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14. 08. 2008, 19:47 #1
c/o pop: Studie der Unesco über kreative und kulturelle Industrien in Deutschland
Auf der momentan stattfindenden c/o pop in Köln hat Christine Merkel von der Unesco Deutschland in einem Vortrag auf eine Studie der Unesco hingewiesen, die sich mit der Lage der kulturellen Industrien in Deutschland beschäftigt. Die Studie analysiert Strukturen und Marktmechanismen in den besagten Industrien. Ein Großteil der Produzenten von kulturellen Produkten sind kleine und kleinste Unternehmen, die zur Vielfalt beitragen, aber oftmals über keine Lobby verfügen.
Die kulturelle Produktion ist nicht Sache der "Musikindustrie", sondern ein Markt, der extrem fragmentiert und unübersichtlich ist. Laut der Studie besteht der Markt in Wesentlichen aus drei Schichten. Eine Schicht sind kleinste Unternehmen oder freie Selbstständige, die einen jährlichen Umsatz um die 17.500 Euro haben. Darüber liegen kleine Unternehmen von 2-5 Mitarbeitern, beispielsweise kleine Buchverlage oder Plattenfirmen. In der dritten Schicht befinden sich große Unternehmen, die oftmals als "Majors" oder "Industrie" bezeichnet werden, die eine marktdominierende Stellung haben und auch in der Lage sind "den Preis zu diktieren".
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14. 08. 2008, 22:27 #2Mitglied
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Re: c/o pop: Studie der Unesco über kreative und kulturelle Industrien in Deutschland
Hmmm...mag mir jemand erklären, was diese durchschlagende Neuigkeit jetzt so durchlagend neu macht das sie einen Platz im gulli-board verdient?

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15. 08. 2008, 16:34 #3
Re: c/o pop: Studie der Unesco über kreative und kulturelle Industrien in Deutschland
Die Tatsache das die Unesco vbestätigt das die Majors nur einen kleinen Teil der Marktmacht besitzt, und trotzdem ein Oligopol ausübt welches nicht im Interesse der meisten Kulturbetriebe liegt?
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