Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Mitglied Avatar von La-Ultima
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    Standard Release Abkürzungen

    Wen ein Film in der Warezszene releast wird enthält der Dateinamen Informationen zur Bildqualität und Tonqualität.
    z.B Kung Fu Panda PROPER SCREENER LD GERMAN.XVID


    Die nfo bietet noch einen genaueren Einblick. Siehe auch nfo@gulli.
    Im Spoiler ist immer ne kleine Erklärung dabei.


    Bildqualität(teilweise Tonqualität):

    Cam:

    Spoiler: 

    Die schlechteste aller Aufzeichnungsformen. Der Film wurde mit einem Camcorder
    im Kino von der Leinwand abgefilmt. Die Bildqualität ist meist akzeptabel bis gut,
    bei manchen Filmen sind in kurzen Momenten Köpfe von anderen Kinobesuchern im Bild.
    Die Tonqualität ist sehr unterschiedlich, Störgeräusche wie Gelächter des Publikums sind möglich.


    Telesync (TS):

    Spoiler: 

    Diese VCDs werden mit einer auf einem Stativ befestigten professionellen
    DigitalKamera in einem leeren Kino von der Leinwand abgefilmt.
    Die Bildqualität ist wesentlich besser als bei einer Cam.
    Der Ton wird bei diesen Produktionen oft direkt vom Projektor
    oder einer anderen externen Quelle abgenommen, ist somit störungsfrei
    und in der Regel sogar Stereo.


    R5

    Spoiler: 

    R5 Sind sogenannte "Region 5" DVDs, welche vor dem Erscheinen einer normalen DVD für Russland erscheinen. Der Grund ist / war der Versuch, die dort herrschende Piraterie durch frühe Kaufobjekte einzudämmen. Die Qualität unterscheidet sich wenn nur minimal zur Retail-DVD.




    Screener (SCR):

    Spoiler: 

    Die zweitbeste aller Aufzeichnungsformen. Hier wird als Basis eine
    Pressekopie von einem professionellen Videoband des Filmes benutzt.
    Die Bildqualität ist mit sehr gutem VHS vergleichbar.
    Der Ton ist ebenso einwandfrei, Stereo und oft Dolby Surround.


    DVD Screener:

    Spoiler: 

    Wie Screener. Basis ist hierbei eine für die Presse vorab veröffentlichte
    DVD.
    Die Tonqualität ist wie bei einem normalem DVD-Rip


    Workprint (sehr selten):

    Spoiler: 

    Ein besonderes Bonbon für Filmfans. Diese Veröffentlichung ist
    sozusagen eine "Betaversion" eines Films. Ihre Veröffentlichung
    auf VCD ist meist weit vor dem weltweiten Kinostart. Es ist eine
    Vorabversion des Films, daher ist qualitativ von exzellent bis
    fast unanschaubar alles möglich, je nach Quellmaterial.
    Oft fehlen allerdings noch einige Szenen, oder die Schnitte
    sind unschlüssig. Positiv ist, dass manchmal Szenen enthalten sind,
    die im Endprodukt dem Schneidetisch zum Opfer fallen. Bei einigen
    dieser Produktionen ist am unteren oder oberen Bildrand ein laufender
    Zähler - ein sogenannter Timecode - der zum Schneiden des Filmmaterials
    benötigt wird, eingeblendet


    Telecine (TC) (ebenfalls sehr selten):

    Spoiler: 

    Diese VCDs sind sehr selten, bieten dafür aber mit Abstand die
    beste Qualität. Die Quelle ist ein Filmprojektor mit Audio /
    Video Ausgang; das Filmmaterial wird hier direkt vom Projektor
    abgenommen. Bild- und Tonqualität sind exzellent.


    DVD- oder LD-Rip:

    Spoiler: 

    Hier wurde eine offizielle DVD oder eine Laserdisk als
    Quelle für die VCD benutzt. Qualitativ sind diese Versionen
    exzellent, allerdings sind sie bei neuen Filmen selten zu finden,
    da die offiziellen DVD oder Laserdisks erst einige Zeit
    nach Kinostart in den USA auf den Markt kommt.
    Trotzdem kann die Veröffentlichung vor dem Kinostart
    in Deutschland liegen, da viele Filme hierzulande
    mit ca. einem halben Jahr Verzögerung anlaufen.


