Datenverlust in England: USB-Stick mit Gefangenendaten verloren
Der fortwährende Verlust von sensiblen Daten in Großbritannien scheint sich zu einer Neverending Story zu entwickeln. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten schon häufiger Notebooks, Rechner und weitere elektronische Geräte abhanden gekommen sind, knüpft nun ein neuer und nicht minder peinlicher Verlust an die Schreckensserie der Datenverluste in England an. Im vorliegenden Fall ist ein USB-Speicher-Stick verloren gegangen. Auf dem besagten Speichermedium befinden sich umfangreiche Informationen von rund 80.000 Gefängnisinsassen, die in England und Wales inhaftiert sind.
Hinsichtlich der Datensicherheit verzeichnete Großbritannien im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Rückschläge. Diverse Experten gehen davon aus, dass insgesamt mehrere Millionen Datensätze mit persönlichen Informationen verschludert wurden. Meist waren von den Verlusten Speichermedien oder Computer betroffen. Um dem Trend entgegenzuwirken, hatte die britische Regierung noch im Juni in einem eigenen Bericht zur erhöhten Vorsicht im Umgang mit sensiblen Daten aufgerufen. Trotz dieser Anordnung musste das Innenministerium auch in dieser Woche wieder eine erhebliche Niederlage hinsichtlich ihrer Datensicherheit einstecken.
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