MRMCD 111b: Oliver Knapp, Wahlbeobachter und Datenschutz-Aktivist, über Wahlcomputer
Eines der Themen, bei denen gerade diejenigen, die sich mit Technik und Computern besser als der Durchschnitt auskennen, sich gegen die Nutzung von Computern aussprechen, ist die Ausrichtung von Wahlen. Wahlcomputer sind aus mehreren Gründen seit Jahren in der Kritik bei Datenschützern, Technikinteressierten und IT-Experten.
Natürlich muss den Verantwortlichen für die Ausrichtung der Wahlen ebenso wie den Bürgern erst einmal vermittelt werden, wieso gerade Menschen, die sonst neue Technologien viel, gerne und mit Sachverstand nutzen, auf einmal Papier und Stift der angeblich fortschrittlicheren und effizienteren Computertechnik vorziehen. Dabei kann man Argumente sammeln, die sich beispielsweise auf die mangelnde Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit der Wahlcomputer beziehen. Oliver Knapp allerdings, ein junger Datenschützer, der bereits umfangreiche Erfahrungen als Wahlhelfer, beim Auswerten von Statistiken zu verschiedenen Wahlen und bei Gesprächen mit zahlreichen Politikern zum Thema Wahlcomputer gesammelt hat, geht bei seinem Erklärungsansatz den umgekehrten Weg: Er sammelt die Argumente der Befürworter von Wahlcomputern, wie sie ihm in seinen Aufklärungsgesprächen immer wieder präsentiert werden, und bietet dazu schlüssige Gegenargumente an. Das war auch das Konzept seines Vortrages am 5. September 2008 auf den 7. Meta-Rhein-Main Chaos Days in Darmstadt.
Ein langes Leben hat viel zu erzählen. Wir haben für euch in unserem Presse-Archiv eine Auswahl diverser Presseberichte über gulli.com aus vergangenen Jahren zusammengestellt.
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"Wir können nichts dazu" -...
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