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  1. #221
    Mitglied Avatar von LoL_O-Mat
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    Standard

    Zitat Zitat von Dorfdisko
    Wenn kiffen für dich nur Genuss wäre, dann würdest du keinen schlechten Stoff konsumieren. Denn schlechter Stoff kann schlecht Genussmittel sein.
    Du konsumierst aber trotzdem, wie so viele andere auch, du bist also süchtig bis zum geht nicht mehr.
    So einfach ist das.
    Wenn man keine Ahnung hat
    1. Hat er geschrieben, dass er seit einem Monat nicht mehr gekifft hat, ohne wirklichen Entzug.
    2. Kann man auch schlechtes Gras geniesen, es ist nur einfach nicht das selbe.


    Und die Sucht von THC ist nun mal eine ziemlich starke, wie man an nahezu jedem sehen kann, der regelmäßig kifft.
    Das erkennst du woran genau?

    Die körperliche Sucht ist ein Klacks im Vergleich zur psychischen Sucht, nicht nur beim Kokain, bei jeder Droge!
    Ich stelle mir einen körperlichen Entzug auch schön vor
    Krämpfe, kotzen, Schüttelfrost, fieber, Durchfall, tagelang nichts vernünftiges essen können...
    Richtig einfach, eine körperliche Sucht zu bewältigen im vergleich zu einer Psychischen

    Ihr alle kennt mehrere Nikotin Süchtige, die es schon mal geschafft haben, monate- bis jahrelang nicht zu rauchen, die aber trotzdem wieder angefangen haben.
    Das gleiche gilt für's kiffen.
    Würde ich nicht unbedingt vergleichen, weil THC wesentlich weniger abhängig macht als Nikotin.

    Deshalb ist dieses angebliche Pro Kiffen Argument, dass keine körperliche Abhängigkeit entsteht, für mich ein deutliches Kontra Argument bezüglich kiffen, weil es unerheblich und damit vorgeschoben ist.
    Siehe oben
    Vorschieben muss man aber nur, wenn man keine echten Pro Argumente hat!
    Schmerzlinderung, Verringerung des Augeninnendruckes, Krebshemmend,...

  2. #222
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    THC macht weniger abhängig als Nikotin?
    Oha....^^

    Dieser Thread erinnert mich an all die Raucher die sagen
    sie könnten sofort aufhören und seien nicht süchtig.


    Und das sowas....

    Schmerzlinderung, Verringerung des Augeninnendruckes, Krebshemmend,...
    Das ich nicht lache... heilt THC auch HIV? Es hat n recht guten
    Grund, das THC als medikament nicht zugelassen ist, Opiate
    hingegen schon: Die wirken, bewiesener maßen...

  3. #223
    Gesperrt Avatar von Fryhstyxei
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von schwix
    Es hat n recht guten
    Grund, das THC als medikament nicht zugelassen ist
    Tierversuche hätten ein Potential für Abhängigkeit gezeigt, jedoch sei dieses weniger auffallend als bei Benzodiazepinen, Opiaten, Kokain oder Nikotin.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rauschh...sche_Anwendung
    http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-germany.htm

  4. #224
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat von LoL_O-Mat
    Wenn man keine Ahnung hat
    Genau. Leider hab ich davon wesentlich mehr als das offensichtlich bei dir der Fall ist.

    Du schreibst, man kann schlechtes Grass genießen, es sei nur nicht das selbe. Darüber nachzudenken, dass dieses Befriedigungsgefühl selbst bei schlechtem Gras nichts weiter als Suchtbefriedigung ist, die mit Genuss nichts zu tun hat, auf diese Idee scheinst du nicht gekommen zu sein?

    Du schreibst auch, dass hackint0sh erwähnt hat, seit einem Monat nichts mehr zu nehmen. Du willst aber nicht sehen, dass in dem selben Satz auch schon wieder die Sucht spricht, es wird darauf gewartet, dass besseres Zeug kommt.

    Du erwähnst die Begleiterscheinungen eines körperlichen Entzuges. Hast du einen solchen schon mal live erlebt, hast du mal mit einem Junkie gesprochen, was der darüber sagt? Glaube mir, ersteres musste ich mehr als einmal Begleiten, es war auch hart, aber eben nur eine temporäre Erscheinung, die immer machbar war. Bei meinem ersten Mal war ich so geschockt, dass ich sogar einen Abruch vorgeschlagen hab und mir gesagt wurde, ich solle da sein, um zu helfen, nicht um die Kacke abzublasen und ich solle nie wieder so einen Vorschlag machen.
    Jeder Junkie sagt dir, wenn du ernsthaft, offen und ehrlich mit ihm sprichst, dass der härteste körperliche Entzug nichts gegen die Qualen des Suchtdrucks bzw. des Widerstandes dagegen ist, der dann erst beginnt!

    Du fragst, woran ich erkenne, dass die psychische Abhängigkeit von THC ziemlich hart ist. An jedem THC-Süchtigen erkenne ich das. Man muss nur mal das Verhalten beobachten, ist nicht schwer, dies dann zu erkennen.

    Deinen Kommentar zu dem Vergleich THC/Nikotin kann ich sogar teilen, weil Nikotin tatsächlich extrem süchtig macht. Das ändert aber nichts daran, dass die Suchtwirkung von THC auch stark genug ist.

