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worldwide.
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: L.E.
Beiträge: 595
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Ehrlich gesagt find ich es mehr als zum kotzen das das Volk bei diesem Thema mit den "Arbeitgebern ->Kapitalisten" zusammenarbeitet.Ich mein was soll das?? Soll man jetzt nachts um 3 Uhr sich ein Sofa kaufen können?? DAS IST DOCH KRANK
Soll das vielleicht noch so ablaufen das man wie zum Zeitalter der Industrialiesierung 15 Std. am Tag arbeitet??
Naja,aber es heißt ja das diese Scheiße angeblich mehr Arbeitsplätze bringen soll,nur hat man durch die
erweiterten Öffnungszeiten mehr Geld zum Ausgeben? Und außerdem glaub ich nicht das die wegen ein paar
mehr Std. täglich neue Arbeiter einstellt? Das würde es nicht bringen.Meinermeinung nach ist dieser Scheiß
auch nur dazu da,das die kleinen Geschäfte vollkommen zerstört werden und die Großen den Markt
beherrschen.Deshalb bin ich absolut gegen dieses neue "Gesetz".
greetz,
D.W.M.
<center><font color=red>Wer A sagt muß auch einen Kreis drum malen.</font></center>
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01. 09. 2000, 19:20
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#1
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: UniMatrix
Beiträge: 3.191
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Ganz genau!
Hi there!
Ganz genauz so ist es!
Die großen Einzelhandelskonzeren betreiben dieses Speil mit den langen Ladenöffnungszeiten nur weil sie die lästige "Tante Emma" Konkurrenz loswerden wollen.
Was man darüber allerdings vergißt ist die Tatsache, das man eine Mark nur einmal Ausgeben kann...
MfG
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01. 09. 2000, 21:51
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 299
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Dass das Gesetz nichts bringt, finde ich auch.
Ich glaube aber nicht, dass die kleinen Läden deshalb pleite gehen werden, da eh fast keiner nachts noch einkaufen gehen würde. -Ab 20 Uhr sitzen die meisten vor dem Fernseher.- Und tagsüber werden ja auch nicht nur die Großen genutzt.
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01. 09. 2000, 23:45
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 417
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Hallo,
Die Verkäufer und Verkäuferinnen im Supermarkt werden garantiert nicht begeistert sein, ich wärs auch nicht!
Natürlich gehts drum noch mehr Kohle zu ziehen!
Ich find's mehr als unnötig die Öffnungszeiten bis ultimo zu verlängern!
mfg hans-drach
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01. 09. 2000, 23:52
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#4
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.744
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und mehr kunden wird es auch nicht geben  die werden halt verteilt kommen und sich nach der arbeit noch zeit lassen..
nicht grad der beste gesetztesentwurf..
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02. 09. 2000, 01:09
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#5
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sickboy
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 814
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Servus,
ich arbeite im Einzelhandel. Wenn das neue Ladenschlußgesetz kommt, kann ich mir die KUGEL geben. Ich hab Arbeitszeiten von 10.00 - 19.00 UHR.
Jetzt werden einige denken geil lange ausschlafen,
dafür kann man aber vor 20.30 Uhr nix machen ( da meine Kumpels alle früh rausmüssen lohnts sichs gar nicht wegzugehen). Fußball spielen is nicht mehr drin, Freundin rebelliert, am besten 3 SAMSTAGE im Monat noch schaffen müssen; VOLL GEIL.
Des Geschwätz, dass dadurch mehr Arbeitsplätze geschaffen würde, is totaler Schwachsinn. Dann werden einfach die Dienstpläne anderst gelegt und zwei, drei Leute auf 650 DM Basis eingestellt. Wer heitzt nach 20.00 Uhr noch in die Geschäfte ????????????? 
Kann mich immer nur wundern über die Politik in Deutschland
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02. 09. 2000, 14:22
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#6
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.007
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Ich glaub, ich bin einer der wenigen, die dann noch Einkaufen gehen, aber auch nur, weil ic nicht weiß, wann ich sonst gehen soll! Es kommt vor, daß ich um 7.00 Uhr im Server-Raum sitze und erst um 21-22 Uhr rauskomme *Kopfweh*, dann bin ich gezwungen, immer zur Tankstelle zu fahren!
