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30. 08. 2008, 08:47 #1
Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Der fortlaufende Ausbau des Internets verleitet immer mehr Cyberkriminelle zu dubiosen Geldwäschegeschäften in diesem Bereich. Aus einem Bericht vom Softwarehersteller McAfee geht hervor, dass hauptsächlich Gelder aus Betrugs- und auch Malware-Geschäften im Internet "gewaschen" werden. Nach gängiger Expertenmeinung sei dabei ein ansteigender Trend feststellbar.
Da reguläre Bankgeschäfte immer eine umfassende Auskunft über die beteiligten Kontoinhaber preisgeben, vermeiden Cyberkriminelle diesen Weg des Geldflusses. Daher bietet es sich an, die Gelder aus zwielichtigen Quellen in virtuelle Zahlungsmittel zu wechseln, um diese später wieder zurückzutransferieren. Dr. Igor Muttik von McAfee hat einen* Vorschlag parat, um diese Machenschaften auf effektive Weise zu unterbinden.
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30. 08. 2008, 11:09 #2Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Was wie? Niemals!Eine Überlegung wäre es zumindest wert.
Diese idee ist ja sowas von bescheuert die gehört ohne umwege in den papierkorb!
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30. 08. 2008, 11:25 #3Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Hm, wieso bescheuert? Wäre schön, wenn du nicht nur kommentieren würdest, sondern uns auch deine Meinung darlegen könntest. Ist mir nicht ganz klar, was an mehr Datenschutz via Verschlüsselung schlecht sein soll.
Deine Sig lässt vermuten, dass du dazu in der Lage bist!
150 S. habe ich über die Schließung der Börse gelesen und ich bin mir sicher: HIRN IST AUS!
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30. 08. 2008, 11:47 #4Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
das ja mal wieder eine "tolle" idee....
1. welcher spammer spammt denn von seinem anschluss ? das läuft doch eh zum grösten teil über botnetze und da ist es dem spammer warscheinlich scheissegal ob dem "zombie" da kosten entstehen...
und
2. verschlüsselte emails aha... aber was ist dann mit den "terroristen" ? die kann man dann ja garnicht mehr ausspionieren und brauch darum auf jedenfall zugriff auf jeden pc
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30. 08. 2008, 11:52 #5Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Die idee Email's kostenpflichtig zu machen kommt seit über 10 Jahren immermal wieder auf. Sowas wird nie kommen weil es gottseidank keine Praktikable lösung dafür gibt.
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30. 08. 2008, 11:55 #6...liebt Datenskandale
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
ja, da stimme ich zu. Das machen die niemals, da sonst Milliarden Leute für ihre Mails zahlen müssten.
Zitat von OwenBurnett
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30. 08. 2008, 12:16 #7Gesperrt
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Das mit der kostenpflichtigen mail währe in jeder Hinsich daneben.
Man kann ja auch Mail-Bomber nutzen um nur eine Mail zu verschicken.
Der Mail-Bomber als freeware Email-Sender der Zukunft. LOL
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30. 08. 2008, 12:38 #8
Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Sorry, Kollegen, hier muß ich meckern.
Die Erlöse aus Phishing etc. werden nicht in "virtuelle Zahlungsmittel" umgewandelt (in welche? Wie sollte das gehen?), sondern es werden -- wiederum per Spam -- "Transfer-Agenten" angeworben, die die Gelder über ihre Konten laufen lassen, abheben und dann per MoneyTransfer oder wie diese Firmen alle heißen an die Spammer überweisen. Hint: Auch ein PayPal-Konto wird durch ein reales Konto bei einer realen Bank repräsentiert, ist also nicht virtuell. Man kann das Geld nur nicht am Automaten abholen.
Ein Zeitpuffer bei Überweisungen wäre Unsinn und widerspräche außerdem deutschem Recht: Demnach (ich müßte den Paragrafen raussuchen) muß eine Bank binnen drei Bankgeschäftstagen gutbuchen. Schlimm genug, daß selbst das nicht immer funktioniert. Wie die Beamten, die diese Buchungen überwachen sollen, finanziert werden sollen, wird ja mal wieder nicht erwähnt.
