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  1. #201
    Mitglied Avatar von hackint0sh
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    oh ja..

    hatte selbst grad n problem, ziemlich viel zeug vor nem monat geraucht, dann wollt mein arzt ne blutkountersuchung wegen ner routine-untersuchung... und ähm.

    also er war einige zeit sehr beunruhigt... ^^ lag aber nich bloß am ganja..


    naja, wie dem auch sei, meine einstellung hat sihch trotz letztens noch überhöhtem drogenkonsum (mehrmals täglich so 1-2 monate lang...) nicht geändert, gras sollte man legalisieren.. und alkohol wie gras und tabak alles ab 18 jahren freigeben... ob die freunde / eltern es einem besorgen, oder nicht, spielt dann keine rolle mehr für mich, schließlich wären dann die kiffer nicht die bösen untermenschen in der bevölkerung, wie sie es jetzt sind, die dealenden, bösen, dreckigen, gemeinen, illegalen (gelegenheits)kiffer..

    wenn wenigstens das anbauen für sich selbst nicht illegal wäre oder nicht bestraft werden würde... oder wenigstens nicht hart bestraft werden würde.. dann wäre es auch schon super.. aber so kann ich hier nicht anbauen und muss mir scheiß zeug fürn dummen kurs von den leuten aus der umgebung besorgen..

  2. #202
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Es ist echt abartig wie sehr Kiffen verharmlos wird.
    Horrortrips als schlimmster Nebeneffekt? Das ich nicht lache..

    Das ist der Worst-Case bei einmaligem Konsum.

    Gesellschaftlich:

    Kiffen ist die absolute Einstiegsdroge. Die Hemmschwelle zu XTC, Kokain, Pepp [...] ist gering. Da wird dann auch schnell mal ein
    Speedball genommen usw usw usw.
    Und wer nu denkt sowas könnte ihm nie passieren, ich kannte
    jmd der daran verreckt ist. Kein Freund von mir, aber ein gutes
    Beispiel.

    Biologisch:

    Jeder der Kiffer kennt, hat schonmal diese "Anstriebslosigkeit"
    bemerkt. Sicher auch einige von den Dauerkiffern selbst. Es ist
    schön das THC keine spezifischen körperlichen Abhängigkeitssymptome
    aufweist, gibt es mehr als genug Psychische.

    Antriebslosigkeit, Desintresse, Agression.

    Das sind wohl die die am häufigsten auftreten.

    Aber auch wer jahrelang gekifft hat, hat danach probleme.
    So gibt es genug Ex-Kiffer die über Konzentrationsprobleme,
    Gedächtnisstörungen und ähnliches klagen.

    Gibt zwar genug "Studien" die das Gegenteil behaupten, aber
    man soll ja bekanntlich keiner Statistik glauben die man nicht
    selbst gefälscht hat, und das es Pro und Contra studien gibt,
    ist eine sache, aber ich hab das in meinem Umfeld alles erlebt

    Aber wer mit seinem Leben eh nichts anfangen will, der kann
    auch gleich Fixen Mir ist das nämlich völlig latte. Jeder soll das
    Risiko eingehen das er will, aber mich kotzen die an, die anderen weißmachen das das alles total harmlos ist..

  3. #203
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von hackint0sh
    und muss mir scheiß zeug fürn dummen kurs von den leuten aus der umgebung besorgen..
    Wieso musst du das?
    Ich muss das nicht!
    Aber ich bin ja auch nicht süchtig danach!
    So süchtig, dass ich mich für "scheiß Zeug" in die Illegalität begebe, um dort auch noch viel Geld zu lassen.

  4. #204
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    wenn du einen Horrortrip willst, mach dir nach Anleitungen im Internet einen Kaba daraus, und pfeif dir das unter Aufsicht von einem Tripsitter rein.... da hast du einmal nen schönen rausch und nicht lust es jeden tag zu machen.

