicht so sehr darum.. *schäm*
Vielleicht war es eine Zeitlang (zumindest bei mir und Umgebung) zuviel?

..
Communicato

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<FONT face="tahoma, arial"><FONT COLOR="yellow"><FONT size="1">Sollte ich auf euren Beitrag nicht antworten, einfach Mail an mich!</FONT s></FONT c></FONT f>
Alt 07. 06. 2000, 18:27 Mit Zitat antworten #3
Der mit dem Blubb
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Beiträge: 29
Schönes Thema ;-/

Fühle mich auch hier dazu genötigt einiges zu sagen. (Jemand aus meiner Familie ist Entwicklungshelfer und bereits seit mehr als 10 Jahren in Afrika tätig).

Zum einen: Beispielsweise Afrika ist und bleibt der weltgrößte Rohstofflieferant. Einerlei ob diese Rohstoffe nun unmittelbare Wirtschaftsgüter wie Roherze usw. oder mittelbar Menschen sind.

Die Kolonialisierung, insbesondere der Briten und Franzosen, hat dafür gesorgt, dass innerhalb weniger Generationen die wenigen elitären Menschen (die nunmal zwingend notwendig sind) weg"gezüchtet" wurden und tatsächlich das "Sir-Boy" - Gehabe auftreten konnte.
Heute sieht es so aus das beispielsweise die "dummen Neger" nach einer Überschwemmung und dadurch Vernichtung der Aussaat auf die Hilfe aus dem Ausland warten, obwohl eine gesamte Scheune voll mit brauchbarem Saatgut vorhanden wäre !
Sie kommen aber nicht auf die Idee dieses selbständig anzupflanzen / auszusäen, da ihnen niemand die Selbständigkeit beigebracht hat !
Dieses ist ein Prozess, welcher innerhalb weniger Jahre zu dem bekannten Ergebnis führte und der heute - unter schwierigsten Umständen - ausgebügelt werden muß.

Die Entwicklungshilfe beschränkte sich bis vor wenigen Jahren fast ausschließlich auf die Finanzierung maroder Systeme. Die Weltbank profitiert nach wie vor noch verdammt gut daran.
Geld bringt aber nichts, da es ohnehin nicht an die richten Stellen kommt.
Hilfe zur Selbsthilfe ist zwingend notwendig und ein gewisses Maß an Bildung sollte auch vermittelt werden.

Beispiel: Die Haushälterin eines befreundeten Ehepaares, bereits 4 Kinder, wartete auf Ihren Mann, welcher auf irgendwelchen Baumwollplantagen arbeitete und am Wochenende nach Hause kam. Sie wollten keine Kinder mehr, weswegen sich die Frau die Pille zugelegt hat.
Bums, sie war wieder schwanger. Auf die Frage: Wieso denn das, ihr wolltet doch keine Kinder mehr ?! Folgte die Antwort: Versteh ich auch nicht. Ich habe die Pille doch immer genommen wenn mein Mann nach Hause kam.
Dies ist kein Witz sondern erlebte Realität in einem afrikanischen Land. Und so etwas gibt es zu Hauf !

Ein Schuldenerlaß wäre sicherlich sinnvoll, erfolgte ja auch, aber im gleichen Atemzuge wurden neue Kredite bewilligt.

Die Mächtigen wären doch schön blöde, wenn Sie diese Länder aus der Verantwortung entlassen und zur Selbständigkeit "zwingen" würden. Daran besteht kein Interesse !

Es geht, nach wie vor, um wirtschaftliche Interessen, welche mit allen Mitteln durchgesetzt werden.
Und mal ganz nebenbei: Die Entlassung einiger Staaten (Südafrika bspw.) in die sog "Freiheit" hat mehr Probleme mit sich gebracht als die Apartheit !
Wie gesagt: Die Leute wurden über Generationen dumm gehalten bzw. zurückgezüchtet und auf einmal werden sie sich selbst überlassen ... Sicher, schön das die Apartheit weg ist, aber Südafrika ist dadurch zugrunde gegangen. Ebenso wie Rhodesien (heute Zimbabwe) und viele andere afrikanische Staaten.

Ein weiteres Problem in Afrika ist, dass die Kolonialisten willkürliche Grenzen durch den Kontinent gezogen haben.
Stammes- und ethnische Grenzen wurden mißachtet und heute gibt es mehr ethnische Konflikte. sog. "Bürgerkriege" denn je.

Das Problem ist wesentlich vielschichtiger, als ich persönlich es bisher jemals in irgendwelchen Zeitschriften habe lesen können. (Zu Jungle World möchte ich mal ohnehin nix sagen...)

Grüße
Alt 07. 06. 2000, 18:45 Der mit dem Blubb is offline Mit Zitat antworten #4
anarxis
Was?
 
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Beiträge: 1.030
erstmal zum thread,

leider ist das thema auch bei mir im denken und handeln nur marginal vorhanden.
aber warum? ich vermute weil es einfach zu weit weg ist und einfache denkmuster nicht funktionieren.
gegen nazis kann man was tun und sieht sofort wirkung und das beste ist man muss dazu nicht mal viel nachdenken.
wenn ich aber an hungernde kinder in afrika denke wird es doch deutlich komplizierter.
uich bin auch der festen überzeugung das es uns nur sogut geht weil andere leute für uns mitschuften
im prinzip brauch sich in dtl keiner beschweren.
aber was kann man tun?
in dtl den kapitalsimus bekämpfen?
bringt den in afrika aber herzlich wenig, obwohl wie korrupt richtig gesagt hat der kapitalismus auf jedenfall grosse schuld an der beschissen lage der 3.welt hat.
entwicklungshilfe und essenspenden sind zwar wichtig und richtig davon wird es aber auf dauer dort auch nicht besser.
mensch muss dort die politische lage stabilisieren.
kriege müssten beendet und effktiv verhindert werden, vielleicht sollte man die grenzziehung nochmal überdenken, die ja einfach willkürlich war (oder sie gleich ganz weglassen?).
ihr fragt wie das gehen soll?
ich weiss es nicht.
vielleicht mit einer starken blauhelm truppe?
aber frieden schaffen mit waffen?
dat wird wohl auch nichts
das ganze muss wohl von innen heraus passieren, dazu braucht es freie meinungsäusserung und eine starke opposition die sich am besten afrika-weit vernetzt.
also vielleicht amnesty international unterstützen?
vielleicht.