Aua. Web und Mail sind getrennte Dienste im Internet. Das Web hat mit E-Mails genau gar nichts zu tun. Maximal werden Webmail-Interfaces per http(s) angeboten, diese dienen jedoch nur als (meist magerer) Ersatz für einen eigenen Mailclient.das kostenlose Verschicken von E-Mails ist eine der Grundpfeiler des Webs.
Was die Verschlüsselung von Mail angeht: Da hat jemand PGP/GnuPG nicht verstanden. Die öffentlichen Schlüssel liegen zur Vereinfachung der Sache häufig auf öffentlichen Servern. Will ich jemandem eine Mail schreiben, dessen Key ich nicht habe, kann ich den Key dort einfach abrufen. Das gleiche könnten Spammer auch. Was sie in der Praxis (noch?) davon abhalten wird, ist der erhöhte Rechenaufwand auf den Zombies, das könnte ja denn doch mal jemandem auffallen. Merke: Verschlüsselung ist Datenschutz, aber kein Spamschutz.
Gruß aus Berlin
Atari-FroschGeändert von Atari-Frosch (30. 08. 2008 um 12:42 Uhr) Grund: Ergänzung zur Mailverschlüsselung
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30. 08. 2008, 12:40 #9
Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
0wn4g3!
Zitat von chatnick
http://www.humblebundle.com/ Indie Game Bundle (Bis 13.10.11)
neuer Rapidshare Kundenservice
Wichtig: Warum die Installation von Win XP ein Linuxproblem ist.
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30. 08. 2008, 13:01 #10Chefredakteur
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Das habe ich auch nie behauptet.
Zitat von Atari-Frosch
Das Abrufen öffentlicher Schlüssel von Servern ist für einen Spammer doch viel zu aufwendig. Der will seine Sache so quick & dirty wie möglich realisieren. Sich erst Zugriff auf einem Server zu verschaffen, Daten zu sortieren etc. etc. etc. - darauf haben die Spammer derzeit doch überhaupt keine Lust.
Da zog das Gegenargument mit dem Bot-Netz schon viel eher. Wenn's jemanden erwischt hat, warum soll er dafür bezahlen, wenn sein Computer böswillig verseucht wurde.
Gruß zurück aus Essen!
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30. 08. 2008, 14:09 #11
Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Im Prinzip würde eine Rückmeldung beim Versenden reichen um den Spam ein für allemal zu unterbinden.
Und das ist auch technisch machbar, wird eine Mail geschickt ist sie in der Rückmeldung vom Server per Captcha oder Key zu bestätigen ansonsten wird sie verworfen. Für Newsletter oder bekannte Adressen kann man Ausnahmeregelungen wie auch bei schon jetzigen Spamfilter erstellen und fertig.
Es gibt auch noch andere Methoden also sind Gebühren nur Unfug.
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30. 08. 2008, 14:40 #12
Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Gebühren für email !!!! lol
Wir Deutschen bringen nicht mal eine Autobahnvignette zustande, da sind wir mit Gebühren für email glaube ich ein bißchen überfordert. Da müssen wir uns wieder mal ein paar Computer-Inder kommen lassen.
Noch größerer Quatsch ist ein Empfänger-Schlüssel. Wer soll denn das verwalten? Ich sehe schon Schäuble vor dem Server mit den Keys herumrollen....
Lassen wir es also wie es ist!MORS CERTA HORA INCERTA
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30. 08. 2008, 14:52 #13Hat den größten E-Penis
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Es gibt doch schon längst Geldwäschegesetze in Europa die eine eindeutige Identifizierung des Kunden der E-Currencys kauft erfordert. Spätestens wenn sich das ausweitet werden die Exchanger in Liechtenstein und Panama aus dem Boden schießen.