Ich glaube, jeder sollte es für sich selber wissen und entscheiden dürfen, wie lange er den Laden auf läßt, ohne die Angestellten zu benachteiligen!
cu
<A HREF="mailto:Arnakin@gmx.de?subject=Gulli's%20Board"><FONT COLOR="Red">Arnakin</FONT c></A>
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04. 09. 2000, 08:27
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Hinter den 7 Bergen, bei den 7 Zwergen
Beiträge: 8
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Hallo,
ich denke , daß sich die verlängerten Öffnungszeiten auch langfristig auf die Preise auswirken werden. Der Einzelhandel wir das Personal nur halten können, wenn die "Nachtarbeit" entsprechend honoriert wird.
greets
Arielle
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04. 09. 2000, 08:39
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: Müllkippe
Beiträge: 550
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Ich bin der Meinung, die Geschäfte sollten ganz alleine Bestimmen dürfen, wie lange sie auf haben. Allerdings nur unter der Auflage, dass nicht zuviele Überstunden gemacht werden müssen und die Mitarbeiter anständig bezahlt werden.
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04. 09. 2000, 18:48
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#9
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Blöder alter fetter Kater
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 1.935
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Auch ich bin der Ansicht, daß es jedem Laden freigestellt sein sollte, wie lange er geöffnet hat. Allerdings dürften längere Öffnungszeiten nicht automatisch mit mehr Umsatz verbunden sein, im Gegenteil.
Wie schon sinngemäß erwähnt, habe ich zwar die Möglichkeit, später einzukaufen, doch noch lange nicht mehr Geld zum Ausgeben zur Verfügung. Der Umsatz eines Ladens verteilt sich lediglich auf einen größeren Zeitraum, die Kosten (Personal, Energie, e.t.c.) steigen jedoch. Längere Öffnungszeiten dienen daher nicht der Umsatzsteigerung sondern lediglich dem Service. Doch der ist imho ausreichend.
Meine Frau ist stellv. Marktleiterin eines großen Supermarktes. Der Markt ist von 7:00 - 20:00 Uhr geöffnet. Heißt bereits jetzt schon, daß sie 14 Stunden außer Haus ist. Und an den 1,5 freien Tagen in der Woche erledigt sie dann den Rest: Haushalt, Friseur, Behördengänge, e.t.c. Sie ist seit 15 Jahren im Unternehmen, doch sie wird kündigen, wenn das Ladenschlußgesetz durchkommt. Daran wird auch ein höheres Gehalt nichts ändern können:
a) wann soll sie den Mehrverdienst ausgeben?
b) kann man mit Geld seine Gesundheit schützen?
Wer hindert eigentlich einen Berufstätigen daran, vor(!) seiner Arbeitsaufnahme einkaufen zu gehen? Wer bereits um 7:00 Uhr zur Arbeit muß, hat entsprechend früh Feierabend und bis 20:00 Uhr genug Zeit zum Einkaufen; wer erst um 9:00 Uhr (oder später) ran muß, könnte doch vorher einkaufen, oder nicht?
Ich spreche hier allerdings von Einkäufen des täglichen Bedarfs, nicht von Wohnungseinrichtungen, Autokäufen (Probefahrt mitten in der Nacht ? - lol) e.t.c.
Und auch nicht von Bank-/Behördengängen. Diese Beschäftigten halten sich nämlich schön still. Ich möchte mal die Reaktion der ÖTV, der HBV oder des Beamtenbundes erleben, wenn von denen Dienstleistung rund um die Uhr verlangt wird!
Nein, daß neue Ladenschlußgesetz ist ein Schuß in den Ofen.
Gruß
Boomer
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07. 09. 2000, 09:48
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#10
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.422
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Zitat:
Original erstellt von schrotti
Ich bin der Meinung, die Geschäfte sollten ganz alleine Bestimmen dürfen, wie lange sie auf haben. Allerdings nur unter der Auflage, dass nicht zuviele Überstunden gemacht werden müssen und die Mitarbeiter anständig bezahlt werden.