zu Der mit dem Blubb:
mit der bildung hast du auf jedenfall recht.

erklär mir das mit der jungle world mal
wie kommste denn jetzt auf die zeitung?
ich finde die ganz o.k
ich wollte das ganze dich auch per mail fragen aber deine email

Alt 08. 06. 2000, 01:07 anarxis is offline Mit Zitat antworten #5
Der mit dem Blubb
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Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 29
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von AnArxis:
gegen nazis kann man was tun und sieht sofort wirkung und das beste ist man muss dazu nicht mal viel nachdenken.
<HR></BLOCKQUOTE>

Ohne mich daran jetzt hochziehen zu wollen, aber Du solltest, m.E. mal Deine Feindbilder überdenken ...
Das ich darauf jetzt anspringe liegt vielleicht daran, dass ich in den selbsternannten Antifatzkes nichts besseres sehe als in den sog. "Nazis" ... Sind genauso engstirnig und dumm, weswegen sich beide Sekten in nichts nachstehen.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
uich bin auch der festen überzeugung das es uns nur sogut geht weil andere leute für uns mitschuften
<HR></BLOCKQUOTE>
Explizit wer ?

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>entwicklungshilfe und essenspenden sind zwar wichtig und richtig <HR></BLOCKQUOTE>

Falsch, sie bringen nix. Hilfe zur Selbsthilfe ist und bleibt das Rezept. Die Leute brauchen kein Geld und die Leute brauchen kein Essen (zumindest nicht unmittelbar von uns). Was sie brauchen sind Anleitungen / Alternativen um es besser zu machen als bisher.
Was sie aber sicher nicht brauchen, sind schon wieder die "weißen Männer" die ihnen als "Erlöser" erscheinen.
Haben wir alles schonmal gehabt und das Ergebnis ist bekannt.
Anders würde es auch nicht aussehen, wenn jetzt die ganzen linksalternativen ankommen und ihnen ein neues, achso alternatives Rezept vorlegen.
(Hiermit ist eigentlich auch Deine Frage bzgl. meiner Ansicht zu "Jungle World" beantwortet. JW ist für mich - in diesem Hinblick -, wie nebenbei viele linke Zeitschriften, wenig hilfreich, da alles aus der Sicht sozalistischer und / oder kommunistischer Strukturen gesehen / gewertet wird.
Zudem ist die JW für mich latent gewaltverherrlichend und schlichtweg dumm was den Umgang mit "Nazis" betrifft. Meinen Standpunkt habe ich ja oben kurz angerissen.)


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
vielleicht sollte man die grenzziehung nochmal überdenken, die ja einfach willkürlich war (oder sie gleich ganz weglassen?).
<HR></BLOCKQUOTE>

Grenzen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Die Konflikte die dort unten vorhanden sind, sind ja eben aus diesen Gründen zustande gekommen !
Wenn der "gute Weiße" nicht mehrere Stämme / Ethnien zusammengefercht hätte, würde es solche Massaker wie in Ruanda nicht geben - nicht in diesem Ausmaße.
Man muß sich klarmachen, daß dort unten nur das stattfindet, was ebenfalls in den USA und jedem anderen Land passiert, in dem Menschen verschiedenster Ethnien / Kulturen zusammengefercht sind und niemand genügend Raum hat, seine Eigenständigkeit zu bewahren und auszubauen !
Es ist ein typisch neu"linker" Gut-Menschen-Denkansatz davon auszugehen, dass die Multi-Kultur auf engstem Raume eine Bereicherung wäre.
Wir haben eine multikulturelle Welt und jede Kultur benötigt zwangsläufig ihren Raum. Nun dazu überzugehen und zu versuchen alle Kulturen auf engstem Raume zusammenzuferchen, endet wie oben beschrieben und überall auf der Welt zu sehen.

In sämtlichen Gesprächen die ich mit den Menschen dort unten geführt habe, wurde nur eines deutlich:
Sie wollten ihren eigenen Staat, sie wollten ihre eigene Sprache und Kultur erhalten und in Frieden gelassen werden.
Sicher, ich habe nicht mit irgendwelchen politischen Leuten gesprochen sondern ausnahmslos mit irgendwelchen Bauern, Krankenschwestern oder Plantagenarbeitern - also vollkommen normalen Menschen - aber diese stellen nunmal die Mehrheit.
(Bekam nebenbei einen ziemlichen Schock, als ich nach einigen Jahren mit der Überheblichkeit einiger "Schwarzer" hier in Deutschland konfrontiert wurde ...)


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
vielleicht mit einer starken blauhelm truppe?
aber frieden schaffen mit waffen?
<HR></BLOCKQUOTE>

"Guter weißer Mann der schwarzes Neglerein befreit" ...
Meine Meinung dazu habe ich ja oben abgegeben.


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
das ganze muss wohl von innen heraus passieren, dazu braucht es freie meinungsäusserung und eine starke opposition die sich am besten afrika-weit vernetzt.
<HR></BLOCKQUOTE>

Dazu bedarf es keiner freien Meinungsäußerung und keiner afrika-weit vernetzten Opposition.
Das ist das typische Denken der Weißen, die sich als die guten Menschen aufspielen und keinerlei Ahnung von der Materie haben.
Bzw. _niemals_ diejenigen gefragt haben, um die es letztendlich geht !

Alt 08. 06. 2000, 01:56 Der mit dem Blubb is offline Mit Zitat antworten #6
anarxis
Was?
 
