-
13. 09. 2008, 09:01 #1
CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Nach der fast 20-jährigen Vorbereitungsarbeit hat der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) in dieser Woche seinen Betrieb aufgenommen. Selbstredend verfügt das europäische Atomforschungszentrum CERN über eine ausgeprägte IT-Infrastruktur, an der gewiss auch einige Hacker interessiert sind. Ersten Medienberichten zufolge soll es nun einer griechischen Hacker-Truppe namens Greek Security Team gelungen sein, das Netzwerk zu infiltrieren. Ein größerer Schaden wurde bei dem Einbruch nicht angerichtet.
Die Eindringlinge hatten es auf die Webseite abgesehen, die mit dem über 12.000 Tonnen schweren und 15 Meter hohen CMS-Detektor (Compact Muon Solenoid) in Verbindung steht. Den Angaben einiger dort beschäftigter Wissenschaftler zufolge, waren die Hacker nur noch wenige Schritte vom Kontrollsystem entfernt. Als Folge daraus ist die Internetseite www.cmsmon.cern.ch bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit nicht erreichbar.
weiterlesen
-
13. 09. 2008, 23:37 #61Mitglied
- Registriert seit
- Dec 2006
- Beiträge
- 700
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Achso, ok.
Zitat von paiks
War für mich nicht ganz klar, ob das ernst gemeint war, oder nicht.
-
14. 09. 2008, 00:03 #62
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Aber eine richtige
Zitat von BamOida
-
14. 09. 2008, 13:58 #63Mitglied
- Registriert seit
- Jun 2008
- Beiträge
- 10
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Mh hier mal was von den Leuten dies richtig drauf haben: http://www.youtube.com/watch?v=_TjYobXKebM
-
14. 09. 2008, 14:53 #64
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
ja genau, vernünftig aus der luft gegriffen
-
14. 09. 2008, 18:17 #65Mitglied
- Registriert seit
- Feb 2007
- Beiträge
- 260
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
bitte quellen...weil meiner meinung nach wurde erst 1 strahl durchgeschickt und der hatte bereits die gewünschte geschwindigkeit
Zitat von Casraw
-
15. 09. 2008, 02:24 #66Mitglied
- Registriert seit
- Jun 2008
- Beiträge
- 10
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Die Frage dabei die aufkommt ist was ist das für ein Strahl aus wieviel teilchen besteht dieser(Da ein Strahl ja nicht einfach ein Strahl ist der besteht ja genauso aus teilchen, z.b ein Licht Strahl besteht aus vielen Photonen), welche geschwindigkeit wollten die erreichen und haben ereicht? Wen du mit Quellen kommst dann schreib bitte auch welche hin (Aber du hast an der Sache recht das ich quellen aufzeigen sollte was ich eigentlich mache). habe das selber auch nur "gelesen". Aber Sie haben ja noch keine Kollision veranstaltet 8das hast du auch nicht gesagt ;-) ) wird erst im Oktober soweit sein nach aussagen von wikipedia und co.
Aber mal schauen.
-
15. 09. 2008, 10:12 #67Mitglied
- Registriert seit
- Sep 2008
- Beiträge
- 2
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Soo..als Physiker der am CERN mitarbeitet, will ich nun mit
paar Unklarheiten aufraumen.
1. Die Teilchen fliegen mit fast Lichtgeschwindigkeit. Bereits, wenn
sie in den grossen Ring injiziert werden. Das taten sie auch schon
bei den aelteren Beschleuniger, da die ihre Energie viel groesser
ist als ihre Masse.
Nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie
2. Es sind nicht 27 Teilchen, sondern 1.15*10^11 Teilchen pro
Paket (bunch). Dies ist 'etwas' mehr. Und der Teilchenstrahl
besteht aus mehreren Paketen im Abstand von 40 bis 20ns
(ns = nanosekunden)
https://edms.cern.ch/file/445830/5/Vol_1_Chapter_2.pdf
3. am 10.09.08 wurde zum ersten Mal der Teilchenstrahl durch
den ganzen Ring geschickt, vorher nur durch Teile, da an einigen
Stellen noch gearbeitet wurde. Die Teilchen wurden im grosse
Ring nicht beschleunigt. Der Test galt den Magneten und der
Kalibration. Die ersten Kollisionen sind fuer Mitte Oktober geplant.
4. Den Internetzugang fuer die Detektoren braucht man u.a. fuer
DQM (data quality monitoring), also die ueberpruefung, ob
alle systeme arbeiten. Dies wird nicht nur am CERN erledigt,
sondern auch am FNAL (USA) und DESY (Deutschland).
Detektor-STEUERUNG findet nur im CERN statt. D.h selbst, wenn
woanders auffaellt, dass etwas nicht stimmt und getuned werden
muss, dann muss man selbst beim CERN Controllcentrum anrufen
5. zu den schwarzen loechern:
Die Theorie von Mini-schwarzen loechern ist genauso eine theorie
wie ihre Zertrahlung..eben nur eine Theorie.
Ob die extraterrestrischen miniloecher nun schnell durch die
erde fliegen...da sie sehr leicht sind, brauchen sie nicht viel
energie um schnell zu sein (verweise auf relativitaetstheorie)
Um mal die groesse einen lhc-lochs zu bestimmen, habe ich mal
nachgerechnet. Wenn unsere physik auf den kleinen abstaenden
auch zutrifft, dann waere es MAXIMAL 10^-48 m gross.
Die Zahl im detail:
0.000000000000000000000000000000000000000000000001 Meter.
Anmerkung> Die erde waere als schwarzes loch 2.3cm gross.
Fuer gute infos:
http://lhc.web.cern.ch/lhc/
http://www.cern.ch
http://hasthelargehadroncolliderdest...eworldyet.com/
EDIT:
nachtrag zum spam:
Der kam nciht durch den hack, das ist JEDEN TAG so.
99% aller Emails die an CERN geschcikt werden sind SPAM.
https://mmmservices.web.cern.ch/mmmservices/
Somit hat CERN eine der besten SPAM abwehrsyteme
-
15. 09. 2008, 10:27 #68Mitglied
- Registriert seit
- Dec 2004
- Beiträge
- 102
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
Das hat zwar jetzt weniger mit der Nachricht zu tun. Ich hoffe aber, dass es von Interesse ist und für jeden verständlich ist.

