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31. 08. 2008, 02:11 #1
RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Die gerichtlich durchgesetzten Zwangsmaßnahmen gegen Filesharing an amerikanischen Hochschulen zeigen erste Effekte, die nicht im Interesse des Lobbyverbandes RIAA sein können. Abgesehen von der Tatsache, dass sich die RIAA durch Aktionen solcher Art bei der nachwachsenden Generation zukünftiger Konsumenten extrem unbeliebt macht, so haben immer weniger Universitäten Lust darauf, das Spiel der Musikindustrie mitzuspielen. Die Gründe sind unterschiedlich, im Grundtenor aber ähnlich: "Warum sollten wir die Industrie unterstützen?"
Es ist nicht ganz vier Wochen her, als in den USA das Lobbygesetz der Musikindustrie beschlossen wurde. Universitäten sollen fortan die Musikindustrie dabei unterstützen, gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen. In einem ersten Schritt sollen die Universitäten einen Plan vorlegen, wie sie gedenken gegen Piraterie und Filesharing auf dem Campus vorzugehen. Gulli berichtete darüber.
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31. 08. 2008, 07:48 #2
Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Haben doch recht, weiter so!
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31. 08. 2008, 10:05 #3
Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Richtig so! Wer etwas haben will, muss auch dafür erstmal zahlen!
(Ironie: Das ist doch der Spruch der Content-Industrie)
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31. 08. 2008, 10:07 #4
Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Und was genau ist bitte schlecht an diesem Satz?
Zitat von Duckmichweg
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31. 08. 2008, 10:16 #5
Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Gar nichts. Es ist nur so, dass genau die RIAA hier zwar verlangt, dass die Universitäten ihre Ressourcen für die Filesharing-Jagt aufwenden, selbst aber keine Lust verspürt die Unis dabei finanziell zu unterstützen.
Zitat von Schäubble
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31. 08. 2008, 11:01 #6Mitglied
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Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Die Unis sollen gefälligst aufhören, ihre Rechenzentren im Kampf gegen den Krebs arbeiten zu lassen!
Die sollten lieber den Traffic analysieren. natürlich umsonst
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31. 08. 2008, 15:39 #7
Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
YMMD
Zitat von ghazghkull
Ich kann die Unis vokommen verstehen.
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31. 08. 2008, 17:09 #8
Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Aha, das heißt also auch: sobald Geld fließt, helfen die Unis den Damen und Herren der Musikindustrie....ganz toll.
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31. 08. 2008, 20:35 #9Mitglied
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Re: RIAA: Erster Widerstand gegen Filesharing-Zwangsmaßnahmen an amerikanischen Hochschulen
Es war schon immer so, dass an Universitäten, wo mit meist neuester Technik gearbeitet wird, diese auch mal weniger legal verwendet wird. Aber ich täte es nicht zu hoch sterilisieren, schließlich kommen aus diesen Einrichtungen später viele Ingenieure oder allgemein Wissenschaftler, die in aller Regel später genug Geld verdienen und damit CDs kaufen werden. Nur als Student ist es eben immer so eine Sache.
Auf der anderen Seite sehe ich in dem Bestreben der Plattenfirmen einen zweiten groben Fehler. Der erste war, sicht konsequent über die Wünsche der Nutzer zu stellen, als diese Musik zum Download haben wollte. Erst als die Musikindustrie hier zu arrogant war und keine Downloadbörsen errichten wollte, kam P2P auf. Klar dass sie nun dem selbsterzeugten Teufel nicht mehr Herr werden. Und nun machen sie auch noch einen zweiten Fehler, sie machen sich bei der jungen Generation allgemein unbeliebt. Jetzt werden einige mehr - schon allein aus Protest - eher illegal Musik laden, als normal kaufen.
Also wenn mich einer fragt, die Musikindustrie gräbt zunehmenst ihr eigenes Grab. Wenn sie dieses nicht bald bemerkt und einen Kustwechsel erreicht, dann werden die Ausgaben weiter stark sinken. Und mittlerweile ist auch die Politik nicht mehr bestrebt den Urheberrechtslobbies alles zu gewähren. Wie man in Deutschland sieht, wo Staatsanwälte mit Verhältnimäßigkeit antwortet, wenn die Musikindustrie mal wieder überzogene Forderungen stellen will.
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