    Aber rauch es nicht, zumindest nicht allein und regelmässig.
    Dauerkonsum macht dich nur kaputt...glaub mir, ich weiss wovon ich rede

  5. #205
    Mitglied Avatar von -UnleashX-
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Mir gehts wie dem TS ...
    Ich bin 18 und wills eig auch mal ausprobieren ...
    Nur kommt nie ne richtige Gelegenheit und wenn doch ist kein ähm sag ma kraauuut da

  6. #206
    Mitglied Avatar von hackint0sh
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    ALso die Sache mit den Horrortripps wird überbewertet..

    Denn das passiert sehr selten..


    Klar, THC IST EINE PSYCHOAKTIVE DROGE


    Daher kann es wirklich passieren.. und mir ist es auch EINMAL passiert.


    Aber das passiert eig nur Anfängern, die sehr viel (z.B. 2 oder 3 Joints in 2 Stunden) GUTES Zeug rauchen..

    Im Normalfall passiert das eher nicht..


    Klar, gibt es Vor- und Nachteile, da sagt ja keiner was dagegen. Allerdings, finde ich, ist Cannabis genauso berechtigt, eine legale Droge zu sein, wie Tabak oder Alkohol.. Allein schon, wegen den geringen Risiken und Nebenwirkungen .


    Edit..

    Also wenn man es ausprobieren will, sollte man vlt so ein / zwei Drittel des Joints rauchen auf die Lunge rauchen und möglichst lange drin behalten.. Wenn dann irgendwie die Wirkung kommt (z.B. heftiges Taubheitsgefühl, vor allen in den Beinen ), fängts halt an.. Und, wenn ich richtig satt bin, würde ich eigentlich auch nicht weiterrauchen, habe dann gar keine Lust mehr darauf

  7. #207
    Mitglied Avatar von steveO
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von A-jay95
    horror trips is ja klar wenn die idioten haluzinations scheisse mit rein mixen kiffen is so lang man auch mal irgendwann wieder runterkommt und nicht 24 stunden stoned ist nicht Wirklich gefährlich musst es halt unter kontrolle haben aber bau lieber selber an weil sons kann es sein das du irgend ne scheisse im blut hast weil das zeug mit den falschen sachen gestreckt war
    Sag mal, weiß deine Mutter eigentlich das du den Kühen auf der Weide das Gras wegnimmst und dieses dann rauchst?

    Oder versuchst du dir damit nur die Angst vor der Beschneidung zu nehmen?
    >> Falsches Gras ^^

  8. #208
    Mitglied Avatar von pinktank
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von schwix
    Kiffen ist die absolute Einstiegsdroge. Die Hemmschwelle zu XTC, Kokain, Pepp [...] ist gering. Da wird dann auch schnell mal ein
    Speedball genommen usw usw usw.
    Und wer nu denkt sowas könnte ihm nie passieren, ich kannte
    jmd der daran verreckt ist. Kein Freund von mir, aber ein gutes
    Beispiel.
    THC als Einstiegsdroge zu bezeichnen halte ich für ein übles Vorurteil. Allein die Zahl der Millionen Kiffer in Deutschland im Gegensatz zu den Konsumenten von harten Drogen sollte das Gegenteil beweisen. Natürlich ist es richtig, dass die meisten Konsumenten von harten Drogen zuerst gekifft haben, aber das liegt nicht am Kiffen selber, sondern an der Aufgeschlossenheit gegenüber Drogen als solche. Dein Umkerhschluss passt also nicht.

    Zitat Zitat von schwix
    Jeder der Kiffer kennt, hat schonmal diese "Anstriebslosigkeit"
    bemerkt. Sicher auch einige von den Dauerkiffern selbst. Es ist
    schön das THC keine spezifischen körperlichen Abhängigkeitssymptome
    aufweist, gibt es mehr als genug Psychische.

    Antriebslosigkeit, Desintresse, Agression.

    Das sind wohl die die am häufigsten auftreten.

    Aber auch wer jahrelang gekifft hat, hat danach probleme.
    So gibt es genug Ex-Kiffer die über Konzentrationsprobleme,
    Gedächtnisstörungen und ähnliches klagen.
    Erstmal zur Abhängigkeit: Es ist richtig, dass Kiffen psychisch abhängig machen kann. Jedoch sollte man wissen, dass das bei den wenigsten der Fall ist. Denn es es wird davon ausgegangen, dass "nur" etwa 4-7% der Cannabiskonsumenten psychisch abhängig sind. Und diese haben oft noch andere psychische Probleme wie zum Beispiel Depressionen oder haben schon sehr früh damit angefangen.

