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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Nachdem die Fragen an die GVU gestern verschickt wurden, geht es froh und munter weiter mit dem Dialog. Wir haben eine telefonische Zusage vom Bundesverband Musikindustrie. Auch Rechtsanwalt Clemens Rasch von der ProMedia wird sich nach unserem Telefonat vor ein paar Wochen mit viel Glück in das Interview einklinken.

    Was ich von euch brauche? Gute Fragen natürlich! Also: Nächste Runde, her damit! Und bitte daran denken: Es geht nicht um eine "Verurteilung", es geht um einen Dialog mit den Rechteinhabern. Allzu negative Fragen kann ich nicht stellen, das dürfte jedem Leser hier klar sein. Offene Fragen, nachdenkliche Fragen oder solche mit viel Hintergrund, super gerne!!

    Gruß!

    Euer Ghandy von den gulli:News!

  2. #2
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    - Warum wehrt sich die Musikindustrie so wehement gegen eine Musikflaterate, welche beispielsweise über den Provider abgewickelt wird? Man sollte doch mittlerweile eingesehen haben, dass Gesetze und Klagen zu keinem nennenswerten Erfolg geführt haben und DRM konnte sich bekanntermaßen auch nicht durchsetzen. Es entsteht eher der Verdacht, dass die Industrie lieber mit Anti-Pirateriefirmen und (Abmahn)-Anwälten zusammenarbeiten will, anstatt dem Kunden endlich eine ordentliche Lösung zu präsentieren und sich dem Markt anzupassen. Sollte es an der Umsetzung scheitern, weil der Aufwand zu groß ist, um heraus zu finden wer nun legal tauscht und anbietet und wer nicht sei mir der Vorschlag erlaubt, dass man so etwas beispielsweise über die Benutzerkennung des Providers regeln kann. Bei uns in der Firma beginnt die Einwahl beispielsweise mit "feste-ip3/", weil wir eine feste IP haben. Der Einwahlserver bei der Telekom weis dann beispielsweise, welche IP uns zugeordnet ist, sollte doch auch mit anderen Dingen funktionieren. Wenn man nicht alle Labels unter einen Hut bekommt, wäre zu überlegen, ob man das ganze nicht in eine andere Richtung aufzieht, beispielsweise, dass jeder der am P2P-Programm teilnimmt als Radio / Podcast oder sonnst was fungiert, nur eben mit neu einzuführenden Gebühren und die GEMA, bzw. GVL übernehmen dann die Verteilung wie es bei den Onlineradios bislang auch der Fall ist.

    - Darf man zukünftig mit Projekten, ähnlich wie in England rechnen, dass man versuchen wird eine P2P-Musikflaterate anzubieten? Vereinzelt ließt man darüber, dass die Industrie darüber nachdenkt, aber wirklich konkret wurde noch nie.

  3. #3
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Zitat Zitat von Ghandy
    Es geht nicht um eine "Verurteilung", es geht um einen Dialog mit den Rechteinhabern. Allzu negative Fragen kann ich nicht stellen, das dürfte jedem Leser hier klar sein. Offene Fragen, nachdenkliche Fragen oder solche mit viel Hintergrund, super gerne!
    Wie denkt ihr über den Weltfrienden?
    Was ist der Sinn des Lebens?
    Was tut die IFPI um dem Holocaust angemessen zu gedenken?
    Was ist eure Lieblingsmusik <- da werden wir jetzt sogar wieder Themenbezogen...
    Willst du mit mir gehen? (ohne vorgegebene Antwortmöglichkeit, also offen)

    Alles andere, was ich die IFPI fragen würde, könnte jetzt als "Allzu negativ" ausgelegt werden, von daher verkneife ich es mir mal...

  4. #4
    Mitglied Avatar von soricsoon
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    @Ghandy
    Allzu negative Fragen kann ich nicht stellen,
    Wieso nicht... Werden die Fragen vorher abgesprochen.?
    Und wenn eine "allzu negative Frage" gestellt wird...geht der Interview-Partner dann trotzig,weinend nach Hause.?

    Persönlich hätte ich ja schon ein paar Fragen zu stellen...auch oder gerade an den Herrn R. aber die -und das hat mir mein Chef gerade gesagt- können durchaus als negativ empfunden werden...also lasse ich es lieber.

  5. #5
    Mitglied Avatar von xzeNji
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    1. Wie sehen die das "Internetangebot" (sprich; illegaler Tausch von Musik) in ca. 5 Jahren?