P. M. - Wie gefährlich ist das CERN-Experiment?
Ich habe den Film noch auf RS hochgeladen, da es beim Ansehen via YouTube andauernde Unterbrechungen gibt.
*klick*
-
23. 09. 2008, 09:54 #69Mitglied
- Registriert seit
- Sep 2008
- Beiträge
- 2
Re: CERN LHC: Griechischen Hackern gelang Einbruch ins Netzwerk
ok, da ich gestern am Vortrag 'IT Sicherheit bei CMS' teilgenommen hab,
gibt es noch mal abschließend infos, wie es zum hack kam.
Zuerst: selbst ein Laie hätte es geschafft.
1. Der Quellcode des Servers war über Google zu finden.
Dadurch ließ sich sofort ersehen, was an SQL injections möglich ist.
2. Upload funktion des Servers (per html-Formular) erlaubte
das hochladen UND Überschreiben von allen Daten im Web
Verzeichnis.
Kurz: die 'Hacker' brauchten nur eine eigene index.html hochzuladen um den effekt zu erzielen.
Die eigentliche Netzstruktur wurde beim Hack nicht berührt,
betroffen ist also nur der Webserver.
Und noch eins, weils so witzig ist:
Vom Hack sollen die Reporter durch einen Blogg erfahren haben.
*g*..seitdem sollen wir bitte keine die arbeit betreffenden Bloggs schreiben


Zitieren
mehr lesen...







"Wir können nichts dazu" -...
Gestern, 21:23 in gulli:news