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nazis sind deiner meinung nach ein falsches feindbild?
und alle die dagegen sind, sind dogmatische k-sekten mitglieder?
du solltest nochmal ein geschichtsbuch nehmen und lesen wer hier der böse ist!

du fragst wer für uns schuftet?
ist dir nicht klar wenn ich in diesen zusammenhang meine?
ich meine ein grossteil der afrikanischen bevölkerung, ist zwar ziemlich platt aber deswegen trotzdem wahr.


zum essenspenden
na klar ist das kurzfristig aber ich dachte das wäre bei mir rausgekommen das das nicht afrika reicher und friedlicher macht
aber bevor die leute massenweise verhungern? sicherlich muss mensch gleichzeitig was machen damit sie sich selbst versorgen können.aber hunger wartet kein jahr.

zur grenzziehung
das fragezeichen bei der aussage keine grenzen hast du wohl übersehen?
ich wollte damit aussagen das afrika dazu wohl noch nicht bereit ist es aber in meinen augen das beste ist in eienr welt ohne grenzen zu leben, kultur und grenzen haben doch nichts mit grenzen zu tun und können auch ohne erhalten werden.
trotzdem wäre es für afrika im momentnatürlich nicht richtig
da die menschen dafür wahrscheinlich noch nicht reif sind.
das problem der falschen grenzziehungen in der kolonialzeit ist doch aber wohl eindeutig vorhanden und nicht nur in ruanda


zur blauhelm truppe
da waren auch fragezeichen hinter.
ausserdem gibt es viele afrikaner in der truppe
bleibt aber trotzdem problematisch


wenn nicht durch freie meinungsäusserung wie dann?



Alt 08. 06. 2000, 09:06 anarxis is offline Mit Zitat antworten #7
Korrupt
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Hmmm, worum es mir ging, war schon der innere Widerspruch des Kapitalismus hierzulande: ich habe das Gefuehl, dass der so widersprucjsfrei hingenommen wird, weil, wie gesagt, die Folgen eben externalisiert werden - er macht mehr Probleme, als er loest und loesen kann, aber seit er die nicht mehr dort macht, wo er Nutzen bringt, bemerkts niemand mehr. Hier heissts eben, Marx hatte unrecht, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass ein Arbeiter mal selbstverstaendlicherweise Kuehlschrank, Fernseher und Auto besitzt. Deshalb haben wir hier eben den beruehmten "Kapitalismus mit menschlichem Antlitz", wie es so nett heisst, und dass er auch noch ganz anders dreinguckt, kriegen wir hier nicht mehr mit. Und daher denke ich, jede Kapitalismuskritik muss auf die Drittweltlaender schauen, weil die Ausbeutung eben global geworden ist.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Der mit dem Blubb:
Dazu bedarf es keiner freien Meinungsäußerung und keiner afrika-weit vernetzten Opposition.
<HR></BLOCKQUOTE>

Hmmm, die Frage ist, ob anders was zu bewirken ist. Wenn ein VErband wie die OAS sowas wie ne gemeimnsame Exportpolitik hinkriegen koennte (bin ich zugegeben pessimistisch) waere es ne gute Sache. Halte ich fuer unwahrscheinlich, Frage ist, obs andere Moeglichkeiten gibt.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
Das ist das typische Denken der Weißen, die sich als die guten Menschen aufspielen und keinerlei Ahnung von der Materie haben.
Bzw. _niemals_ diejenigen gefragt haben, um die es letztendlich geht !
<HR></BLOCKQUOTE>

Hmmm, sie haben vieles von dem angerichtet, was jetzt Probs macht. Aber zugegeben, klar, ich bin auch immer ein Verfechter von "Fragt die, dies angeht".

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
Es ist ein typisch neu"linker" Gut-Menschen-Denkansatz davon auszugehen, dass die Multi-Kultur auf engstem Raume eine Bereicherung wäre.
Wir haben eine multikulturelle Welt und jede Kultur benötigt zwangsläufig ihren Raum. Nun dazu überzugehen und zu versuchen alle Kulturen auf engstem Raume zusammenzuferchen, endet wie oben beschrieben und überall auf der Welt zu sehen.
<HR></BLOCKQUOTE>

Das halte ich fuer falsch bis nicht nur leicht rassistisch. Dass Multikulturalitaet funktioniert, hat viele Beispiele, und sie generell zu verdammen, bloss weil _manche_ nicht damit klarkommen, halte ich fuer egoistisch und fuer Scheuklappendenken. Ich weiss, dass z.B. die Uni eine kleine Insel der Seligen ist, was Multikulturalitaet angeht. Nichtdestotrotz beweist sie, dass es Umstaende gibt, in denen sie einfach eine Bereicherung _ist_. Das hat natuerlich was mit Bildung zu tun, mit Kommunikationsfaehigkeit und nicht zuletzt damit, dass es einigermassen gleiche Chancen fuer alle gibt.
Die deutsche fremdenfeindliche Haltung wird in den meisten Laendern als schlicht borniert und rueckstaendig wahrgenommen. Dem hab ich nichts hinzuzufuegen, das ist Fakt.

Dass Rassismus in einem willkuerlich von aussen aufoktroyierten Staatsgebilde ein anderes Problem ist wie in einem modernen westlichen Staat, ist mir klar. Das ist aber kein Argument gegen Multikulturalitaet, sondern gegen Kolonialismus.

Greetz
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Greetz
Korrupt
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Es gibt nur wenig profunde Weisheiten, die man in nur einer Zeile ausdrücken kann.</FONT c></FONT s>
Alt 08. 06. 2000, 12:00 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #8
Der mit dem Blubb
 
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Mahlzeit auch !

Zu AnArxis:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>nazis sind deiner meinung nach ein falsches feindbild?
und alle die dagegen sind, sind dogmatische k-sekten mitglieder?
du solltest nochmal ein geschichtsbuch nehmen und lesen wer hier der böse ist!
<HR></BLOCKQUOTE>

Dazu brauche ich keine Geschichtsbuch, da muß ich nur auf meine eigenen Erfahrungen zurückgreifen bzw. mir antifaschistische Lektüre durchlesen (bpsw. Arni, Rabenschwarz, EIE, Pamphlete der Edelweißpiraten, DRR, BnR, AIB usw.) oder versuchen, mich mit solchen Leuten auseinanderzusetzen (Edelweißpiraten, FAU, AA und "Dorfantifatzkes").
Ausnahmslos alle beschriebenen und unzählige weitere (Zeitschriften) die mir noch vorliegen bestätigen mich nur in der Ansicht, dass es sich hierbei um absolute Dogmatiker wenn nicht sogar um Neurotiker handelt.
Sicher, auch dort mag es "normale Menschen" geben - die gibt's auch bei den "Nazis".
Diese Dualität, wie sie sowohl von den "Antifas" als auch von den "Nazis" produziert wird, ist inhaltlich falsch und ein Verkennen der Realität. ("Jeder der nicht für uns ist, muß gegen uns sein!" - Bin weder Nazi noch Antifa, aber bei beiden Parteien in der Opferrolle.)
Ja, ich setze "Antifas" und "Nazis" absolut gleich, sehe keinen Unterschied und halte sie letztendlich als nichts anderes als Anhänger irgendwelcher Sekten respektive eines Irrglaubens.