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...stellvertretend fuer die "liberale" und "selbstbestimmte" Argumentationsweise, die ja aber von Boomer und Arnakin aehnlich vertreten wird...
Diese "Slebstbestimmung" funktioniert ja eh nur bei grossen Geschaeften. Die kleinen Laeden werden so natuerlich in de Ruiongedraengt, weil es nen Unterschied macht, ob ein Markt mit 20 Leuten noch ne Spaetabendbelegschaft von 4 Leuten bis 22 Uhr da laesst oder der Ein-Personen-Laden versucht, noch laenger offen zu halten - entweder man arbeitet dann wirklich 18 Stunden am Tag oder man stellt jemanden ein und ruiniert sich, weil die Einnahmen gleich bleiben.
imo ist das eine Strategie, den Einzelhandel platt zu machen, weil sich diese langen Oeffnungszeiten nur die grossen Geschaefte leisten koennen.insofern ist diese "jeder solls sich aussuchen koennen" ne Farce, weil die kleinen Laeden da keinen Handlungs- und Finanzierungsspielraum haben.
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08. 09. 2000, 11:30
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#11
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Blöder alter fetter Kater
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 1.935
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Zitat:
Original erstellt von Korrupt:
imo ist das eine Strategie, den Einzelhandel platt zu machen, weil sich diese langen Oeffnungszeiten nur die grossen Geschaefte leisten koennen.insofern ist diese "jeder solls sich aussuchen koennen" ne Farce, weil die kleinen Laeden da keinen Handlungs- und Finanzierungsspielraum haben.
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Selbstverständlich ist das auch ein von den großen Märkten angestrebtes Ziel, die "Tante-Emma-Läden" platt zu machen, daran gab es imho auch keinen Zweifel.
Noch bedenklicher ist allerdings das Vorgehen von Wal-Mart, und die sind schon recht groß.
Gruß
Boomer
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08. 09. 2000, 11:48
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#12
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Benutzer
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: da hinten
Beiträge: 181
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Zu diesem Thema wird die Meinung immer auseinander gehen, denn wer wollte nicht schon mal nach 20 Uhr oder am Wochenende schnell noch das vergessende einkaufen. Genauso verstehe ich aber auch die Probleme der Verkäufer(in)das sie nicht spät Abends oder am Wochenende für paar Kunden im Laden stehen müssen. Generell finde ich die alte DDR Version gut, wo ein Lebensmittelladen(Früh und Spät) in ein gewissen Bereich ,länger oder am Wochenende auf hat um die vergesslichen oder viel arbeitenden Kunden zu befriedigen. Selbst mit den Tankstellenangebot und Preisen kann man heut zu Tage gut leben ohne gleich in den finanziellen Ruin zu gelangen. Trotsdem ist das Ladenschlußgesetz eine Bevormundung vom Staat das in dieser Form auf die Dauer kein Bestand haben wird,denn der Markt wird es Regeln und nicht ein Gesetz.
mfg Big-Rudi
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09. 09. 2000, 00:46
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#13
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.069
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Hiho,
auch wenn ich mit dem Grundgedanken übereinstimme was die Ladenöffungszeiten betrifft, möchte ich doch noch mal was anmerken.
In Amerika zumindest hat sich trotz liberalisierter Ladenöffnungszeiten ein Gleichgewicht eingestellt zwischen den grossen Ketten und kleinen Geschäften.
So haben da die meisten grossen Supermärkte und Malls in denen ich war auch nur bis 20.00 auf. Dann machen die auch dicht.
Wer kann es sich schon leisten auf 40.000qm 50 Angestellte rumlaufen zu haben, die sich von 20.00 bis 4 morgens um 30 Kunden kümmern.
Die meisten Läden die dort (USA) aufhatten, waren kleine. Ist ja auch klar, denn da steht nicht unbedingt eine Kosten Leistungsrechung dem Umsatz am Abend entgegen.
Zumindest ein Vorteil ist doch der, dass sich der Laden so Gedanken über seine besten Öffungszeiten machen kann. Wer halt morgens weniger Kundschaft hat als Nachmittags weicht auf die besseren Einkaufzeiten am Nachmittag aus.