    HDRip

    Spoiler: 

    Ein HDRip wird von hochqualitativen Sources wie Blu-Ray oder HD-DVD erstellt. Aber auch HDTV wird, sofern keine Retails zur Verfügung stehen, als Quelle hergenommen. Zum Einsatz kommt hier meist x264, welcher die momentan beste Qualität bietet. Die geläufigen Arten des HDRips sind: 720i/p und 1080i/p (i = Interlaced | p = Progressive). als Audiospur wurde AC3 zum Standard, wenngleich auch manche eine DTS nicht direkt zu AC3 umwandeln, um die Qualität zu erhalten. Der geläufige Container von HDRips ist MKV. (Matroska)


    Digital Distribution Copy [DDC]


    Spoiler: 

    #

    DDC ist ein Recht neues Format. Von der Qualität liegt es zwischen R5,DVD Screener und DVD Rip.

    Weiter Infos bei Xrell



    Tonqualität

    Mic Dubbed (MD):

    Spoiler: 

    Release mit deutscher Tonspur versehen,
    die per Micro im Kino aufgenommen wurde


    Line Dubbed (LD):

    Spoiler: 

    Release mit deutscher Tonspur versehen,
    die über den "Line"-Ausgang von einer externen Quelle im Kino aufgenommen wurde



    Es kann also sein die DVD ist in Amerika schon erschienen
    und der Film läuft in Deutschland gerade im Kino also nimmt man einen DVDrip und
    unterlegt ihn mit einer MD oder LD Tonspur. Siehe auch Dubbed.

    Dubbed:

    Spoiler: 

    Originalton ist ersetzt worden
    (z.B. Ton aus einem deutschen Kino genommen und mit nem englischen Release gemixt)
    Mic.Dubbed = z.B.: engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die per Micro im Kino aufgenommen wurde
    Line.Dubbed = z.B.: engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die über den "Line"-Ausgang von einer externen Quelle im Kino aufgenommen wurde



    Subbed (wird selten angegeben):

    Spoiler: 

    Dieses Movie besitzt Untertitel. Dies kann von einem einzelnen, kleinen bis zu mehreren oder sehr großen Untertiteln reichen, die je nach dem sehr viel Platz, i.d.R. am unteren Bildrand, einnehmen.


    async

    Spoiler: 

    Bedeutet asynchron. Der Ton passt nicht zum Bild.
    z.B. Spricht grad Person A dabei bewegt sich aber der Mund von Person A nicht. Sowas ist sehr ärgerlich da man den Film so einfach nicht anschauen kann.


    DL/Dual:

    Spoiler: 

    zweisprachiger Film (z.B. deutsch-englisch)


    Sonstiges

    CTR

    Spoiler: 

    Close to Retail = Der Abstand zwischen Verleih/Verkauf Version ist sehr kurz. z.b. erscheint eine R5 aber der CTR zu der DVD Veröffentlichung ist nur noch ganz kurz .


    Es gibt gibt noch andere Abkürzungen diese werden aber auf den meisten Warezseiten weggelassen.
    Wen jemand denkt ich habe etwas wichtiges vergessen bitte sagen.

    Gruß La-Ultima

    La Ultima bedankt sich bei folgenden User(n)
    Claymore, p2pworld.to
    Geändert von La-Ultima (01. 09. 2010 um 18:30 Uhr)

  2. #2
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    R5

    Spoiler: 

    R5 Sind sogenannte "Region 5" DVDs, welche vor dem Erscheinen einer normalen DVD für Russland erscheinen. Der Grund ist / war der Versuch, die dort herrschende Piraterie durch frühe Kaufobjekte einzudämmen. Die Qualität unterscheidet sich wenn nur minimal zur Retail-DVD.


    HDRip

    Spoiler: 

    Ein HDRip wird von hochqualitativen Sources wie Blu-Ray oder HD-DVD erstellt. Aber auch HDTV wird, sofern keine Retails zur Verfügung stehen, als Quelle hergenommen. Zum Einsatz kommt hier meist x264, welcher die momentan beste Qualität bietet. Die geläufigen Arten des HDRips sind: 720i/p und 1080i/p (i = Interlaced | p = Progressive). als Audiospur wurde AC3 zum Standard, wenngleich auch manche eine DTS nicht direkt zu AC3 umwandeln, um die Qualität zu erhalten. Der geläufige Container von HDRips ist MKV. (Matroska)


    mfg Claymore

  3. #3
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    Avatar von La-Ultima
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Stimmt R5 hab ich wirklich vergessen ich übernehms mal mit hoch.