    2. Werden in nächster Zeit aktiv auch alle 1-Click-Hoster "durchsucht"?

    3. Finden Sie selber die Preise für Alben in Ordnung und nicht ein wenig zu hoch? Dazu kann man noch hinzufügen ob Sie nicht für Einheitspreise wären, z.B. pro Album 10€?

  6. #6
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    Avatar von _Benny_
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    * Wie stehen Sie gegenüber der Creative Commons? Welche Chancen und/oder Gefahren bedeutet die CC gegenüber der Musikindustrie, wie sie jetzt besteht?

    * Nine Inch Nails sowie einige andere Bands lösten sich dieses Jahr von Majorlabels und brachten ihre Musik unter der Creative Commons Lizenz heraus. Anscheinend leben diese Musiker sehr gut davon. Könnte Ihrer Meinung auch die restliche Populärkultur mit der CC leben und verdienen? Worin liegen hier die Chancen und/oder Gefahren?

    * Oft hört man Forderungen nach Kulturflatrates. Diese stellen einen Kompromiss da, dass der User sich frei Musik herunterladen darf und dafür einen monatlichen Betrag bezahlt. Vorgeschlagen wurde auch, dass dieser Betrag über die Provider eingezogen wird. Die MI lehnte dies ab. Jedoch steht diese in enger Zusammenarbeit mit den Providern im Sinne der Vorratsdatenspeicherung um an Verbindungsdaten zu kommen, um Abmahnen zu können. Wäre aus Ihrer Sicht eine Kulturflatrate nicht einfacher und effizienter?

    * Die Musikindustrie agiert auf internationaler, europaweiter und jeweiliger nationaler Ebene als großer Lobbyist. Es werden immer mehr Überwachung von Onlineverkehr gefordert und zeitgleich maßgeblich versucht dies auch gesetzlich festzuhalten. Die Menschen, die diese Musik hören - legal, wie auch illegal - werden dabei meist gleichermaßen kriminalisiert. In wie weit sieht die MI diese Menschen als Kunden statt als Feinde? Warum wird nicht eher an einem Konzept gearbeitet, um die Interesse aller - Musikfans, wie auch die MI - gleichermaßen gedeckt werden, anstatt dass Freiheitsrechte eingeschränkt werden?

    * Vor einigen Jahren gab Warner-CEO Edgar Bronfman in einem Interview zu, dass seine Kinder auch schon Musik runterluden. (vgl. gulli:news). Laut Aussage des BMG-Cheffs hätte er mit seinen Kindern geredet und sie würden dies nicht mehr machen. Eine Abmahnung und/oder Verurteilung brauchte es somit nicht. Zeitgleich aber werden hunderte (arme) Familien mit Beträgen, jenseits aller Vorstellungskraft abgemahnt. Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen? Was ist der Grund für eine solche Selektierung?

    * Warum sollten die Menschen Ihre Musik kaufen, wenn genügend freie Alternativen zur Verfügung stehen (z. B. CC-Lizenz - kein Download).

  7. #7
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Zitat Zitat von Maclover
    Alles andere, was ich die IFPI fragen würde, könnte jetzt als "Allzu negativ" ausgelegt werden, von daher verkneife ich es mir mal...
    Es gibt auch noch etwas zwischen schwarz und weiß! Lass mal deinen Kopf arbeiten. Man kann auch derbe Fragen stellen, ohne den Interviewpartner vor den Kopf zu stoßen. Das wird eh kein Ringelpiez mit Anfassen! Also, her damit! Lot jonn!

  8. #8
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    [@soricsoon: Stell die Fragen, ich schau dann was ich nehmen kann. Die Fragen kommen bei denen eh per Email an.

  9. #9
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Ich persönlich rechne eh mit dem üblichen Gefasel. Wir gehen pleite, sind arme Schlucker, müssen das machen, weil sonnst die Welt untergeht und überhaupt sind die da draußen ja die bösen und nicht wir, weil Gesetze gelten nunmal für alle und bla. Mal gucken.

    Mit meinen Fragen hoffe ich direkt mal für bissel Diskussionsstoff gesorgt zu haben und das man sich nicht wieder damit rausredet, dass es eben schwierig ist alle Labels unter einen Hut zu bekommen (im Umkehrschluss, aber leichter alle Downloader abzumahnen).

    Edit: Das das per E-Mail läuft finde ich net so praktisch, aber auch wenn es ein persönliches Gespräch wäre, ist es nicht gerade von Vorteil, wenn der Gegenüber die Fragen im Vorfeld kennt und sich darauf vorbereiten kann. Ich denke gerade mit meiner ersten "Frage" hätte man das Gegenüber schon bissel in die Enge treiben können und wenn dann nur noch "ä ä ä öhm, weis nicht" kommt ist das imer ein Anzeichen, dass Nachholbedarf besteht.