Zur Fortführung der Diskussion empfehle ich nebenbei einen eigenen Thread, damit's hier nicht ebenso aus dem Ufer läuft wie in 'nem anderen.


Zurück zur eigentlichen Diskussuion:

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>aber bevor die leute massenweise verhungern? sicherlich muss mensch gleichzeitig was machen damit sie sich selbst versorgen können.aber hunger wartet kein jahr.<HR></BLOCKQUOTE>
Sicher mag es Länder geben, in denen tatsächlich ein Hunger- / Versorgungsproblem vorhanden ist.
Hier zu soviel: 1. Kannst Du nicht für jeden Mensch den Retter spielen.
2. Ist defintiv in allen afrikanischen Ländern - die zumindest ich bereist habe und wo ich insgesamt einige Jahre meines Lebens verbracht habe - genügend zu Essen vorhanden. (Aethopien usw. setze ich mal in eine Sonderposition; diese Länder sind von der allgemeinen Dikussion ausgeschlossen, da dort tatsächlich die genannten Probleme vorhanden sind)
Beziehe mich hier auf das, was ich bereits im vorherigen Beitrag angedeutet habe. Scheune ist voll mit Saatgut, aber es wird nicht angepflanzt; muß ersteinmal jemand kommen, der es ihnen sagt und zeigt.
Was willst Du da machen ? Noch mehr Saatgut oder was auch immer dort hinuterkarren ? Sinnlos, würde im Ernstfall eh verrotten !

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>ich meine ein grossteil der afrikanischen bevölkerung, ist zwar ziemlich platt aber deswegen trotzdem wahr.<HR></BLOCKQUOTE>
Sicher, mittelbar arbeiten diese für "uns" respektive für die Mächtigen dieser Welt.

zur Grenzziehung:
Nein, das Fragezeichen habe ich nicht übersehen.
Im Gegenteil: ich habe Dir auf diese Frage hin eine Antwort geliefert, die Dir eigentlich nur die Unsinnigkeit Deines Denkansatzes darlegen sollte. Sicher, eine "herrschaftsfreie Welt" und das ganze Klimbim wäre sicherlich ganz toll, jedoch funktioniert dieses utopische Konzept nur auf dem Reißbrett.
Hierbei spielt das Menschenbild die entscheidene Rolle. Mag sein, das elitäre Kreise hierzu (zu einer friedlichen Koexistenz) fähig wären, aber nicht die Masse !
Die Masse braucht klare Richtlinien, muß es begreifen können. Wenn Du einem Volk heimatlos machst (beziehe mich hier auf die klare Definition der Begriffe Volk, Nation, Staat usw), ist es identitätslos und wird immer nach einer festen Ordnung streben.
Sieh Dir hier die Kurden, Tschetschenen, Kosovaren, Serben, Kroaten, Indianer, Afro-Amerikaner, Palästinenser; die Ghettos in den Großstädten oder wen/was auch immer an.

Nebenbei habe ich die Kolonialgrenzen auch auf dem gesamten Kontinent bezogen. Du hast recht, wenn dieses nicht auf Ruanda beschränkt werden kann. Ruanda war nur das Beispiel par excellence, um diese Ansicht und die Probleme greifbar zu machen. Solche Konflikte gibt es in Zimbabwe, Mocambique, Uganda, Südafrika und nahezu allen anderen afrikanischen Staaten.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>wenn nicht durch freie meinungsäusserung wie dann?<HR></BLOCKQUOTE>
Freie Meinungsäußerung ist nicht greifbar. Die wenigen freiheitsliebenden Menschen die es gibt, sind zur Veränderung ohnehin nicht in der Lage (sieh' Dich doch mal hier um ...)
Die Menschen brauchen begreifbare Konzepte, konstruktive Hilfe zur Selbsthilfe und eine Lösung der den verdammt stolzen Kontinent Afrika umgebenden Fesseln durch oligarche Strukturen.
Eine "Revolution" in Afrika bringt nix, da dann die von Dir zitierten "Blauhelme", die Nato oder UN sanktionieren und militärisch einschreiten werden.
Es geht nicht um die Freiheit der Völker / Meinung, sondern um Kohle !


Zur Korrupt:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Kapitalismus hierzulande: ich habe das Gefuehl, dass der so widersprucjsfrei hingenommen wird, weil, wie gesagt, die Folgen eben externalisiert werden - er macht mehr Probleme<HR></BLOCKQUOTE>
Da hast Du meine vollkommene Zustimmung. Der Kapitalismus durch seine greifbaren Vertreter in Form bspw. der USA ist sicherlich verantwortlich für die größte Identitätskrise eines jeden Menschen der damit in Berührung kommt.
Standard statt Qualität

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Und daher denke ich, jede Kapitalismuskritik muss auf die Drittweltlaender schauen, weil die Ausbeutung eben global geworden ist<HR></BLOCKQUOTE>
durch die Dritteweltländer ist diese berechtigte u8nd notwendige Kritik am greifbarsten, am anschaulichsten dargestellt, da gebe ich Dir recht.
Der Kapitalismus war, ebenso wie der Kommunismus, aber schon immer ein internationales Projekt und beide haben die Eigenständigkeit und Souveränität der einzelnen Völker / Nationen bedroht / bedrohen diese noch heute. Letzterer (Kommunismus) hat zwar auch durchaus positive Erscheinungsformen (Nord-Korea), jedoch ist es hier eine revolutionäre Weiterentwicklung die mit dem gemeinen Kommunismus eigentlich nichts mehr zu tun hat. Die sozialistischen Komponenten wurde herausgepickt, verfeinert, verbessert; hinzu kamen nationale Komponenten welche es in dieser Form im Kommunismus nicht gibt.