  4. #4
    Gesperrt Avatar von DWM
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    ... TV hattest du auch vergessen.

    TV bezeichnet eine Aufnahme mit der Quelle "Fernsehen". Ob diese anfangs digital oder analog war ist eigtl. nicht besonders wichtig.
    P-TV
    bezeichnet eine familienfreundliche TV-Quelle, das parental Television. Hier wird das ürsprüngliche Original nicht immer original wiedergegeben, da Zensur oder auch nur Übersetzungen zum besseren Verständniss der Zuschauer beitragen soll. Meist für Jugendlche bis ~17,9 Jahren.
    Was auch noch wichtig ist, ist die bitrate. diese verrät etwas über größe und qualität des films. ein codec ist der sog. "übersetzer" der eigtl. binärdaten einer film-/video-datei.

  5. #5
    Mitglied Avatar von saugwurm2
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Bei Serien gillt außerdem noch:

    aTV

    Spoiler: 

    Bild wurde von einem Analog Receiver aufgenommen bzw einer Analog Karte. Das Bild kann etwas körniger sein als das eines dTV releases


    dTV

    Spoiler: 


    Als Quelle dient ein Digital Receiver. Besseres Bild als bei Analog, dafür können Artefackte (Blöcke im Bild usw) auftreten, was aber eher selten der Fall ist.

  6. #6
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Zitat Zitat von mrhjh
    Ich erstelle auch gerade ein Tutorial:

    Spoiler: 


    (EL) Esslöffel
    (TL) Teelöffel
    (ml) Milliliter
    (cl) Zentiliter
    (dl) Deziliter...


    Ist mit einem Tutorial nicht was anderes gemeint?

    Spoiler: 

    Die Anfrage gabs desöfteren im Board also hab ich es erklärt.
    Antaw_ findet es im übrigen auch gut und es war mit ihm abgesprochen. Zurzeit überleg ich noch ob ich es erweitern soll (TV etc.)

    Gruß La-Ultima

  7. #7
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Es fehlen auch Infos zu R3, zu welchem jetzt auch schon einige Releases aufgetaucht sind. Vielleicht solltest du das mit den Regions allgemein erklären...?

  8. #8
    Mitglied Avatar von linked
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Weitere Infos zu den Regionen gibts hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Region_5

  9. #9
    sleepdaddy
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Du hast das doch hier geklaut: http://www.ddl-board.com/wiki-show.php?wikid=157853

    Oder bist du "Caution" und heißt hier nur anders?

    sd

  10. #10
    Gesperrt Avatar von 3lDiablo
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Cam-Rip (CAM): Die schlechteste aller Aufzeichnungsformen. Der Film wurde mit einem Camcorder im Kino von der Leinwand abgefilmt. Die Bildqualität ist meist akzeptabel bis gut, bei manchen Filmen sind in kurzen Momenten Köpfe von anderen Kinobesuchern im Bild. Die Tonqualität ist sehr unterschiedlich, Störgeräusche wie Gelächter des Publikums sind möglich.

    Telesync (TS): Diese VCDs werden mit einer auf einem Stativ befestigten professionellen (Digital)Kamera in einem leeren Kino von der Leinwand abgefilmt. Die Bildqualität ist wesentlich besser als bei einer Cam. Der Ton wird bei diesen Produktionen oft direkt vom Projektor oder einer anderen externen Quelle abgenommen, ist somit störungsfrei und in der Regel sogar
    Stereo.

    Screener (SCREENER; DVDSCR): Die zweitbeste aller Aufzeichnungsformen. Hier wird als Basis eine Pressekopie von einem professionellen Videoband des Filmes benutzt. Die Bildqualität ist mit sehr gutem VHS vergleichbar. Der Ton ist ebenso einwandfrei, Stereo und oft Dolby Surround.

    R5: R5 steht für den russischen Ländercode, d.h. die Video Source stammt aus Russland. Professionell (meist von der Film- oder Vertriebsfirma) erstellter russischer Telecine, der als DVD in Russland ziemlich früh nach Cine-Date verkauft wird. Gute Bildqualität.