    Dass Kiffen die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis beeinträchtigt ist auch richtig. Jedoch führt der Konsum von Cannabis, anders als bei Alkohol, nicht zu langfristigen Schäden. Denn bereits nach einigen Tagen oder von mir aus auch Wochen normalisieren sich diese Defizite wieder.

  9. #209
    Mitglied Avatar von hackint0sh
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Ähm..

    Ich bin für Kiffen...

    Aber..

    Kiffen kann ja auch Langzeitschäden anrichten, z.B. Psychosen, Verfolgungswahn und allgemein wie beim normalen Rauchen auch Lungenschäden..

    Das sollte man auf keinen Fall vergessen.

    Doch das geschieht nur sehr, sehr selten und wenn überhaupt, dann bei Leuten mit psychischen Problemen.

  10. #210
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Wie soll eigentlich so ein "Horrortrip" durch Gras ausgelöst wirken?
    Ist ne ernst gemeinte Frage, ich selbst rauche mehr oder minder regelmässig seit 12 Jahren und habe sowas nie erlebt.

    Sucht? Als ich nach knapp 6 Jahren ne 9-monatige Pause wegen Wehrdienst eingelegt hatte, gabs auch keine Probleme, dabei hatten manchmal Leute was dabei, ich wollte aber nichts risikieren.
    Ein Süchtiger hätte sehrwahrscheinlich alle Bedenken verdrängt und lieber einen durchgezogen.

    Mal rauche ich regelmässig, dann mal wieder ein paar Wochen garnicht, dann mal wieder alle paar Tage. So ein "je nach Laune rauchen" wäre wohl auch schwer für einen Süchtigen.
    Gut man könnte sagen, dass ich durch meinen unstätigen Rauchrythmus nicht zu den "Dauerdichten" gehöre, aber so eine Phase hatte ich auch mal, wo jeden Tag ein paar Gramm Gras oder Piece verbarzt wurden.

    Ich will hier nichts verharmlosen, aber wenn man manche Sachen liest, kann ich nur den Kopf schütteln.

    Es liegt eben an der Person, Leute die ich suchtmässig erlebt habe wenn sie nichts zu buffen hatten waren eigentlich immer anfällig für allgemeines Suchtverhalten und haben die meisten Sachen exessiv betrieben.

    Im meinen Bekanntenkreis barzen viele und wir haben auch kaum Probleme an gutes Gras ranzukommen (halbe Stunde Autofahrt nach Venlo, das Gras im Nobody's ist eigentlich immer qualitativ gut). Wenn mal keiner fährt, Pech gehabt.

    Zeitlich hab ich auch keinen Druck. Ich käme nie auf die Idee mir morgens einen zu rauchen, wäre mir selbst zu unangenehm so durch den Tag zu kommen, eben wie beim Alk, ich trinke mir morgens ja auch keinen.

    Als Einstiegsdroge sehe ich es auch nicht. Ich konsumiere nur weiche Sachen, also Gras, Alk, Nikotin und Kaffee. An irgend einem Chemiezeug oder Pilze etc. hätte ich nie Interesse.

    Das ist bei mir wie beim Trinkverhalten, ich trinke kein Hartgas, nur Bier oder mal nen Wein und bin zwar schonmal gut knülle aber seit gut 10 Jahren nie mehr so dicht, dass ich kotzen müsste oder einen totalen Filmriss hatte.

    Desweiteren komme ich auch nicht durch meinen "Dealer" in Versuchung, härtere Sachen zu kaufen. Die gibts da nämlich nicht, da gibts sogar Alkoholverbot und Tabakrauchverbot.

    Liegt wie gesagt alles an der Person. Der eine rennt den ganzen Tag dicht rum (wobei es da auch einmal die verpeilten und anderseits normal arbeitende Leute gibt, die dadurch auch nicht leistungsschwächer werden), der andere raucht sich eben Abends gemütlich ne Lunte.

