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11. 08. 2008, 11:31 #1
Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Auf welchem Niveau sich Produktpiraten bewegen, versucht man gegenwärtig in Afrika zu verdeutlichen, nachdem der Präsident von Ghana erklärt hat, das Drogen und Produktpiraterie gleich schwere Verbrechen sind, gegen die man zukünftig vorgehen will.
Präsident John Agyekum Kufuor meinte es in seiner Rede völlig ernst, als er erklärte, man werde mit derselben Härte gegen Produktpiraterie vorgehen, wie man es bei Drogendelikten handhabt.
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11. 08. 2008, 12:17 #2
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Das habe ich schon immer gesagt, dass sich das Urheberrecht langsam zum Betäubungsmittelgesetz des 21. Jahrhunderts entwickelt, weil man damit auch wunderbar die Massen (letztlich wegen grösstenteils nichts) kriminalisieren kann.
Und wahrscheinlich mit den gleichen beeindruckenden(?) "Erfolgen", die man ja auch im "Kampf gegen Drogen" der letzten Jahrzehnte vorzuweisen hat.
Legalize it!
MfG Andy
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11. 08. 2008, 12:21 #3
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Logisch: Die Drogensuchtis killen sich ja irgentwann selbst, Produktpiraten nicht.
Da muss man nachhelfen
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11. 08. 2008, 12:33 #4
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Ach ja?
Zitat von The | Commander
Dann können wir uns ja tüchtig freuen, dass das bei den Alki-/Nikotin-Suchtis vollkommen anders ist.
MfG Andy
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11. 08. 2008, 12:54 #5
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Da geb ich dem Präsidenten vollkommen recht, beides sind gleich schwere Verbrechen.
Denn sowohl Drogenbesitz (nicht Handel!) als auch Raubkopien sind in meinen Augen nur kleine Verbrechen.╔══════════════╗
..www.xboxmania.org..
|| RIP THE SYSTEM||
╚═════════════════╝
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11. 08. 2008, 13:06 #6
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Ui, wenn die in Europa auch noch auf so eine Idee kommen wirds ja schon richtig übel, wenn man an der holländischen Grenze neben Dope auch noch ne gebrannte CD im Auto hat
Haftungsausschluss: In diesem Text wird nicht um Sympathie für Terroristen geworben.
Politik kritisch hinterfragen auf NachDenkSeiten und Spiegelfechter
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11. 08. 2008, 13:25 #7
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Dann hoff ich mal, dass zwei gebrannte CDs noch als geringe Menge durchgehen^^
Bunt ist das Dasein und granatenstark!
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11. 08. 2008, 13:26 #8
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Ob es dann auch so etwas geben wird wie "geringe Menge"? Einige Leute klagen einfach vor dem BVerfG, dass sie ein Recht auf ein bisschen Musik haben, sich diese aber nicht leisten können. Dann darfst du du 22Gramm Musik dabei haben
Zitat von knoddorf

€dit: Wie gut, dass noch jemand diesen Gedanken hatte
Warnung: mindestens 50% meiner Beiträge bestehen aus Ironie und/oder Sarkasmus.
Abmahnanwälte gehören aufgeknüpft
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11. 08. 2008, 13:27 #9
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Na ja, wer mit gefälschten Medikamenten oder Maschinenteilen handelt und damit richtig Geld verdient, (schliesslich ist das auch Produktpiraterie!), den kann man auch gern bestrafen.
Zitat von sh0tguN_
Aber wer sich zuhause etwas Gras anbaut oder das zum persönlichen Konsum besitzt, gehört genauso wenig/gering bestraft, wie jemand, der sich zum Privatgebrauch ohne Gewinnabsicht irgendwelche Songs kopiert.
Drogenhandel ist nicht gleich Drogenhandel (wer Crystal an Kids vertickt, ist wohl ein anderes Kaliber, als jemand, der einem 25-Jährigen einen Joint gibt) und bei Produktpiraterie muss man das wohl auch gewaltig differenzieren.
mfG Andy
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11. 08. 2008, 15:27 #10Mitglied
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Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Ehm, geht es nicht mehr um Produktpiraterie im Sinne von Markenfälschungen etc.?
Grüße,
KinqPin :]
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11. 08. 2008, 15:42 #11
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Wieder eine tolle Aussage von jemanden, der offensichtlich keine Ahnung von der tatsächlichen Sachlage hat und den enstprechenden Stimmen hörig ist.
So nebenbei, was ist, wenn ich meine Festplatten in Tüten dreh und dann rauche oder verkaufe?
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11. 08. 2008, 15:42 #12
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Hallo
Sehe ich genauso wie Titus!!!!!
LGDau: Der Prozessorlüfter war mir zu laut, deswegen hab ich ihn abgenommen.