    Workprint (WP): Ein besonderes Bonbon für Filmfans. Diese Veröffentlichung ist sozusagen eine "Betaversion" eines Films. Ihre Veröffentlichung auf VCD ist meist weit vor dem weltweiten Kinostart. Es ist eine Vorabversion des Films, daher ist qualitativ von exzellent bis fast unanschaubar alles möglich, je nach Quellmaterial. Oft fehlen allerdings noch einige Szenen, oder die Schnitte sind unschlüssig. Positiv ist, dass manchmal Szenen enthalten sind, die im Endprodukt dem Schneidetisch zum ***** fallen. Bei einigen dieser Produktionen ist am unteren oder oberen Bildrand ein laufender Zähler - ein sogenannter Timecode - der zum Schneiden des Filmmaterials benötigt wird, eingeblendet.

    Telecine (TC): Diese VCDs sind sehr selten, bieten dafür aber mit Abstand die beste Qualität. Die Quelle ist ein Filmprojektor mit Audio / Video Ausgang; das Filmmaterial wird hier direkt vom Projektor abgenommen. Bild- und Tonqualität sind exzellent.

    DVD- oder LD-Rip (DVDRiP): Hier wurde eine offizielle DVD oder eine Laserdisk als Quelle für die VCD benutzt. Qualitativ sind diese Versionen exzellent, allerdings sind sie bei neuen Filmen selten zu finden, da die offiziellen DVD oder Laserdisks erst einige Zeit nach Kinostart in den USA auf den Markt kommt. Trotzdem kann die Veröffentlichung vor dem Kinostart in Deutschland liegen, da viele Filme hierzulande mit ca. einem halben Jahr Verzögerung anlaufen.

    FS: Das Release ist Fullscreen, also Vollbild. Dabei wird die gesamte sichtbare Bildfläche ausgenutzt und somit schwarze Ränder vermieden.

    Dubbed: Der Originalton ist ersetzt worden (z.B. Ton aus nem deutschen Kino genommen und mit nem englischen Release gemixt)

    Line.Dubbed (LD): Ein engl. Release wurde mit deutscher Tonspur versehen, die über den "Line"-Ausgang von einer externen Quelle im Kino, Flugzeug, etc. aufgenommen wurde

    Mic.Dubbed (MD): Ein engl. Release wurde mit deutscher Tonspur versehen, die per Micro im Kino aufgenommen wurde

    AC3 (Audio Coding 3): von AC3 Dolby Laboratories entwickelt. Dieses Multichannel-Format ist komprimiert und besitzt eine Abtastfrequenz von 48 kHz bei bis zu 24 Bit (DVD: 16bit). Ein DD-Audio-Track kann bis zu 5.1-Kanäle besitzen. 5 normale Kanäle für Lautsprecher und .1 für den Subwoofer-Kanal, welcher jedoch nicht als eigentlicher Kanal bezeichnet wird. Die Datenrate reicht von 64 bis zu 448 kbit/s, wobei 384 kbit/s die normale (DVD)-Datenrate bei 5.1-Kanal.
    Die digitalen Dolby Digital-Signale müssen erst von einem Decoder in (meist 6) separate analoge Kanäle umgewandelt werden.

    INTERNAL: Ein Release, das bereits von einer anderen Crew veröffentlicht wurde oder den allgemeinen Regeln nicht gerecht werden kann (vgl. NUKE) und aus diesem Grund nicht öffentlich sondern lediglich Crew-intern released wird.

    NUKE: Es gibt zwei arten des "nukings": Zum einen wird ein release von einer einzelnen Release-News-Seite genuked, weil es nicht ihren "Regeln" eines Ripps entspricht, zum anderen gibt es allgemeine Nukes (von der gesamten Szene), wenn das Release DUPE, also doppelt released wurde, oder anderweitig irregulär ist.

    DivX: DivX ist wie XviD oder HDX4 ein MPEG-4-kompatibler Video-Codec. Der Codec ist für seine Fähigkeit bekannt, große Videodateien bei guter Qualität vergleichsweise stark komprimieren zu können.

    XviD: XviD ist ein Open-Source-MPEG-4-Video-Codec, der ursprünglich auf dem OpenDivX-Quellcode basierte. Er erfüllt den selben Zweck wie DivX.

    SVCD: Datenträgerformat zur Speicherung von Filmen und Videos in digitaler, komprimierter Form. Als Datenträger dient dabei eine herkömmliche CD. Die SVCD unterscheidet sich von dem ursprünglichen VCD vor allem durch eine verbesserte Bildqualität bei gleichzeitig kürzerer Laufzeit.

