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09. 08. 2008, 21:32 #1
Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Nachdem es im United Kingdom geklappt hat, die Provider dazu zu bringen, Filesharer mit Briefen zu bombardieren, versucht man ein nahezu identisches Spielchen jetzt auch in Australien.
Der Nachrichtensender ABC Australien berichtete über die jüngsten Vorgänge, bei welchen versucht wird, die Provider zu Hilfssheriffs der Rechteinhaber zu wandeln.
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10. 08. 2008, 07:41 #2
Re: Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Danke an diesen Herrn.
Zitat von gullinews
Nur zu schade, dass dies keine strikte Weigerung darstellt... aber da wäre er schneller entlassen als er "Copyright" sagen könnte. Naja, SIE werden Ihren Willen schon kriegen.
Oh, tut mir leid, muss weg. Mein C4 ist gerade angekommen
"Pass auf: Ihr macht Jagd auf die Leute, auf die ihr angewiesen seid! Wir kochen eure Mahlzeiten, fahren eure Krankenwagen, stellen eure Anrufe durch, holen euren Müll ab. Wir bewachen euch, während ihr schlaft. Versucht nicht, uns zu verarschen."
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10. 08. 2008, 08:00 #3
Re: Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Die Leute hier in Australien haben ein voellig anderes Denken im Bezug auf InternetPiraterie.
Ob 60jaehriger Rentner, jmd. mit Behinderung, Jugendliche - alle ziehen nur bei Bittorent.
Aber nur was das Traffic hergibt, weil von Flatrates sind die hier weit entfernt.
Aber naja was der grosse Bruder UK macht muessen die Aussies auch machen, weil eigene Meinung gibet hier nicht.
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10. 08. 2008, 15:18 #4
Re: Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Provider sollen gar nix, ausser die Netzinfrastruktur und den Zugang neutral bereit stellen. Basta und Punkt!
Loddafnir
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10. 08. 2008, 21:56 #5
Re: Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Woher sollen die Provider wissen, ob gezogene Sachen illegal sind oder nicht? (Vor allem, wenn die rars z.B. mit PW versehen sind und der Titel auch nichtssagend ist.)
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10. 08. 2008, 22:29 #6
Re: Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Warum sollten Provider sich überhaupt für sowas interessieren (müssen) ? Deren Job ist die Leitung bereitzustellen und fertig. Es ist eine weitere Sauerei sondergleichen, dass die verflixten "Rechteinhaber" wie ihr die Mistkerle immer so nett umschreibt schon wieder die Arbeit, die sie gern gemacht haben wollen auf andere abschieben um mit ihrem Abmahnwahn eine noch größere Gewinnmarge zu erzielen, weil sie die Kohle aus gewonnenen Prozessen einsacken, aber bis auf ein bisschen IP Logging wieder nichts tun.
Zumal die sowieso endlich aufhören sollen sich über das Downloaden zu beschweren, das wird nie mehr aufhören. Sie sollen sich damit abfinden und gut ist, das mussten schon so viele Leuten in anderen Belangen und nur weil die hier jetzt Geld haben, heißt das nicht, dass sie sich nicht dem Drang der Masse beugen müssen. Sie werden nicht dran zu Grunde gehen, wer was anderes behauptet steht auf deren Gehaltsliste.
Wenn ich solche "Überwachungsstaatsmachenschaften" schon wieder höre, kann ich nur noch stinksauer werden und mich fragen wie weit es noch gehen soll mit dem Verfall unserer Grundrechte. Und eben jene für das blöde Urheberrecht, was eine rein kapitalistische Daseinsberechtigung hat und zum Leben völlig irrelevant ist, aufgeben zu müssen darf nicht sein.
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11. 08. 2008, 07:18 #7Mitglied
- Registriert seit
- Aug 2004
- Beiträge
- 5
Re: Australien: Provider sollen Piraterie eindämmen
Morden wird auch nie aufhören, sollen wir nun hingehen und alle Mörder freilassen?
Zitat von Moep2k7
Allerdings finde ich auch, dass es zu weit geht willkürlich p2p-Nutzer einfach zu sperren. Eine Rechtsverfolgung ist nicht die Aufgabe eines Providers und es ist auch nicht seine Aufgabe anhand von Vermutungen das Recht durchzusetzen, diese Aufgaben sind immernoch die Pflicht des Staates.
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