DAU: Mein Monitor Bleibt Schwarz SERVICE:Ist er Eingeschaltet? DAU: Ähhhh Ups*klack* Aufgeleht
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11. 08. 2008, 15:47 #13
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Für mich hört sich die News auch so an als ob es mehr um Plagiate gehen würde als um "Raubkopien".
All we need is some proper propaganda...
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11. 08. 2008, 16:00 #14
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Zitat von KannibaleInZivi
Mag ja in diesem Fall durchaus sein, aber beides fällt zur grossen Freude der jeweiligen Rechteinhaber nun mal unter den dramatisierenden Sammelbegriff "Produktpiraterie".
Bin mir allerdings nicht so sicher, ob die da in Ghana auch allzu viele Probleme mit Tauschbörsen und OCH haben, weil da munter Tokio Hotel gesaugt wird....
MfG Andy
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11. 08. 2008, 16:01 #15
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Nein damit sind schon Raubkopien gemeint, also das vielleicht 10% (?) aller Windows Installationen lizensiert sind, oder der Schwarzmarkt für Audio CDs.
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11. 08. 2008, 19:56 #16
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Afrikaner sind erkennbar weiter als gewisse Europäer.
Zitat von gullinews

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11. 08. 2008, 20:28 #17
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Blödsinn.
Zitat von Gravenreuth
Oder haben die Marihuana da schon legalisiert?
MfG Andy
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11. 08. 2008, 21:41 #18-gebannt-
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Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
und was ist wenn jemand gefälschte oder nachgemachte drogen in verkehr bringt?
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11. 08. 2008, 21:54 #19
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
Produktpiraterie ist tatsächlich eine üble Sache. Gefälschte Flugzeugteile beispielsweise. Was ich nicht verstehe ist, das es Menschen gibt, die hier Parallelen zu Software oder Musik ziehen wollen. Letztere sind bekanntlich keine Handelsgüter die den Besitzer wechseln können.
Sowohl bei Software als auch bei Musik zahlt man lediglich für eine Dienstleistung, also für die Band die einen Live-Auftritt absolviert oder den Programmierer, der das Betriebssystem meinen Bedürfnissen anpasst.
Wenn jemand einen Tag lang in einer Fabrik arbeitet, dann kann er sich nicht den Rest seines Lebens lang dafür bezahlen lassen. Warum sollte das bei Musik funktionieren und so einer wie Paul McCartney Geld für einen Song bekommen, den er vor 40 Jahren aufgenommen hat?
Die Afrikaner machen das, was hier in Deutschland seit langem gang und gäbe ist.
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11. 08. 2008, 22:36 #20
Re: Afrika: Drogendelikte und Produktpiraterie auf einer Stufe
und da sage einer, csu-mitglieder seien nicht weltoffen...
Zitat von Gravenreuth
aber im ernst, glauben Sie echt, dass diese ideen auf dem mist der afrikaner gewachsen ist?
die firmen, die sich durch piraterie geschädigt fühlen, sitzen hauptsächlich in den USA und der EU.
aber letztendlich ist es doch ncihts neues, dass plagiate und drogenhandel hand in hand gehen.
die produktion und der handel von plagiaten dient der geldwäche, da man nach dem 11. sep. 2001 keine grösseren beträge mehr durch die welt transferieren kann. deshalb baut man in china, afrika oder sonst wo eine fabrik, die zb teebeutel fälscht. so wäscht man das geld; auf der rechnung steht nur "teebeutel", so das keiner was unzulässiges erkennen kann und auf den minderwertigen teebeuteln steht zb "milford", um die gewinnspanne beim verkauf zu maximieren.
und warum sollte man drogenhandel übehaupt bekämpfen?
wer drogen nehmen will, soll das doch tun. ist doch jedem selber überlassen, sofern man keine dritten schadet.
bei plagiaten ist ein schaden da. der ist zwar sicher nicht so hoch,wie lobbyverbände immer behaupten, aber er besteht doch. daher ist das weniger legitim als "drogen".
und der eigentliche schaden von drogen(drogenkriege, umweltzerstörung für anpflanzungen ect, besprühung mit pflanzenvernichtungsmitteln) besteht doch auf grund der illegalität der drogen und nicht auf grund der drogen ansich.
und? die einen entwickeln software, die anderen turnschuhe.Produktpiraterie ist tatsächlich eine üble Sache. Gefälschte Flugzeugteile beispielsweise. Was ich nicht verstehe ist, das es Menschen gibt, die hier Parallelen zu Software oder Musik ziehen wollen. Letztere sind bekanntlich keine Handelsgüter die den Besitzer wechseln können.
der einzige unterschied ist, dass man software mit deutlich geringerem aufwand tausendfach kopieren kann, während man bei den turnschuhen wenigstens noch das material selber aufbringen muss.
also, ich sehe da nun keinen wirklichen unterschied, ob man nun software fälscht und verkauft oder zb schuhe...
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