    VCD: VCD ist ein Standard für das Speichern von Videodaten auf einer CD. Die Bildqualität entspricht ungefähr einem VHS-Video.

    MVCD: Bei der MVCD handelt es sich um eine nicht standardkonforme VCD. Die MVCD ist MPEG-1 oder MPEG-2 mit variabler Bitrate kodiert.

    DVDR: Image für eine komplette DVD, mit Menü, etc.

    DL: Dual-Language; d.h. der Film beinhaltet 2 verschiedene Tonspuren, z.B. deutsch & englisch.

    ML: Multi-Language; d.h. der Film beinhaltet 3 oder mehr Tonspuren.

    PROPER: Ein früheres Release dieses Filmes war qualitativ minderwertiger als dieses Release.

    REAL.PROPER: Dieses Release ist qualitativ noch hochwertiger als das PROPER-Release.

    REPACK: Beim Packen des Release z.B. zu einem RAR-Archiv kam es zu Fehlern und das Archiv wies beim entpacken bspw. CRC- Fehler auf und wurde deshalb erneut gepackt und neu released.

    RECODE:
    Ein Release wurde in ein anderes Format umkonvertiert (z.B. 3CD SVCD Release --> 1CD DivX Release), oder neu encodiert.

    SUBBED: Release hat Untertitel. (von engl. Subtitle = Untertitel)

    STV: Straight To Video bedeutet, das der Film von einem Filmprojektor abgenommen und direkt in Echtzeit encodiert wurde.

    PAL: Phase Alternation Line ist der in Europa, Afrika und Südamerika verwendete Fernsehstandard. Er ist charakterisiert durch 25 Vollbilder pro Sekunde und 625 Abtastzeilen pro Vollbild. Dieser Standard beschränkt auch den im Fernsehen darzustellenden Bereich von Farben.

    NTSC: National Television Standards Committee ist eine Organisation, die den Fernsehbildstandard in Nordamerika und Japan definiert. Der entsprechende Standard weist 30 Vollbilder pro Sekunde und 525 Abtastzeilen pro Vollbild auf. Dieser Standard beschränkt auch den im Fernsehen darzustellenden Bereich von Farben.

    Part (Teilarchiv): Alle Parts werden in das selbe Verzeichnis heruntergeladen und Part 1 wird mit WinRAR entpackt. Bei Problemen sollten alle Parts überprüft werden.

    Mirror: Bezeichnet eine exakte Kopie der Datei auf einem anderen Server. Sagt der eine Filehoster nicht zu, kann auf diesen ausgewischen werden.

    Sample: Ausschnitt eines Films, welcher die Bild- und Tonqualität wiederspiegeln soll, bevor der eigentliche Film heruntergeladen wird.

    NFO: Insbesondere in der Warez-Szene ist es beliebt, Releases eine NFO-Datei beizulegen. Hierin sind üblicherweise Informationen über den Release enthalten.

    READ.NFO In dem NFO-File dieses Releases stehen wichtige Informationen der Crew an die Leecher, z.B. Grund eines Repacks, etc.

    Passwort: Dieses Passwort wird in diesem Fall zum Entpacken der RAR-Archive benötigt. Dazu wird WinRAR empfohlen.

  11. #11
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Ergänzungen:

    BAD AR:
    Die Aspect Ratio des Ripps ist nicht korrekt (z.B. Eierköpfe)

    BAD FPS:
    Ein solches Release folgt nicht dem Szene-Standart aufgrund unzureichender/schlechter Framerate (~24fps)

    BAD IVTC:
    Als IVTC (inverse telecine) bezeichnet man den Prozess des heruntekonvertierens eines Movies mit 30fps auf eine Framerate von 24fps um Platz zu sparen. Das Bild erscheint dem geschulten Auge dadurch unsauber, "holprig".

    DC:
    Ein Film mit speziellen Szenen, die in der Urveröffentlichung nicht zu sehen waren. Bei vielen Filmen hat nicht der Regisseur das letzte Wort, sondern die Produzenten bestimmen, in welcher Schnittfassung ein Film in unsere Kinos kommt. Ein Regisseur, der mit der Kinoversion seines Films nicht einverstanden war, hat vielleicht später die Gelegenheit, eine Schnittfassung zu erstellen, die seinen Vorstellungen entspricht. Diese Fassung nennt man "Director's Cut".