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30. 08. 2008, 15:49 #14";DROP TABLE;--
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Falls die email-gebühr eingeführt werden sollte, frage ich mich, wie lang es dauert, bis es eine alternative gibt. Warscheinlich würde es nicht von heute auf morgen kommen, sondern mit ner gewissen frist, nach deren ablauf die email kollektiv in die Tonne getreten wird, und dann ist alles wieder wie es war, denn die spammer sind auch mitumgestiegen
- wird überarbeitet -
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30. 08. 2008, 15:50 #15
Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Hi Ghandy,
Nicht aufwendiger als für jeden E-Mail-Benutzer, allerdings würden sie wohl die derzeitigen Keyserver überlasten. Wenn spammen aber nur noch via Key möglich wäre, weil unverschlüsselte Mail abgelehnt würde, würden sie auch das versuchen, jede Wette.
Zitat von Ghandy
Nochmal: Mailverschlüsselung ist KEIN Spamschutz.
Gruß, Froschbut these are only boys and I will never know
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30. 08. 2008, 15:54 #16Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Yo du krasser checker!
Zitat von chatnick
1. Verstehen
2. Posten
NICHT umgekehrt!
Weil dann endlich mal ein Anreiz da wäre die PCs abzusichern?
Zitat von Ghandi
Warum sollte jemand bezahlen wenn er bestohlen wird, weil er meint sein Auto nicht abschließen zu müssen und den Schlüssel stecken lässt?
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30. 08. 2008, 16:30 #17Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Aua... Aber das Gleiche hat son Wirtschaftsinformatik Prof bei uns mal vorgeschlagen. Ich dachte damals nur: "Was??? den Gedanken mal zuende denken?"
An wen soll das Geld denn entrichtet werden? Den ISP, den Mailserver oder an den Staat?
Wenns an den Mailserver gehen soll... soll ich mich dann auch irgendwann selbst bezahlen?
Dann auch die sache mit den Botnetzen... Welcher Spammer schickt die Masse an Spams von seinen eigenen Anschlüssen aus? Jippie Bestrafen wir die Botopfer gleich doppelt!
nenene.... das sieht mir nach einer sehr dummen Idee aus...So come take a drink and drown your sorrows
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We'll have no regrets and live for the day
In Nancy's Harbour Cafe - Alestorm, Nancy the Tavern Wench
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30. 08. 2008, 19:32 #18Mitglied
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Gibt es doch längst mit StudiVZ und Facebook. Es ist immer wieder unglaublich zu sehen wie viele Personen (Akademiker möchte ich sie nicht nennen) darüber ihre Kommunikation abwickeln.
Zitat von pra
Für einen Spammer sicherlich nicht ganz so günstig wie E-Mail pro "Kundenkontakt", aber mit ein paar Fake-Accounts und etwas Scripting sollte man da auch die Kosten runterbekommen. Zur Not Gästebuchspam.. Notfalls "crowd-sourcing" der ganzen Geschichte über Affilate-Programme. Gibt es doch auch schon für viele andere obskure Angebote... Also gar nicht so abwegig meiner Meinung nach...
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30. 08. 2008, 21:11 #19
Spamfilter-Whitelisting gegen Geld
Das beste wärs man würde eine Option vorsehen um Spamwhitelisting gegen Geld zu ermöglichen. Dabei muß der Absender eine vom Empfänger festlegbare Summe zahlen um garantiert durch den Spamfilter zu kommen, diese Summe wird dem Empfänger überwiesen. Das wäre die demokratischte Lösung.
Crass Spektakel
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30. 08. 2008, 22:37 #20Chefredakteur
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Re: Geldwäsche im Web nimmt zu: Gebühren für E-Mails einführen?
Gute und berechtigte Frage. Die werden aber sicher alle gerne ihre Hände öffnen, wenn Geld kommen sollte... ;-)
Zitat von ChristOfSteel
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