Mit dieser Nischenstrategie können die kleinen Geschäfte sich gegenüber den grossen schon absetzen.
Mir ist klar, dass die jeweilig Angestellten in beiden Kategorien derzeit die A-Karte gezogen haben.
so long fiveofeleven
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09. 09. 2000, 10:45
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#14
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.719
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Ich finde den Begriff "Ladenschlußgesetz" doch schon sehr vielsagend!
Er zeigt doch worum es geht.
Ziel ist es anscheinend demjenigen, der Geld ausgeben will vorzuschreiben, wann er das denn bitte zu tun hat.
Darüber möchte ich aber selbst entscheiden.
Einen gewissen Arbeitnehmerschutz für den Einzelhandel muss es natürlich geben, aber die Frage ist in welchem Rahmen.
Vielleicht wäre es ganz sinnvoll, gesetzlich festzulegen, wie lange ein Geschäft in der Woche aufhaben darf und dann die Verteilung dieser Zeit dem freien Markt zu überlassen.
Was mich aber am meisten stört, ist das Sonntags alles Tod ist!
Ich heule ja auch nicht, wenn ich am Sonntag meine 10 Stunden Schicht an der Tankstelle schiebe.
Dieser Müll am Sonntag alles austerben zu lassen ist doch echt die Pest.
Das man mich nicht falsch versteht.
Auch hier sollen die Läden selber entscheiden wann es sich lohnt aufzumachen, es soll nur nicht vorgeschrieben werden "dann und dann dürft ihr nicht"!
Und wie mein Vorredner schon meinte, was die Banken und Behörden abziehen ist doch eh unter aller Sau!
Ich glaube einige Leute werden sicht noch wirklich wundern, wenn man am Ladenschlußgesetz festhält und auf die Leute anfangen sich Ihre Lebensmittel übers Netz zu holen!
Natürlich wird das noch einige Zeit dauern, aber diese Verkrampftheit, mit der die Deutschen alles regulieren wollen nervt wirklich.
Das grenzt teilweise ja fast schon an Planwirtschaft und wo das hinführt konnte man ja live erleben.
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10. 09. 2000, 01:47
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#15
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Blöder alter fetter Kater
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 1.935
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Zitat:
Original erstellt von Sevenger
Einen gewissen Arbeitnehmerschutz für den Einzelhandel muss es natürlich geben, aber die Frage ist in welchem Rahmen.
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Hinsichtlich der Arbeitszeiten sehe ich 2 Möglichkeiten:
Unterbrochene Öffnungszeiten. In vielen südlichen Ländern sind Geschäfte z.B. von 09:00-13:00 und von 17:00-22:00 Uhr geöffnet. Ob eine solche Praxis auch in Deutschland Sinn macht, kann ich nicht beurteilen, ich wage es aber zu bezweifeln.
Schichtbetrieb. Dies erfordert jedoch mehr Personal und wäre ein "Ja" zum Service. Daß Umsatzsteigerungen durch längere Öffnungszeiten nicht zu erwarten sind stand, glaube ich, von vorne herein nicht zur Debatte. Doch bereits heute werden Stellen im Einzelhandel mehr und mehr durch 650,-DM-Kräfte (sowie Stundenkräfte für einfache Pack-/Aufräumarbeiten) besetzt. Daraus ergibt sich ein weiteres sozialpolitisches Problem. Diese Kräfte zahlen nur recht wenig in die gesetzliche Krankenkasse, sind aber den gleichen Belastungen ausgesetzt wie "echte Angestellte". Sie werden also genau so oft krank oder haben die gleichen Beschwerden. Mehrausgaben der Krankenkassen bei sinkenden Beitragseinnahmen sind klar ersichtlich und ziehen Beitragssteigerungen mit sich. Daraus ergibt sich, (und nur in diesem eine Beispiel Krankenkasse) daß den Bürgern der Service nicht geboten wird, sondern er sich diesen durch die Hintertür kauft.
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10. 09. 2000, 07:29
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#16
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