Das die Folgen des Kapitalismus Deiner Ansicht nach externalisiert wurden / werden, halte ich nur bedingt für richtig. Sicher hast Du mit dem Punkt recht, dass man es hierzulande nicht mehr mitkriegt, er ein freundlicheres Gesicht bekommen hat.
Die Probleme für den einzelnen Menschen bleiben aber bestehen. Zumindest hier für die Masse. Der Mensch ist zur ersetzbaren Ware geworden, was jeder in seinem Bekanntenkreis / am eigenen Leibe zu beobachten kann.
Vorteil hier: Brot und Spiele. Die Bedienung der geringsten und oberflächlichsten Wünsche erfolgt wunderbar, kann aber nicht über die Probleme hinwegtäuschen.
In Afrika äußern sich die Probleme nur anders, unmittelbarer als hierzulande. Das Ergebnis wird aber letztendlich das gleiche sein.


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Multikultur<HR></BLOCKQUOTE>
Du schreibst selbst, dass ein Multikulturelles Konzept funktionieren kann. Gleiches schreibe ich auch, denn dieses funktioniert seit hunderten / tausenden von Jahren !
Die mehr oder minder friedliche Koexistenz ist sicher keine utopische Vorstellung, jedoch wird es nichts werden, wenn Du einem Volk / einer Kultur eine andere aufzwingen willst, was letztendlich geschieht.
Katholiken sind weiß Gott nicht darüber erfreut wenn eine Moschee neben die Kirche gesetzt wird. Klar, andersherum sieht es ebenso aus.
Dort regt sich - brechtigterweise - Widerstand.
Die Kulturen / Sprachen / Völker / Nationen haben sich über
Alt 08. 06. 2000, 19:45 Mit Zitat antworten #9
reg
 
Beiträge: n/a
Alt 08. 06. 2000, 19:45 Mit Zitat antworten #10
Von Werd
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Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 204
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Korrupt:
[b]Dass Rassismus in einem willkuerlich von aussen aufoktroyierten Staatsgebilde ein anderes Problem ist wie in einem modernen westlichen Staat, ist mir klar. Das ist aber kein Argument gegen Multikulturalitaet, sondern gegen Kolonialismus.
[b]<HR></BLOCKQUOTE>

Es ist schon komisch. Wenn man sich die Geschichte der Menschheit ansieht, wird man feststellen, daß es nur Ausnahmefälle gibt, in denen verschiedene Völker von einer Regierung regiert wurden. Meistens (fast immer) kam es dann zu Streitigkeiten, und das Land brach auseinander (früher oder später). Dieses ist selbst heute noch auf der ganzen Welt der Fall, man braucht gar nicht so weit zu schauen (Balkan, Baskenland, Nordirland, etc. etc. etc.). Wenn man sich dieses vor Augen führt, wie kann man dann für ein Land sein, in dem verschiedene Völker zusammen von einer Regierung regiert werden? Laut der gesamten menschlichen Geschichte kann dieses nur zu einer Sache führen: Mindestens ein Auseinanderbrechen des Landes, meistens zum Krieg.
Nun kann man natürlich schreiben man könnte dieses durch die Einstellung eines jeden einzelnen verhindern, indem nämlich alle Menschen miteinander friedlich zusammen leben. Doch auch der Kommunismus ist auch schon an dem Menschen selbst - an der Einstellung jedes einzelnen - gescheitert. Man kann natürlich auch nicht immer aus der Geschichte Schlüsse ziehen, aber in diesem Punkt ist sie relativ eindeutig.




Alt 09. 06. 2000, 01:12 Von Werd is offline Mit Zitat antworten #11
Der mit dem Blubb
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Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 29
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Korrupt:
Dass Multikulturalitaet funktioniert, hat viele Beispiele, und sie generell zu verdammen, bloss weil _manche_ nicht damit klarkommen, ..... Ich weiss, dass z.B. die Uni eine kleine Insel der Seligen ist, was Multikulturalitaet angeht. Nichtdestotrotz beweist sie, dass es Umstaende gibt, in denen sie einfach eine Bereicherung _ist_. Das hat natuerlich was mit Bildung zu tun, mit Kommunikationsfaehigkeit und nicht zuletzt damit, dass es einigermassen gleiche Chancen fuer alle gibt.
Die deutsche fremdenfeindliche Haltung wird in den meisten Laendern als schlicht borniert und rueckstaendig wahrgenommen.
<HR></BLOCKQUOTE>

So, nochmal 'ne kurze Anmerkung hierzu:
1. Möchte ich Dich um Beispiele einer funktionierenden MuKu bitten.
2. Die Uni ist wahrhaftig eine Insel der Seligen ;-) und m.E. nicht repräsentativ für die Mehrheit.
Dieses hat aber weniger etwas mit der Bildung etc. pp. zu tun als vielmehr mit der Tatsache, daß man sich "persönlich bekannt" ist.

Dieses kannst Du nicht auf die normale Lebenssituation reproduzieren, wo der Michel und die Michaela ihren Job von 6 oder mehr Millionen Fremden, ihre Kinder durch "Streetgangs" und ein Verhältnis von 80% Ausländern vs. 20% Deutschen in den Schulklassen gefährdet sehen.

Dieser von Dir zitierte "Fremdenhass" bzw. die "Fremdenfeindlichkeit" ist eigentlich nur eine natürliche Reaktion und hat weniger etwas mit "Hass" an sich als vielmehr mit durchaus berechtigter Angst zu tun.

Das nebenbei die "deutsche fremdenfeindliche Haltung" als schlicht borniert oder rückständig angenommen wird, kann ich persönlich eigentlich auch eher nicht bestätigen.