    Zu den psychischen Symptomen:

    Das mit der Antriebslosigkeit kenne ich auch, wenn auch nur temporär, da fliesst dann auch der allgemeine Tagesablauf mit rein. Wenn man nur dicht mit seinen Leuten rumsitzt kann so etwas schnell passieren. Bei einem geregelten Tagesablauf eigentlich seltend.

    Desinteresse? In welchem Fall? Die meisten Leute die ich kenne, können sich grad stoned mit der Freude einen kleinen Kindes für Kleinigkeiten interessieren.

    Und das jemand nach dem barzen aggressiv wurde, habe ich persönlich auch noch nie erlebt.

    Weitere Sachen wie die Psychosen oder Verfolgungswahn etc: Ich kenne wie gesagt viele Leute die kiffen und da hatte niemand jemals sowas gehabt.

    Das schlimmste was mir mal passiert ist war ein Kreislaufkollaps, aber war auch ne dumme Idee auf nüchternen Magen zu kiffen und dabei noch ein paar Bier zu kippen.

  11. #211
    Mitglied Avatar von Infinitiv
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Die psychischen Abhängigkeit kann ich bestätigen, entspricht in etwa der Abhängigkeit von Süßigkeiten.
    Wenn man keine Schokolade/sonstwas da hat, ist's kein riesen Problem, aber wenn man den ganzen Schrank voll hat..
    Und die Sache mit den Psychosen halte ich auch ein wenig übertrieben, wenn auch in seltenen Fällen möglich - die Statistiken will ich nicht anzweifeln

    In Bezug auf LSD hab ich mal folgende gelesen: "Die landläufige Berichterstattung über LSD ähnelt in der Regel der Reportage eines außerirdischen Ethnologen, der das Phänomen des menschlichen Autoverkehrs nur auf den Unfallstationen recherchiert."

    Ich halte Cannabis genauso wie Alkohol und andere Drogen für gefährlich, wenn der Umgang nicht verantwortungsbewusst - wie es bei vielen Jugendlichen leider der Fall ist - geschieht.
    Letztlich sollte aber jeder Mensch das Recht besitzen, über den eigenen Drogenkonsum und damit längerfristige Wohlbefinden zu entscheiden. Warum ist eine Pflanze illegal? Sowas absurdes..
    Ich bin FÜR eine Legalisierung. Mit dem zusätzlichen Einkommen durch Steuergelder müssten entsprechende Präventionskampagnen (von mir auch Abschreckungskampagnen) finanziert werden.
    So wären beide Seiten glücklich.

  12. #212
    Mitglied Avatar von pinktank
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von hackint0sh
    Kiffen kann ja auch Langzeitschäden anrichten, z.B. Psychosen, Verfolgungswahn und allgemein wie beim normalen Rauchen auch Lungenschäden..
    Zu Verfolgungswahn kann es nur während der Wirkung kommen und dieser verschwindet normalerweise auch wieder mit dem Abklingen der Wirkung.

    Dass Kiffen Psychosen auslösen kann ist nicht bewiesen. In Ländern mit hohem Cannabiskosum gibt es nicht mehr Psychosepatienten als in anderen.
    Jedoch kann der Cannabiskosum, bei für Psychosen anfälligen Personen ebensolche zum Ausbruch bringen.

  13. #213
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von pinktank
    Erstmal zur Abhängigkeit: Es ist richtig, dass Kiffen psychisch abhängig machen kann. Jedoch sollte man wissen, dass das bei den wenigsten der Fall ist. Denn es es wird davon ausgegangen, dass "nur" etwa 4-7% der Cannabiskonsumenten psychisch abhängig sind. Und diese haben oft noch andere psychische Probleme wie zum Beispiel Depressionen oder haben schon sehr früh damit angefangen.
    Zitat Zitat von Infinitiv
    Die psychischen Abhängigkeit kann ich bestätigen, entspricht in etwa der Abhängigkeit von Süßigkeiten.
    Wenn man keine Schokolade/sonstwas da hat, ist's kein riesen Problem, aber wenn man den ganzen Schrank voll hat..
    Und die Sache mit den Psychosen halte ich auch ein wenig übertrieben, wenn auch in seltenen Fällen möglich - die Statistiken will ich nicht anzweifeln
    Passt nicht zu der Aussage von hackint0sh weiter oben:
    und muss mir scheiß zeug fürn dummen kurs von den leuten aus der umgebung besorgen..
    Dieses Verhalten kenne ich von nahezu jedem, der etwas regelmäßiger kifft.