  10. #10
    Defendor

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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Es ist gängiger Usus, dass du deinen Fragenkatalog vorab zur Verfügung stellst.
    Es kommt auch schonmal durchaus vor, dass du selber einen Katalog von Fragen bekommst, den du stellen darfst. Das letzte mal ist mir das bei einem Interview mit Tokio Hotel passiert. Ich sagte darauf das Interview ab.

  11. #11
    Boeses junges Fleisch Avatar von Korrupt
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Einfach mal http://wissen.spiegel.de/wissen/doku...ml?id=59423442 kurzfassen und fragen, warum er fuer die Leute Geld eintreibt und ob wenigstens seine Hilfskraefte mit ihrem Lohn ihr Studium finanziert bekommen. Ich schaetze, die Frage, was die Musiker zu sehen kriegen, ist zu aggressiv.

  12. #12
    Mitglied Avatar von loddarnewyork
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Oh, Korrupt ist da!

    Das veranlasst mich dann nur zu einer einzigen Frage:

    MI, wann geht Ihr endlich sterben?

  13. #13
    Mitglied Avatar von soricsoon
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Zitat Zitat von Ghandy
    [@soricsoon: Stell die Fragen, ich schau dann was ich nehmen kann. Die Fragen kommen bei denen eh per Email an.
    Meine Frage an Dich war eher sarkastisch gemeint weil ich/wir die Kanzlei R. noch gut in Erinnerung haben als -sagen wir es freundlich- eher unwillige Partner beim Frage/Antwort-Spiel...
    Allerdings wurden/sollten unsere Fragen damals am Telefon gestellt und beantwortet und danach als Podcast im Inet eingestellt werden...da bleibt zum überlegen/formulieren der Antwort also wenig Zeit.
    Wenn die Fragen jetzt per Mail gestellt werden, sieht das schon wieder anders aus...

    Danke für Deine Antwort...
    soricsoon

  14. #14
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Wir werden der Fairnis halber sogar das komplette Interview am Ende (inkl. Einleitung etc.) erneut den Interviewpartnern vorlegen. Das bisherige Verhältnis zur MI war ja nun alles andere als freundlich.

    Ich will keinen Kleinkrieg, ich will eine Chance auf einen Dialog mit denen. Ob und in welcher Form das klappt - das wird nicht primär von mir abhängen. Ich habe telefonisch & per E-Mail alles getan, was man tun kann, um auf den Gegenpart zuzugehen. Wir warten einfach ab was passieren wird.

  15. #15
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Ein persönliches Interview wäre sicherlich persönlicher und netter gewesen. Aber gut, schauen wir erstmal...

  16. #16
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Mehr Fragen, bitte! Ich will das nach Möglichkeit nächste Woche über die Bühne bringen.

  17. #17
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    In einer aktuellen Werbekampagne versucht die GEZ Schwarzseher mit inhaltlichen Argumenten zu überzeugen, dass es richtig ist, Rundfunkgebühren zu zahlen. Wieso schaffen Sie es nicht, Musikpiraten inhaltlich zu überzeugen, sondern setzen nur auf Abschreckung und Androhung von Strafen?
    --
    Sie sind der unlizensierten Verbreitung von Musik bekanntlich sehr negativ eingestellt. Ist das in Ihren Augen wirklich nur schlecht oder gibt es auch positive Aspekte?
    --
    Im Internet gibt es neben illegal verbreiteter Musik selbstverständlich auch viele legale Inhalte. So nutzen Musiker auch vermehrt freie Lizenzen wie die Creative Commons-Lizenzen (z.B. die Nine Inch Nails). Wie soll ein normaler Internetnutzer da noch erkennen können, was legal ist und was nicht?
    --
    Mit Ihren Abmahnungen und Klagen gegen Musikpiraten nehmen Sie natürlich auch Geld ein. Kommt davon überhaupt etwas beim Künstler an, oder streichen sich Anwalt, Privatermittler und Labels alles selbst ein?
    --
    Ein neues Gesetz in Deutschland schafft den längst von Ihnen geforderten privaten Auskunftsanspruch an die Provider. Wie stark werden Sie von diesen neuen Rechten Gebrauch machen?
    --
    Der aktuelle Computerspieletitel "Spore" ist aufgrund seines strengen Kopierschutzes massiv in die Kritik geraten. Viele haben sich das Spiel aus Protest illegal heruntergeladen. Halten Sie es für vorstellbar, dass Musikliebhaber ähnlich auf Kopierschutz und DRM reagieren? Wie gedenken Sie diese als Kunden zurück zu gewinnen?
    --
    Was halten Sie von Hybridprodukten, wie beispielsweise Musikspiele wie Guitar Hero und Singstar?