Gespräche mit jungen Türken (ok, zugegebenermaßen MHP-Mitglieder) brachten zum Vorschein, dass diese "die Deutschen" nicht verstehen würden in Bezug auf die Tatsache der Millionen Fremden im Land. Und selbst diese, teilweise streng gläubigen Muslime meinten, dass eine widerstandslos Kapitulation vor der "Übernahme" für sie nicht nachvollziehbar sei. (Und das hat etwas zu heißen, wenn Vertreter des Islam soetwas sagen !!)
Klar, auf der anderen Seiten gab's beispielsweise eine junge Kurdin, welche mit der sog. "Fremdenfeindlichkeit" nicht klarkam aber doch letztendlich zugeben mußte, dass diese ablehnende Haltung gegenüber dem grenzenlosen Zuzug durchaus seine Berechtigung findet.
(Nebenbei ändert auch die Verschärfung des Asylparagraphen nichts daran, da diese Leute nun "schwarz" über die Grenzen kommen. Evtl. Statistiken in diesem Bereich sind also verfälschend, da diese nur die "ehrlichen" Asylbewerber usw. verzeichnen ...)

Die BRD hat ein etwas , sagen wir mal, einseitiges Verhältnis zur deutschen Vergangenheit, da diese häufig nur auf die bekannten 12 Jahre beschränkt wird. Daher wohl auch dieser, ich nenne es mal "Schuldkomplex", es nun durch eine übertriebene Wendung in das Gegenteil zu kompensieren bzw. "wiedergutmachen zu wollen".
Ich kann mich nicht der Meinung anschließen, dass die BRD bzw. "die Deutschen" oder Teile hiervon, latent rassistisch seien oder eine ebensolche Politik betrieben würde.

Ich halte in diesem Punkte auch für wichtig zu erkennen, gegen wen sich letztendlich die ablehnende Haltung richtet. Es ist ja nicht der nette italienische Pizzabäcker oder die schwarze Flüchlingsfamilie aus Ruanda von nebenan !
Es sind Kriminelle, Betrüger, Dealer und diejenigen, die sicherlich jedem von uns bekannt sind. Bspw. irgendwelche türkischen Jugendlichen, welche sich in ihrer Macho-Manier Gehör verschaffen wollen und deren Opfer bereits so mancher geworden ist.
Das Ausländer die Kriminalstatistik in sämtlichen relevanten Bereichen anführen (meine mal nicht die nur durch Ausländer zu verübenden Straftaten wie Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht usw.), sollte eigentlich allgemein bekannt sein.
Es mag Ursachen im sozialen Umfeld oder der "mangelnden Integration" geben. Aber, wieso bitteschön, gab es eine solche Häufung der Fälle und eine solche "Fremdenfeindlichkeit" nicht bereits zu dem Zeitpunkt, wo in der BRD meinetwegen nur 500.000 Ausländer / Gastarbeiter zu finden waren ?
Weil sie nicht auffielen, sich anpassen (integrieren) konnten und keine latente Bedrohung - in welcher Form auch immer - für die angestammte Bevölkerung darstellten !
Diese Schmerzgrenze wurde irgendwann überschritten und die, m.E. verständliche Reaktion, ist bekannt !
Gewalt etc. wird hierdurch nicht gerechtfertigt, klar, auch weniger das dumpfe Gegröhle mancher Zeitgenossen, aber eine einfache Erzwingung der Zustände (10 Mio. Ausländer müssen es schon noch sein - ansonsten seit ihr Rassisten) wird eben das Potential hervorrufen, gegen welches hier so gewettert wird.

Aber dann werden es nicht mehr nur ein paar warnende Stimmen oder ein paar geistig Verwirrte sein, sondern ein Großteil der sich seiner Identität beraubt fühlenden angestammten Bevölkerung.
Die Folgen werden nicht schön sein und sicherlich so manches zweite "Mölln" oder "Solingen" fordern.
Diese "Fremdenfeindlichkeit" ist nicht mit dem Ruf nach Integration oder noch mehr Fremden zu beseitigen, sondern mit der Reduzierung auf ein erträgliches Maß und der umgehenden Ausweisung sämtlicher straffällig gewordenen Ausländer.


Letztendlich kann ich der Ansicht von "Von Werd" nur beipflichten in der er feststellt, dass die propagierte MuKu nur scheitern kann, wie es in der Vergangenheit und Gegenwart leidvoll bewiesen wurde.

Und nochmal ich:

Hallo AnArxis,
in irgendeinem anderen Thread weist du auf die Seiten des "NIT" hin. Habe mir deren Forum mal angesehen und war doch wirklich angenehm überrascht. Fand dort auch gleich einen Artikel, welcher irgendwie zu einem unserer "Streitpunkte" (Antifa - Nazis) passt.
Lies Dir mal bitte folgendes durch:
<a href="http://www.nit.de/cgi-nit/fr-anzeige.cgi?id=0000878&na=1&se=0" target="_blank">Hass</a>

Zudem: Ich finde im "NIT" Forum fast nur inhaltlich "gute" Beiträge, welche für mich alles andere als das repräsentieren, was Du so vehement bekämpfen möchtest: "Naziquatsch". - Muß auch zugeben, dass ich von den Beiträgen recht überrascht wurde, da diese nicht unbedingt das widerspiegeln, was mir bisher aus der Ecke zu Ohren gekommen ist !
Daher: Danke für den Tip mit dem NIT ;-))


[Dieser Beitrag wurde von Der mit dem Blubb am 09.06.2000 um 05:02 Uhr editiert.]
Alt 09. 06. 2000, 03:10 Der mit dem Blubb is offline Mit Zitat antworten #12
Korrupt
 
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Moin Blubb,

Vorrede, du argumentierst ueber weite Strecken sachlicher wie ich, und es faelt mir nicht leicht, das zuzugeben
und eigentlich muesste ich jetzt auch schon wieder... ach, vergessen wir das

Zur Sache (zum Offtopic, meine ich :

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Der mit dem Blubb:
So, nochmal 'ne kurze Anmerkung hierzu:
1. Möchte ich Dich um Beispiele einer funktionierenden MuKu bitten.
2. Die Uni ist wahrhaftig eine Insel der Seligen ;-) und m.E. nicht repräsentativ für die Mehrheit.
Dieses hat aber weniger etwas mit der Bildung etc. pp. zu tun als vielmehr mit der Tatsache, daß man sich "persönlich bekannt" ist.
<HR></BLOCKQUOTE>


Letzteres glaube ich nicht mal. Es geht drum, dass Forschung international ist und man sich, will man ernsthaft arbeiten, nicht um irgendwelche - im meinen Augen in der Tat ueberfluessigen - Nationalismen kuemmern kann. Das Bekanntsein ist imho nicht Ursache, soncdern Folge dieser Geisteshaltung - und das selten genug, die UNi ist immer noch ein anonymer LAden.