    Und deine Pro kiffen Argumente sind auch keine bzw. wieder nur vorgeschobene.
    Es mag den einen oder anderen Konsumenten geben, der THC aus medizinischen Gründen nimmt. Der Großteil will sich nur berauschen und kann deshalb diese Argumente in einer ernsthaften Diskussion nicht in Anspruch für seinen eigenen Konsum nehmen.

  5. #225
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Ja... tolle aussage... o.O Keiner hier behauptet das THC nen
    Abhängigkeitspotetial wie das von Opiaten hat...
    Pro-Cannabis Seiten sind auch nix wert, und nur weil eine
    Studie sagt das das so ist, sagt mein sinn für Realität, denn
    ich hab Augen im Kopf, das es andersrum ist

  6. #226
    Mitglied Avatar von Acesaft
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Dorfdisko.. ich glaube ich muss mal mit dir reden..

    Spoiler: 

    Zitat Zitat von Dorfdisko
    @hackint0sh
    Ich habe deinen Beitrag schon genau so verstanden, wie du ihn meinst.
    Aber du willst scheinbar nicht sehen, dass du doch musst, weil du hochgradig süchtig bist!

    Du schreibst, du musst das tun, weil es illegal ist. Aber das ist falsch, du musst eigentlich gar nichts, egal ob legal oder illegal! Aber durch die Sucht musst du eben doch!

    Wenn kiffen für dich nur Genuss wäre, dann würdest du keinen schlechten Stoff konsumieren. Denn schlechter Stoff kann schlecht Genussmittel sein.
    Du konsumierst aber trotzdem, wie so viele andere auch, du bist also süchtig bis zum geht nicht mehr.
    So einfach ist das.

    Und die Sucht von THC ist nun mal eine ziemlich starke, wie man an nahezu jedem sehen kann, der regelmäßig kifft.



    Ich habe noch nie so einen unsagbar hochgradigen Blödsinn gelesen.

    Mit illegal und legal hat das absolut etwas zu tun.
    Denn durch die illegalität ist es verständlich dass dieses "Zeug", also Cannabis in jedweder Form, ziemlich teuer auf dem Schwarzmarkt ist.

    Und warum ist es teuer?
    -> Weil es wohl nicht viele Menschen gibt die dieses "Zeug" anbauen, aber genügend, die daraus einen Gewinn erzielen können und wollen.

    Und wie tun sie das?
    ->Sie strecken das "Zeug", um mehr Gewinn erzielen zu können.

    Ich hoffe du kannst mir bis hierhin folgen.

    Nun. Dann kann ich ja weitermachen.
    Unser lieber Hackintosh hat nun, sagen wir, ein mal im monat?!
    Vll. aber auch öfter, Lust dieses "Zeug" zu konsumieren.
    Da er aber möglicherweise irgendwo im hintersten Eck von Bayern hockt, oder auf einem Berg in den Alpen wohnt, sieht er sich gezwungen "schlechtes" "Zeug" zu konsumieren.

    Er ist nicht süchtig und er MUSS es auch nicht kaufen.
    Aber er MUSS dieses schlechte "Zeug" in kauf nehmen, wenn er denn Cannabis konsumieren möchte.

    Wenn du Lust auf ein Stück Schokolade hast, es aber nur mäßig schmeckende Schokolade in deiner näheren Umgebung gibt, fährst du dann 100km um die bessere Schokolade essen zu können?

    Und vor allem: Bist du süchtig nach Schokolade, wenn du die, "nur" mäßig schmeckende Schokolade isst?

    Ich denke nicht.

  7. #227
    Gesperrt Avatar von Fryhstyxei
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Dorfdisko
    Du schreibst, man kann schlechtes Grass genießen, es sei nur nicht das selbe. Darüber nachzudenken, dass dieses Befriedigungsgefühl selbst bei schlechtem Gras nichts weiter als Suchtbefriedigung ist, die mit Genuss nichts zu tun hat, auf diese Idee scheinst du nicht gekommen zu sein?
    Du hast nicht ganz verstanden, was er damit meinte.
    "Schlechtes Grass" ist nicht gleich schlechtes Grass. Der Begriff ist schwer zu definieren. Als Gutes bezeichnet man oft das Teuerste, was Du finden kannst, vorzüglich in Coffeshops von Amsterdam oder anderen Großstädten in den Niederlanden.
    Schlechtes Grass hingegen kann man als das definieren, was Du von dem Dealer um die Ecke bekommst. Es ist zu genießen, es gibt Dir das Gefühl, welches Du auch vom "guten Grass" kennst - Es ist halt nur nicht so intensiv und dauert nicht so lange an.
    Kann man im Grunde mit dem Bier vergleichen, was man am Liebsten trinkt. Wenn's das nicht gibt, nimmt man halt ein Anderes. Und jetzt sag nicht, das wäre ein Zeichen von Alkoholabhängigkeit.

    Du schreibst auch, dass hackint0sh erwähnt hat, seit einem Monat nichts mehr zu nehmen. Du willst aber nicht sehen, dass in dem selben Satz auch schon wieder die Sucht spricht, es wird darauf gewartet, dass besseres Zeug kommt.
    Im Grunde tut er doch nur das, was Du sagst: Er nimmt halt nicht das, was er vom Dealer um die Ecke bekommt, sondern will das zu sich nehmen, was ihm am Besten gefällt. Da verstehe ich Dein Problem jetzt nicht ganz.