    Ich kenne aber niemanden, der sich illegal schlecht schmeckende Schokolade zu überhöhten Preisen besorgen würde, nur weil die Schokolade im Supermarkt ausverkauft ist.

    Ich meine, welcher Beweis ist schlagkräftiger als die Tatsache, dass Dealer trotzdem immer Abnehmer haben, selbst wenn es einen Engpass gibt und die Ware deshalb schlecht und teurer ist?
    Das ist Abhängigkeit in allerhöchsten Maße, wenn man dann trotzdem zu den Käufern gehört.
    Und wie gesagt, mir ist noch kein regelmäßiger Kiffer begegnet, der nicht auch mal schlechtes Zeug raucht, weil es kein Gutes gibt.

  14. #214
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Eine schöne Diskussion.

    Ich bin schon lange so ca. 15 Jahren regelmäßiger Dauerkiffer (mache eigentlich nur Zwangspausen wenn es nichts gibt oder wegen der Kohle...) Ich habe noch nie wirklich den Drang gehabt damit aufzuhören vlt. nicht ganz so exzessiv zu konsumieren was mir auch teilweise gelingt aber wenn ich hab dann isses weg .

    Ich weiß also aus eigener Erfahrung was kiffen kann und was nicht. Ich fühle mich nicht kaput gemacht davon, das ist aber individuell sehr verschieden. Ich kenne genug Leute die alles Mögliche konsumieren aber ein bisschen Gras einfach nicht vertragen. Und manchnem schadet es wirklich (Das merken die meisten aber von selbst und hören auf) So richtig abhängig bin ich auch nicht. Ich habe kein Problem damit 2-3 Tage nicht zu rauchen, vor allem dann wenn ich genug zu tun habe und wenn ich mich körperlich auslaste kann ich sogar gut schlafen. Die Schlafstörungen in den ersten ein, zwei Nächten sind noch die schlimmsten Entzugserscheinungen. Letztens habe ich über den Entzug von Kaufsüchtigen was gelesen und habe meine Entzüge da gut wieder erkannt. Es ist eher eine psychische Sucht als eine körperliche Abhängigkeit, wenn man will kann man recht einfach aufhören. Man kann sich sogar langsam "runter" rauchen. Also jeden Tag später anfangen und immer weniger rauchen, geht echt gut. Zwei Wochen reichen da um garnicht mehr oder nur noch einen Gute-Nacht-Brösel zu rauchen.

    Zum Horror-Trip kann ich nur bestätigen das kiffen vielleicht Auslöser für Probleme anderer Ursachen sein kann. Also wer psyichisch halbwegs gut drauf ist und seine Probleme kennt hat da wenig zu befürchten, wenn man nicht übertreibt. So richtige Abdreher bauen sich langsam auf. Allerdings kann man schon Ängste bekommen vor allem in einer "unsicheren" Umgebung (also gut verstecken und nicht unbedingt auf ner Party).

    Man kann aber Abstürze haben, also es wird zu heftig man kann sich dann nicht mehr bewegen erbricht vielleicht und hat Schweißausbrüche.

    Da habe ich einen guten Tipp: Vitamine! Am besten sind Zitrusfrüchte und Säfte geeignet aber jedes Obst in jeder Form ist da sehr hilfreich und holt schnell wieder runter.

    Als Anfänger unbediengt den Alkohol vermeiden, das ist der größte Fehler den die meisten Anfänger machen - sich vorher Mut anzutrinken endet meistens im Voll-Dilirium. Das braucht viel Übung und viele schlechte Erfahrungen bis man dass verträgt.

    Also dann, nicht übertreiben und immer schön easy...