Das bedarf vielleicht auch des Ausholens:

Ich hab jetzt 3 Jahre an nem Projekt mitgearbeitet, das vergleichende Jugendforschung gemacht hat, u.a. auch Rassismusforschung. Die Zusammenarbeit ist da natuerlich nicht Friede Freude Eierkuchen, v.a. wenn eines der beteiligten Laender Deutschland ist und dort, allen Bildungsnotstaenden zu Trotz, die finanzielle und technische Ausstattung eines Forschungsprojekts nicht ganz so katastrophal ist wie z.b. es in Kroatien der Fall sein kann. Was ich sagen will: ein riesen Problem war eine inhaerente deutsche Arroganz, die *argl* - auch ich bei mir gesehen hab, wenn man mal nen Blick dafuer gekriegt hat.

Beispiele fuer funktionierende Multikulturalitaet kann ich *so* natuerlich nicht geben, interessanterweise funktionieren in den unterschiedlichen LAendern immer unterschiedliche Sachen. Was mir dahingehend zu denken gibt, dass es der Moeglichkeiten gibt, positive Faktoren zusammenzutragen.

Nen sehr guten Ansatz gibts z.B. in Holland (klar, dass das kommt *g*), wo mein Eindruck der war, dass sich da auch schon ne gesunde Arroganz (achtung Zynismus) breit macht, weil das mit der Multikulturalitaet so gut klappt, aber immerhin das Hauptproblem die illegale Migration ist. Das ist ein enormer Fortschritt gegenueber .de, wo ich immer wieder sagen muss, dass die Konstruktion "3.Generation Auslaender" eine deutsche Erfindung ist, dies sonst nirgends gibt und die imo fuer den groessten Teil der Probleme verantwortlich ist.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
Dieses kannst Du nicht auf die normale Lebenssituation reproduzieren, wo der Michel und die Michaela ihren Job von 6 oder mehr Millionen Fremden, ihre Kinder durch "Streetgangs" und ein Verhältnis von 80% Ausländern vs. 20% Deutschen in den Schulklassen gefährdet sehen.
<HR></BLOCKQUOTE>


Die Quote ist in .de bei afaik um die 10%. Vgl. Lettland hat eine "einheimische" Bevoelkerung von 45%. Oh Wunder, es geht, nicht immer prima, aber es geht.
Dass die Konzentration der Auslaender grade in den Hauptschulen so hoch ist, ist imo das Ergebnis einer Ausgrenzungspolitik, die sich nicht damit abfinden konnte, dass keine Arbeitskraefte, sondern Menschen ins Land geholt wurden. Die haengengelassen wurden, wenns um die Planung von Bleibe- und Familiennachzugsrechten ging und die nach einem halben Leben in .de immer noch nicht wissen, ob sie hierbleiben sollen oder duerfen. Diese Unsicherheit an die Nachfolgegeneration weitergeben und das wars.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
(snip)
Ich halte in diesem Punkte auch für wichtig zu erkennen, gegen wen sich letztendlich die ablehnende Haltung richtet. Es ist ja nicht der nette italienische Pizzabäcker oder die schwarze Flüchlingsfamilie aus Ruanda von nebenan !
Es sind Kriminelle, Betrüger, Dealer und diejenigen, die sicherlich jedem von uns bekannt sind. Bspw. irgendwelche türkischen Jugendlichen, welche sich in ihrer Macho-Manier Gehör verschaffen wollen und deren Opfer bereits so mancher geworden ist.
Das Ausländer die Kriminalstatistik in sämtlichen relevanten Bereichen anführen (meine mal nicht die nur durch Ausländer zu verübenden Straftaten wie Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht usw.), sollte eigentlich allgemein bekannt sein.

<HR></BLOCKQUOTE>

Und ich frag dann eben, wie kommts dazu? Und stosse auf Hintergruende, die eben in der Auslaenderpolitik begruendet liegen, und wo ich denke, Verdammt, nur weil die CDU ihrem LAw&Order - denken respektive ihren deutschtuemelnden Rechtsauslegern huldigen muss, werden da Leute systematisch die Biografie und die Lebensumstaende versaut.
Die Unterschiede aind in der Tat aber verschwimmend gering und meines Wissens nach auch mal wieder ein reines Propagandamittel. Dabei kann ich mich nicht ausnehmen, ich mach mir die Zahlen auch zunutze, abner ich denke, differenzierter. Wenn man die Kriminalstatistik naemlich nach Schichtzugehoerigkeit/Wohngebiet aufdroeselt, dann sind die Unterschiede naemlich ploetzlich weitestgehend weg. Was in meinen Augen NICHT belegt, dass die Auslaender auch die Deutschen versauen (wie dann gern argumentiert wird), sondern dass die Ursachen der bekannte Konsumterror ist, die materielle Lage etc. - Wenn wer kaum Kohle hat, de Eltern arbeitslos sind etc - rollen wir einfach die beruehmte kaputte Family auf - dann wird das Kind haeufiger straffaellig. Unabhaengig von der Nationalitaet. Nur sind Auslaender eben die ersten, die gefeuert werden, kriegen auslaendische Schulabgaenger nen Ausbildungsplatz eben erst dann, wenn nix anderes mehr da ist usw. Und hinterher wundert man sich, dass sie ebenso straffaellig sind wie die Deutschen in der gleichen Situation.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
Es mag Ursachen im sozialen Umfeld oder der "mangelnden Integration" geben. Aber, wieso bitteschön, gab es eine solche Häufung der Fälle und eine solche "Fremdenfeindlichkeit" nicht bereits zu dem Zeitpunkt, wo in der BRD meinetwegen nur 500.000 Ausländer / Gastarbeiter zu finden waren ?
Weil sie nicht auffielen, sich anpassen (integrieren) konnten und keine latente Bedrohung - in welcher Form auch immer - für die angestammte Bevölkerung darstellten !
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Faktisch falsch. Weil sie frisch im Land waren, selber davon ausgingen, in fuenf Jahren wieder weg zu sein und die Deutschen desgleichen. Weil sie alle in Lohn und Brot standen und angesichts der Vollbeschaeftigung ein paar Feindbilder und Vorurteile, die heute gerne bemueht werden, einfach nicht funktionierten (was so selbstverstaendlich nicht ist. Die Untersuchungen, wo in Kommunen mit 0% tuerkischer Wohnbevoelkerung die Tuerken die ultimativen Arbeitswegnehmer sind, sind ja auch bekannt).