    Der Großteil will sich nur berauschen und kann deshalb diese Argumente in einer ernsthaften Diskussion nicht in Anspruch für seinen eigenen Konsum nehmen.
    Man versucht hier, Dir alle möglichen Argumente zu bringen, die es gibt, wenn diese auch nicht immer ganz vernünftig sind. Aber jede Droge ist unvernünftig, auch jede Legale, wenn man es so betrachten will. Aber zufrieden geben willst Du Dich damit nicht, für Dich ist Keines der Argumente gültig. Warum diskutierst Du dann noch?
    Kann ich aber auch irgendwo verstehen, dass Du Dich so dagegen auflehnst, wenn Du in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis so schlechte Beispiele siehst!

    Und ja: Der Großteil will sich auch nur berauschen! Deswegen nennt man's auch Droge.

    Und vor allem: Bist du süchtig nach Schokolade, wenn du die, "nur" mäßig schmeckende Schokolade isst?
    Fail. Ein Vergleich mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten ist irgendwie unangebracht - Auch, wenn ich auf Deiner Seite bezüglich des Problems stehe.
    Geändert von Fryhstyxei (07. 01. 2009 um 22:25 Uhr)

  8. #228
    Mitglied Avatar von Acesaft
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Fryhstyxei
    Fail. Ein Vergleich mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten ist irgendwie unangebracht - Auch, wenn ich auf Deiner Seite bezüglich des Problems stehe.
    Ich dachte es mir schon beim tippen.
    Ja, dein Vergleich mit Bier ist besser.

  9. #229
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Ähem, wie alt seid ihr?

    Ich weiß, was schlechtes Grass ist, ich weiß, was der Status der Illegalität damit zu tun hat!
    Aber ihr scheint nicht zu wissen, was Sucht bedeutet!

    Ich habe es schon x mal hier im gb geschrieben, ich werde nicht wieder alles noch mal schreiben.
    Nur eine Bemerkung, angelehnt an ein Zitat:
    Zitat Zitat von Fryhstyxei
    Man versucht hier, Dir alle möglichen Argumente zu bringen, die es gibt, wenn diese auch nicht immer ganz vernünftig sind. Aber jede Droge ist unvernünftig, auch jede Legale, wenn man es so betrachten will.
    Ganz genau!
    Aber zufrieden geben willst Du Dich damit nicht, für Dich ist Keines der Argumente gültig.
    Womit gebe ich mich nicht zufrieden? Ich akzeptiere es, wenn jemand süchtig ist, ich bin selbst extrem Nikotin-Süchtig, mich nervt nur, dass niemand zu seiner Sucht stehen will!

    Warum glaubt ihr wohl kenne ich so viele Süchtige? Weil ich ein Asi bin, der komische Ansichten über Süchtige hat? Oder vielleicht, weil ich mir ziemlich bewusst darüber bin, was Süchte sind und darüber vernünftig mit Süchtigen rede? Warum wurde ich wohl einige male gefragt, ob ich die Begleitung bei einem kalten Entzug sein kann? Vielleicht, weil ich nicht so feige bin und mir eingestehe, selbst dieses Problem zu haben und versuche, offen damit umzugehen und andere dabei unterstütze, ebenso offen zu ihrer Sucht zu stehen?

    Wann ist denn für euch ein THC Konsument süchtig?
    Nach euren Worten geht das ja gar nicht.

    Mich würde echt brennend interessieren, was ihr auf diese Frage antwortet: Wann ist ein THC Konsument süchtig und warum?

    Wenn hier weiter so argumentiert wird wie die letzten 2 Seiten, dann geht das eurer Meinung nach nicht, dann erübrigt sich tatsächlich jede Diskussion.

    Wenn ihr aber auch mal einsehen wollt, dass man nicht erst in der Gosse landen muss, um zu den Süchtigen zu gehören, dann wäre ein Schritt getan!

  10. #230
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    @ apfelll

    Was regst du dich so auf?

    Ersteinmal müssen wir klar differenzieren zwischen Abhängikeit und Sucht.

    Eine Abhängigkeit heißt es geht ohne Droge garnichts mehr. Ein Alkoholiker kann nicht mal am Automat Geld holen wenn der Entzug schon zu stark ist. Ein Fixer hat mehrere Tage starke körperliche Schmerzen und echt richtig Probleme.

    Von Tabak bin ich abhängig nach 3-4 Stunden geht langsam nicht mehr viel.

    Da ist schon ein Unterschied.

    Und ich weiß doch dass ich süchtig bin, habe ich doch geschrieben, oder? Nur fühle ich mich nicht krank dabei, weil es auch ohne geht. Ich will aber nicht ohne und das ist Sucht. Wenn du schreibst das ich es nur meine das ich es will liegst du falsch. Ich hab mir da schon genug Gedanken gemacht, aber trotzdem danke für deine Fürsorge behalte sie lieber für dich. Da gehört sie auch hin. Ich pass schon auf mich auf.

    Ich war selbst wenn ich mich richtig fertig gemacht habe (was ich mir abgewöhnt habe) weil nix da war immer noch voll in der Lage mein Leben zu leben.

    Und zum Verbot: Ihr wollt Argumente für die Legalisierung?

    1. bessere Prävention weil man offener darüber reden kann wenn man nicht kriminell ist.

    2. Zerstörung eines Miliarden-Schweren Marktes für die organisierte Kriminalität, dass wäre ein Schlag gegen Mafia, Terrorismus usw wie die ihn noch nie erlebt haben. Die Welt würde viel sicherer. Oder was meint ihr wo die afghanischen Mudschahedin ihr Kohle für die Kaschis her haben?