    PS: Es ist eine Folge der Illegalität das sich verantwortungsvolle "Ausprobierer" ihre Info´s hier von den "schlechten" Vorbildern holen müssen

  15. #215
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    So richtig abhängig bin ich auch nicht.
    Nicht richtig abhängig? Mag sein, eher absolut abhängig
    Ich habe kein Problem damit 2-3 Tage nicht zu rauchen, vor allem dann wenn ich genug zu tun habe und wenn ich mich körperlich auslaste kann ich sogar gut schlafen. Die Schlafstörungen in den ersten ein, zwei Nächten sind noch die schlimmsten Entzugserscheinungen.
    2-3 Tage hältst du für was besonderes? was würdest du zu jemandem sagen, der meint: "nein, ich bin nicht süchtig. ich geh ja nur alle 2-3 tage saufen"
    Letztens habe ich über den Entzug von Kaufsüchtigen was gelesen und habe meine Entzüge da gut wieder erkannt. Es ist eher eine psychische Sucht als eine körperliche Abhängigkeit, wenn man will kann man recht einfach aufhören. Man kann sich sogar langsam "runter" rauchen. Also jeden Tag später anfangen und immer weniger rauchen, geht echt gut. Zwei Wochen reichen da um garnicht mehr oder nur noch einen Gute-Nacht-Brösel zu rauchen.
    Falsch!
    Eine psychische sucht zeichnet sich nicht dadruch aus, dass man aufhören kann, wenn man will, sondern dadurch, dass man nicht mehr aufhören will (aber denkt, man könnte es jederzeit.)
    VOn einer psychischen sucht loszukommen ist alles andere als leicht, vielleicht sogar noch schwerer als von einer körperlichen, siehe kokain.

  16. #216
    Mitglied Avatar von hackint0sh
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Dorfdisko
    Passt nicht zu der Aussage von hackint0sh weiter oben:

    Dieses Verhalten kenne ich von nahezu jedem, der etwas regelmäßiger kifft.

    Ich kenne aber niemanden, der sich illegal schlecht schmeckende Schokolade zu überhöhten Preisen besorgen würde, nur weil die Schokolade im Supermarkt ausverkauft ist.

    Ich meine, welcher Beweis ist schlagkräftiger als die Tatsache, dass Dealer trotzdem immer Abnehmer haben, selbst wenn es einen Engpass gibt und die Ware deshalb schlecht und teurer ist?
    Das ist Abhängigkeit in allerhöchsten Maße, wenn man dann trotzdem zu den Käufern gehört.
    Und wie gesagt, mir ist noch kein regelmäßiger Kiffer begegnet, der nicht auch mal schlechtes Zeug raucht, weil es kein Gutes gibt.
    Nein dorfdisco -.-

    Ich "muss" nicht, ich mein mit müssen, dass ich mir scheiß zeug besorgen muss. nicht, dass ich süchtig bin, sondern es war auf das zeug bezogen. hättest du den ganzen post gelesen oder verstanden, wüsstest du, dass es mir um die legalisierung geht, und wenn man keine gescheite quelle fürs gras hat, muss man sich ja scheiß zeug besorgen, man kann nicht sondern muss, weil man ja keine andere wahl hat zwischen dem zeug.. hier gibts nich viele quellen.


    es war nicht aufs MÜSSEN bezogen in bezug auf Sucht.

    Das verstehen die meisten scheinbar nicht


    By the way, ich kiff seit nem Monat nichtmehr weil mir das Scheiß Zeug zu dumm geworden ist, und warte, bis ich irgendwie mal Gelegenheit habe, etwas besseres zu bekommen.. Ich MUSS (!) also nicht sondern ich kann wenn ich möchte, mache es aber nicht.


    Alter hier werden einem die Worte im Mund rumgedreht wie es den Leuten so passt.


    Also verdammt noch mal, ich MUSS nicht, sondern wenn ich hier etwas besorgen möchte, muss ich zwingendermaßen das scheiß zeug nehmen, da es hier keine / kaum ne Auswahl gibt, und die verschiedenen Dealer alle vom selben Typen holen..