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>
Diese Schmerzgrenze wurde irgendwann überschritten und die, m.E. verständliche Reaktion, ist bekannt !
<HR></BLOCKQUOTE>


Ist sie imo eben nicht. Weil es, wie ich nicht muede werde zu betonen, ein Armutszeugnis fuer ein *Einwanderungsland* ist (und .de war schon immer eins), es nicht zu schaffen, Leute im Lauf von drei Generationen einigermassen zu integrieren.

Sorry, ich halte das Bild von der "auf jeden Fall scheiternden Multikulturalitaet" fuer falsch. Ich halte diese Ueberbetonung von "ethnischer Zugehoerigkeit" fuer falsch, egal ob bei Deutschen oder bei Muslimen. Ich weiss, sie sit da und beherrscht das Denken der meisten, und von daher wird sie auch weitere Probleme zeitigen und kann nicht ignoriert werden. Das hindert mich jedoch nicht dran, das ganze einfach fuer f.a.l.s.c.h. zu halten. Nationalismus (auch und grade in seinen "dezenteren" Formen macht eigentlich nur Probleme. Und ich denke auch, dass es was mit "Masse" zu tun hat, und (Selbstironie AN) mag i
Alt 09. 06. 2000, 09:54 Mit Zitat antworten #13
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Alt 09. 06. 2000, 09:54 Mit Zitat antworten #14
Von Werd
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Registrierungsdatum: Feb 2000
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Zitat von Korrput:
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Sorry, ich halte das Bild von der "auf jeden Fall scheiternden Multikulturalitaet" fuer falsch. Ich halte diese Ueberbetonung von "ethnischer Zugehoerigkeit" fuer falsch, egal ob bei Deutschen oder bei Muslimen. Ich weiss, sie sit da und beherrscht das Denken der meisten, und von daher wird sie auch weitere Probleme zeitigen und kann nicht ignoriert werden. Das hindert mich jedoch nicht dran, das ganze einfach fuer f.a.l.s.c.h. zu halten.
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Das kann man ja vielleicht noch als falsch erachten, aber letztendlich muß man ganz klar erkennen, daß man dann mit der Forderung, einen Multikulturellen Staat zu errichten früher oder später scheitern wird. Und zwar genauso wie der Kommunismus gescheitert ist. Zwei unterschiedliche Dinge, die jedoch an dergleichen Sache scheitern: Dem Menschen. Warum soll man also versuchen, etwas in unserem Land aufzubauen, was vielleicht schön wäre, aber real und langfristig nur zu Problemen und dann zum scheitern führt???
Ich führe hier erneut an, daß es eigentlich kein Land jemals gab, in dem verschiedene Völker zusammen gelebt haben, ohne das es zu Konflikten gekommen wäre. Warum ignoriert Ihr sowas? Seht doch der Realität entgegen! Was ist denn mit dem Baskenland, Nordirland, Jugoslawien, ..., etc. etc.. Selbst heute noch gibt es dort nur Probleme. Warum wollt Ihr denn nur deshalb, weil Ihr eine multikulturelle Gesellschaft haben wollt, uns -und wenn nicht uns, dann unseren Kindern- diese Probleme schaffen? Es gibt auch einfach keine Erfahrungswerte für sowas. Einzelne Pilotprojekte lassen auch auch nicht einfach so auf ein ganzes Land übertragen (mal davon abgesehen, daß zu solchen Projekten ohnehin keine Leute hingehen, die etwas dagegen haben).
Außerdem stellt sich doch auch noch eine ganz andere Frage: Was bringt uns denn überhaupt eine multikulturelle Gesellschaft? Inwieweit kann sie uns überhaupt dienen? Ich meine: Sie bringt langfristig nur Probleme. Sicher wird es auch positive Argumente geben, keine Frage, aber irgendwann werden wir noch mächtig Probleme bekommen.
Laut einer repräsentativen Umfrage unter Jugendlichen haben die meisten Jugendlichen übrigens bemängelt, daß es in Deutschland zu viele Ausländer gibt. Und dabei stehen wir doch erst am Anfang. Aber ob Ihr es wahrhaben wollt oder nicht: Erinnert Euch einfach nochmal in 10 - 20 Jahren an meine Meinung. Dann werden wir ja sehen, wer recht hatte.
Ich will damit auch keinesfalls schreiben, daß es nicht ein grundsätzlich guter Gedanke ist, diese Mutlikulturelle Gesellschaft. Allerdings gibt es ja so einige grundsätzlich gute Gedanken (zumindest sind einige der Meinung, es waren gute Gedanken - meistens sehr realitätsfern), die gescheitert sind, weil sie einfach nicht durchführbar waren (z.B Kommunisums).
Wie schon geschrieben: Warte mal ab. In 10 - 20 Jahren hast Du wahrscheinlich auch ne andere Meinung!

Alt 09. 06. 2000, 12:55 Von Werd is offline Mit Zitat antworten #15
Korrupt
Boeses junges Fleisch
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Ich hab in nem neuen Thread geantwortet. Ich wollte auch noch was zur 3. Welt sagen, aber eigentlich bin ich eh schon weg *smile* und stell hier einfach nen On-Topic-Antrag


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Greetz
Korrupt
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Es gibt nur wenig profunde Weisheiten, die man in nur einer Zeile ausdrücken kann.</FONT c></FONT s>
Alt 09. 06. 2000, 19:41 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #16
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