    3. Unmengen an Steuereinnahmen und gesparte Kosten bei Strafverfolgung /vollzug und Gerichten.

    4. Bessere Nutzung von Hanf als Nutzpflanze (keine Pflanze kann soviel wie Hanf, mit weitem Abstand keine!)

    5. Verhinderung von geschlossenen Sub-Kulturen.

    6. Hanf könnte endlich als Medizin verwendet werden.

    Es geht nicht darum die Drogen zu bekämpfen sondern den Missbrauch einzudämmen und die Folgen davon im Griff zu behalten. Mit Verbot treibt man die Leute direkt in die "Gegenkultur" plötzlich hat man nur noch Druffi-Freunde weil die anderen einen fallen lassen wie `ne heiße Kartoffel, da kann man froh sein wenn alte Bekannte überhaupt noch grüßen. Das ist kein schöner gesellschaftlicher Umgang. Das grenzt aus und treibt erst recht in die Sucht.

    BTW: Selbstverstümmelung ist nicht strafbar! Ich darf mir einen Arm abhacken aber nicht kiffen (weil es soooo gefährlich ist)

  11. #231
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat von Ensman
    Und ich weiß doch dass ich süchtig bin, habe ich doch geschrieben, oder? Nur fühle ich mich nicht krank dabei, weil es auch ohne geht. Ich will aber nicht ohne und das ist Sucht.
    Den Satz finde ich mal richtig gut und vernünftig und genau in dem Sinne, den ich meine bezüglich der zwar regelmäßigen, aber dennoch nur Gelegenheitskiffer!
    Hier ist ein Mensch, der sich selbst versteht und sich nicht belügt wie viele andere!

    Der nächste Schritt wäre dann theoretisch, sich zu überlegen, ob man nicht auch von dieser eingeschränkten Selbstbestimmung weg kommen möchte. Das ist aber richtig schwer und das ist auch der Grund, warum ich bei den Argumenten für eine Legalisierung nicht dabei bin.

    Mich kotzt es total an, dass es mir so leicht gemacht wird, meiner Sucht nachzugehen. Überall kann ich mir Nikotin kaufen. Sucht ist aber eine Krankheit, man ist, wie gesagt, nicht selbstbestimmt, es gehört viel Kraft dazu, der Sucht zu widerstehen. Diese Kraft habe ich aber nicht und in naher Zukunft glaube ich auch nicht, sie aufzubringen, weil es mir so einfach gemacht wird.
    Ich fürchte, das würde vielen bei der Legalisierung von THC ähnlich gehen (vielleicht nicht die Einsicht, aber der Widerstand gegen die Fremdbestimmung). Insofern bin ich schon für ein THC-Verbot und würde sogar ein generelles Nikotin-Verbot befürworten!
    Das ist aber noch weiter entfernt als die Legalisierung von THC!

  12. #232
    Gesperrt Avatar von Fryhstyxei
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Dorfdisko
    Ähem, wie alt seid ihr?

    Ich weiß, was schlechtes Grass ist, ich weiß, was der Status der Illegalität damit zu tun hat!
    Aber ihr scheint nicht zu wissen, was Sucht bedeutet!
    Dann solltest Du es eigentlich schon verstehen. Siehe Bier im Restaurant, was Du haben möchtest, aber nicht im Angebot steht.

    Womit gebe ich mich nicht zufrieden? Ich akzeptiere es, wenn jemand süchtig ist, ich bin selbst extrem Nikotin-Süchtig, mich nervt nur, dass niemand zu seiner Sucht stehen will!
    Bisher kamen wir beide ja relativ gut miteinander aus, aber jetzt fängst Du an, persönlich zu werden. Schade, dass das nicht zu vermeiden war.
    Wieso meinst Du, dass Du es hier in diesem Thread mit einem haufen Süchtigen zu tun hast? Was glaubst Du, dass Du ein Urteil über uns fällen kannst, obwohl Du Niemanden von uns bisher einmal im Leben gesehen hast?

    Und dass Du Nikotinsucht mit THC-Sucht vergleichst, halte ich für mehr als lächerlich.

    Warum glaubt ihr wohl kenne ich so viele Süchtige? Weil ich ein Asi bin, der komische Ansichten über Süchtige hat? Oder vielleicht, weil ich mir ziemlich bewusst darüber bin, was Süchte sind und darüber vernünftig mit Süchtigen rede? Warum wurde ich wohl einige male gefragt, ob ich die Begleitung bei einem kalten Entzug sein kann? Vielleicht, weil ich nicht so feige bin und mir eingestehe, selbst dieses Problem zu haben und versuche, offen damit umzugehen und andere dabei unterstütze, ebenso offen zu ihrer Sucht zu stehen?
    Bist bestimmt der absolute Held in Deinem Junkie-Freundeskreis. Du scheinst nicht verstehen, dass nicht jeder, der mal Cannabis raucht, direkt ein Abhängiger ist, der direkt in eine Entziehungskur muss. Wer es übertreibt, ist selbst schuld und hat seine Fehler auch selber auszubaden.

    Achja, da fällt mir, wo ich Deinen nächsten Beitrag lese, das Stichwort Doppelmoral ein. Frag Dich mal, warum.

    Wann ist denn für euch ein THC Konsument süchtig?
    Nach euren Worten geht das ja gar nicht.
    Dann blätter doch mal eine Seite zurück. Da steht nämlich von einem Deiner Meinung nach Drogenabhängigen, dass es doch geht. Wahnsinn, was?