  17. #217
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Ja, die verwendung des konjunktivs soll so manchen leuten schon einigen ärger erspart haben

  18. #218
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Hatte 2 "Horrortrips" durch Marihuana, und beide Male hat es sich um Blätter und Stengel gehandelt, die in Milch ausgekocht wurden. War dann obwohl keine Blüten drin waren ein recht starker Sud der komplett anders wirkt!

    Natürlich muss das "Setting" stimmen und eine Reizüberflutung gegeben sein, in meinem Fall war das einmal das "Labyrinth im hanffeld" in Freising an Halloween (Die Gartenbaustudenten sind verkleidet und mit fake-motorsägen durchs labyrinth gelaufen und haben die kleinen Kinder erschrecken wollen.... hat wohl nur bei mir funktioniert -.- der jagt unsere Truppe durchs Labyrinth, ich verlier meine Freunde und der irre hetzt hinter mir her. Bin irgendwann nur noch von den Wegen in das Gebüsch gesprungen und bin gestolpert. Der Typ steht über mir mit der Säge... zum Glück kam ein weniger fertiger Freund von mir und riss den Typen zur Seite...Man hat mir erzählt ich hätte geschrien... war auf jeden fall das härteste erlebnis das ich je hatte...kam mir einfach viel zu real vor alles), ein anderes Mal in München in einem Museum. Sehr schräge Atmosphäre war das, dachte auch da irgendwann ich komm nie wieder lebendig nach Hause. Man steigert sich einfach sehr in Dinge rein.

    Im Nachhinein 2 nette Erfahrungen, aber das ist mir inzwischen einfach zu riskant!

  19. #219
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    @hackint0sh
    Ich habe deinen Beitrag schon genau so verstanden, wie du ihn meinst.
    Aber du willst scheinbar nicht sehen, dass du doch musst, weil du hochgradig süchtig bist!

    Du schreibst, du musst das tun, weil es illegal ist. Aber das ist falsch, du musst eigentlich gar nichts, egal ob legal oder illegal! Aber durch die Sucht musst du eben doch!

    Wenn kiffen für dich nur Genuss wäre, dann würdest du keinen schlechten Stoff konsumieren. Denn schlechter Stoff kann schlecht Genussmittel sein.
    Du konsumierst aber trotzdem, wie so viele andere auch, du bist also süchtig bis zum geht nicht mehr.
    So einfach ist das.

    Und versteh das bitte nicht als Angriff Ich bin selbst hochgradig Nikotin süchtig, ich hab genug Kontakt zu THC Süchtigen, H-Süchtigen, Koksern, was weiß ich noch. Ich weiß also, was Sucht ist.

    Und die Sucht von THC ist nun mal eine ziemlich starke, wie man an nahezu jedem sehen kann, der regelmäßig kifft.

    Zitat Zitat von apfell
    VOn einer psychischen sucht loszukommen ist alles andere als leicht, vielleicht sogar noch schwerer als von einer körperlichen, siehe kokain.
    Die körperliche Sucht ist ein Klacks im Vergleich zur psychischen Sucht, nicht nur beim Kokain, bei jeder Droge!
    Nahezu jeder Süchtige nahezu jeder Droge hatte schon einen oder mehrere körperliche Entzüge hinter sich gebracht. Es ist dann immer nur der psychische Faktor, der zum Rückfall führt.
    Guckt euch H-Junkies an, die entziehen zu einem größeren Teil regelmäßig, manchmal freiwillig, manchmal gezwungener Maßen, viele Fallen dennoch immer wieder in die Sucht zurück.
    Ich kenne einen persönlich, der ganze 7 Jahre clean war und von heute auf morgen wieder täglich mehrere Nadeln im Arm hatte. Er ist halt zufällig an die zu diesem Zeitpunkt falsche Person geraten, da war es um ihn geschehen.
    Ihr alle kennt mehrere Nikotin Süchtige, die es schon mal geschafft haben, monate- bis jahrelang nicht zu rauchen, die aber trotzdem wieder angefangen haben.
    Das gleiche gilt für's kiffen.

    Deshalb ist dieses angebliche Pro Kiffen Argument, dass keine körperliche Abhängigkeit entsteht, für mich ein deutliches Kontra Argument bezüglich kiffen, weil es unerheblich und damit vorgeschoben ist. Vorschieben muss man aber nur, wenn man keine echten Pro Argumente hat!