    Interlaced:
    Das Bild hat waagerechten Bildversetzungen die aber meist nur bei genauem hinsehen auffallen.

    Letterbox:
    Letterbox ist ein anderer Begriff für Widescreen (siehe WS).

    Limited:
    Der Film läuft/lief in weniger als 500 Kinos.

    Pan and Scan (PS):
    Pan and Scan: Filme, die für eine Auswertung im Kino gedreht wurden, haben ein Bildformat, das auf die rechteckige Kinoleinwand ausgerichtet ist. Wenn ein solcher Film nun für den Gebrauch auf dem heimischen Fernseher auf Video überspielt wird, ist eine Anpassung des Bildes notwendig, so dass es den viereckigen Fernsehbildschirm ausfüllt. Die meisten amerikanischen Filme, die nach 1955 entstanden sind, wurden im amerikanischen Breitwandformat von 1,85:1 gedreht (für die meisten europäischen Filme gilt das europäische Breitwandformat von 1,66:1). Ausgenommen ist das noch breitere Cinemascope-Format (2,35:1), für das eine anamorphotische Linse verwendet wird. Das Standard-Bildformat eines Fernsehgerätes beträgt dagegen 1,33:1. Beim Transfer auf Video wird das Bild also verkleinert. Dies geschieht dadurch, dass man das komplette Bild abfährt (der englische Begriff dafür ist "pan") und sich dann auf einen Bildausschnitt konzentriert. Die Breite des Bildes wird verringert, wobei ein Teil verloren geht. Wenn bei einem Video oder bei einer DVD keine Angaben zum Bildformat vorliegen und der Hinweis "Originalkinoformat" fehlt, muss man davon ausgehen, dass die Bildgröße dem Fernsehformat (1,33:1) durch das Pan and Scan-Verfahren angepasst wurde. Wer lieber das ganze Bild sehen möchte, sollte -- wenn es sie gibt -- auf Widescreen- bzw. Letterbox-Versionen zurückgreifen. Ein Vollbild-Release (vgl. FS) ist das Ergebnis aus dem Pan and Scan Verfahren.

    Watermarked:
    Kleine dauerhafte Einblendungen irgendwelcher Kürzel oder Symbole der Release-Group oder des Verleihers.

    Quelle: http://p2phelp.de/Filesharing-FAQ/Ab...,+MD,21,0.html

    Nochmal was:

    CBR
    Constant Bitrate. Z.B. bei MP3 Audiospur. Bedeutet, dass die Bitrate während des ganzen Films konstant ist. Also z.B. 192 kBit/s.

    VBR
    Variable Bitrate. Z.B. bei MP3 Audiospur. Bedeutet, dass die Bitrate währen des ganzen Films in einem durch spezielle Algorithmen berechneten Bereich schwankt um einen optimalen Kompromiss zwischen Dateigröße und Qualität zu bieten.

    Die beiden letzten sind selbst geschrieben.

  12. #12
    Mitglied Avatar von Gstyle1
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    Standard Re: Release Abkürzungen

    Releases mit der Abkürzung WS fehlen noch
    *WS*
    Ein Widescreen-Video versucht das gesamte Bild, so wie es im Kino zu sehen ist, auch auf dem Fernseher zu erhalten -- obwohl sich die Proportionen der Leinwand und des Fernsehschirms stark voneinander unterscheiden. Eine Widescreen-Version behält die Ausmaße des Filmbildes bei (in den meisten Fällen 1,85:1), indem ober- und unterhalb des Bildes schwarze Balken hinzugefügt werden, die das rechteckige Format der Kinoleinwand simulieren. Es gibt unterschiedliche Breitwandformate, die diverse Zwischengrößen verwenden. Die Breite der schwarzen Balken ist daher immer vom tatsächlichen Bildformat der Kinokopie abhängig. Filme, die nicht im Widescreen- oder Letterbox-Format auf Video kopiert wurden, füllen den ganzen Bildschirm aus und wurden mit dem Pan and Scan-Verfahren bearbeitet. Gibt es von einem Film zwei Versionen auf Video, eine Vollbild- (Pan and Scan) und eine Widescreen-Fassung, dann ist der Inhalt gleich. Die Titel unterscheiden sich nur in der Art, wie sie auf dem Fernsehbildschirm wiedergegeben werden.

  13.  
     
     

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