    Mich würde echt brennend interessieren, was ihr auf diese Frage antwortet: Wann ist ein THC Konsument süchtig und warum?

    Wenn hier weiter so argumentiert wird wie die letzten 2 Seiten, dann geht das eurer Meinung nach nicht, dann erübrigt sich tatsächlich jede Diskussion.
    Siehe oben.

    Wenn ihr aber auch mal einsehen wollt, dass man nicht erst in der Gosse landen muss, um zu den Süchtigen zu gehören, dann wäre ein Schritt getan!

  13. #233
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Hä?
    Wo wurde ich persönlich?
    Ich habe keinen einzigen Menschen angesprochen, ich schreibe nur gegen die Droge und deren Verharmlosung!

    Ich betone auch immer, dass ich nur regelmäßige Kiffer meine. Und da gilt, was ich geschrieben habe.

    Und nein, ich bin nicht der Held in irgendwelchen Junkie Kreisen, ich wollte nur verdeutlichen, dass man bei geöffneten Augen sehen kann, dass ich keinen THC (oder sonstigen Drogen) Konsumenten als Person angreife, sondern nur was gegen die Verharmlosung der Drogenwirkung habe.

    Man sieht es doch anhand der Reaktionen gegen meine Beiträge: Ich schreibe gegen THC, mir wird begegnet, als ob ich gegen die Konsumenten schreibe. Man identifiziert sich also schon sehr stark mit der Droge.

    Ich frage, was an meiner Ansicht anstößig ist?
    Das ich Sucht für nichts erstrebenswertes halte?
    Das ich Selbstbetrug für nichts erstrebendes halte?
    Das ich Eingeständnis von Sucht lobenswert halte?

    Ein Süchtiger ist nichts abstoßendes, sehr viele Leute sind süchtig, THC macht auch süchtig.

    Fühlt man sich durch diesen Satz angegriffen, dann ist das typisches Suchtverhalten, weil man sich ungern selbst eingesteht, zu den Süchtigen zu gehören und deshalb dagegen ankämpft.

    Ich weiß echt nicht, wie man sich durch meine Beiträge angegriffen fühlen kann und dagegen argumentieren kann, wenn man nicht süchtig ist (mit Ausnahme der Geschichte über die Legalisierung, darüber kann man diskutieren).
    Ich kann nichts dafür, dass man als Süchtiger in unserer Gesellschaft oft schief angeguckt wird, ich bin der falsche Adressat für Anfeindungen in diesem Sinne!

  14. #234
    Mitglied Avatar von DonBaum
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    im vergleich zu alkohol ungefährlich.. im vergliech zu xtc gefährlich =)


    alles in maßen

  15. #235
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Ich spinne mal den Gedanken weiter, dass wenn jemand "schlechtes Gras" kauft auf jeden Fall süchtig ist, weil er es konsumieren will.

    Da reicht eigentlich ein kurzer Schritt in die VWL.
    Da gibt es die Therorie mit den Bedürfnissen und den Gütern, diese zu befriedigen.
    Ist das gewollte Produkt nicht vorhanden gibt es die "Subtitutionsgüter". Diese ersetzen das begehrte Gut.
    Ist dies eine Sucht?

    Wenn ich zu wenig Kohle habe und mir nur ne kleine CPU und ne schwache Penisforce 1,23mx-billigversion leisten kann, mir diese aber trotzdem kaufe um Medal of Call of Brothers in Warfare 3D zu zocken, obwohl es mit der Drölf-Core-Cpu und ner Bigdick 3000drölf extreme OC extreme 2048 besser laufen würde und zudem besser als die Realität ausähe... Wäre ich dann süchtig?

    Wenn kiffen für dich nur Genuss wäre, dann würdest du keinen schlechten Stoff konsumieren. Denn schlechter Stoff kann schlecht Genussmittel sein.
    Du konsumierst aber trotzdem, wie so viele andere auch, du bist also süchtig bis zum geht nicht mehr.
    So einfach ist das.
    Ich trinke sehr gerne Becks. Wenn es auf einer Party nur Landfürst Premium Pils gibt und ich es trinke, bin ich dann Alkoholiker?

    Und wie sie das eigentlich mit den Raubmordkopierern aus?
    Die wollen gern n Spiel zocken und machen sich sogar strafbar um es zu bekommen.

    Die MÜSSEN Computersüchtig sein, das ist immerhin schon Beschaffungskriminalität.

    Edith:

    Ein Süchtiger ist nichts abstoßendes, sehr viele Leute sind süchtig, THC macht auch süchtig.
    Genau so süchtig wie World of Warcraft, Schokolade oder Sex.
    Es gibt keine körperliche Sucht und die psychische hängt eben vom Charakter ab. Es gibt auch Fressüchtige oder Leute die an Bulemie leiden, Spielsüchtige, Profilierungssüchtige...

    Alles so gesehen harmlos auch wenn es Existenzen zerstören kann, aber das liegt wiederum an dem Individuum und den Gegebenheiten.

    Ich kenne persönlich den Vergleich zwischen Nikotin und Thc Entzug.

    Beim Gras merkte ich garnichts, ausser eine Lust die einem sagt "Boah einen rauchen wäre schon feist", das gibts auch als "Boah n Schokoriegel wäre jetzt auch lecker". Bei den Kippen hatte ich aber Unruhre, Schweißausbrüche etc. Da merkt man recht gut den Unterschied. Und von dritten Personen kenne ich zu gut den Alkoholentzug, das ist echt übel.