  20. #220
    Gesperrt Avatar von Fryhstyxei
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Taphiriel
    Wie soll eigentlich so ein "Horrortrip" durch Gras ausgelöst wirken?
    Ist ne ernst gemeinte Frage, ich selbst rauche mehr oder minder regelmässig seit 12 Jahren und habe sowas nie erlebt.
    Bin nach dem Rauchen mal mit dem Fahrrad gefahren, als es dunkel war. Immer, wenn ich in die Baumkronen geguckt habe, sahen die so aus, als würden an den Ästen Menschen erhängt worden. Das klingt ziemlich heftig, ich hab's aber dann mitm Lächeln hingenommen, weil ich mir über meinen Zustand bewusst war.

    Deshalb ist dieses angebliche Pro Kiffen Argument, dass keine körperliche Abhängigkeit entsteht, für mich ein deutliches Kontra Argument bezüglich kiffen, weil es unerheblich und damit vorgeschoben ist. Vorschieben muss man aber nur, wenn man keine echten Pro Argumente hat!
    Ich glaube, wir beide werden noch viele schöne Diskussionen hier führen und nie auf einen Nenner kommen.

    Zunächstmal möchte ich sagen, dass alle Argumente gegen das Konsumieren von THC durchaus berechtigt sind. Genauso wie gegen jede andere (legale) Droge. Aber auch der Feierabendbiertrinker wird wissen, dass Alkohol schädlich ist. Das ist halt das Leben. Ohne solche chemischen oder rein biologischen Substanzen, die einen ab und zu aus der Realität ziehen, kam die Menschheit bisher nicht aus. Und bis jetzt hat die's trotzdem weit gebracht.

    Was die psychische Abhängigkeit betrifft, kommt es immer auf die Person an und auf den Grund an, warum sie das Zeug überhaupt anrührt. Ich beispielsweise mache es ab und zu aus 2 Gründen: Entweder, ich mache es, weil wir es uns in unserem Freundeskreis vorgenommen haben (das heißt, ein paar gute DVDs werden ausgeliehen, Trinken und Essen werden gekauft, etc. pp) oder aber, weil ich nach einem stressigen Tag abends mal so richtig entspannen möchte.
    Wenn jemand allerdings damit anfängt, um sich in seinem "Freundeskreis" zu beweisen (was dann wahrscheinlich auch mit "krasseren" Drogen fortgesetzt wird, was viele Studien Cannabis wahrscheinlich als Einstiegsdroge bezeichnen lässt), es ihm generell schlecht geht oder er früh damit anfängt und sein Bewusstsein die Gefahr des übermäßigen Konsums schlichtweg nicht erkennt, ist eine psychische Abhängigkeit quasi vorprogrammiert.

    Ich selbst bin allerdings weder aggressiv, habe keine Konzentrationsstörungen (jedenfalls hat es sich auf meine Noten bisher nicht ausgewirkt) oder bin abhängig. Kenne aber auf der anderen Seite viele Menschen, die das Zeug einfach verändert hat.

    Wenn kiffen für dich nur Genuss wäre, dann würdest du keinen schlechten Stoff konsumieren. Denn schlechter Stoff kann schlecht Genussmittel sein.
    Womit wir wieder ein Pro-Cannabis-Argument im Sinne der Konsumenten hätten. Garantiert "guten Stoff" (also Cannabis, welches nicht gestreckt ist), wie Du es nennst, findest Du wahrscheinlich nichtmal in dem größten Teil der Coffeshops in den Niederlanden. Dessen Betreiber wirken auch ziemlich zwielichtig.
    Im Rahmen der Legalisierung allerdings würde das Strecken des verkauften Cannabis unterbinden, da der Handel gepaart mit der sozialen Marktwirtschaft überwacht werden würde.

    Mit gewissen Einschränkungen möchte ich mich also für eine Cannabislegalisierung aussprechen, wenn's überhaupt mal zur Frage stehen würde.
    Geändert von Fryhstyxei (07. 01. 2009 um 20:56 Uhr)

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