  18. #18
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    Avatar von Ghandy
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    So, Montag will ich die Fragen für das Interview an die IFPI verschicken. Noch jemand gute Ideen? Now or never!

  19. #19
    Mitglied Avatar von darkloader
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Das Thema Kulturflatrate liegt mir auch sehr am Herzen, ich hoffe also inständig, dass ein paar Fragen diesbezüglich ausgewählt werden .


    Ansonsten fallen mir noch einige andere Themen ein, über die ich gerne von der MI und Herrn Rasch ein paar Informationen bekommen möchte:

    - Wieso ist es bisher nicht möglich gewesen, geniale und kundenfreundliche "Music on Demand"-Anbieter wie deezer.com auch aus deutscher Sicht zu unterstützen ? Diese Art der Musikvertreibung bietet einen fairen Kompromiss zwischen Musicload und Konsorten sowie den konservativen Vertriebsmöglichkeiten.Zudem gibt es wohl auch einige Argumente pecuniärer Basis, die für deezer-adäquate Dienste sprechen, schließlich ist Deezer schon seit August 07 erfolgreich in Betrieb.

    ABER:

    => Die Kunden haben definitiv kein Interesse an Werbung IN den Songs, selbst davor und danach sollte man keine Werbung schalten, das schadet dem Hörgenuss einfach zu enorm.

    - Werden sie es bald in Betracht ziehen, mäßige "Downloader" zu verschonen und sich stattdessen auf die gewerblichen Verbreiter von urheberrechtlich geschützten Werken zu konzentrieren ?

    Wieso werden viele Minderjährige mit tausenden von Euros abgemahnt, die wirklich großen Fische aber verschont, nur weil sie schwerer zu bekommen sind ?

    - Kaufen sie sich viel Musik ?

    Wenn ja:

    -Denken sie, dass sich Mittelständige und Ärmere, die nicht ihr (astronomisches) Gehalt beziehen, so viele Lieder leisten können, wie sie gerne hätten und es eigentlich selbstverständlich sein sollte ?

    Wenn nein:

    -Warum denken sie dann, das andere gerne und viel für Musik zu zahlen bereit sind ? Vor allem, wenn es konstenfreie Wege gibt ?

    - Selbst Dieter Bohlen ist für freie Musikdownloads!
    Gerade ein Mann, der sein ganzes Vermögen nur durch Musik angehäuft hat, sieht auch Alternativen zum traditionellen Verkauf.Dieser Mann muss ja wohl wissen, wie man Geld mit Musik macht, oder ?

  20. #20
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    Standard Re: Interview/Fachgespräch mit dem Bundesverband Musikindustrie/IFPI (und Herrn RA Rasch)

    Glauben Sie, dass Sie Musikpiraterie langfristig aufhalten können?
    --
    Viele Menschen halten Filesharing für einen zu unsicheren Weg, Musik illegal herunter zu laden und suchen sich stattdessen anonymere Wege wie den Besuch von sog. "Hard-Drive-Partys", wo ganze Festplatten mehrfach kopiert werden. Sind solche Veranstaltungen bei zunehmenden Speicherkapazitäten der neue Schrecken der Musikindustrie?
    --
    Abgemahnt werden aktuell vor allem Filesharer, also Solche, die selbst Daten verbreiten. Haben Sie vor in nächster Zeit auch sog. "Leecher", also Menschen, die nur Downloaden und selbst nichts verbreiten, zu verfolgen?
    --
    Angenommen, das Tauschen von Musik für private Zwecke wäre erlaubt: Wie sähe die Welt Ihrer Meinung nach in fünf Jahren aus?
    --
    Welche gesetzlichen Grundlagen wünschen Sie sich, um Ihre wirtschaftliche Lage wieder zu verbessern?
    --
    Wie viel Geld erhalten die deutschen Labels von den GEMA-Gebühren, im Vergleich zu anderen Einnahmen wie dem CD-Verkauf?
    --
    Viele Staatsanwaltschaften wollen nur noch ab einer Schadenshöhe von 3.000 Euro ermitteln. Hat das schon praktische Auswirkungen gezeigt?

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