    Persönlich empfinde ich es als rethorischen Tritt in die Gesichter der Leute die schon mal einen Alkoholentzug mitgemacht haben, wenn Leute einen ominösen Grasentzug mit einer Entzugstheraphie in Sachen Alk gleich stellen.
    Geändert von Taphiriel (07. 01. 2009 um 23:36 Uhr)

  16. #236
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Ähem, noch mal, wie alt seid ihr?
    Mein Argument mit dem schlechten Gras war eines von vielen. Und das Verhalten ist natürlich auch kein Beweis, allerdings durchaus ein Indiz.
    Das trifft aber auch auf die anderen Beispiele zu. Du könntest bei beschriebenen Verhalten Computersüchtig sein, du könntest bei beschriebenen Verhalten Alkoholsüchtig sein (dein Beispiel trifft übrigens auch auf mich zu. Ich mag auch gerne Becks, trinke aber auch anderes Bier, wenn nichts anderes da ist, selbst wenn es schlechtes Bier ist. Das muss weder bei dir noch bei mir für eine Alkoholsucht sprechen, kann es aber. Bei mir ist es so, dass ich Alk nur trinke, um mich zu betrinken. Schmecken tut es mir nie wirklich richtig, dann kann ich zur Erreichung des Rausches zur Not auch mal ein schlechtes Bier trinken. ich würde aber nie los ziehen, um mich schlecht zu berauschen, das geschieht nur zu gegebenen Anlässen, also auf Parties und ähnlichem. Oben wurde aber beschrieben, wie jemand einfach so mal los zieht, um sich schlecht zu berauschen. Kein beweis, aber ein deutliches Indiz)!

    Zitat Zitat von Taphiriel
    Genau so süchtig wie World of Warcraft, Schokolade oder Sex.
    Es gibt keine körperliche Sucht und die psychische hängt eben vom Charakter ab. Es gibt auch Fressüchtige oder Leute die an Bulemie leiden, Spielsüchtige, Profilierungssüchtige...
    Absolut! Aber keines davon ist wirklich erstrebenswert! Und nichts davon wird allgemein so verharmlost wie THC Sucht. Das ist, ich wiederhole mich, mein einziges Problem mit dem THC!

    Persönlich empfinde ich es als rethorischen Tritt in die Gesichter der Leute die schon mal einen Alkoholentzug mitgemacht haben, wenn Leute einen ominösen Grasentzug mit einer Entzugstheraphie in Sachen Alk gleich stellen.
    Da du dich auch sonst auf mich bezogen hattest, gehe ich davon aus, dass du auch mich damit ansprichst.
    Nur, wo habe ich das so getan? Wo habe ich einen Grasentzug überhaupt erwähnt?

    Ich behaupte nur, dass Gras genau so gefährlich ist, wie jede andere Droge.
    Und, wenn ich polemisch sein will, vielleicht noch, dass Gras Konsumenten diejenigen Drogenkonsumenten sind, die ihre Droge am meisten verharmlosen (vielleicht noch zusammen mit dem gemeinen Bürger-Alkie).
    Was die Droge dann vielleicht doch noch mal etwas gefährlicher macht als andere (man erkenne bitte die polemische Überspitzung)!

  17. #237
    Mitglied Avatar von -Icarus-
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Hab den Thread mal kurz überflogen.

    Ich machs kurz Dorfdisko hat vollkommen Recht!


    Und da mir gerade langweilig ist:

    Fakten:

    - Cannabis macht süchtig. (wie so vieles)
    - Wird es geraucht erhöht es die Gefahr an Lungenkrebs zu erkranken


    Bei häufigem, regelmäßigem Konsum: (nicht bleibend!)
    - Man verkümmert Gefühlsmäßig.
    - Man vergisst schneller Sachen.
    - Man neigt dazu sich gesellschaftlich zu isolieren.
    - Man ist weniger leistungsfähig


    Sonstiges:
    - Cannabis hilft bei vielen Krankheiten wo Chemiekeulen versagen
    - Cannabis ist keine! Einstiegsdroge. Das liegt nur an der Illegalität.
    - In Deutschland kiffen prozentual mehr Menschen als in Holland
    - Kiffen macht spaß. (Alle anderen Drogen auch)
    - Es ist unmöglich so viel Cannabis zu konsumieren um an einer Überdosis zu sterben.
    - Es gibt Menschen die in D legal anpflanzen dürfen, da sie z.b. an Morbus Cron leiden.
    - Cannabis hilft sehr gut gegen die Folgen von Chemotherapien


    Was will ich jetzt damit sagen?

    Zu den Kiffern:
    Macht was ihr wollt aber lebt mit den Konsequenzen.

    Zu den Antikiffern:
    Kommt mit eurem Leben klar und hindert nicht andere dabei ihres zu führen
    Und googelt doch mal bei Gelegenheit das Wort Toleranz. (etwas tolerieren != etwas gut finden)

    Zu allen anderen:
    Warum liest ihr das es geht euch gar nichts an

  18. #238
    Gesperrt Avatar von Fryhstyxei
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Dorfdisko
    Hä?
    Wo wurde ich persönlich?
    Ich habe keinen einzigen Menschen angesprochen, ich schreibe nur gegen die Droge und deren Verharmlosung!
    Da ich mich wahrscheinlich zu dem zählen muss, was Du als regelmäßigen Raucher bezeichnest, bin ich Deiner Meinung nach süchtig. Regelmäßigkeit bedeutet nicht gleich, dass ich oft rauche, aber es sind regelmäßige Abstände.

