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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Nach der fast 20-jährigen Vorbereitungsarbeit hat der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) in dieser Woche seinen Betrieb aufgenommen. Selbstredend verfügt das europäische Atomforschungszentrum CERN über eine ausgeprägte IT-Infrastruktur, an der gewiss auch einige Hacker interessiert sind. Ersten Medienberichten zufolge soll es nun einer griechischen Hacker-Truppe namens Greek Security Team gelungen sein, das Netzwerk zu infiltrieren. Ein größerer Schaden wurde bei dem Einbruch nicht angerichtet.

    Die Eindringlinge hatten es auf die Webseite abgesehen, die mit dem über 12.000 Tonnen schweren und 15 Meter hohen CMS-Detektor (Compact Muon Solenoid) in Verbindung steht. Den Angaben einiger dort beschäftigter Wissenschaftler zufolge, waren die Hacker nur noch wenige Schritte vom Kontrollsystem entfernt. Als Folge daraus ist die Internetseite www.cmsmon.cern.ch bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit nicht erreichbar.

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  2. #61
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Zitat Zitat von paiks
    Das war auch nicht wirklich ernst gemeint.
    Es sollte nur die schwachsinnigen Katastrophenszenarien verbildlichen die sich manche Verschwörungs-/Weltuntergangs-Fanatiker in ihrem Hirn ausbrüten.
    Achso, ok.
    War für mich nicht ganz klar, ob das ernst gemeint war, oder nicht.

  3. #62
    Avatar von Raycluster
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Zitat Zitat von BamOida
    ist aber nur eine vermutung
    Aber eine richtige

  4. #63
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Mh hier mal was von den Leuten dies richtig drauf haben: http://www.youtube.com/watch?v=_TjYobXKebM

  5. #64
    Dipl. Zyn. Avatar von Novgorod
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    ja genau, vernünftig aus der luft gegriffen

  6. #65
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Zitat Zitat von Casraw
    @All Da sie noch nicht mal anähernd nahezu Lichtgeschwindigkeit ereicht haben wird es noch lange dauern bis eine tasächliche Kolision "veranstaltet" wird. Da erst 27 teilchen rund geschickt wurden. mehr ist jetzt noch nicht passiert...
    bitte quellen...weil meiner meinung nach wurde erst 1 strahl durchgeschickt und der hatte bereits die gewünschte geschwindigkeit

  7. #66
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Die Frage dabei die aufkommt ist was ist das für ein Strahl aus wieviel teilchen besteht dieser(Da ein Strahl ja nicht einfach ein Strahl ist der besteht ja genauso aus teilchen, z.b ein Licht Strahl besteht aus vielen Photonen), welche geschwindigkeit wollten die erreichen und haben ereicht? Wen du mit Quellen kommst dann schreib bitte auch welche hin (Aber du hast an der Sache recht das ich quellen aufzeigen sollte was ich eigentlich mache). habe das selber auch nur "gelesen". Aber Sie haben ja noch keine Kollision veranstaltet 8das hast du auch nicht gesagt ;-) ) wird erst im Oktober soweit sein nach aussagen von wikipedia und co.
    Aber mal schauen.

  8. #67
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Soo..als Physiker der am CERN mitarbeitet, will ich nun mit
    paar Unklarheiten aufraumen.

    1. Die Teilchen fliegen mit fast Lichtgeschwindigkeit. Bereits, wenn
    sie in den grossen Ring injiziert werden. Das taten sie auch schon
    bei den aelteren Beschleuniger, da die ihre Energie viel groesser
    ist als ihre Masse.
    Nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie

    2. Es sind nicht 27 Teilchen, sondern 1.15*10^11 Teilchen pro
    Paket (bunch). Dies ist 'etwas' mehr. Und der Teilchenstrahl
    besteht aus mehreren Paketen im Abstand von 40 bis 20ns
    (ns = nanosekunden)
    https://edms.cern.ch/file/445830/5/Vol_1_Chapter_2.pdf

    3. am 10.09.08 wurde zum ersten Mal der Teilchenstrahl durch
    den ganzen Ring geschickt, vorher nur durch Teile, da an einigen
    Stellen noch gearbeitet wurde. Die Teilchen wurden im grosse
    Ring nicht beschleunigt. Der Test galt den Magneten und der
    Kalibration. Die ersten Kollisionen sind fuer Mitte Oktober geplant.

    4. Den Internetzugang fuer die Detektoren braucht man u.a. fuer
    DQM (data quality monitoring), also die ueberpruefung, ob
    alle systeme arbeiten. Dies wird nicht nur am CERN erledigt,
    sondern auch am FNAL (USA) und DESY (Deutschland).
    Detektor-STEUERUNG findet nur im CERN statt. D.h selbst, wenn
    woanders auffaellt, dass etwas nicht stimmt und getuned werden
    muss, dann muss man selbst beim CERN Controllcentrum anrufen

    5. zu den schwarzen loechern:
    Die Theorie von Mini-schwarzen loechern ist genauso eine theorie
    wie ihre Zertrahlung..eben nur eine Theorie.
    Ob die extraterrestrischen miniloecher nun schnell durch die
    erde fliegen...da sie sehr leicht sind, brauchen sie nicht viel
    energie um schnell zu sein (verweise auf relativitaetstheorie)
    Um mal die groesse einen lhc-lochs zu bestimmen, habe ich mal
    nachgerechnet. Wenn unsere physik auf den kleinen abstaenden
    auch zutrifft, dann waere es MAXIMAL 10^-48 m gross.
    Die Zahl im detail:
    0.000000000000000000000000000000000000000000000001 Meter.
    Anmerkung> Die erde waere als schwarzes loch 2.3cm gross.

    Fuer gute infos:
    http://lhc.web.cern.ch/lhc/
    http://www.cern.ch
    http://hasthelargehadroncolliderdest...eworldyet.com/

    EDIT:
    nachtrag zum spam:
    Der kam nciht durch den hack, das ist JEDEN TAG so.
    99% aller Emails die an CERN geschcikt werden sind SPAM.
    https://mmmservices.web.cern.ch/mmmservices/
    Somit hat CERN eine der besten SPAM abwehrsyteme

  9. #68
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    Das hat zwar jetzt weniger mit der Nachricht zu tun. Ich hoffe aber, dass es von Interesse ist und für jeden verständlich ist.

    P. M. - Wie gefährlich ist das CERN-Experiment?

    Ich habe den Film noch auf RS hochgeladen, da es beim Ansehen via YouTube andauernde Unterbrechungen gibt.

    *klick*

  10. #69
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    Standard Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk

    ok, da ich gestern am Vortrag 'IT Sicherheit bei CMS' teilgenommen hab,

    gibt es noch mal abschließend infos, wie es zum hack kam.
    Zuerst: selbst ein Laie hätte es geschafft.

    1. Der Quellcode des Servers war über Google zu finden.
    Dadurch ließ sich sofort ersehen, was an SQL injections möglich ist.

    2. Upload funktion des Servers (per html-Formular) erlaubte
    das hochladen UND Überschreiben von allen Daten im Web
    Verzeichnis.

    Kurz: die 'Hacker' brauchten nur eine eigene index.html hochzuladen um den effekt zu erzielen.

    Die eigentliche Netzstruktur wurde beim Hack nicht berührt,
    betroffen ist also nur der Webserver.


    Und noch eins, weils so witzig ist:
    Vom Hack sollen die Reporter durch einen Blogg erfahren haben.
    *g*..seitdem sollen wir bitte keine die arbeit betreffenden Bloggs schreiben

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