    Naja, wenn Du das nicht so ausdrücken wolltest, möchte ich für meine persönlichen Angriffe entschuldigen und wieder sachlich werden.

    Und nein, ich bin nicht der Held in irgendwelchen Junkie Kreisen, ich wollte nur verdeutlichen, dass man bei geöffneten Augen sehen kann, dass ich keinen THC (oder sonstigen Drogen) Konsumenten als Person angreife, sondern nur was gegen die Verharmlosung der Drogenwirkung habe.
    So wie Du etwas gegen die Verhamlosung von THC und seiner Wirkung hast, so haben wir etwas gegen die Kriminalisierung eben Solches.
    Wirkung von Drogen sollte man nie unterschätzen, da stimme ich Dir generell zu. Das gilt für Alkohol wie für THC.

    Man sieht es doch anhand der Reaktionen gegen meine Beiträge: Ich schreibe gegen THC, mir wird begegnet, als ob ich gegen die Konsumenten schreibe. Man identifiziert sich also schon sehr stark mit der Droge.
    Es klang aber genau umgekehrt.

    Ich frage, was an meiner Ansicht anstößig ist?
    Das ich Sucht für nichts erstrebenswertes halte?
    Das ich Selbstbetrug für nichts erstrebendes halte?
    Das ich Eingeständnis von Sucht lobenswert halte?
    Nein, das wirft Dir Niemand vor. Ist auch soweit eine Einstellung, die jeder annehmen sollte.
    Nur scheinbar bist Du durch Deinen Freundeskreis so gegen THC "gedrillt", als dass Du es unser Ansicht nach verteufelst. Du musst allerdings auch akzeptieren können, dass es Raucher gibt, die Cannabis tatsächlich nur zum Genuss konsumieren. Egal ob regelmäßig oder nicht.

    Fühlt man sich durch diesen Satz angegriffen, dann ist das typisches Suchtverhalten, weil man sich ungern selbst eingesteht, zu den Süchtigen zu gehören und deshalb dagegen ankämpft.
    Eben genau das meinte ich mit "persönlich werden" und Du wirst es hiermit schon wieder.
    Du bezeichnest uns bzw. mich damit als Süchtigen, weil ich aggressiv werde, wenn Du mich beurteilst, obwohl Du mich nichtmal kennst. Das ist eine verständliche Reaktion und kein Anzeichen für einen Süchtigen.

  19. #239
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Der nächste Schritt wäre dann theoretisch, sich zu überlegen, ob man nicht auch von dieser eingeschränkten Selbstbestimmung weg kommen möchte. Das ist aber richtig schwer und das ist auch der Grund, warum ich bei den Argumenten für eine Legalisierung nicht dabei bin.
    Erstmal noch Grundsätzliches: Ich habe mir das Kiffen als Sucht selber ausgesucht teilweise sogar gewollt übertrieben. Für mich war es überhaupt die erste Sache die ich selber ganz für mich alleine entschieden habe. Ein Moment der absoluten Selbstbestimmung. Und es ist auch reine Selbstbestimmung wenn ich sage "Ok, immer schön rein damit" oder "Nein, jetzt will ich nicht mehr." Die Sucht ist nicht stark genug mich richtig zu zwingen.

    Ich weiß schon lange das ich ein "Suchtbolzen" bin. Ich muss aufpassen was ich tue. Ich bin echt froh nur am Gras "zu hängen" da hängt ein ganzes Stückchen meines Herzens dran, ich liebe dieses Zeug einfach. Ich werde wohl nie ganz aufhören damit.

    Ich habe -außer Nikotin- kaum andere Süchte, ich brauche kein Fernsehen, ich muss mir nicht ständig was kaufen und knabbere auch keine Fingernägel.

    Das ganze Leben ist Sucht, Sucht nach Geld nach Macht nach Geschwindigkeit nach Sex nach was weiß ich wonach ihr alle Sucht(et). Sucht kommt von Sehn-sucht, man vermisst etwas und ver-sucht(et) es irgendwie zu finden oder auszugleichen. Kiffen gleicht aus, mich zumindest. Andere kann es auch aus der Fassung bringen.

    Der Mensch sucht die Sucht um süchtig zu sein, denn wenn der Mensch süchtig ist, sucht er ind der Sucht sich selbst.

    Noch einmal: Kiffen ist bei jedem anders, jeder empfindet es anders und jeder geht anders damit um. Es ist individuell sehr verschieden. Ich möchte hier niemanden annimieren es mir gleich zu tun.

    Kiffen ist für mich eine der Drogen wo der Gruppenzwang am wenigsten wirkt. Es gibt genügend Leute die oft "Nö, jetzt nicht, hab noch was vor." sagen und es hat keiner ein Problem damit oder versucht zu überreden.

    Ich denke das größte Problem ist die Illegalität. Man wird gesellschaftlich ausgestoßen, egal wie man sonst drauf ist. Wer kann sich denn schon für eine Gesellschaft motivieren in der man nicht willkommen ist? Ich bin nicht faul, aber demotiviert weil ich keinen Sinn darin sehe meine eigene Repression noch mit Steuergeldern zu finanzieren. Was soll das überhaupt? Noch keiner hat wegen dem Verbot aufgehört oder nicht angefangen. Jeder der es haben will kriegt es. Wenn man einmal ein paar Leute kennt ist das gar kein Problem. Selbst in fremden Gegenden habe ich schon ohne Probleme Zeuch besorgt. Mit der Zeit sieht man wen man fragen muss.

    Ich halte das Verbot für dumm und falsch. Es ist eindeutig ein Wirtschafts-Gesetz und kein Schutz-Gesetz. Der Schutz vor den Folgen oder überhaupt erst vor dem Einstieg in die Sucht fällt komplett weg. Erst wenn es zu spät ist werden die Leute in die Klappse gesteckt und mit anderen Drogen (die dann teuer von den Pharmas kommen) vollgepumpt und "geheilt" (Metadon z.B. macht stärker Abhängig als Heroin! nur nicht so unfähig). So bringt das überhaupt nichts. Ein vernüftiger gesellschaftlich integrierter Umgang wäre viel sinnvoller und könnte das schöne daran noch schöner machen und den Gefahren besser entgegenwirken.

    Wir Kiffer sind die größte unterdrückte Minderheit in unserem schönen Ländle, aber oft noch die Erträglichsten und tolerantesten,

    verrückte Welt.

    -Icarus- hat da einen sehr schönen Beitrag geschrieben. So einfach könnte das sein.

  20. #240
    Mitglied Avatar von Dorfdisko
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    Standard Re: Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?

    Zitat Zitat von Fryhstyxei
    Nur scheinbar bist Du durch Deinen Freundeskreis so gegen THC "gedrillt", als dass Du es unser Ansicht nach verteufelst.
    Nicht durch den Freundeskreis (in diesem Fall ist es eher der Bekanntenkreis, aber egal), sondern durch das Internet. erst hier musste ich erfahren, wie sehr THC verharmlost wird.
    Du bezeichnest uns bzw. mich damit als Süchtigen, weil ich aggressiv werde, wenn Du mich beurteilst, obwohl Du mich nichtmal kennst.
    Ok, du hast recht, in gewisser Weise ist das persönlich.
    Aber nun frage ich dich, was denn daran schlimm ist, dass ich auch bei dir eine Sucht vermute?
    Warum siehst du das als Angriff und nicht eher als Anstoß, darüber nachzudenken?
    Wie gesagt, für mich ist Sucht nichts, was man jemanden vorwerfen kann. Insofern ist es für mich auch kein persönlicher Angriff, wenn ich jemanden unterstelle, süchtig zu sein.

    Wenn du dich angegriffen fühlst, dann tut es mir leid, es soll kein Angriff sein, weil für mich Sucht nichts verurteilungswürdiges ist, es ist lediglich ein Gesellschaftsphänomen, welches die Gesellschaft gerne verdrängt. Trotzdem unterstelle ich es auch dir, eben weil ich dich nicht kenne und du einer der ganz großen Ausnahmen wärst, wenn du als regelmäßiger Kiffer nicht Suchtverhalten an den Tag legen würdest.
    Ich kenne auch ein paar Gelegenheitskiffer, die definitiv keine Suchtsymptome aufzeigen. Diese würden aber niemals in so einem Thread aktiv werden, weil das Thema für sie einfach keine Rolle spielt. Im Netz kann man nur anhand Indizien urteilen und muss fast automatisch pauschalisieren, natürlich liegt man dabei nicht immer 100% richtig, dennoch passen hier viele Aussagen derjenigen, die ich nicht kenne, zu denjenigen, die ich aus dem RL kenne.
    Was bleibt mir da, als meine persönlichen Erfahrungen, die sich mit VL-Erfahrungen decken, zu einer Meinung reifen zu lassen, die ich dann kund tue?
    Nur, weil die Meinung manchen nicht gefällt, weil sie sich von etwas angegriffen fühlen, was gar nicht als Angriff gemeint ist, kann ich diese Meinung schlecht umwerfen.

    Was ist eigentlich so schlimm daran, sich einzugestehen, dass man süchtig ist? Vor allem, wenn es um eine Droge geht? Ich meine, THC macht schon was mit dem Konsumenten, es verändert das Bewusstsein, sonst würde man es ja nicht nehmen, sondern ein Glas Wasser trinken.
    Ist es nicht geradezu logisch, dass eine Substanz, die das Bewusstsein so verändert, dass man diesen Zustand gut findet, auch einen Drang danach auslöst, diesen Zustand immer wieder hervor zu rufen?
    Das wäre dann Sucht!

    Edit.
    Ensmans Beitrag finde ich wieder ziemlich gut! Wenn gleich ich die letzten Absätze bezüglich der Illegalität immer noch anders sehe, aber darum geht es mir im Moment nicht.
    Mir geht es darum, den Stand, den Ensman für sich erreicht hat, klar zu machen.
    Er weiß, was Sucht ist, er hat sich für THC entschieden und kann damit leben. Das können auch andere, die sich nicht als süchtig bezeichnen.
    Aber der wichtige Unterschied ist, dass Ensman weiß, dass er aufpassen muss. Und ich bin mir sicher, viele der anderen Poster, die nicht so weit sind, sich eine THC Sucht einzugestehen, sind sich der Gefahren nicht so bewusst und passen nicht so sehr auf sich auf, selbst, wenn sie anderes behaupten.
    Das kann trotzdem alles gut gehen, weil man vielleicht nicht mit gefährlicheren Substanzen in Berührung kommt. Es kann aber auch in die Hose gehen, was es auch häufig tut, wenn man sich sagt, dass man ja mit THC gut umgehen kann, dann wird das auch mit härteren Sachen gehen.
    Sehr gefährlich!
    Geändert von Dorfdisko (08. 01. 2009 um 14:30 Uhr)

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